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Gemeinsame Pressemitteilung von Campact und Klimabündnis Niederrhein

Klimaschützer begrüßen Nein des Duisburger Umweltausschusses zu Steag-Einstieg in Braunkohle

Dortmund muss jetzt nachziehen

Duisburg, 16.02.2016. Die Entscheidung des Umweltausschusses des Duisburger Stadtrats gegen Kauf oder Betrieb der Lausitzer Braunkohle durch die Steag wird von Klimaschützern begrüßt. Norbert Bömer vom Klimabündnis Niederrhein Duisburg freut sich über die Entscheidung: “Der Umweltausschuss hat erkannt: Mit dem geplanten Ankauf des Lausitzer Braunkohle-Reviers holt die Steag beträchtliche finanzielle Risiken nach Duisburg und ruiniert die Klima-Bilanz der Stadt. Nun muss der Stadtrat diese Position bestätigen!”

Auch in Dortmund steht das Thema am Donnerstag auf der Tagesordnung des Rats der Stadt. Chris Methmann von der Bürgerbewegung Campact fordert: "Nach den Stadträten von Essen, Oberhausen, und Bochum hat nun auch der Umweltausschuss von Duisburg die Zeichen der Zeit erkannt. Dortmund muß jetzt nachziehen und für ökologische und finanzielle Vernunft stimmen.”

Die Steag hat im vergangenen Dezember ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will sein Braunkohlegeschäft verkaufen. Bömer warnt: “In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Duisburg belasten würden.”

Norbert Bömer hat eine Onlinepetition gegen die Steag-Beteiligung auf der Plattform WeAct der Bürgerbewegung Campact gestartet, die schon von über 1700 Bürgern unterzeichnet wurde.

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Svenja Koch
Pressesprecherin

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