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“Atemmasken für alle?”

Campact-Protest bei Besuch von FDP-Chef Lindner bei Autohändler

Buxtehude, 01.09.2017. FDP-Chef Christian Lindner möchte aus Anlass des Diesel-Skandals die geltenden Grenzwerte für Schadstoffe “zeitlich hinausschieben". Die Bürgerbewegung Campact hat dagegen bei seinem Wahlkampftermin vor einem Autohaus in Buxtehude protestiert. Campact-Aktive begrüßten den Spitzenmann der Freidemokraten mit Atemmasken und einem großen Banner mit der Aufschrift: “FDP schützt Diesel-Bosse - Atemmasken für alle?”.

“Dieser Vorschlag macht die Luft in deutschen Städten nicht besser und hilft nur den Autokonzernen”, sagt Maria Lohbeck von Campact. “Wer eine zukunftsfähige Verkehrspolitik haben will, der kann jedenfalls nicht auf die FDP setzen. Mit einer schwarz-gelben Regierung in Berlin bliebe in Sachen Diesel alles, wie es ist.” Die Organisation fordert, dass die Autokonzerne die Dieselfahrzeuge so umbauen, dass sie weniger Stickoxide ausstoßen - durch Nachrüstung der Hardware. Zudem sammelt Campact Unterschriften zu dem Themenkomplex .

Im Rahmen des Projekts “Aufbruch 2017” zur Bundestagswahl hat Campact 2017 an 1200 Orten Veranstaltungen organisiert, auf denen viele Tausende Menschen diskutiert haben, was in Deutschland anders werden soll. 75.000 Menschen stimmten dann im Internet ab, welche 10 Forderungen an die neue Bundesregierung die wichtigsten wären. Dazu gehört auch ein andere Verkehrspolitik mit gezielter Förderung der Bahn.

 

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Svenja Koch
Pressesprecherin

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