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Pressemitteilung

Vattenfall-Steag Deal: Braunkohle ist wertlos - Campact fordert sozialverträglichen Ausstieg bis 2030  

„Braunkohle ist ein Geschäft auf Kosten der Allgemeinheit“

Berlin, 11.03.2016. Nach Angaben in der heutigen Ausgabe des Handelsblatts kann Vattenfall beim anstehenden Verkauf seiner Braunkohlesparte in der Lausitz voraussichtlich keinen relevanten Preis erzielen. Die Bürgerbewegung Campact kommentiert die Entwicklung:

„Braunkohle ist ein Geschäft auf Kosten der Allgemeinheit. Die Kosten in Form von Landschaftszerstörung, Wasserverschmutzung, Klimaschäden und Gesundheitschäden durch Quecksilber gehen noch gar nicht in die Angebote der Bieter ein. Und dennoch zeigt das Bieterverfahren, dass Vattenfalls Braunkohlesparte keinen Wert mehr hat,“ erklärt Chris Methmann von Campact und fordert: „Vattenfall muß nun konstruktiv auf das Angebot von Greenpeace Nordic eingehen und den sozial- und umweltverträglichen Ausstieg aus der Braunkohlewirtschaft bis 2030 planen.“

Hinsichtlich der in kommunalem Besitz befindlichen Steag berichtet das Handelsblatt, dass das Unternehmen kein verbindliches Gebot abgeben wird. Campact-Aktive hatten dagegen in mehreren Ruhrgebietsstädten Druck gemacht. Methmann freut sich: „Die Steag hat anscheinend gelernt, dass Braunkohle keine Zukunft hat. Sie sollte die Finger von der Lausitz lassen.“

Fast 320 000 Menschen haben bereits den Campact-Appell für einen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 und aus der Steinkohle bis 2040 unterzeichnet.

Kontakt

Svenja Koch
Pressesprecherin

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