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Pressemitteilung

TTIP-Umfrage: Mehrheit der Bayern erwarten von Staatsregierung Ablehnung von TTIP im Bundesrat

55% halten TTIP für eine schlechte Sache für Deutschland / Auch CSU-Anhänger fordern TTIP-Ablehnung

Berlin, 18.11.2015. Eine absolute Mehrheit (51%) der Bayern erwartet von der bayerischen Staatsregierung, das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP im Bundesrat abzulehnen. Weitere 16% verlangen eine Enthaltung, 18% eine Zustimmung. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen TNS Emnid-Umfrage im Auftrag der Bürgerbewegung Campact.

Auch die Anhänger der CSU fordern mit einer relativen Mehrheit von 41% die Ablehnung von TTIP. Nur 33% der CSU-Anhänger befürworten eine Zustimmung im Bundesrat, 19% votierten für eine Enthaltung.

In einer zweiten Frage wurde die Einstellung zum Freihandelsabkommen TTIP abgefragt. 55 Prozent der Befragten hielten TTIP für eine schlechte Sache für Deutschland, nur ein Viertel für eine gute Sache. In abgeschwächter Form bestätigt sich diese Meinung auch unter den CSU-Anhängern: Eine relative Mehrheit (45%) hält TTIP für eine schlechte Sache, nur 42% für gut für Deutschland.

Die Bürger wissen: TTIP und sein Vorläufer CETA bergen große Risiken für Landwirtschaft, mittelständische Betriebe und die kommunale Selbstverwaltung. Die Ergebnisse sind ein klarer Auftrag an Ministerpräsident Horst Seehofer: Er muß jetzt seinen pro-TTIP Kurs korrigieren, kommentiert Michael Stanglmaier von Campact.

 

Download: TNS Emnid Umfrage in Bayern zu TTIP

Kontakt

Svenja Koch
Pressesprecherin

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