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Knapp zwei Millionen Euro mehr - Trumps Wahl als Zäsur

Campacts Transparenzbericht 2016 zeigt weiter Wachstum

Verden,17.08. 2017. Auch 2016 ist die Bürgerbewegung Campact weiter gewachsen. Bis Ende 2016 hatten sich 1,88 Mio. Bürgerinnen und Bürger Campact als Unterstützer angeschlossen und erhalten den Newsletter mit den jeweiligen politischen Appellen (2015: 1,724 Mio). Die Einnahmen des Vereins stiegen auf 8,9 Mio. Euro. Das sind knapp zwei Millionen Euro mehr als im Vorjahr (Einnahmen 2015: 7,02 Mio. Euro). Auf Facebook erreicht Campact mit jedem Beitrag im Schnitt über 640.000 Personen und hat über 74.000 Twitter-Fans. Das mit Abstand größte von Campact mit organisierte Ereignis waren die Großdemonstrationen gegen die Handelsabkommen CETA/TTIP im September 2016 in sieben Städten mit über 320.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Diese Zahlen bietet der Transparenzbericht 2016, den die Organisation heute in Verden vorstellt.

“Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen mit uns für eine progressive Politik streiten. Dass sie nicht nur unsere Appelle unterzeichnen, sondern auch mit uns auf die Straße gehen, wie gegen TTIP und CETA”, sagt Felix Kolb, geschäftsführender Vorstand. “Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten im November 2016 war auch für uns Schock und Zäsur. Dass er als republikanischer Egomane mit uns in einem Atemzug genannt wird, weil er TTIP gestoppt hat, macht uns den Erfolg sauer.”

Während 2016 die Kampagne für ein Verbot von Neonikotinoiden, von bienengefährlichen Spritzmitteln, erfolgreich war, geht die Kampagne gegen das Agrargift Glyphosat in einem europaweiten Bündnis 2017 weiter. Das Verbot von Fracking im Schiefergestein konnte Campact schon 2016 feiern ebenso wie den Appell gegen “Patente auf Leben”, dem sich 570.000 Menschen anschlossen. Auf der Plattform WeAct wurden 851 verschiedene Petitionen durch einzelne Bürgerinnen und Bürger gestartet: vom Alleinerziehenden-Unterhalt bis zur Rettung von Nachtzügen.

Im Moment dominiert der Wahlkampf die Arbeit der Organisation mit den über 50 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit dem Projekt Aufbruch belebt die Bürgerbewegung 2017 das müde Schaulaufen der Parteien. Über 75.000 Campact-Aktive stimmten online über einen “Kompass für progressive Politik” ab, der zehn Forderungen an die nächste Bundesregierung formuliert. Viele Bundestags-Kandidatinnen und -Kandidaten bekommen in den nächsten Wochen dazu Besuch von Campact-Aktiven.  “Wir müssen diese lähmende 'Uns geht es doch eigentlich gut'-Einstellung aufmischen. Mit dem ‘Kompass’ wollen wir Demokratie und Bürgerrechte auch gegen Politikverdrossenheit, scheinbare Alternativlosigkeit und plumpen Populismus verteidigen“, so Kolb. 

Der Transparenzbericht legt nach den Standards der “Initiative Transparente Zivilgesellschaft” Rechenschaft ab über Strukturen, Mittelherkunft und -verwendung. Campact setzt auf die Schwarmfinanzierung durch Einzelpersonen und verzichtet auf öffentliche Fördermittel. Die Adressen der Unterstützer werden weder verkauft noch zu kommerziellen Werbezwecken missbraucht. Es werden keine Spenden von Unternehmen eingeworben.

Den Transparenzbericht 2016 finden Sie hier: 

Weitere Informationen hier 

Kontakt

Svenja Koch
Pressesprecherin

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