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Pressemitteilung

Braunkohle: Drähte laufen heiß bei der Linken in Potsdam und Berlin

Brandenburger Telefondemo wendet sich gegen den Braunkohletagebau

Welzow Süd

 

Berlin, 2.6.2014. Bei Parteivorstand und Ministern der Linken in Potsdam

und Berlin stehen heute die Telefone nicht still. Hunderte von Bürgern

aus ganz Brandenburg rufen an, um ihrem Unmut über die geplante

Genehmigung eines neuen Braunkohletagebaus Ausdruck zu verleihen. In

ihrem Wahlprogramm hatte die Linke noch versprochen, keine neuen

Tagebaue zu genehmigen. Doch nun hat sie angekündigt, morgen im Kabinett

für einen neuen Braunkohle-Tagebau Welzow-Süd II stimmen zu wollen.

 

"Mit einer Zustimmung zum Tagebau Welzow-Süd II würde sich die Linke

umwelt- und klimapolitisch völlig unglaubwürdig machen. Die Verstromung

von Braunkohle zerstört das Klima, vertreibt Brandenburger aus ihrer

Heimat und verwandelt blühende Regionen in Mondlandschaften", erklärt

Chris Methmann von Campact. "Der neue Tagebau würde erst 2027 genutzt.

Bis dahin ist die Energiewende so weit fortgeschritten, dass die

unflexible Braunkohle wirklich nicht mehr gebraucht wird. Eine

verantwortungsvolle Politik für Brandenburg darf die Menschen nicht in

Sackgassen treiben, sondern muss wirtschaftliche Alternativen für die

Region entwickeln."

 

Die Aktion wurde vom Kampagnennetzwerk Campact initiiert. Campact-Aktive

aus ganz Brandenburg wurden zu einer "Telefondemo" aufgerufen.

Adressaten sind Wirtschaftsminister Ralf Christoffers, Umweltministerin

Anita Tack sowie die Vorsitzenden der Linken Brandenburg und der

Bundespartei, Christian Görke und Katja Kipping.

Kontakt

Svenja Koch
Pressesprecherin

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