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Bayer-Übernahme: Mehrheit fürchtet um Umwelt

Berlin,14.9.2016. 70 Prozent der Bürgerinnen und Bürger befürchten negative Auswirkungen für Umwelt und Verbraucher durch die bevorstehende Übernahme des Agrarkonzerns Monsanto durch die Bayer AG. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Bürgerbewegung Campact. Monsanto ist einer der weltgrößten Agrarkonzerne. Als Anbieter von Gentechnik-Saatgut und glyphosathaltiger Pestizide wird Monsanto von Umweltorganisationen stark kritisiert. „Die Monsanto-Übernahme bedeutet mehr Gentechnik und mehr Glyphosat in der Landwirtschaft. Das stößt auf starke Ablehnung der Verbraucher“ kommentiert Gerald Neubauer, Campact-Campaigner.  

Angesichts der Auswirkungen auf den Wettbewerb befürworten 69 Prozent der Befragten ein Verbot der Übernahme durch die EU. Mit der Monsanto-Übernahme würde die ohnehin schon starke Konzentration auf dem Markt für Saatgut und Pflanzenschutzmittel weiter zunehmen. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat daher eine Prüfung der Übernahme angekündigt.

Die Anfang September durchgeführte Emnid-Umfrage zeigt außerdem erhebliche Risiken für das Markenimage von Bayer. 63 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Monsanto-Übernahme schlecht für das Image von Bayer wäre. „Durch die Übernahme wird das sehr schlechte Image von Monsanto natürlich auf Bayer abfärben. Zu seinem eigenen Wohl sollte Bayer lieber die Finger von Monsanto lassen.“

Informationen zur Emnid-Umfrage finden Sie hier:
https://blog.campact.de/wp-content/uploads/2016/09/Emnid-Umfrage-Bayer-Monsanto.pdf

Kontakt

Svenja Koch
Pressesprecherin

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