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Am 21. August schalteten Anti-Atom-Aktive in Bielefeld "mal richtig ab" - auf Liegestühlen, Badematten und unter Sonnenschirmen. Die Aktion war Teil eines bundesweiten Aktionstages: in über 40 Wahlkreisen demonstrierten Bürger/innen gegen längere AKW-Laufzeiten und forderten ihre Abgeordneten von Union und FDP auf, sich auf Bundesebene gegen längere Laufzeiten zu stellen.
Unter dem Motto „Mal richtig abschalten“ zogen heute etwa 80 Atomkraftgegner in einem bunten und fröhlichen Zug durch die Bielefelder Innenstadt, um die Abgeordneten Lena Strothmann (CDU) und Gudrun Kopp (FDP) aufzufordern, sich in der Bundesregierung gegen die geplante Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke einzusetzen. Auf dem Rathausplatz machten sie es sich mit Liegestühlen und Badetüchern bequem und sorgten damit bei Passanten für Verwunderung. Auf ein Signal hin sprangen alle auf und entfalteten Plakate mit der Aufschrift „Lena Strothmann: Atomkraft abschalten!“.
Auf dem Weg zum Bahnhof wurde diese Aktion noch drei Mal wiederholt: anhalten, abschalten und dann auf ein Signal wieder die Plakate mit unserer Forderung nach einem zügigen Ende der Atomkraft öffnen. Zudem wurden Flyer für die Großdemo gegen Atomkraft am 18. September in Berlin an die überwiegend interessierten Bielefelder BürgerInnen und in den zahlreichen Cafés der Stadt verteilt. Etliche VertreterInnen der Lokalpresse, Fotografen und ein Kamerateam des WDR verfolgten die Aktion und machten Notizen und (bewegte) Bilder. Ein junger Demonstrant hielt ein selbst gemaltes Plakat mit dem leider symptomatischen Spruch: „Unglaublich, dass man wegen so einem Quatsch auf die Straße gehen muss!“ in die Luft. Alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß an dieser Aktion und viele werden auch am 18. September in Berlin wieder dabei sein!
Fotos folgen!