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Pressemitteilung

Sonnensteuer: Erdinger CSU-Abgeordneter Andreas Lenz wird nicht zustimmen

Lenz nimmt 191.000 Unterschriften gegen Erhebung von EEG-Umlage auf selbst erzeugten Solarstrom entgegen / "Ich stimme nicht zu, wenn im Rahmen des Eigenverbrauchs fossile Brennstoffe günstiger besteuert werden würden als erneuerbare Energien"

Berlin, 10.06.2014. Etwa 50 Bürger aus dem Wahlkreis Erding-Ebersberg kamen heute zum Wahlkreisbüro ihres Bundestagsabgeordneten Andreas Lenz (CSU), um Unterschriften unter einen gemeinsamen Appell gegen die “Sonnensteuer” zu überreichen. Der Appell wurde online vom Netzwerk Campact und dem Verbraucherzentrale Bundesverband gestartet. Von 191.124 Unterschriften bundesweit kommen über 40.255 aus Bayern, und 1.063 aus Lenz’ Wahlkreis Erding-Ebersberg.

Nach Plänen der Bundesregierung soll künftig mindestens 3 Cent EEG-Umlage je Kilowattstunde selbst genutzten Sonnenstrom gezahlt werden, Mieter müssen sogar 6 Cent zahlen. Gleichzeitig würde für Unternehmen, die Strom mit Kohle- und Gaskraftwerken selbst erzeugen, nur einen 1 Cent fällig, und der hohe Eigenstrombedarf von Braunkohlekraftwerken bliebe gänzlich von EEG-Umlage befreit. Bei der Aktion wurde daher eine Solaranlage symbolisch von einer Wolke verdeckt.

Lenz nahm die Unterschriften persönlich entgegen und nahm sich eine Stunde Zeit für das Gespräch mit dem Bürgern. Er kündigte an, sich im Gesetzgebungsprozess entschieden gegen die Sonnensteuer einzusetzen. "Ich stimme nicht zu, wenn im Rahmen des Eigenverbrauchs fossile Brennstoffe günstiger besteuert werden würden als erneuerbare Energien", so Lenz.

„Auf Andreas Lenz kommt es jetzt an. Als Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Bundestages spielt er eine wichtige Rolle bei der Entscheidung über die Sonnensteuer” sagte Campact Campaigner Oliver Moldenhauer. “Wir erwarten, dass die CSU im Bundestag sich mit der Forderung von über 191.000 Bürgern durchsetzt. Das ist ein Knackpunkt für Landwirte, Gewerbe und jeden einzelnen Bürger in Bayern. Denn es ist grotesk: Wer Sonnenstrom für den Eigenverbrauch erzeugt, schützt das Klima, entlastet die Netze und nimmt selbst keine EEG-Vergütung in Anspruch. Dennoch soll er künftig für diesen Strom EEG-Umlage bezahlen” so Oliver Moldenhauer von Campact weiter.

Zum gemeinsamen Appell von Campact und Verbraucherzentrale Bundesverband, und Hintergrundinformationen

Fotos von der Aktion auf Anfrage.

 

Pressekontakte:

Oliver Moldenhauer, Energiewende-Campaigner von Campact e.V., moldenhauer@campact.de, mobil 0177-3068911

Jörg Haas, Pressesprecher Campact e.V., presse@campact.de, Tel. 04231-957 590

Kontakt

Svenja Koch
Pressesprecherin

Diese Kontaktdaten sind nur für Pressekontakte. Wenn Sie sonstige Fragen oder Anliegen haben, bitten wir Sie hier Kontakt mit uns aufzunehmen.

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