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Presseeinladung von Campact e.V.

Presse- und Fototermin:

Fr 14.12.2012 | Protest gegen Fracking vor Bundesrat


Bundesrat berät über umstrittene Gasfördermethode / Riesige Giftspritze steckt im Boden vor Bundesratsgebäude


Zeit: Freitag, 14. Dezember 2012, 8.45 Uhr

Ort: Vor dem Bundesrat, Leipziger Straße 3-4, Berlin (Stadtplan: http://goo.gl/maps/NCtl1)

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Fracking“ – überall, wo in Deutschland mit dieser Technologie Gasvorkommen erschlossen werden sollen, bricht ein Proteststurm los. Aus gutem Grund: Um an das Gas zu gelangen, wird mit einem hochgiftigen Chemie-Cocktail und unter hohem Druck Gestein aufgesprengt. Fracking birgt Risiken, die bislang kaum untersucht sind – vor allem für das Trinkwasser.

Am Freitagmorgen stimmt der Bundesrat über zwei wichtige Anträge ab, die Fracking entscheidend bremsen könnten. Deshalb wird das Kampagnennetzwerk Campact mit einer Aktion vor dem Bundesratsgebäude auf die Gefahren des Frackings aufmerksam machen: Eine riesige Spritze voll giftig-grüner Flüssigkeit steckt im Boden, ringsherum breiten sich Risse aus. Campact-Aktive werden die eintreffenden Ministerpräsident/innen mit Plakaten und Sprechchören auffordern, für die Fracking-kritischen Anträge zu stimmen.

Der Termin eignet sich auch für die Bildberichterstattung.

Zum Hintergrund:
Der beim Fracking eingesetzte Chemie-Cocktail ist eine Gefahr für unser Trinkwasser. Zudem fallen große Mengen giftiges Abwasser an. Studien zu den Langzeitfolgen fehlen bislang völlig. Ein Gutachten im Auftrag des Bundesumweltministeriums warnt vor erheblichen Risiken und empfiehlt, Fracking nur unter strengen Auflagen zu erlauben.

Bislang wird Fracking über das Bundesberggesetz geregelt. Das ist aber hoffnungslos veraltet. Trotzdem drückt sich die Bundesregierung davor, aktiv zu werden. Deshalb will Nordrhein-Westfalen einen Beschluss des Bundesrats herbeiführen und das zuständige Wirtschaftsministerium auffordern, Fracking nur noch nach strengen Umweltverträglichkeitsprüfungen erlauben. Außerdem fordern mehrere Länder eine Erklärung der Kammer, dass wassergefährdende Fracking-Vorhaben gar nicht mehr genehmigt werden sollen.

Über Ihr Interesse würden wir uns freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Yves Venedey
Pressesprecher Campact e.V.

Für Fragen, Interviews und O-Töne stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Susanne Jacoby , Campaignerin vor Ort, mobil: 0151-505 24 684

Fritz Mielert, Campaigner, mobil 0176 / 666 81 817

Kontakt

Svenja Koch
Pressesprecherin

Diese Kontaktdaten sind nur für Pressekontakte. Wenn Sie sonstige Fragen oder Anliegen haben, bitten wir Sie hier Kontakt mit uns aufzunehmen.

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