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Pressemitteilung

Energiewende bizarr: China startet durch - Gabriel blockiert Energiewende

/Kohleverbrauch in China in 2015 weiter rückläufig - Erneuerbare starten durch und decken erstmal gesamtes Wachstum des Stromverbrauchs / Deutschland auf dem Weg zum "Braunkohlesozialismus" statt Klimaschutz/

Berlin, 29.02.2016. Der Kohleverbrauch und der Ausstoß von CO2 sind in China im zweiten Jahr in Folge rückläufig. Dies ergeben neue Zahlen, die Greenpeace auf der Basis von Zahlen der chinesischen Statistikbehörde heute veröffentlichte. Um etwa drei Prozent sei der Kohleverbrauch zurückgegangen, der CO2-Ausstoß aus fossilen Brennstoffen und Zementproduktion um 1,2 bis 2,3 Prozent. Der Zuwachs an Windenergie alleine ist dabei größer als das gesamte Wachstum des Stromverbrauchs. Für neue Jobs für entlassene Kohle- und Stahlarbeiter will das Land 100 Milliarden Yuan (ca. 14 Milliarden EUR) ausgeben, berichtet der britische Guardian.

"Damit ist China auf gutem Weg, sein bei der Klimakonferenz in Paris vorgelegtes Klimaziel weit zu übertreffen. China startet durch bei Kohleausstieg und Erneuerbaren" erklärt Campact-Sprecher Jörg Haas. "In Deutschland hingegen wird nach Paris gebremst und verzögert was das Zeug hält. Das Klimaziel für 2020 rutscht langsam ausser Reichweite. Sigmar Gabriel legt den erneuerbaren Energien immer dickere Bremsklötze vor. Und Michael Vassiliadis (IGBCE) will gar die Braunkohle verstaatlichen und noch 25 Jahre subventionieren. Das wäre Braunkohlensozialismus statt Klimaschutz: Energiewende bizarr."

Presseerklärung Greenpeace zur chinesischen Energiestatistik

Guardian: China to cut 1.8m jobs in coal and steel sectors

 

 

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Svenja Koch
Pressesprecherin

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