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Pressemitteilung

Campact fordert vollständige Offenlegung der Meinungsumfragen der Kanzlerin

„Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum diese Ergebnisse der Meinungsforschung nicht für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden"

Verden/Aller, 09.09.2014. Das Kampagnennetzwerk Campact hat heute einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt, Zugang zu allen vom Bundespresseamt in Auftrag gegebenen Meinungsumfragen zu bekommen. Zugleich fordert Campact die Bundesregierung auf, alle mit Steuergeldern finanzierten Meinungsumfragen umgehend nach ihrer Fertigstellung für alle zugänglich zu veröffentlichen.

Der SPIEGEL hatte am Montag offengelegt, wie umfangreich die Bundeskanzlerin Meinungsumfragen für ihre politische Positionsbestimmung nutzt: 150 Umfragen pro Jahr, drei Umfragen pro Woche, mit jährlichen Kosten von 2 Millionen Euro.

„Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum diese Ergebnisse der Meinungsforschung nicht für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, sagte Campact-Vorstand Günter Metzges. „Regierungshandeln muss transparent sein. Für die von Kürzungen gebeutelte Wissenschaft und gemeinnützige Organisationen ist es ein Schlag ins Gesicht, dass ihnen diese öffentlich finanzierten Forschungsergebnisse vorenthalten werden", ergänzte Metzges weiter.

Campact ist ein Kampagnen-Netzwerk, über das sich inzwischen fast 1,5 Millionen Menschen in Deutschland an politischen Debatten beteiligen. Zahlreiche der Umfragen betreffen Themen der Campact-Kampagnen.

Pressekontakte:

Jörg Haas, Pressesprecher Campact e.V., presse@campact.de, Tel. 04231-957 590

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Pressesprecherin

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