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auf aktuelle politische Entscheidungen.

Freitag 10. September bis Sonntag 12. September 2010

Anti-Atom-Aktionswochenende in Lüneburg

Die Katze ist aus dem Sack: Angela Merkel will die Atomkraftwerke durchschnittlich 12 Jahre länger am Netz lassen – zu Gunsten der Atomkonzerne und gegen Sachverstand und Mehrheitswillen der Bevölkerung. Es ist wichtig, jetzt weiter Druck auf die Regierung und vor allem die Abgeordneten von Union und FDP zu machen.

Daher lädt das Lüneburger Bündnis gegen Atom (LAgA) von Freitag, dem 10. September bis Sonntag, dem 12. September zu einem Anti-Atom-Aktionswochenende im Clamart-Park ein. Mit Informationen zu Atomkraft und Energiepolitik, Ticketverkauf zur Großdemonstration am 18. September in Berlin, Vorträgen und Diskussionen, und vielem mehr.

Nähere Informationen finden Sie im Flyer des Bündnisses und unter: http://www.lagatom.de/?p=10

Samstag, 21. August 2010

Lüneburg schaltet "mal richtig ab"

Am 21.August schalteten Anti-Atom-Aktive in Lüneburg "mal richtig ab" - auf Liegestühlen, Badematten und unter Sonnenschirmen. Die Aktion war Teil eines bundesweiten Aktionstages: in über 40 Wahlkreisen demonstrierten Bürger/innen gegen längere AKW-Laufzeiten und forderten ihre Abgeordneten von Union und FDP auf, sich auf Bundesebene gegen längere Laufzeiten zu stellen.

Aktionsbericht und Bilder von den Organisator/innen

Heute kamen in Lüneburg am Samstag den 21.8. um 11.00 Uhr vor der IHK ca. 120 Menschen zusammen, die sich von dem Campact-Aufruf und der Aktion: „Mal richtig abschalten“ angesprochen fühlten.

Abschalten in Lüneburg

Mit Liegestühlen, Klappsesseln, Sonnenschirmen, Sonnenhüten, Badeanzügen, Transpis und viel Infomaterial versperrten wir, wie der „Zufall“ es so wollte, dem FDP-Mobil und somit der Bundestagsabgeordneten Nicole Bracht Bendt (Frauen und Seniorensprecherin) den Weg zum Infotisch, ein Zwangsgespräch über Laufzeitverlängerungen, Atommüllentsorgungsproblematik und neue Energiekonzepte fand vor der örtlichen Presse statt, doch einigen konnte man/frau sich nicht.

Die gesamte Aktion verlief friedlich und gewaltfrei, gemeinsam zogen alle Beteiligten nun fröhlich und bei bestem Wetter durch die Lüneburger Innenstadt. Die regionale Presse war zahlreich Vorort und verfolgte den bunten Umzug, viele Gespräche und Kommentare wurden eingesammelt, fotografiert und ausgetauscht – die Flyer und Plakate kamen gut zum Einsatz und wurden quasi aus den Händen gerissen.

Vor der Großdemo in Berlin am 18. September werden die wilden Lüneburger sicher nochmal auf die Straße gehen, um hierfür zu mobilisieren und würden sich über eine ebenfalls rege Beteiligung sehr freuen!

Abschalten in Lüneburg

Abschalten in Lüneburg

Text und Fotos: Otto, Video: SDJ – Die Falken, Unterbezirk Nordniedersachsen

Auch die Medien berichteten über die Aktion in Lüneburg:

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