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Pressemitteilung

Schon über 197.000 Menschen erteilen Bild eine Absage

Protestaktion bei Aktionärsversammlung der Axel Springer AG / Bürger begründen auf Twitter, warum sie keine Gratis-Bild-Zeitung in Ihrem Briefkasten möchten

Berlin, 25.04.2012. Kurz vor Beginn der Jahreshauptversammlung des Axel-Springer-Verlages machten Aktive des Kampagnennetzwerks Campact mit einer „Absage-Demo“ auf die ihrer Meinung nach fragwürdigen Methoden der Bild-Zeitung aufmerksam. Mit persönlichen Plakatbotschaften begründeten sie, warum sie die Bild nicht einmal geschenkt haben wollen. Zusätzlich forderten sie die Aktionäre des Medienkonzerns mit Flugblättern auf, sich für journalistische Qualitätsstandards bei der Berichterstattung der Bild-Zeitung einzusetzen. Anlass für die Aktion war der Plan des Verlages, die Jubiläumsausgabe der Bild-Zeitung am 23. Juni ungefragt an alle Haushalte zu verteilen.

Zeitgleich erklärten zahlreiche Menschen bei einer Online-Demonstration auf Twitter, warum sie die Bild nicht in ihrem Briefkasten haben wollen. Alle Twitterbotschaften mit den Stichworten („Hashtags“) #bild und #jhv wurden live auf einem 5x3 Meter großen LED-Display vor dem Springer-Hochhaus in Berlin übertragen. Auf www.bild-absagen.de und www.alle-gegen-bild.de haben innerhalb von knapp zwei Wochen zusammen über 197.000 Menschen einen Widerspruch abgeschickt und dem Axel Springer Verlag untersagt, ihnen die Jubiläums-Bild zuzustellen.

„Dass schon fast 200.000 Menschen der Bild eine Absage erteilt haben, zeigt sehr deutlich was sie von den Methoden der Zeitung halten“, sagte Susanne Jacoby von Campact. „Keine andere Zeitung wird so oft vom Deutschen Presserat wegen Verstößen gegen den Pressekodex gerügt wie die Bild-Zeitung. Regelmäßig verdreht die Bild-Zeitung Tatsachen und verletzt Persönlichkeitsrechte. Mit unserer Aktion wollen wir eine öffentliche Debatte über diese Praktiken der Bild anstoßen.“

„Großspurig hat die Bild-Zeitung bei ihren Anzeigenkunden bereits für ihre gigantische Werbemaßnahme geworben. Jetzt muss sie auch mit den Konsequenzen leben. Nicht jeder will die Bild-Zeitung im Briefkasten haben – noch nicht einmal geschenkt. Die bereits über 197.000 Widersprüche zwingen die Bild-Zeitung dazu, sich mit der Kritik auseinanderzusetzen“, sagte Jacoby.

Die Kampagne wurde von der Initiative „Alle gegen Bild“ initiiert und wird von Campact unterstützt. Weitere Informationen zu der Kampagne gibt es bei www.alle-gegen-bild.de und unter Fünf-Minuten-Info zur Kampagne.

Pressekontakt:

Susanne Jacoby, Campact, jacoby@campact.de, 04231-957 457

Yves Venedey, Campact-Pressesprecher, venedey@campact.de, 0151-268 468 93

Presseanfragen an „Alle gegen Bild“ können Sie richten an: 0151-172 188 46

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