Nimm mit 226.639 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.

News

Kampagnenbuttonwww.taz.de, 28.12.2009

Umwelt & Wirtschaft-Topthemen 2010 Teil 2: Kampf um 60 Milliarden Agrargeld

Wie werden die Subventionen in der Landwirtschaft verteilt, wird der Genmais MON 810 wieder erlaubt und wie müssen Verbraucher informiert werden? Das klärt sich nächstes Jahr. Mehr


KampagnenbuttonTAZ.de, 16.04.2009

Proteste planen

Für die Gegner der Gentechnik ist mit dem Genmaisverbot die Schlacht um Genprodukte noch lange nicht beendet. Es gibt weitere Sorten, über die noch nicht entschieden ist. Mehr


Kampagnenbuttonz-ac.de, 15.04.2009

Monsanto-Genmais vorerst gestoppt

Gestern hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) ein Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais der Sorte Mon810 des amerikanischen Agrochemiekonzerns und früheren Agent-Orange-Produzenten Monsanto verkündet. Sie folgt damit ausdrücklich dem Beispiel von fünf anderen EU-Staaten. Mehr


Kampagnenbuttontagesspiegel.de, 13.04.2009

Die Angst vor Mon 810

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner will die Entscheidung über eine Aussaaterlaubnis für Gen-Mais bekanntgeben. Ihre Partei erwartet von ihr ein Verbot - der Agrarchemiekonzern Monsanto droht mit einer Klage, falls sie das Verbot aussprechen sollte. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel Online, 08.04.2009

Wie die CSU-Spitze den Genmais in letzter Minute stoppen will

Darf in Deutschland weiterhin Genmais der Sorte MON 810 angebaut werden? In wenigen Tagen soll die umstrittene Aussaat beginnen. Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner könnte sie in letzter Minute stoppen - und würde sich damit dem Guerilla-Kurs ihrer Parteifreunde Söder und Seehofer beugen. Mehr


KampagnenbuttonMain Post, 08.04.2009

Genmais-Gegner machen Druck

Gentechnik-Gegner verstärken drei Monate vor der Europawahl den Druck auf Ilse Aigner (CSU). Sollte die Bundeslandwirtschaftsministerin ein Verbot von Genmais nicht durchsetzen, müsse die CSU bei den Europawahlen Anfang Juni mit einem Fiasko rechnen. Mehr


KampagnenbuttonThüringische Landeszeitung, 08.04.2009

Umstrittener Gen-Mais Mon 810 vor der Aussaat

Im April soll die Aussaat des Gen-Mais Mon 810 in Deutschland beginnen. Einziger Standort in Thüringen: Felder des Bundessortenamtes, Prüfstelle Dachwig. Wie in den Jahren zuvor, wenn es darum ging, genmanipulierte Pflanzen aufs Feld zu bringen, regt sich Protest, deutschlandweit auch entlang der Fahner Höhen.Mehr


KampagnenbuttonSüddeutsche, 07.04.2009

Klares Nein zu Genmais

München - Drei Monate vor der Europawahl verstärken die Gentechnik-Gegner ihren Druck auf Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU), den Anbau gentechnisch veränderten Maises zu verbieten. Alles andere "könnte die CSU am Ende die entscheidenden Stimmen kosten", warnt Christoph Bautz, Geschäftsführer des Aktivisten-Netzwerks Campact. Mehr


KampagnenbuttonFruchtportal.de, 06.04.2009

Verbot des Gen-Mais wissenschaftlich geboten und rechtlich möglich

Das Online-Netzwerk Campact, der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben heute in Berlin eine Studie präsentiert, nach der ein Verbot des Gen-Mais MON810 aufgrund neuer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse geboten und rechtlich machbar sei. Sie forderten von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, den Gen-Mais noch vor der Aussaat Mitte April zu verbieten. Mehr


KampagnenbuttonWiesenbote, 02.04.2009

Protestaktion zur CSU-Vorstandsklausur in Kloster Banz gegen Agro-Gentechnik

Aktionsbündnisse gegen Agrogentechnik, Imker und Naturschützer aus Lichtenfels, Oberfranken und der Metropolregion Nürnberg protestieren gemeinsam am Freitag, den 3. April 09, ab 13.30 Uhr mit dem Bund Naturschutz und weiteren Umwelt- und Verbrauchergruppen für ein Verbot des gentechnisch veränderten Mais der Firma Monsanto. Mehr


Kampagnenbuttontz-online, 31.03.2009

Monsanto-Bericht über Genmais - Aigner entscheidet

Das Gentechnik-Unternehmen Monsanto legte der Bundesregierung den geforderten Bericht über mögliche Umweltrisiken vor. “Wir hoffen, dass wir den Erfordernissen in vollem Umfang entsprochen haben“, sagte Monsanto-Sprecher Andreas Thierfelder am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Mehr


KampagnenbuttonAd Hoc News, 27.03.2009

Umweltaktivisten fordern Anbauverbot für Gen-Mais

Etwa 50 Umweltaktivisten haben am Freitag am Rande der Agrarministerkonferenz in Magdeburg ein Verbot für die Aussaat von Gen-Mais MON810 in Deutschland gefordert. Umweltministerin Ilse Aigner (CSU) solle umgehend eine Entscheidung treffen, sagte Christoph Bautz, der Sprecher der Internetplattform Campact. Mehr


KampagnenbuttonThemen-der-Zeit.de, 23.03.2009

Wer verdient an der Gentechnik?

Der Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft verursacht nach Auffassung des BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) so hohe Kosten, dass die Nutzung dieser Technik "keinen gesamtwirtschaftlichen Nutzen bringt." Die Argumente sind nachvollziehbar, denn wie der vom BÖLW in der vergangenen Woche vorgestellte Gentechnik-Schadensbericht zeigt, verursacht der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen "extrem hohe Kosten in der gesamten Lebensmittelkette." Mehr


KampagnenbuttonMain Post, 20.03.2009

Aigner geht ihrem Double aus dem Weg

Gut gelaunt und aufgeschlossen hat am Freitag Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner die Frühjahrsmesse von Landtechnik Müller eröffnet. Auch mit Demonstranten ging sie routiniert um.Mehr


Kampagnenbuttontvtouring.de, 20.03.2009

Frühjahrsmesse in Holzhausen

Viel Aufregung für die Bewohner in Holzhausen im Landkreis Schweinfurt. Die Frühjahrsmesse ist eines der größten Landwirtschaftlichen Ereignisse der Region. In jedem Jahr auch mit reger Beteiligung der Politik. In diesem Jahr erschien neben dem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Michael Glos auch Ilse Aigner, die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Empfangen wurde sie nicht nur von Geschäftsführer Karl Müller und vielen interessierten Messebesuchern. Auch 70 Demonstranten formierten sich vor dem Gelände der Firma Müller. Mehr


Kampagnenbuttonsw-express.de, 20.03.2009

Protestaktion gegen Gen-Mais: Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner nahm ein „Geschenk" der Aktivisten nicht an

Turbulent verlief die Eröffnung der Landwirtschaftsmesse auf dem Gelände des Müller-Werkmarktes in Holzhausen, Landkreis Schweinfurt. Verschiedene Protestgruppen warteten am Freitagmorgen auf die Festrednerin, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), um ihrem Unmut über Fehlentwicklungen in der Agrarpolitik Luft zu machen. Mehr


KampagnenbuttonTagesschau.de, 19.03.2009

Bundesamt für Naturschutz warnt vor Benutzung von genetisch verändertem Saatgut

Campact in der Tagesschau! Mit Interview mit Campaignerin Stefanie Hundsdorfer. Mehr


Kampagnenbuttonneues-deutschland.de, 09.03.2009

Mausklick gegen Gentech-Mais

Der Countdown läuft bis zum 15. April 2009. An diesem Tag soll eigentlich die Aussaat von Gentech-Mais des multinationalen Konzerns Monsanto beginnen. Bei der Sorte mit der Bezeichnung MON810 handelt es sich um die einzige in Deutschland zum kommerziellen Anbau zugelassene Gentechnik-Pflanze. Ein Bündnis aus Umwelt-, Biolandbau- und Imkerverbänden will diese Aussaat mit einem Internetappell an das Bundeslandwirtschaftsministerium verhindern. Mehr


KampagnenbuttonZEIT online, 04.03.2009

Gen-Mais in der Kritik - Unkalkulierbares Risiko

Seit nunmehr elf Jahren streitet die Wissenschaft erbittert um eine scheinbar triviale Frage, ohne dass auch nur im Entferntesten eine Antwort in Sicht ist. Stein des Anstoßes ist die genveränderte Maissorte MON810 des US-Herstellers Monsanto. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel.de, 03.03.2009

Österreich und Ungarn dürfen Genmais-Anbau untersagen

Es ist eine Grundsatzentscheidung mit Signalwirkung auch für Deutschland: Österreich und Ungarn müssen ihr Anbauverbot für Genmais vorerst nicht aufheben. Die EU-Kommission scheiterte mit einem entsprechenden Antrag. Mehr


KampagnenbuttonTagesschau.de, 18.02.2009

Aigner prüft Genmais-Verbot

Bundesagrarministerin Ilse Aigner verschärft ihren Kurs in der Gentechnik auf dem Acker und will ein Anbauverbot für gentechnisch veränderten Mais in Deutschland prüfen. "Die grüne Gentechnik bringt dem Menschen hierzulande bisher keinen erkennbaren Nutzen", sagte sie der "Berliner Zeitung" zur Begründung. Sie wies darauf hin, dass die Verbraucher genveränderte Pflanzen ablehnten und auch die Landwirte diese nicht wollten. Mehr


KampagnenbuttonTAZ.de, 16.02.2009

Gentechnik-Gegner bleiben in der Offensive

Für die Gegner der Gentechnik ist mit dem Genmaisverbot die Schlacht um Genprodukte noch lange nicht beendet. Es gibt weitere Sorten, über die noch nicht entschieden ist. VON HEIKE HOLDINGHAUSEN Mehr

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Kampagnenbuttontaz.de, 08.02.2009

Saison für Gentech-Protest beginnt

In diesem Jahr soll auf 3.568 Hektar Acker gentechnisch veränderter Mais angebaut werden. Das ist zu sehen auf einer Karte mit Anbaugebieten, die die Umweltorganisation Greenpeace jetzt ins Internet gestellt hat. Genmais macht nach Angaben der Umweltschützer 0,17 Prozent der gesamten Mais-Anbaufläche in Deutschland aus - im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang. Mehr


KampagnenbuttonBadische Zeitung, 03.02.2009

Ministerin weist Protestbriefe ab

Gegen den Anbau von Gen-Mais in Deutschland haben rund 200 Umweltschützer am Montag bei einem Besuch von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) im bayerischen Andechs protestiert. Unter dem Motto "Wer Gen-Mais sät, wird enttäuschte Wähler ernten" wollten sie Aigner 45 000 unterschriebene Postkarten für ein Verbot von Gen-Mais übergeben.

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KampagnenbuttonSüddeutsche Zeitung, 03.02.2009

Protest gegen Aigners Genmais-Politik

Unter dem Motto "Wer Genmais sät, wird enttäuschte Wähler ernten" wollten Vertreter unter anderem des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) 45 000 unterschriebene Postkarten für ein Verbot von Genmais übergeben. Aigner, die zu einem Kreisbauerntag nach Andechs gekommen war, verweigerte jedoch die Annahme der Postkarten und wollte die Pakete auch nicht im Kofferraum ihres Dienstwagens nach Berlin mitnehmen.

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KampagnenbuttonAugsburger Allgemeine, 03.02.2009

Protest-Demonstration: "Wer Gen-Mais sät, wird enttäuschte Wähler ernten"

Andechs (dpa/lby) - Zu Füßen von Kloster Andechs (Landkreis Starnberg) haben Umweltorganisationen am Montag gegen den Anbau von Gen-Mais in Deutschland protestiert. Unter dem Motto «Wer Gen-Mais sät, wird enttäuschte Wähler ernten» wollten Vertreter unter anderem des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) 45 000 unterschriebene Postkarten für ein Verbot von Gen-Mais übergeben.

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Kampagnenbuttontaz, 03.02.2009

Aigner beackert das Genfeld

Die neue Bundesagrarministerin Aigner äußert sich erstmals zur Gentechnik. "Durchaus wahrscheinlich, dass ich dagegen sein könnte", sagt sie vor Gentechnik-Gegnern.

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Kampagnenbuttonsueddeutsche.de, 30.01.2009

Früchte des Zorns - Vor der Genmais-Saat wächst wieder der Protest

Natürlich werden sie im unterfränkischen Kitzingen zu Lichterketten und Demos aufrufen, diskutieren und Infoabende veranstalten. Und womöglich kommen sogar die "Feldbefreier" wieder und trampeln Äcker mit dem Genmais der Sorte Mon810 nieder. Doch Reinhard Dennerlein und eine Handvoll weiterer Bauern sind fest entschlossen. "Ich habe 45 Hektar Ackerland für den Anbau von Genmais angemeldet", sagt Dennerlein. "Und dieses Jahr ziehe ich das durch." Mehr


Kampagnenbuttonmerkur-online.de, 28.01.2009

Mit Großplakaten gegen Gen-Mais

„Stoppen Sie den Gen-Mais, Frau Ministerin", fordert ein breites Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerorganisationen. Die Großplakate mit den Fotobotschaften von Bürgern aus der Region werden anlässlich des Besuchs der Ministerin auf dem Kreisbauerntag in Andechs am Montag, 2. Februar, präsentiert.

Die Idee ist von dem Online-Netzwerk Campact ausgegangen, die Motivsuche hat die Kreisgruppe des Bund Naturschutz (BN) vor Ort koordiniert, erklärt die BN-Kreisvorsitzende Carola Belloni: „Ziel ist es, die Menschen aufzurufen zum Kreisbauerntag zu pilgern, um persönlich bei Landwirtschaftsministerin Aigner gegen den Anbau und die Verbreitung von Gen-Mais zu protestieren.“ Mehr


KampagnenbuttonSZ Starnberg, 24.01.2009

Aigner als Puppe - Bündnis gegen Gen-Mais startet Protestaktion

Ob sich Ilse Aigner über diesen Empfang freuen wird, ist fraglich. Ein Bündnis aus Bio-, Umwelt- und Imkerorganisationen will der Forderung nach einem nbauverbot für Gen-Mais mit einer ungewöhnlichen Aktion am 2. Februar in Andechs Nachdruck verleihen: Eine große, auf Stelzen stehende Puppe der Bundeslandwirtschaftsministerin soll am Fuße des Heiligen Bergs Mais aus einem Sack säen, dahinter warnen Schilder mit der Aufschrift "Wer Gen-Mais sät, wird enttäuschte Wähler ernten". Außerdem werden Landwirte aus der Region mit ihren Traktoren auffahren. Und der Ministerin sollen 45 000 Protest-Postkarten von Bürgern überreicht werden. Aigner besucht am 2. Februar den Kreisbauerntag in Andechs. Die Aktion soll um 11 Uhr starten.

Im Vorfeld der Tagung ist eine weitere Demonstration geplant: Am Donnerstag, 29. Januar, wollen die Protestgruppen in der Starnberger Bahnhofstraße eines von 36 Großplakaten enthüllen, die im gesamten Wahlkreis der Ministerin aufgehängt werden sollen. Das Bild eines Bauern mit Kuh hat die Botschaft: "Unsere Ilse mog koan Gen-Mais."sum

Quelle: Süddeutsche Zeitung, Lokalausgabe Starnberg (Print) Nr.19, Samstag, den 24. Januar 2009 , Seite 1


KampagnenbuttonBerner Zeitung, 09.12.2008

Bis 2013 ohne Gentechnik

Der Bundesrat will, dass die Schweizer Landwirtschaft vorläufig gentechfrei bleibt. Er schickt eine Gesetzesänderung in Vernehmlassung: Das Moratorium, das 2010 ausläuft, soll um drei Jahre verlängert werden. Mehr


Kampagnenbuttontagesschau.de, 04.12.2008

EU erlaubt Einfuhr von Gen-Soja

Die EU-Kommission hat die Einfuhr von genetisch veränderten Sojabohnen des US-Agrarkonzerns Monsanto nach Europa genehmigt. Das Produkt dürfe in den kommenden zehn Jahren in allen 27 EU-Mitgliedsländern vertrieben werden, teilte die Brüsseler Behörde mit. Monsantos Gen-Bohnen vom Typ MON 89788 sind resistent gegen das Unkrautvernichtungsmittel Roundup und auf hohe Erträge getrimmt. Sie können zu Nahrungs- und Futtermitteln verarbeitet werden. Mehr


Kampagnenbuttonsueddeutsche.de, 12.11.2008

Gen-Mais kann Fruchtbarkeit von Mäusen senken

Gentechnisch veränderter Mais der US-amerikanischen Firma Monsanto kann bei Mäusen die Fruchtbarkeit möglicherweise senken. Eine entsprechende Untersuchung hat die Veterinärmedizinische Universitätsklinik Wien am Dienstag vorgestellt.Mehr


Kampagnenbuttonzeit-online, 31.10.2008

Ernennung: Ilse Aigner ist neue Bundesagrarministerin

Nachdem Ilse Aigner nach eigener Aussage überrascht zusammenzuckte, als ihr Horst Seehofer sein Amt an der Spitze des Bundesagrarministeriums anbot, hat sie nun klare Ziele vor Augen. Die Interessen der Landwirte seien ihr genauso wichtig wie Verbraucherschutz. Den Gentechnik-Kurs von Seehofer wolle sie fortsetzen.Mehr


Kampagnenbuttontransgen, 21.10.2008

EU-Umweltministerrat: Keine gemeinsame Linie bei Gentechnik-Zulassungen

Die EU-Mitgliedstaaten haben weiterhin unterschiedliche Vorstellung über mögliche Änderungen an den Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen in Europa. Auf ihrer Sitzung in Luxemburg konnten sich die EU-Umweltminister nicht auf gemeinsame Vorschläge verständigen. Im Sommer hatte Frankreich, das bis Ende des Jahres den EU-Ratsvorsitz hat, eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um Vorschläge für Änderungen an dem derzeitigen Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zu erarbeiten. Auf der Ratstagung im Dezember soll darüber entschieden werden, doch die politische Diskussion im Umweltministerrat zeigte erneut, dass die Mitgliedstaaten weit von einer Einigung entfernt sind.

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Kampagnenbuttontaz.de, 02.10.2008

Honig wird zu Sondermüll

Imker Karl-Heinz Bablok muss seine Jahresernte in die Müllverbrennungsanlage bringen, weil sie mit Pollen von Genmais verseucht ist.

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KampagnenbuttonDas Parlament, 29.09.2008

Unionsfraktion mit Genmais allein - Opposition und SPD fordern Anbaustopp für MON810

Der Anbau von gentechnisch verändertem Mais hat zu einem massiven Streit zwischen der Unionsfraktion einerseits und allen anderen Fraktionen des Bundestages andererseits geführt. Die SPD warf der Union "Volksverdummung" vor, und die frühere Landwirtschaftsministerin Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) spottete über ihren Nachfolger Horst Seehofer (CSU), dass er "lügend durch Bayern zieht". Bündnis 90/Die Grünen hatte einen Antrag (16/10202) vorgelegt, um den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen drastisch einschränken zu lassen. Die Verbraucher würden mehrheitlich gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ablehnen. Die Fraktion forderte nach dem Vorbild eines Antrages der CSU-Landtagsfraktion, dass auf EU-Ebene eine Regelung erfolge, nach der die Regionen wie Landkreise selbst über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen entscheiden dürfen.

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Kampagnenbuttonstern.de, 25.09.2008

Volksverdummung vor der Landtagswahl

Vor der Landtagswahl in Bayern entbrennt ein absurder Streit über die Gentechnik: Horst Seehofer verspricht den CSU-Wählern, sie dürften auf Gentechnik verzichten. Doch im Bund will die Union von diesem Versprechen nichts wissen - es ist nicht die einzige Verrenkung in der Großen Koalition.

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Kampagnenbuttonsueddeutsche.de, 25.09.2008

Seehofers Gentechnik-Kurs empört die SPD

Berlin - Mit ihrem Schwenk in Sachen Gentechnik bringt die CSU ihren Koalitionspartner SPD gegen sich auf. "Das ist ein absolut dreistes Täuschungsmanöver", sagte der SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber am Mittwoch in Berlin. Marianne Schieder, Landwirtschaftsexpertin in der bayerischen SPD-Landesgruppe, sprach von "Volksverdummung". Die CSU fordere in Bayern plötzlich gentechnikfreie Zonen, "aber im Bund tun sie nichts, rein gar nichts dafür".

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Kampagnenbuttonsueddeutsche.de, 21.09.2008

"In Bayern bin ich gegen Gentechnik"

Landwirtschaftsminister Seehofer äußert sich im SZ-Interview prinzipiell forschungsfreundlich. Allerdings mit einer Ausnahme: So warnt er vor dem Anbau auf kleinen Agrarflächen. Wie etwa im Freistaat Bayern.
Egal, wo der Wahlkampf Horst Seehofer in diesen Tagen hinführt, fast überall wird der Bundeslandwirtschaftsminister von Demonstranten mit überdimensionalen Maiskolben empfangen. Seehofer gilt bei Umweltschützern als Gentechnik-Freund. Damit bringt er ausgerechnet die Gruppe gegen sich auf, die zu den Stammwählern der CSU zählt: die Bauern. Doch bei der Wahl wird es auf jede Stimme ankommen.

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KampagnenbuttonFR-online, 11.09.2008

Gen-Mais schleicht sich ein

Die Zahl von Lebensmitteln, die Spuren oder sogar deklarierungspflichtige Anteile gentechnisch veränderter Organismen enthält, steigt. Sogar illegale Rohstoffe wie in der EU nicht zugelassener Reis entdecken die Kontrolleure. Gleichzeitig hat Greenpeace herausgefunden, dass auch konventionelles Maissaatgut bisweilen mit Gen-Mais kontaminiert ist. Die Umweltaktivisten sprechen bereits von einer schleichenden Verunreinigung deutscher Äcker. Danach seien von 438 in Deutschland untersuchten herkömmlichen Maissaat-Proben neun unzulässigerweise mit Gen-Mais verseucht gewesen, vier davon sogar mit Mais-Linien Bt 11 und Herculex, die in Europa keine Zulassung haben. Die betroffenen Bauern mussten die Pflanzen vernichten. Mehr


KampagnenbuttonRegensburg Digital, 10.09.2008

Horst Seehofer: Mutmacher vor leeren Rängen

Das erste Thema des Abends wird Horst Seehofer vorgegeben. Mit einer Aktionstour haben sich das Online-Netzwerk campact und ein breites Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden an die Fersen des Bundeslandwirtschaftsministers geheftet und fordern ein Verbot von Gen-Mais in Deutschland. Mehr


KampagnenbuttonTagesschau, 08.09.2008

EU erlaubt Gensoja-Import

Die EU-Kommission hat den Import von gentechnisch veränderten Sojabohnen des Bayer-Konzerns erlaubt. Das Soja-Produkt des Typs A2704-12 könne in die Länder der Europäischen Union entweder in Form ganzer Sojabohnen oder als Öl oder Mehl eingeführt werden, teilte die Behörde in Brüssel mit. Zugelassen wurde zugleich die weitere Verarbeitung zu Nahrungsmitteln und Tierfutter. Mehr


KampagnenbuttonRhein-Neckar-Zeitung, 08.09.2008

Eklat am Rande des Maisfelds

Ladenburg. "Lassen Sie sich von den Herren des russischen Wachdienstes nicht provozieren", hatte der Vorsitzende des BUND-Ladenburg und Mitglied in der Aktionsgemeinschaft Bürger für eine gentechnikfreie Landwirtschaft (BürGenLand), Alexander Spangenberg, bei der Demonstration gegen die Genmaisversuche gestern in Ladenburg-Neubotzheim wohl eine Vorahnung, dass die Kundgebung mit einem Eklat enden könnte. Bereits in der letzten Woche sei er von Wachmännern am Rande des Maisfelds angegriffen worden, berichtete Spangenberg. Mehr


KampagnenbuttonStraubinger Tagblatt, 06.09.2008

Imker und Biobauern fordern Verbot von genverändertem Mais

München. Imker und Biobauern fordern von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) ein deutschlandweites Anbau-Verbot für genveränderten Mais. Die bisherigen Vorschläge der CSU zur Einschränkung des Anbaus gentechnisch veränderter Nutzpflanzen seien völlig unzureichend, kritisierten am Freitag in München der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund, der Biobauernverband Bioland und andere Organisationen. Mehr


KampagnenbuttonTraunsteiner Tagblatt, 05.09.2008

Abgeordnete gegen Gentechnik – aber...

Teisendorf. MdB Peter Ramsauer und MdL Anton Kern haben bei einer Veranstaltung der Bienenzüchter des Berchtesgadener Landes sowie der Organisationen »Campact« und »Zivilcourage« beteuert, sie seien gegen die Gentechnik und wollten sie nicht; sie werde nicht gebraucht, sie sei gefährlich, weil nicht rückholbar, Bayern solle gentechnikfrei werden. Aber als sie am Schluss wählen sollten, ob Gentechnik verboten werden sollte, warfen beide ihre Maiskolben in die Waagschale des nicht Verbietens. Mehr


KampagnenbuttonMain Post.de, 03.09.2008

CSU jetzt auch gegen Agro-Gentechnik

Von Gen zu Grün: Gerade rechtzeitig vor der Landtagswahl am 28. September hat die CSU nach jahrelangem Streit um genmanipulierte Lebensmittel eine Kehrtwende um 180 Grad abgeschlossen. Mehr


KampagnenbuttonChiemgau-online.de, 01.09.2008

Diskussion zum Thema Gen-Mais im Vorfeld - Auch Ramsauer dabei

Der CSU-Kreisverband Berchtesgadener Land und der Kreisverband der Arbeitnehmer-Union haben einen prominenten Politiker zu Gast: Bundes-Agrarminister Horst Seehofer kommt am Mittwoch, 3. September, in den Landkreis Berchtesgadener Land und wird um 20 Uhr auf einer öffentlichen Veranstaltung im Poststall in Teisendorf sprechen. Mehr


Kampagnenbuttontaz.de, 31.08.2008

Minister zwischen Maiskolben

Gentechnikgegner reisen Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer auf seiner Wahlkampftour durch Bayern hinterher. Der redet mit ihnen, doch um Entscheidungen drückt er sich. Mehr


KampagnenbuttonGeo.de, 29.08.2008

Gentechnik aus dem Regal

Nur wo Gentechnik draufsteht, ist auch Gentechnik drin. Stimmt nicht! Lebensmittel aus gentechnisch veränderten Organismen sind heute schon Alltag in deutschen Supermärkten. Mehr


Kampagnenbuttonszon.de, 28.08.2008

Genmais-Gegner wollen Verbraucherminister im Wahlkampf ärgern

Genmais-Gegner wollen Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer im bayerischen Landtagswahlkampf verfolgen und ihn dabei immer wieder zu einem Verbot von gentechnisch veränderten Pflanzen aufrufen. Mehr


Kampagnenbuttonfnweb.de, 28.08.2008

Unsere Produkte werden kaputt gemacht

Für ein bundesweites Verbot von gentechnisch verändertem Mais der Sorte MON 810 demonstrierten Imker, Landwirte und Verbraucher aus der Region bei Fröhstockheim im Landkreis Kitzingen. Am Rande des einzigen kommerziell genutzten Genmaisfeldes in Bayern ließen die Gegner 1000 Luftballons in den Himmel steigen. Mehr


Kampagnenbuttonbr-online.de, 28.08.2008

Genmais-Gegner sind Seehofer auf den Fersen

In Fröhstockheim (Landkreis Kitzingen) hat am Mittwoch eine Aktionstour gegen den Genmais-Anbau begonnen. In den nächsten Wochen wollen Genmais-Gegner an den Wahlkampfstationen von Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer demonstrieren. Mehr


KampagnenbuttonRuhrnachrichten, 29.07.2008

Monsanto: Stopp der Versuche mit Gen-Mais denkbar

Stellt der amerikanische Agrarkonzern Monsanto seine Gen-Mais-Versuche in Werne ein? Fast sieht es danach aus: Denn obwohl das Unternehmen nach eigenen Angaben noch drei bis vier Jahre in Schmintrup aktiv sein darf, lassen Sabotage-Akte von Gentechnik-Gegnern den Konzern zweifeln. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Morgenpost, 21.07.2008

Brandenburg ist Spitzenreiter beim Genmais-Anbau

Brandenburg hat die meisten Störche, so viele Flüsse und Seen wie kein anderes Bundesland und ist reich an Naturschutzgebieten. Aber es ist zugleich auch in diesem Jahr wieder die Nummer eins beim Anbau von gentechnisch verändertem Mais – sehr zum Leidwesen von Umweltschützern und von Agrarminister Woidke. Mehr


KampagnenbuttonAugsburger Allgemeine, 15.07.2008

Kampf gegen Gentechnik Bienen finden in München Asyl

Den Imkern geht es um weit mehr, als um das weniger als einen Hektar große Versuchsfeld in Kaisheim, auf dem Genmais der Sorte Mon 810 angebaut wird. Sie wünschen sich auch nicht, dass das Verkaufsverbot für Honig mit Gentechnik-Spuren aufgehoben wird. Die Bienenzüchter wollen vielmehr, dass die Gentechnik generell verbannt wird aus der Landwirtschaft. Mehr


Kampagnenbuttonscharf-links.de, 08.07.2008

Bereits über 10.000 Postkarten gegen Gen-Mais an Minister Seehofer

Das Online-Netzwerk Campact ruft Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umwelt-, Bio- und Imkerverbänden dazu auf, von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer ein Verbot des Anbaus des Gen-Mais MON810 zu fordern. Mehr


Kampagnenbuttonfaz.de, 06.07.2008

EU diskutiert Zulassungsverfahren für Gentechnik

Die neue französische Ratspräsidentschaft will das Zulassungssystem der EU für gentechnisch veränderte Pflanzen bis Dezember auf eine neue Grundlage stellen. Die Mehrheit der Mitgliedstaaten sei unzufrieden mit dem bisherigen System, sagte die französische Staatssekretärin im Umweltministerium, Nathalie Kosciusko-Morizet, auf dem Treffen der EU-Umweltminister Ende vergangener Woche im Pariser Vorort Saint-Cloud. Mehr


KampagnenbuttonAFP.de, 04.07.2008

Genprodukte werden in EU zur Chefsache

Gentechnisch veränderte Lebens- und Futtermittel werden in der Europäischen Union zur Chefsache. Mit dem seit Monaten schwelenden Streit um die Zulassung von Genmais oder Genkartoffeln sollen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel Mitte Dezember befassen, wie der französische Umweltminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Jean-Louis Borloo am Freitag nach einem informellen Treffen der europäischen Umweltminister in Saint-Cloud westlich von Paris ankündigte. Grund sind die gravierenden Zweifel vieler Mitgliedstaaten am geltenden Zulassungsverfahren. Am 20. Oktober sollen die EU-Umweltminister die Diskussion vorbereiten. Mehr


Kampagnenbuttongreenpeace.de, 02.07.2008

Smart-Breeding: Züchtung überholt Genmanipulation

In der Pflanzenzüchtung könnte sich eine Revolution anbahnen: Smart-Breeding. Die neue Technik stärkt die natürlichen Abwehrkräfte von Mais gegen den gefürchteten Maiszünsler. Und sie kommt völlig ohne Gentechnik aus. Mehr


KampagnenbuttonFR-online, 01.07.2008

Zoff um Gentechnik

In der großen Koalition kündigt sich neuer Streit an. Die SPD verlangt Nachbesserungen an der erst im Juli 2007 beschlossenen Novelle des Gentechnikrechts. Der Union werfen die Sozialdemokraten bei diesem Thema falsches Spiel vor. Mehr


Kampagnenbuttonsueddeutsche.de, 29.06.2008

Proteste gegen Genmais - Aktivisten festgenommen

Aus Protest gegen den Anbau von Genmais haben Gegner ein Feld in Unterfranken gestürmt und verwüstet. Trotz Festnahmen haben sie für heute weitere Aktionen angekündigt. Mehr


Kampagnenbuttontaz.de, 13.06.2008

Anbauflächen für Genmais zurückgezogen - US-Saatkonzern scheitert in Bayern

In Bayern haben die Landwirte in dieser Saison deutlich weniger Genmais gesät als geplant. Der Druck der Gegner war zu groß - und hält bundesweit an. Mehr


KampagnenbuttonFinancial Times Deutschland, 18.02.2008

EU streitet weiter über BASF-Genkartoffel und Genmais - Konzern zuversichtlich

BRÜSSEL/LUDWIGSHAFEN (dpa-AFX) - Der Streit um die Zulassung genveränderter Pflanzen in der Europäischen Union geht weiter. Weder Befürworter noch Gegner der Technik konnten am Montag in Brüssel beim Treffen der EU-Landwirtschaftsminister eine ausreichende Mehrheit hinter sich bringen. Die EU-Kommission hatte den 27 Mitgliedstaaten vorgeschlagen, die Einfuhrerlaubnis für vier Genmaissorten zu erteilen sowie zu erlauben, aus Abfällen der Genkartoffel Amflora von der BASF Futtermittel zu machen. Mehr


KampagnenbuttonFR-Online, 14.02.2008

Kennzeichnung von Lebensmitteln

Hessen fordert Vermittlungsausschuss für Gentechnikgesetz Berlin (dpa) - Hessen will wegen der geplanten Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel den Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag einschalten. "Es steht nicht drauf, was drin ist", sagte ein Sprecher des Umweltministeriums. Milch, Fleisch und Eier sollen nach Plänen von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) mit der Aufschrift "ohne Gentechnik" gekennzeichnet werden, auch wenn die Futtermittel Zusätze enthalten haben, die mit gentechnischen Verfahren hergestellt wurden. Baden-Württemberg will sich dem Antrag voraussichtlich anschließen. Mehr


Kampagnenbuttonjetzt.de, 26.01.2008

Neues Gentechnik-Gesetz: Was ist jetzt genau in meinem Schokoriegel drin?

Der Bundestag hat am Freitag die Novellierung des Gentechnik-Gesetzespaketes beschlossen. Vorher gab es hitzige Diskussionen. Neben den Interessen der Verbraucher mussten auch passende Regelungen für Landwirtschaft und Forschung gefunden werden. Was bedeutet das für uns? Können wir eigentlich gerade unseren Schoko-Riegel noch guten Gewissens essen? Sechs Fragen an Andreas Eickelkamp, Pressesprecher der Verbraucherrechts-Organisation foodwatch. Mehr


KampagnenbuttonFR online, 25.01.2008

Ein Gesetz, das nicht immer gilt

Mit Essen spielt man nicht." 80 Demonstranten der Organisation Campact legten Mitte der Woche diese Botschaft den Agrarexperten des Bundestags auf den Tisch. Ihr Appell: Die Gentechnik auf deutschen Feldern verhindern und damit dem Willen der Bürger folgen, die von Genfood auf dem Teller nichts wissen wollen. Doch die Abgeordneten des Bundestags werden sich am heutigen Freitag kaum davon abhalten lassen, das novellierte Gentechnik-Gesetz zu verabschieden. Mehr


KampagnenbuttonFAZ, 25.01.2008

Bahn frei für ein neues Lebensmitteletikett

Selten war ein neues Lebensmittelkennzeichen so umstritten: Bauern und Ernährungsindustrie sprechen von einer Mogelpackung, wenn man künftig Milch, Fleisch oder Eier mit dem Etikett "Ohne Gentechnik" deklarieren darf. Die Verbraucherverbände loben dagegen die größere Wahlfreiheit für Konsumenten, wenn sie im Supermarkt zwischen zwei Nahrungsmitteln wählen können, deren Unterschied darin besteht, ob die Tiere gentechnisch verändertes Futter erhalten haben oder nicht. Trotz des Streits zwischen Industrie und Verbraucherschützern ist es nahezu sicher, dass der Bundestag am heutigen Freitag das Gentechnik-Gesetz ändern und die neue Kennzeichnung beschließen wird. Mehr


KampagnenbuttonFR online, 23.01.2008

Seehofer: Keine Gefahren durch Genmais-Anbau

Der Anbau von Genmais birgt nach Ansicht von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) keine Gefahren für Verbraucher und Umwelt. "Ich kann den Verbrauchern sagen, dass wir das Menschenmögliche getan haben an Vorsorge", sagte Seehofer in Berlin. Die Gentechnik erfordere in besonderer Weise, mit dem Schutz von Umwelt und Mensch so sorgfältig wie möglich umzugehen. Der Bundestag entscheidet an diesem Freitag über das umstrittene neue Gentechnikgesetz mit schärferen Anbauregeln für genveränderten Mais und über eine Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel. Umwelt- und Bioverbände protestierten gegen Gentechnik. Mehr


KampagnenbuttonWelt online, 22.01.2008

Gen-Pflanzen sind doch nicht sicher

„Die Rente ist sicher!“ war das Motto von Norbert Blüm. Das Motto der Befürworter von Gentechnik in der Landwirtschaft lautet ähnlich: Gentechnisch veränderte Pflanzen sind absolut unbedenklich und Gen-Food gehört zu den am besten getesteten Lebensmitteln überhaupt. Diese Position wurde gerade in den letzten Monaten immer wieder von den verschiedensten Stellen infrage gestellt – und hier haben sich nicht die üblichen Verdächtigen zu Wort gemeldet. Dies ist brisant, weil Minister Seehofer das strenge Gentechnik-Gesetz von Renate Künast aufweichen will. Mehr


KampagnenbuttonWelt online, 20.01.2008

Neue Regeln für die Gen-Bauern

Zwei Jahre haben Union und SPD über den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen gestritten. Kritikern sind die nun vereinbarten Regeln nicht restriktiv genug. Befürworter kritisieren, sie würden Erforschung und Nutzung der grünen Gentechnik behindern.

Die EU macht strenge Vorgaben für den Umgang mit grüner Gentechnik - vom wissenschaftlichen Freisetzungsversuch bis zur Überwachung des kommerziellen Anbaus. Die schwierige Aufgabe, das Nebeneinander von konventioneller Landwirtschaft und Gen-Anbau zu regeln, überlässt die EU-Kommission den Mitgliedstaaten. Das Problem ist die Frage der Haftung. Agrarminister Horst Seehofer (CSU) belässt die Regelung von seiner Vorgängerin Renate Künast (Grüne), die sich am Nachbarschaftsrecht orientiert. Seehofer stützt sich bei dieser Entscheidung auf die Einschätzung führender Verfassungsrechtler, wonach es unter den gegebenen Umständen keine bessere Lösung gibt. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 18.01.2008

Blick in den Futtertrog

Fleisch, Milch und Käse werden bald abgestempelt: "Ohne Gentechnik" darf dann darauf stehen, wenn die Tiere kein Gen-Futter gefressen haben. Bisher kann der Verbraucher fast nie erkennen, ob Gentechnik im Trog war - im Gegensatz zu Lebensmitteln, die aus manipulierten Pflanzen oder Tieren hergestellt wurden: Sie müssen in der EU seit 2004 gekennzeichnet werden.

Nach langem Feilschen haben die Koalitionäre damit die letzten offenen Fragen bei der Novellierung des Gentechnikrechts geklärt. Die SPD erklärte sich für hoch zufrieden, auch Umwelt- und Verbraucherverbände sind zumindest erfreut wegen der nun möglichen Kennzeichnung. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 17.01.2008

Biotechlobby gegen Kennzeichnung

Beim Streit über die neuen Gentechnikregelungen sind die politischen Koordinaten auf den Kopf gestellt. Der Deutsche Bauernverband, Tierfutterhersteller und die Lebensmittelwirtschaft blasen zum Sturm gegen das neue Gentechnikgesetz und das neue "Ohne Gentechnik"-Label, die unter der Regie von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) noch diesen Monat im Bundestag verabschiedet werden sollen. Mehr


KampagnenbuttonTagesspiegel, 16.01.2008

Ohne Gentechnik – fast

Willkommen in der großen Koalition: Da trifft sich am Sonntagabend im Landwirtschaftsministerium eine Koalitionsrunde zum Gentechnikgesetz, das seine erste Lesung im Bundestag schon hinter sich hat, und handelt einen Kompromiss aus. Am Montag stellt sich Agrarstaatssekretär Gert Lindemann vor die Presse und verkündet lauter Neuigkeiten, die sein Chef, Agrarminister Horst Seehofer (CSU), Anfang August 2007 schon mal als Neuigkeit verkauft hat. Mehr


Kampagnenbuttonheute.de, 14.01.2008

Große Koalition einig über Gentechnikgesetz

Die Große Koalition hat sich nach langem Streit auf ein Gentechnikgesetz verständigt. Unumstritten ist die Neuregelung allerdings nicht: Denn auch bei Verwendung genveränderter Zusatzstoffe sollen Lebensmittel das Etikett "Ohne Gentechnik" tragen. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 14.01.2008

Gemüsesuppe statt Genmais

Noch nie hat dem Alternativbauern und Globalisierungskritiker José Bové ein Gemüsesüppchen so sehr geschmeckt. Zusammen mit seinen Mitstreitern beendete er am Samstag an der rue de la Banque im Pariser Zentrum seinen Hungerstreik, um mit dieser einfachen Siegesmahlzeit den Erfolg der kollektiven Fastenaktion gegen den Genmaisanbau zu feiern. "Endlich wird öffentlich und offiziell zugegeben, was wir schon immer gesagt haben", triumphierte Bové, der am 3. Januar seinen Hungerstreik begonnen hatte. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 14.01.2008

BASF hofft auf Seehofer

Noch hoffen Gentechkonzerne wie Monsanto oder BASF, dass sie dieses Jahr auch hierzulande so richtig in die Grüne Gentechnik einsteigen können. Auf einer Ackerfläche von rund 2.500 Hektar standen in Deutschland im vergangenen Jahr gentechnisch veränderte Maispflanzen. Den Gentechkonzernen ist das bei weitem nicht genug. Sie drängen bei der Bundesregierung darauf, die ihrer Meinung nach zu strengen Gentechregeln aufzuweichen. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel online, 13.01.2008

Große Koalition einig über weiche Kriterien für Genfood

Die große Koalition aus Union und SPD hat sich nach wochenlangem Streit auf eine Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel geeinigt. Nach mehrstündigen Verhandlungen einigten sich die Regierungsparteien am Sonntagabend abschließend über das Gentechnikgesetz, verlautete aus Koalitionskreisen in Berlin. Das Gesetz soll noch in diesem Monat im Bundestag beschlossen werden. Der Bundesrat könnte es dann im Februar unter Dach und Fach bringen. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel online, 12.01.2008

Seehofer plant weiche Kriterien für Genfood-Aufkleber

Wann darf ein Lebensmittel den Aufdruck "ohne Gentechnik" bekommen? Nach SPIEGEL-Informationen wird im Haus von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) gerade ein Entwurf des Gentechnikgesetzes erstellt, der neue Kriterien für dieses Prädikat festlegt - streitbare Kriterien. Mehr


KampagnenbuttonZeit Online, 09.01.2008

Gentechnik: Schwein bringt leuchtende Ferkel zur Welt

Die Mutter strahlt im Dunkeln grün - die Babys nun auch: Eine genetisch manipulierte Sau hat in China fluoreszierende Ferkel zur Welt gebracht. Forscher wähnen einen Fortschritt für die Stammzellforschung. Mehr


KampagnenbuttonTaz Online, 04.01.2008

Gentechnik-Kartoffeln jetzt für alle

Im Sommer war der Acker, auf dem die Genkartoffel Amflora wächst, noch streng geschützt. Nun kann jeder die Restkartoffeln sammeln und verspeisen. BASF sieht kein Problem. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau Online, 31.12.2007

Behörden streiten über Gen-Mais

Im Streit um die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen ist die Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer, die erst im Frühjahr erlassenen Handelsbeschränkungen für den Gen-Mais Mon 810 wieder aufzuheben, offenbar nicht so glatt über die Bühne gegangen wie es zunächst den Anschein hatte.


KampagnenbuttonBundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, 06.12.2007

Saatgut des Genmais MON810 darf wieder vertrieben werden

Saatgut der gentechnisch veränderten Maissorte MON810 darf in Deutschland wieder zu kommerziellen Zwecken abgegeben werden. Dies entschied das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute in Berlin. Mehr


KampagnenbuttonFinancial Times Deutschland, 26.11.2007

Breite Front gegen Seehofers Gentechnikgesetz

Die geplante Neufassung des Gentechnikgesetzes stößt bei Umweltverbänden, Landwirten und der Industrie auf Ablehnung. Die Kritik an dem Gesetzentwurf von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) fällt harsch aus, nur die Gründe sind ganz unterschiedlich. Die geplante Neufassung des Gentechnikgesetzes stößt bei Umweltverbänden, Landwirten und der Industrie auf Ablehnung. Die Kritik an dem Gesetzentwurf von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) fällt harsch aus, nur die Gründe sind ganz unterschiedlich. Mehr


KampagnenbuttonDonaukurier, 11.11.2007

Bauern wollen das Allgäu gentechnikfrei halten

Die Allgäuer Bauern wollen aus ihrer Region eine gentechnikfreie Zone machen. «Kein Mensch will bei uns die Gentechnik, weder die Verbraucher noch die Landwirte», sagte Alfred Enderle, Bauern-Kreisobmann im Oberallgäu, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Mehr


KampagnenbuttonNetzeitung.de, 09.11.2007

Geisterdebatte über Gentechnik im Bundestag

«Kommt das Gesetz in seiner jetzigen Form durch, ist das der größte Anschlag auf die Artenvielfalt, den es je gegeben hat», sagte der agrarpolitische Sprecher des BUND, Hubert Weiger. Er sieht 30 Prozent der Pflanzen und bis zu 60 Prozent der hier lebenden Tiere bedroht. So hänge an einem durch Gentechnik vernichteten Feldunkraut die Existenz von bis zu 20 Tierarten ab. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 08.11.2007

Müde Politiker sollen Debatte ersparen

Nach monatelangen Streit ist das von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) ausgearbeitete neue Gentechnikgesetz jetzt im Bundestag angekommen. Der Gesetzesentwurf, der Freitag in aller Frühe in erster Lesung im Bundestag verabschiedet werden soll, enthält zahlreiche Erleichterungen für die Gentechindustrie. Sowohl für das Arbeiten in geschlossenen Anlagen als auch für Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen sollen nach dem Willen der Regierungskoalition einige rechtliche Hürden abgebaut werden. Umwelt- und Ökoanbauverbände befürchten, dass das Gesetz endgültig das Ende der Koexistenz zwischen gentechnikfreier und Gentechlandwirtschaft eingeläutet. Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 01.11.2007

Umstrittenes Saatgut aus Deutschland

Die Umsätze mit den wichtigsten der derzeit angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen Soja, Mais, Baumwolle und Raps werden für 2006 auf 6,15 Milliarden Dollar geschätzt. Marktführer bei der Gentechnik ist der US-Konzern Monsanto. Aber auch die deutschen Konzerne BASF und Bayer sind bei dem Geschäft dabei. Bayer hat im Jahr 2006 für 342 Mio. Euro gentechnisch verändertes Saatgut produziert und will den Umsatz damit innerhalb der nächsten zehn Jahre auf eine Milliarde Euro steigern. Dabei ist vorerst noch nicht die Rede vom Einsatz jener Wunderpflanzen, die dank künstlich implantierter Vitamine der Gesundheit der Bevölkerung in armen Ländern aufhelfen. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau , 21.09.2007

Frankreich erwägt Verbot für genmanipuliertes Saatgut

Paris/Berlin (dpa) - Die französische Regierung erwägt ein vorübergehendes Verbot von genmanipuliertem Saatgut in der Landwirtschaft. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 18.09.2007

Kritik am Fördergesetz

Umweltschützer warnen vor der Novelle des Gentechnik-Gesetzes: Die Felder seien zu wenig vor gentechnisch veränderten Pflanzen geschützt. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 30.08.2007

Lobby hofft auf die Länder

[...] Das Ringen um die Reform wird zum Teil in Metern gemessen. So sieht das Gesetz bei Gen-Mais einen Mindestabstand zum konventionellen Nachbarbestand von 150 und zum Öko-Bauern von 300 Metern vor. Was den Umweltschützern wegen des weiter reichenden Pollenfluges zu wenig ist, ist der Lobby schon zu viel. Sie fordert, diese Abstände von behördlicher Seite auf ihre Wirkung zu überprüfen und den bäuerlichen Nachbarn zu erlauben, vertraglich geringere Abstände zu vereinbaren.Weitere Kritikpunkte des Verbandes am Gesetzentwurf gelten der Erleichterung des Genehmigungsverfahrens, dem öffentlichen Standortregister und den Haftungsbestimmungen. Mit den Pflichtangaben über die Gen-Felder werde vor allem deren Zerstörung durch Gen-Gegner Vorschub geleistet. [...] Mehr


Kampagnenbuttontaz, 29.08.2007

Grüne Gentechnik macht Branche Sorgen

Die Biotechnologie kommt nicht voran: Trotz aller Lobbyarbeit sind genveränderte Lebensmittel nicht gefragt. Mehr


KampagnenbuttonDer Tagesspiegel, 14.08.2007

Maiskolben als Beweismittel zugelassen

Die Genmais-Gegner in Brandenburg sind zufrieden. Im Prozess um den Anbau der gentechnisch manipulierten Pflanzen werden Maiskolben vor Gericht akzeptiert. Mehr


Kampagnenbuttonglocalist.com, 13.08.2007

Gentechnik und Lebensmittel

Am 8.8. verabschiedete das Kabinett den Gesetzentwurf zum neuen Gentechnikgesetz. Gravierende Mängel des alten Gentechnikgesetzes wie die völlig unzureichende Haftungsregelung bei Kontaminationen unter 0,9 Prozent sollen bestehen bleiben, so der Verband für ökologischen Landbau, Naturland. Deutsche und österreichische VerbraucherInnen gegen Gentechnik in Lebensmittel. Mehr


Kampagnenbuttonsueddeutsche.de, 12.08.2007

BASF kritisiert Seehofers neues Gentechnikgesetz

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat das neue Gentechnikgesetz von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) scharf kritisiert. Seehofer "signalisiert den Verbrauchern, dass es bei der grünen Gentechnik um einen Risikotechnologie geht. Das ist absolut falsch", sagte der Geschäftsführer der BASF-Tochter Plant Science, Hans Kast, dem Nachrichtenmagazin "Focus". BASF-Vorstand Peter Oakley hatte die Novelle bereits im Juli kritisiert. Seehofer wies die Kritik zurück. Mehr


KampagnenbuttonAugsburger Allgemeine, 10.08.2007

Keine Fürsprache für Gentechnik

Die Interessen der Verbraucher, der Landwirte und der Forschung sollen im neuen Gentechnikgesetz berücksichtigt werden. So will es Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU). Das Bundeskabinett segnete seinen Gesetzentwurf diese Woche ab. Im Ries gibt es unter den Befürwortern und Gegnern der Gentechnik jedoch kritische Stimmen. Mehr


Kampagnenbuttonnet-tribune.de, 10.08.2007

Hipp erwartet Gentechnik-Verzicht

Nach der Verabschiedung des neuen Gentechnikgesetzes im Bundeskabinett erwartet der Chef des Babynahrungsherstellers Hipp, Claus Hipp, dass die überwiegende Zahl der Landwirte in Deutschland auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verzichten wird. Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» sagte er: «Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir alternative Bezugsquellen finden und nutzen.» Diese könnten auch im Ausland sein. Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 10.08.2007

"Grüne Gentechnik gegen den Hunger"

Landwirtschaftsminister Horst Seehofer über den Umgang mit neuen Technologien und steigende Kosten für Milchprodukte. Mehr


Kampagnenbuttonpressrelations.de, 09.08.2007

Gentechnik-Novelle lässt viele Probleme ungelöst

Nach Einschätzung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) werden mit der nun vorgelegten Gesetzesnovelle die offenen Fragen der Gentechnik keineswegs beantwortet. „Die Diskussion dürfte jetzt erst richtig beginnen. Nach unserer Einschätzung wird der Gesetzesentwurf den Parlamenten nach der Sommerpause noch eine Menge Arbeit bescheren“, sagt Hans-Joachim Wilms, stellvertretender Vorsitzender der IG BAU. Die Abstandsregelung sei positiv, solle jedoch den laufenden wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst werden. Die Novelle sieht für Felder mit gentechnisch veränderten Pflanzen einen Mindestabstand von 150 Metern zu konventionellen und 300 Meter zu ökologischen Anbauflächen vor. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 09.08.2007

Analyse: Gen-Saat gewinnt Boden

Die Tür für die Agro-Gentechnik ist wieder ein Stückchen weiter aufgestoßen. Nicht gar so weit, wie das anfangs zu befürchten war, als Seehofer, kaum im Amt, einmal zeigen wollte, unter welchem Blockade-Blödsinn die Republik unter Rot-Grün angeblich zu leiden hatte: Prompt ließ der neue Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister ein paar Gen-Mais-Sorten der Spielart Mon 810 zu. Um sich selbst und die Industrie in diesem Frühjahr zu ohrfeigen. Denn wie aus heiterem Himmel erließ Seehofer ein Handelsverbot für eben jenen Gen-Mais Mon 810, den er selbst zugelassen hatte. Der Grund: Auch in seinem Hause hatte man endlich erkannt, dass das Insektizid dieser Mais-Variante nicht nur einen bestimmten Schädling trifft, sondern auch nützliche Wespen, Spinnen, Ameisen. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 09.08.2007

Gentechnikgesetz macht kaum jemanden glücklich

Das Bundeskabinett hat gestern nach monatelangem Streit die Regeln für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verschärft. Heftige Kritik bekam die Novelle zum Gentechnikrecht von Umweltschutzorganisationen, der Opposition und Vertretern der Landwirte, die Nachbesserungen forderten. Mehr


KampagnenbuttonBUND-Pressemitteilung, 08.08.2007

Gentechnik-Gesetz macht gentechnikfreier Landwirtschaft den Garaus

Die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Novelle des Gentechnikgesetzes wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heftig kritisiert. Über Absprachen zwischen benachbarten Landwirten könne das Gesetz jederzeit ausgehebelt werden. Diese müssten sich nur darauf verständigen, keine Maßnahmen gegen gentechnische Verunreinigungen zu ergreifen. Außerdem sei der vorgesehene Abstand von Gentechnik-Feldern zu konventionell oder biologisch bewirtschafteten Maisanbauflächen viel zu gering. Der BUND warnt davor, dass sich mit diesen Regelungen gentechnisch veränderte Organismen unkontrolliert großflächig ausbreiten würden. Bestimmte in Laboren oder Gewächshäusern entwickelte Gentech-Pflanzen fielen sogar völlig aus dem Geltungsbereich des Gesetzes heraus.

Heike Moldenhauer, Gentechnikexpertin des BUND: „Seehofers Gentechnikgesetz lädt dazu ein, Deutschlands Äcker zum Freiluftlabor für Gentechnikexperimente zu machen. Es ist unverantwortlich, dass vermeintlich ungefährliche Pflanzen aus den Entwicklungsabteilungen und Forschungslabors künftig keiner Risikobewertung unterzogen, nicht mehr überwacht und nicht gekennzeichnet werden sollen. Hier müssen die Länder im Bundesrat für entscheidende Nachbesserungen sorgen.“

Der BUND forderte, die Mindeststandards von Seehofers Vorgängerin Renate Künast zur Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft beizubehalten.

Moldenhauer: „Zurück auf Künast, Herr Seehofer, dass muss die Devise sein. Ein Aufweichen der Standards zum Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft ist das Letzte was wir brauchen. Wenn Sie Ihre Vorgängerin toppen wollen, richten Sie mindestens 1000 Meter Abstand zwischen Feldern mit und ohne Gentechnik ein und entschädigen Sie die Landwirte, wenn deren Ernte mit mehr als 0,1 Prozent gentechnisch veränderten Organismen verunreinigt ist.“


KampagnenbuttonBÖLW-Pressemitteilung, 08.08.2007

Bundeskabinett beschließt Gentechnikgesetz: Viel Arbeit für die Parlamente!

Nach Einschätzung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wird der heute vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf für ein neues Gentechnikgesetz den Parlamenten nach der Sommerpause jede Menge Arbeit bescheren. „Der Versuch, den Sympathien der Kanzlerin für die Agro-Gentechnik gerecht zu werden und trotzdem den Ansprüchen der Verbraucher und dem Schutz gentechnikfreier Lebensmittelerzeugung zu genügen, hat etliche Unzulänglichkeiten verursacht“, befindet Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW. „Bundesrat und Bundestag sind jetzt gefordert, diese Verwerfungen zurecht zu biegen“.

Verhinderungen von Kontamination müssen das Ziel sein

So sei im Gesetz zwar als Ziel der Anbauregeln festgehalten, den Eintrag von Gentechnik in andere Grundstücke zu verhindern. In der dem Gesetz folgenden „Verordnung für die gute fachliche Praxis“ sei aber lediglich davon die Rede, es müssten Gentechnikverunreinigungen unter bestimmten Schwellen gehalten werden. „Genau das führt aber zu einer schleichenden Verunreinigung der Produktionskette“, verdeutlichte Löwenstein. Deshalb müssten die Sicherheitsabstände so groß gewählt werden, dass es auch unter ungünstigen Bedingungen nicht zu Auskreuzungen der künstlichen Gene komme. Löwenstein kritisierte scharf, dass der Satz gestrichen werden solle, nach dem Pflanzenarten, die erwiesenermaßen nicht koexistenzfähig sind, vom Gentechnikanbau ausgeschlossen werden müssen.

Keine Sonderregelungen zwischen Nachbarn unter der Decke

Der BÖLW wendet sich dagegen, dass Gentechnikanbauern dass Recht eingeräumt werden soll, auf Schutzmaßnahmen zu verzichten, wenn ihre Nachbarn dem zustimmen. „Nur vordergründig geht es dabei um Vereinbarungen, die nur die Vertragspartner etwas angehen. In Wirklichkeit würde auf diese Weise der unkontrollierten Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen Vorschub geleistet“, so Löwenstein. Verpächter, Lohn-Mähdrescher oder Imker seien darauf angewiesen zu wissen, ob sie wegen unterlassener Schutzmaßnahmen oder Verzicht auf Abstände mit gentechnisch veränderten Organismen zu rechnen hätten oder nicht.

Haftungsregelung muss entstehende Schäden abdecken

Nach wie vor ist die Haftungsregelung unzureichend. Dort wo die meisten Schadensfälle und damit auch große wirtschaftliche Verluste zu erwarten sind – bei Verunreinigungen innerhalb der Landwirtschaft unter 0,9 Prozent – ist die Haftung nicht klar geregelt. Als Haftungstatbestand wird explizit der Fall gekennzeichnet, bei dem eine Verunreinigung gentechnikfreier Produkte über dem Kennzeichnungsschwellenwert von 0,9% stattgefunden hat. Nur durch Voransetzung des Wortes „insbesondere“ wird ein unsicherer Weg – im Wesentlichen über Gerichte – eröffnet, Schadensersatz auch dann zu beanspruchen, wenn der Schwellenwert nicht erreicht ist. „Hier fordern wir vom Gesetzgeber klare Regelungen, damit die ungewollt Betroffenen nicht auf ihrem Schaden sitzen bleiben. Wir haben dazu konkrete Vorschläge gemacht“, so Löwenstein.

BÖLW begrüßt die Absicht, die „Positivkennzeichnung“ neu zu regeln

Als erfreulich bezeichnet es der BÖLW-Vorsitzende, dass das Kabinett die „Neue-Lebensmittel-Verordnung“ reformieren will. Darin wird festgelegt, unter welchen Bedingungen eine „Ohne-Gentechnik“ Auslobung vorgenommen werden darf. „Wenn diese Bedingungen so klar formuliert werden, dass sie für die Land- und Lebensmittelwirtschaft anwendbar werden, ist das ein begrüßenswerter Fortschritt für die Transparenz gegenüber dem Verbraucher. Sowohl die EU-Ökoverordnung als auch die österreichische „Ohne-Gentechnik-Richtlinie“ bieten sich dafür als Modell an“, sagte Löwenstein. Wichtig sei, dass Bauern und die Verarbeiter ihrer Produkte künftig auch angeben dürfen, dass sie auf den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen im Futter verzichten.


KampagnenbuttonDIE WELT, 08.08.2007

Kabinett beschließt neues Gentechnikgesetz

Die Regierung verschärft die Regeln für den großflächigen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Landwirte müssen künftig neue MIndestabstände zu Öko-Feldern einhalten. Doch die Kritik von Umweltschutzverbänden reißt nicht ab. Mehr


KampagnenbuttonBauernverband-Pressemitteilung, 08.08.2007

Gentechnik-Gesetz durchläuft Kabinett

Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht durch die Entwürfe zur Novellierung des Gentechnikrechts, die heute das Bundeskabinett durchlaufen, keine ausreichenden Fortschritte insbesondere für den Forschungsstandort Deutschland. Zwar werde die Gentechnik von weiten Teilen der Verbraucher abgelehnt. Der Gesetzgeber sollte jedoch die Option der Grünen Gentechnik aufrechterhalten. Auch brächte das überarbeitete Gesetz die Landwirte in eine schwierige Situation, weil die Koexistenzfrage aller Anbauformen nicht konsequent gelöst werde. Inhaltlich ergeben sich aus dem vorgelegten Entwurf zum Gentechnikgesetz für den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen keine gravierenden Änderungen. Weder die Frage der gesamtschuldnerischen verschuldensunabhängigen Haftung, noch das Standortregister wurden geändert, erklärte der DBV. Mehr


Kampagnenbuttontagesschau.de, 08.08.2007

Gentechnik-Gesetz bleibt umstritten

Das Bundeskabinett hat dem Entwurf zur Neufassung des Gentechnikgesetzes zugestimmt. Unter anderem sieht es für Felder mit Gen-Mais einen Mindestabstand von 150 Metern von konventionellen Äckern vor. Das Gesetz aber ist umstritten. Umweltschützer halten es gar für unverantwortlich. Mehr


KampagnenbuttonStuttgarter Nachrichten / dpa, 07.08.2007

Kritik an Seehofers Initiative

Die Kritik am neuen Gentechnikgesetz von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) wird immer lauter. Die deutschen Bauern warnten einen Tag vor der Beratung des Bundeskabinetts über den Gesetzentwurf vor Risiken beim Anbau von Genmais. "Wir können keine Restrisiken ausschließen bezüglich der Haftung", sagte Agrarrechtsexperte Wolfgang Krüger am Dienstag in Berlin. Die Pläne zur leichteren Kennzeichnung mit dem Hinweis "ohne Gentechnik" wurden von Verbraucherverbänden begrüßt, aber innerhalb der Union heftig kritisiert. Mehr


KampagnenbuttonDer Tagesspiegel, 04.08.2007

„Ohne Gentechnik“ – nicht ganz ohne

Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) will die geplante Novelle des Gentechnikgesetzes trotz Kritik nicht grundlegend verändern. Das sagte Seehofer am Freitag in Berlin. Am kommenden Mittwoch werde das Bundeskabinett über die Vorschläge beraten. Bei einer Anhörung in Bonn hatten Verbände Kritik an den Plänen geäußert. Besonders umstritten sind Vorschläge, die Kennzeichnung von gentechnikfreien tierischen Lebensmitteln zu erleichtern. Mehr


KampagnenbuttonFinancial Times Deutschland, 26.07.2007

BUND warnt: Genmais verunreinigt die Nahrungskette

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt wegen der Gentechnikpläne von Agrarminister Horst Seehofer (CSU) vor einer schleichenden Verunreinigung von Äckern und Lebensmitteln. «Die gentechnikfreie Landwirtschaft sehen wir in höchster Gefahr». Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 26.07.2007

Die blinde Kuh und der Gen-Mais

Es war wie beim Blindekuh spielen. Ein ums andere Mal durchmaß der Fachminister irrlichternd den politischen Raum, bis er all jene eingefangen hatte, die Interessen an der Gentechnikgesetzgebung haben. Ausgezogen war Landwirtschaftsminister Seehofer, im Auftrag der Kanzlerin die Vorlage seiner Vorgängerin Künast wirtschaftsfreundlich zu entschärfen. Dann machte ihm der wertkonservative Unionsflügel Dampf und warnte vor "Eingriffen in die Schöpfung". Groß- und Kleinagrarier drängten ihn zu kalkulierbaren Haftungsrisiken im Falle der Kontamination ursprünglicher Anpflanzungen. Schließlich stiegen ihm noch fundamentaloppositionelle Biobauern aus Bayern aufs Dach. Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 26.07.2007

Pflanzenzüchter drohen mit Abwanderung

Die deutschen Pflanzenzüchter warnen wegen der geplanten schärferen Anbauregeln für Gen-Mais vor einer Abwanderungswelle. "Einige Unternehmen sind schon mit der Gentechnikforschung im Ausland", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Pflanzenzüchter, Ferdinand Schmitz. Diese Entwicklung werde weitergehen. Das Gentechnikgesetz von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) zementiere Hemmnisse für Innovationen. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte den Koalitionskompromiss zum Gentechnikgesetz dagegen begrüßt. Mehr


KampagnenbuttonFAZ.net, 26.07.2007

Wohliger Ekel

Wer hat vor Gentechnik in Lebensmitteln keine Angst? Nur Menschen, so scheint es, die bei Fastfood-Ketten frühstücken, schimmliges Brot essen und sich auch sonst nicht sonderlich darum scheren, was sie ihrem Körper zumuten. Die große Mehrheit ist dagegen, sagt der Ernährungsminister, und richtet sich, statt aufzuklären, nach der kollektiven Angst. Als drohe die Pest oder Schlimmeres, lässt Horst Seehofer Äcker, auf denen genveränderte Pflanzen wachsen, mit Sicherheitskorridoren umgeben, Spuren von Gentechnik mit Labortests verfolgen und schreibt Warnhinweise auf Verpackungen vor. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 25.07.2007

Koalition preist Gentechnik-Deal

Nach ihrer Einigung auf eine Novellierung des Gentechnik-Rechts reklamieren Union und SPD Erfolge für sich. Die Opposition sowie die Betroffenen lassen dagegen kaum ein gutes Haar an dem mit gehöriger Verspätung gefundenen Koalitionskompromiss. Mehr


KampagnenbuttonSüddeutsche Zeitung, 25.07.2007

Schärfere Regeln für Anbau von Genpflanzen

Die Bundesregierung will die Regeln für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen nun doch verschärfen. Wie Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) am Dienstag in Berlin mitteilte, haben sich die Koalitionsparteien Union und SPD auf eine Reform des Gentechnikrechts geeinigt, die einen Mindestabstand zu Genmais-Feldern vorsieht. (Leider nur als Printversion oder E-paper)


KampagnenbuttonSüddeutsche Zeitung, 25.07.2007

Erfolgreicher Fehlschlag

In die Reihe großer Worte und kleiner Taten reiht sich nun die Novelle des Gentechnikgesetzes ein, weil die SPD das Schlimmste verhindert hat. Denn gemessen am Anspruch der Union ist Verbraucherminister Horst Seehofer gescheitert, für die Bürger ist der Fehlschlag hingegen ein Segen. Sie müssen nicht damit rechnen, künftig im Supermarkt mehr Genfood aus deutschen Landen vorzufinden. Ursprünglich drängte insbesondere Kanzlerin Angela Merkel darauf, den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen stärker zu fördern. (Leider nur als Printversion oder E-paper)


KampagnenbuttonTagesspiegel, 24.07.2007

Gesetz zur Gentechnik verschärft

Wegen der großen Bedenken der Bundesbürger gegen genveränderte Lebensmittel hat die große Koalition das Gentechnikgesetz verschärft. "Das ist das Maximale, was wir tun können", sagte Agrarminister Horst Seehofer (CSU) bei der Vorstellung des Gesetzentwurfs in Berlin. "Wir können eine neue Technologie der Menschheit nicht einfach überstülpen." Seehofer rechnet nicht mit gesundheitlichen Risiken beim Anbau von Genmais. Sicherheitshalber sollen die Abstände zwischen Genmais und Öko-Mais von 150 Meter auf 300 Meter verdoppelt werden. Die Koalition will zudem die Kennzeichnung von Lebensmitteln "ohne Gentechnik" erleichtern. Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 24.07.2007

Seehofer will Siegel für genfreie Lebensmittel

Nach dem neuen Gesetz zur Gentechnik sollen Bauern, die genmanipulierte Pflanzen anbauen, für die Verunreinigung anderer Felder stärker als bisher haften. Damit mache er "Politik für die Menschen in diesem Land", ist der Verbraucherminister sicher. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 24.07.2007

Ein fauler Kompromiss

Experten begrüßen die Haftungsregelungen im Gentechnikgesetz-Entwurf. Doch sie fürchten Klagen wegen unpräziser Paragrafen. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 24.07.2007

Koexistenz ist nicht organisierbar

Der Entwurf des neuen Gentechnikgesetzes von Landwirtschaftsminister Seehofer ist besser als sein Vorgänger vom Frühjahr. Die SPD hat der Union, die beim Thema Gentechnik auf dem Acker regelmäßig in ein Innovationsdelirium verfällt, offenbar so manches ausgeredet. Vor allem der Seehofer-Plan, eine gentechnische Verschmutzung bis zu 0,9 Prozent als grundsätzlich nicht haftungsrelevant zu tolerieren, scheint vom Tisch. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 21.07.2007

Standortregister und Haftungsrecht bleiben

Die geplante Änderung des Gentechnikgesetzes fällt weniger drastisch aus als von Kritikern befürchtet: Nach dem der FR vorliegenden Entwurf beabsichtigt Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) anders als bisher geplant keine Änderung an der Haftungsregelung. Auch das Standortregister mit der flurstückgenauen Lage der Gen-Felder bleibt öffentlich zugänglich. Mehr


KampagnenbuttonSüddeutsche Zeitung, 21.07.2007

Koalition einig über grüne Gentechnik

Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) will die Regeln für dne Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verschärfen. [...] Das Kabinett wird am 8. August über den Entwurf beraten. (Leider nur Print-Version).


KampagnenbuttonFTD, 21.07.2007

Seehofer will Anbau von Genpflanzen verschärfen

Der Agrarminister will so den monatelangen Streit um ein neues Gentechnikgesetz beenden. Union und SPD haben sich nach Angaben des Agrarministeriums auf die Grundsätze einer Novelle geeinigt. Mehr


KampagnenbuttonBÖLW Pressemitteilung, 20.07.2007

Seehofer muss nachbessern

Berlin, 20.7.07. Nach monatelangen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen ist jetzt der Entwurf für ein neues Gentechnikgesetz bekannt geworden. Auch wenn viele der in den letzten Monaten diskutierten Verschlechterungen nicht eingetreten sind, werfen die geplanten Änderungen eine Reihe ungelöster Fragen auf und sind nicht geeignet eine Lebensmittelproduktion ohne Gentechnik dauerhaft abzusichern.

"Ein wesentlicher Teil der Lasten der Koexistenz soll von denen getragen werden, die die Gentechnik nicht wollen. Das ist und bleibt unakzeptabel", so Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).

Positiv bewertet der BÖLW, dass es nun doch bei den geltenden Regeln für das Standortregister für Gentechnikpflanzen bleiben soll. Danach müssen Gentechnikfelder parzellengenau im Internet dargestellt werden. "Alles andere wäre zu einem bürokratischen Monster geworden", versichert Löwenstein.

Für unbegründbar hält der BÖLW-Vorsitzende hingegen, dass konventionell wirtschaftende Bauern durch geringere Feldabstände vor dem Pollenflug von Gentechnikpflanzen geschützt werden sollen als ihre ökologisch wirtschaftenden Kollegen. "Gentechnikfreiheit ist unteilbarer Anspruch der gesamten Landwirtschaft. Ein Regelwerk, das auf dem Großteil der Fläche eine schleichende Kontamination mit künstlichen Genkonstrukten aus den Laboren von Monsanto und Co zulässt, bedroht alle - auch Biobauern oder Imker", so Löwenstein.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Abstände und sonstige Vorsichtsmaßnahmen gegen Verunreinigungen durch Gentechnik unterbleiben können, wenn betroffene Landwirte auf einen Schutz verzichten oder sich nicht dazu äußern. "Das ist in Wirklichkeit ein weiteres Element zur unkontrollierten Gentechnikausbreitung", erläutert Löwenstein. "Denn dann weiß niemand mehr, wo die durch Fremdbestäubung entstandenen Gentechnikpflanzen wachsen, wie sie in Verkehr gebracht und wo sie erneut ausgesät werden." Er verweist in dem Zusammenhang auf jüngst bekannt gewordene Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen, wo aufgrund des warmen Winters auf dem Acker verbliebene Maiskörner im Folgejahr aufwuchsen, wodurch sich unerkannt Gentechnikpollen verbreiten kann".

Als unzureichend bezeichnet Löwenstein die Haftungsregelung: "Die windelweichen Formulierungen bei der Haftung werden der Wirklichkeit in der Lebensmittelwirtschaft nicht gerecht." Handel und Verarbeitung können aufgrund gesetzlicher Vorgaben, unausgereifter Analyseverfahren und den Risiken weiterer Verunreinigungen im Produktionsprozess keine GVO-Kontaminationen bis 0,9 % tolerieren.

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KampagnenbuttonGreenpeace Pressemitteilung, 20.07.2007

Gentechnikgesetz jetzt verschärfen

Greenpeace übt scharfe Kritik an der heute bekannt gewordenen neuen Fassung des Gentechnikgesetzes. Die bisherige Praxis hat gezeigt, dass das Gesetz nicht ausreicht und verschärft werden muss. Vor allem ist die Abwehr von Gefahren für Mensch und Umwelt durch Gentechnik in der Landwirtschaft sowie der Schutz von ökologisch wichtigen Flächen und gentechnikfreien Zonen nicht klar geregelt. Auch die Ahndung von Verstößen gegen das Gesetz ist unzureichend.

Mit der Neufassung des Gentechnikgesetzes bleibt der Schutz der Umwelt auf der Strecke. Schon jetzt haben wir Chaos auf den Feldern. In vielen Fällen ist nicht bekannt, wo genau Gen-Mais angebaut wird und wo nicht, sagt Christoph Then, Gentechnikexperte bei Greenpeace, Die Landes- und Bundesbehörden schieben sich gegenseitig die Verantwortung bei der Gefahrenabwehr, wie zum Beispiel beim Schutz der Honigbienen, zu. Es besteht die Gefahr, dass der Anbau von Gen-Saaten zum rechtsfreien Raum wird.

Die Abstandsregelungen zwischen Maisfeldern mit gentechnisch veränderten und denen mit konventionellen Pflanzen sind ungenügend, um die Kontamination mit gentechnisch veränderten Pollen zu verhindern. Unter bestimmten Voraussetzungen darf sogar auf jeglichen Abstand verzichtet werden, wenn der Gen-Mais-Bauer dies mit seinem Nachbarn abspricht. Damit wird eine Umgehung der so genannten Koexistenzregelung per Gesetz erlaubt. Unter Koexistenz versteht man das gleichberechtigte Nebeneinander verschiedener Anbaumethoden.

Klare Abstandsregelungen zu Naturschutzflächen und anderen landwirtschaftlichen Flächen, auch zu gentechnikfreien Zonen, fehlen gänzlich. Darin sieht Greenpeace ein Problem, weil sich die Gentechnik, über den Pollen der Pflanzen, in diese Gebiete ausbreiten kann. Insbesondere in Naturschutzgebieten ist das ein Problem, da dort der Pollen des Gen-Mais, der ein Insektengift enthält, beispielsweise die Raupen geschützter Schmetterlingsarten gefährdet.

Die Frage der Haftung ist generell nach wie vor unzureichend geregelt. So kann ein Landwirt seine Ernte schon bei geringen Verunreinigungen nicht mehr gentechnikfrei verkaufen. Einen eindeutig geregelten gesetzlichen Anspruch auf Schadensersatz hat er jedoch nicht. Das bedeutet in der Praxis langwierige Gerichtsverfahren.

Zeitgleich mit der Veröffentlichung des neuen Entwurfes des Gentechnikgesetzes startet Greenpeace heute eine Mitmachaktion im Internet. Die Teilnehmer sollen Seehofer ein Stück einer Mais-Pflanze, mit der Bitte schicken, diese auf gentechnische Veränderungen analysieren zu lassen. Die Umweltschutzorganisation möchte damit auf die chaotischen Verhältnisse im Gen-Mais-Anbau aufmerksam machen. Niemand kann mehr genau sagen, wo Gen-Mais wächst und wo nicht. Die Mitmachaktion findet sich im Internet unter: www.einkaufsnetz.org/gen-mais-test

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KampagnenbuttonFAZ.net , 20.07.2007

Seehofer verschärft Regeln für Agrar-Gentechnik

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) ist unterdessen den Gegnern gentechnisch veränderter Pflanzen abermals entgegengekommen. Im neuen Gentechnikgesetz sollen deutlich strengere Mindestabstände zwischen Feldern mit gentechnisch veränderten Pflanzen und Nachbarfeldern festgeschrieben werden, kündigte sein Ministerium an. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 16.07.2007

BASF-Kartoffel hofft auf Brüssel

Die Entscheidung über die Zulassung der Genkartoffel Amflora wird wohl von der EU-Kommission getroffen. Die ist eher Gentechnik-freundlich. Mehr


KampagnenbuttonRadio Utopie, 14.07.2007

Campact, Greenpeace: Kampagne gegen Gentechnik

Die Campact-Kampagnen-Tour gegen die Referentenvorlage zur Novellierung des Gesetzes zum Einsatz der Gentechnik in Deutschland fand heute vor dem Deutschen Bundestag ihren Abschluss. Über welche hochbrisante Materie die PolitikerInnen im September entscheiden, wissen diese offensichtlich selbst nicht so genau. Bauern- und Umweltverbände schlagen Alarm, während die kommerziellen Fernsehsender hierüber kein einziges Wort berichten. Mehr


KampagnenbuttonDeutschlandfunk, 13.07.2007

Angst vor fremden Genen im Salat

Möglicherweise noch im laufenden Monat wird das Bundeskabinett eine Novelle des Gentechnikgesetzes auf den Weg bringen. Der aktuelle Entwurf lässt Umweltverbände fürchten, dass es bald kaum mehr möglich sein wird, gentechnikfreie Lebensmittel zu kaufen. Mehr


KampagnenbuttonWestfälische Nachrichten, 10.07.2007

Eine Biene hält sich nicht an Schilder

„Ich freue mich über die zweite Chance.“ Mit diesen Worten bedankte sich Reinhard Schultz bei Waltraud Angenendt. Die Drensteinfurter Landwirtin hatte den Bundestagsabgeordneten eingeladen, zum geplanten Gentechnikgesetz und den daraus entstehenden Gefahren Stellung zu beziehen. Zweite Chance deshalb, weil Schultz zu der öffentlichen Aktion von „Campact“ am 28. Juni in Warendorf nicht kommen konnte. „Dieses Thema ist mir allerdings ein Anliegen“, betonte der SPD-Politiker und stellte sich deshalb gerne den Fragen der Interessierten, die auf den Hof Angenendt in der Bauerschaft Mersch gekommen waren. Mehr


KampagnenbuttonStuttgarter Nachrichten / dpa, 07.07.2007

Kritik an Seehofers Initiative

Die Kritik am neuen Gentechnikgesetz von Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) wird immer lauter. Die deutschen Bauern warnten einen Tag vor der Beratung des Bundeskabinetts über den Gesetzentwurf vor Risiken beim Anbau von Genmais. "Wir können keine Restrisiken ausschließen bezüglich der Haftung", sagte Agrarrechtsexperte Wolfgang Krüger am Dienstag in Berlin. Die Pläne zur leichteren Kennzeichnung mit dem Hinweis "ohne Gentechnik" wurden von Verbraucherverbänden begrüßt, aber innerhalb der Union heftig kritisiert. Mehr


KampagnenbuttonSächsische Zeitung, 04.07.2007

Gentechnik landet unbemerkt auf dem Teller

Die meisten Verbraucher lehnen Genfood ab – und verzehren doch tagtäglich manipulierte Nahrung. In hiesigen Supermärkten sind die gentechnisch veränderte Tomate und der Gen-Salatkopf verboten. Doch die Gen-Lobby macht Druck: Sie will die sogenannte Grüne Gentechnik in der Landwirtschaft ausbauen – vor allem im Osten der Republik. Das zu novellierende Gentechnikgesetz könnte dazu beitragen, dass Gentechnik zunehmend Einzug auf deutschen Äckern – und damit Tellern – hält. Das Kabinett will noch im Juli die künftigen Anbau-Regeln beschließen. Umweltschützer und Biobauern laufen dagegen Sturm: Sie befürchten, dass Material vom Gen-Feld in die Lebensmittelkette gelangt. Erstaunlich ruhig bleibt bislang der Verbraucher – wohl auch, weil er nicht weiß, was Gentechnik im täglichen Brot für ihn bedeutet. Die SZ beantwortet die wichtigsten Fragen. Mehr


KampagnenbuttonTagesspiegel, 28.06.2007

Bio-Imker verliert im Gen-Mais-Streit

In Brandenburg hat ein Bio-Imker den juristischen Streit um den Anbau von Gen-Mais verloren. Mit seinem Engagement wollte er seine Bienen vor dem Genuss von gentechnisch veränderten Mais schützen. Nachdem bereits das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) den Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt hatte, blieb die Beschwerde des Imkers auch vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg ohne Erfolg, wie eine OVG-Sprecherin mitteilte. Mehr


KampagnenbuttonWestfälische Nachrichten, 28.06.2007

Gentechnik-Protest

Das Qualitätssiegel „Bio“ erfreut sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. Es lächelt dem Verbraucher schon im konventionellen Supermarkt entgegen. Bioprodukte boomen. Was auf den Tisch kommt, soll frei von künstlichen Inhaltsstoffen, Spritzmitteln und vor allem Gentechnik sein. Letzteres, so Peter Röhrig vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, würden immerhin 80 Prozent der deutschen Bürger so sehen.

Politiker und Lobbyisten dagegen wollen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft noch einmal überdenken. Der Schutz vor so genanntem „Genfood“ könnte gelockert werden. „Das ist nicht demokratisch. Demokratie bedeutet, den Wunsch der Bürger zu achten“, schimpft Günter Metzges vom Online-Netzwerk campact, das gestern in Warendorf eine Protestveranstaltung auf dem Marktplatz organisiert hatte. Mehr


KampagnenbuttonVolksstimme, 28.06.2007

Gentechnik-Kritiker suchen Rückendeckung im Bundestag

Passenderweise neben einem Obst- und Gemüseanbieter hatten gestern Gentechnik-Gegner einen Infostand auf dem Wolmirstedter Boulevard aufgebaut. Die Vertreter der Organisation " campact " hatten Waltraud Wolff zu einer Diskussionsrunde eingeladen, um mit ihr über die geplante Novellierung des Gentechnik-Gesetzes zu diskutieren.

" Wäre ich als Privatperson hier, würde ich sicher auch einen roten Pullover tragen und Flyer verteilen. " Doch Waltraud Wolff war gestern als agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion auf den Boulevard gekommen. Dort hatten Vertreter der Organisation " campact " einen Stand aufgebaut und im Vorfeld Plakate mit einer Karikatur der Bundestagsabgeordneten aufgehangen. Mehr


KampagnenbuttonWestfälische Nachrichten, 27.06.2007

Protest gegen Gentechnikgesetz

Die Drensteinfurter Grünen beteiligen sich an einer Aktion gegen die geplante Verwässerung des Gentechnik-Gesetzes. Am Donnerstag, 28. Juni, unterstützen sie die Organisation „Campact“, die die heimischen Bundestagabgeordneten Reinhard Schultz und Peter Paziorek um 10 Uhr auf den Warendorfer Marktplatz eingeladen haben, um sie öffentlich zu ihrer Meinung zum neuen Gentechnik-Gesetz und zu ihrem Abstimmungsverhalten darüber zu befragen. Mehr


KampagnenbuttonAachener Nachrichten, 25.06.2007

Lieber Bio statt Gentechnik

Zu einer öffentlichen Diskussion über gentechnisch veränderte Lebensmittel hatte am Wochenende die Initiative «Campact» aus der Nähe von Hannover in die Dürener Innenstadt eingeladen.

Günter Metzges von «Campact» sprach mit Wolfgang Lindmann, Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Paul Schäfer (Die Linke) und Bio-Landwirt Heinz-Peter Bochröder über die Gefahren der Gentechnik. Anlass zu der Diskussion ist ein Gesetzesentwurf, der noch vor der Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden soll. «Geplant ist», so Lioba Dietz von «Campact», «dass Gentechnik-Gesetz noch weiter zu verwässern. Wir fürchten, dass es dann sehr schwierig wird, sich gentechnikfrei zu ernähren». Mehr


KampagnenbuttonSchwäbische Zeitung, 25.06.2007

Kauder sagt Gentechnik-Diskussion ab

Am morgigen Dienstag, 26.Juni, findet um 10.30 Uhr am Rathaus (Ecke Kreissparkasse) in Tuttlingen eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit Bürgern zum neuen Gentechnik-Gesetz statt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Volker Kauder hat eine Einladung ausgeschlagen.

Ein Bündnis von Umwelt- und Bio-Verbänden hatte ihn dazu eingeladen. Auch eine erbetene schriftliche Stellungnahme zu Schwachstellen des Gentechnik-Gesetzes liegt den Verbänden bisher nicht vor. Kauder wird demnächst im Bundestag über das neue Gentechnik-Gesetzes mitentscheiden. Als Fraktionsvorsitzenden kommt ihm eine besondere Bedeutung zu. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 20.06.2007

Imker fürchten Genmais

Minister Horst Seehofer will Genpflanzen in Deutschland förden - das gibt Probleme bei der Honigproduktion im Bienenstock Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 19.06.2007

Imker sehen Bienenvölker durch Gen-Mais bedroht

Deutsche Imker und Umweltverbände schlagen Alarm: Aktuellen Studien zufolge kann genmanipulierter Mais für bereits geschwächte Bienen eine tödliche Wirkung entfalten, da er ein Insektizid erzeugt, das mit dem Pollenflug verbreitet wird. Anlass zur Sorge bietet das massenhaften Bienensterben in den USA. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel online, 12.06.2007

Biosiegel und Gentechnik: Bauern, Brauer und durchlässige Siegel

Deutsche Bierbrauer fürchten genmanipuliertes Saatgut: Hopfen und Malz müssten auch weiter sauber von Gentechnik bleiben. Die heikle Frage der Verschmutzung sorgte auch in Luxemburg für Streit, wo ein europaweites Siegel für Bio-Produkte beschlossen wurde. Denn: Was wird da besiegelt? Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 11.06.2007

Späte Saaten aus dem Labor

Das Sommergetreide steht fast hüfthoch auf den Feldern, das Kartoffelkraut sprießt, der Mais steht proper. Die Saatzeit ist längst vorbei. Und dennoch werden in diesen Tagen, so weit das Jahr auch bereits vorangeschritten ist, noch Saaten ausgebracht. Nicht irgendwelche freilich, sondern gentechnisch veränderte Mixturen der Konzerne Monsanto oder BASF. Mehr


Kampagnenbuttontagesschau.de, 01.06.2007

Streit um Genmais neu entbrannt

Der Anbau von Genmais ist in Deutschland seit vielen Jahren umstritten. Befürworter preisen seinen Nutzen gegen Schädlinge, Gegner befürchten Risiken für Mensch und Umwelt. Nun gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse - die zu einem Handelsstopp für genetisch verändertes Saatgut geführt haben. Der Versuchsanbau bleibt dennoch erlaubt. Mehr


KampagnenbuttonZDF.de, 19.05.2007

Demo auf dem Acker

Die Protestbewegungen von Umweltorganisationen, Bauernverbänden und Imkern gegen den Anbau von genmanipuliertem Mais werden immer lauter. Viele Menschen haben Angst vor negativen Auswirkungen auf Natur und Mensch, Bio-Bauern fürchten um ihre Existenz. Mehr


KampagnenbuttonZDF, 19.05.2007

Demo auf dem Acker

Immer mehr Proteste gegen Anbau von genmanipuliertem Mais

Die Protestbewegungen von Umweltorganisationen, Bauernverbänden und Imkern gegen den Anbau von genmanipuliertem Mais werden immer lauter. Viele Menschen haben Angst vor negativen Auswirkungen auf Natur und Mensch, Bio-Bauern fürchten um ihre Existenz. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 11.05.2007

Greenpeace warnt vor Risiken

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hält die Risiken der Genmais-Sorte MON 810 für unkalkulierbarer als bisher angenommen. Das geht nach dpa-Informationen aus einem Bericht hervor, den Greenpeace an diesem Freitag vorstellen will. Die Konzentration des Insektengifts Bt-Toxin schwanke um das bis zu 100-fache zwischen dem niedrigsten und höchsten Wert, heißt es. Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) hatte angesichts zahlreicher Bedenken bereits den künftigen Handel mit MON 810 gestoppt. Das Unternehmen Monsanto muss zunächst einen Plan über die Umweltfolgen vorlegen - eine Vorgabe, die nach Ansicht des Unternehmens bereits erfüllt wurde. Mehr


Kampagnenbuttontaz , 11.05.2007

Bauern sollen Genäcker pflügen

Landwirte, die in diesem Frühjahr Genmais gesät haben, müssten die Pflänzchen sofort unterpflügen. Das forderte gestern der Naturschutzbund in Brandenburg. Das Bundesamt für Verbraucherschutz hatte am Mittwoch den Anbau der Genmaissorte MON 810, die der US-Konzern Monsanto verkauft, an Auflagen geknüpft. Zudem stoppte es den Handel mit dem Saatgut. Die Behörde erklärte damit erstmals, dass die manipulierten Pflanzen eine Gefahr sind für Schmetterlinge und andere Tiere. Der Genmais produziert ein Insektengift. Es sei unverantwortlich, dass einige Genäcker sogar in Naturschutzgebieten wie der Märkischen Schweiz lägen, so die Umweltschützer.


Kampagnenbuttontaz, 10.05.2007

Genmais kommt unter Verdacht

Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) hat zum ersten Mal erklärt, dass die Gentechnik auf dem Acker Gefahren birgt. Es geht um den Genmais MON 810 des amerikanischen Agrarkonzerns Monsanto.In diese Sorte haben Biotechnologen die Erbsubstanz des Bacillus thuringiensis (Bt) eingebaut. So produziert das Gewächs ein Gift, das dem Maiszünsler, einem lästigen Schädling, nicht bekommt. Es ist der einzige Genmais, der in Deutschland angebaut werden darf. Seehofer - es war eine seiner ersten Amtshandlungen - hatte ihn Anfang 2006 zugelassen. Nun stellt er seine Entscheidung in Frage.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, das dem Agrarminister untersteht, hat Monsanto per Einschreiben jetzt einen "Bescheid". Er liegt der taz vor. Darin heißt es, dass sich das Gift, das die Pflanze produziere, ausbreiten könne. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 10.05.2007

Die Bauern dürfen ernten - aber nicht säen

Erstmals rückt ein Bescheid des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), der den Länderbehörden gestern zugestellt wurde, Mon 810 in die Nähe einer Risikokultur: So sei "mit jüngeren Untersuchungen deutlich" geworden, in welchem Ausmaß das von der Pflanze selbst produzierte Insektengift nicht nur gegen den Falter Maiszünsler wirkt, sondern auch Insekten schädigt, die gar nicht getroffen werden sollten. Dazu zählen mit Fliegen, Wespen, Ameisen oder Spinnen solche Tiere, die als räuberische Insekten "eine große Rolle bei der natürlichen Schädlingsbekämpfung spielen". Das Bundesamt weist auf Studien hin, wonach das Toxin zudem eine "eindeutig schädliche Wirkung" auf Schmetterlinge habe. Mehr


KampagnenbuttonTagesspiegel, 09.05.2007

Wer Mais sät...

Bundesamt für Verbraucherschutz untersagt ab sofort Verkauf von umstrittener Sorte Mon 810. Die Genmaisgegner dürfen sich freuen: Seit Jahren protestieren und prozessieren sie gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais. Immer wieder wiesen sie daraufhin, dass es unwägbare Risiken gebe. Bislang fanden sie kaum Gehör. Jetzt hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit sofortiger Wirkung angeordnet, dass die Abgabe von Saatgut mit gentechnisch verändertem Mais der Linie Mon 810 an Dritte nur erfolgen darf, wenn die Saatgutfirma Monsanto einen entsprechenden Monitoringplan vorlegt. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 09.05.2007

Gen-Vitamine in Biokost

Pläne der EU zur Änderung der Öko- Verordnung stellen den Grundsatz infrage, wonach Bio-Lebensmittel von gentechnisch veränderten Partikeln frei sind. Landbauverbände protestieren dagegen. Kein Bio-Bauer und schon gar kein Kunde will sie, und doch wird sich die Verunreinigung biologisch angebauter und verarbeiteter Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Partikeln auf Dauer kaum verhindern lassen. Sei es, weil die Ernte auf dem Feld kontaminiert wurde, sie beim Transport oder der Lagerung mit Gen-Ernten in Kontakt kam oder bei der Verarbeitung verunreinigt wurden. Mehr


KampagnenbuttonBund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), 08.05.2007

Seehofer verspielt Vertrauen von Verbrauchern und Landwirten

"Für uns hat er seine Glaubwürdigkeit verloren", geht Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft hart mit Minister Seehofer ins Gericht: In zahlreichen Gesprächen mit Landwirten und Lebensmittelverarbeitern, die ohne Gentechnik arbeiten, zeigte Minister Seehofer nicht nur Verständnis für deren Anliegen, sondern äußerte selbst große Bedenken gegenüber der Agro-Gentechnik. Gerade die Probleme von Bio-Unternehmen erkannte der Minister im Gespräch an und versprach, diese bei der Novellierung des Gentechnikgesetzes zu beachten. Doch nichts von alledem: "Jeder Schritt, vom Entwurf des Eckpunktepapiers, über das Eckpunktepapier selbst bis hin zum jetzt vorliegenden Gesetzentwurf verschlechtert die Situation für Unternehmen, die ohne Gentechnik arbeiten und damit auch für den Verbraucher", so Löwenstein. "Es bleibt nur eine Bewertung: Seehofer ist vor der Agro-Gentechnik-Industrie und den Gentechnik-Befürworten in der Union eingeknickt.“ Um innerparteilichem Streit aus dem Weg zu gehen, stellt er eigene Ambitionen über sachlich notwendige Entscheidungen. Damit gefährdet er mit der Bio-Branche nicht nur einen nachhaltigen und boomenden Wirtschaftszweig, er richtet sich auch gegen die Mehrzahl der Verbraucher. „Auf der Grünen Woche 2006 versprach Seehofer, er wolle sich nicht an seinen Worten, sondern an seinen Taten messen lassen. Sollte der jetzt vorliegende Entwurf am Ende das neue Gentechnikgesetz werden, könne man die Bilanz nur verheerend nennen“, meinte der BÖLW-Vorsitzende. Man müsse nun gespannt sein, ob die SPD zu ihrem Wort steht, ein solches Gentechnikgesetz abzulehnen. Denn schließlich habe die SPD genau dort Kritik am „Eckpunktepapier“ zum Gentechnikgesetz geäußert, wo auch die Ökologische Lebensmittelwirtschaft Änderungsbedarf festgestellt hatte. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel online, 06.05.2007

SPD-Politiker will neue Länder zur Gen-Zone machen

Seine Position ist auch in der eigenen Partei umstritten: Der für den Aufbau Ost zuständige SPD-Fraktionsvize Klaas Hübner will Ostdeutschland zu einem Gentechnik-Anbaugebiet machen. Eine "Riesenchance", findet er. Mehr


KampagnenbuttonTagesspiegel, 04.05.2007

Unter Schutz

Berlin - Das neue Gentechnikgesetz schützt vor allem Bauern, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen wollen. Zu diesem Schluss kommt Tina Löffelbein von Greenpeace. „Die Interessen der Gentech-Bauern werden höher gestellt als die der Allgemeinheit“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Die Unversehrtheit der Umwelt und von Nahrungsmitteln wird nicht mehr gewährleistet.“

Der Referentenentwurf aus dem Landwirtschaftsministerium, der dem Tagesspiegel vorliegt, lässt vor allem zwei Schlüsse zu: Die Öffentlichkeit soll möglichst wenig über die Ausbreitung der grünen Gentechnik in Deutschland erfahren. Und Schutzvorschriften werden eingeschränkt. Damit dürfte sich Agrarminister Horst Seehofer (CSU) bei seiner eigenen Partei nicht besonders beliebt machen. In Bayern erklärt sich Landkreis um Landkreis zur gentechnikfreien Zone. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 04.05.2007

Horst Seehofer ackert für Genbauern

In Backmischungen, Pudding oder Gummibärchen könnte demnächst Gentechnik stecken. Denn: In diese Produkte wird oft Maisstärke gerührt. Und auf vielen Feldern hierzulande soll bald Genmais wachsen. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) lockert dazu jetzt das strikte Gentechnik-Gesetz, das noch unter Rot-Grün verabschiedet wurde.Forschern und Bauern solle der Anbau von Genpflanzen erleichtert werden, heißt es im 160-seitigen Entwurf der Novelle, der der taz vorliegt. Schon im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD festgelegt, dass der Gen-Anbau gefördert werden soll. Doch die Reform erwies sich als schwieriger als gedacht. Mehr


KampagnenbuttonSüddeutsche Zeitung, 02.05.2007

Seehofers Zickzackkurs

Für Horst Seehofer gibt es kaum ein unangenehmeres Thema als die Reform des Gentechnik-Gesetzes. Das hängt damit zusammen, dass die Novelle bei vielen Bürgern große Ängste weckt. Bei seinen Auftritten sieht er oft Protestplakate gegen den erleichterten Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, sein Wahlkreis Ingolstadt hat sich zur gentechnisch- freien Zone erklärt, und selbst in seiner Partei, der CSU, sorgt sich Generalsekretär Markus Söder inzwischen öffentlich darüber, ob Gen-Mais nicht gefährlich für die Kinder sein könnte. Doch der Koalitionsvertrag legt fest, dass der Gen-Anbau gefördert werden soll. Und auf die Einhaltung dieser Vereinbarung pochen ganz besonders Kanzlerin Angela Merkel und ihre Forschungsministerin Annette Schavan.
Mehr dazu in der Printausgabe


Kampagnenbuttontaz , 28.04.2007

Bioenergie fördert Gentechnik

Auf rund 3.700 Hektar wird in diesem Jahr Genmais angebaut. Das Gros davon liegt im Osten, wo die Landwirtschaft besonders großflächig und industriell betrieben wird. Der Trend steigt - denn die Biogasanlagen zahlen gute Preise Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 27.04.2007

Seehofers Kampf gegen den Gen-Mais

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat erneut einen Vorstoß unternommen, den Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Deutschland einzudämmen. In einer Weisung an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vom Montag dieser Woche ordnet der CSU-Politiker erhebliche Beschränkungen bei einer Maissorte an, die Gentechniker mit einem „angeborenen“ Schutz gegen den berüchtigten Schädling „Maiszünsler“ ausstatteten. Diese Sorte („MON810“) darf nun „mit sofortiger Vollziehung“, wie es in der Weisung heißt, nur noch in Regionen angebaut werden, die vom Schädlingsbefall betroffen sind. Wie ebenfalls aus der Weisung hervorgeht, will Seehofer für 2008 und die Folgejahre den Anbau von derart geschützten Bt-Mais-Sorten mit zusätzlichen kostspieligen Auflagen versehen. So sollen die Pflichten beim „Monitoring“ ausgeweitet werden. Mehr


KampagnenbuttonUmweltinstitut München, 12.04.2007

Russisches Roulette mit alten Saatgutschätzen - Ende der Gentechnik-Versuche in Gatersleben gefordert

Mit einem dringenden Appell zur Rettung der Genbank Gatersleben (Sachsen-Anhalt) hat sich das Umweltinstitut München heute an Landwirtschaftsminister Seehofer und Umweltminister Gabriel gewandt. Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung über einen Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Pharma-Erbsen auf dem Gelände der Genbank rief das Institut die Minister in einem offenen Brief zu raschen Maßnahmen zum Schutz der dort lagernden wertvollen Pflanzenbestände auf. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 23.03.2007

Felder frei für Genmais in Brasilien

Präsident Lula da Silva gibt dem Drängen der Industrie nach und erleichtert die Zulassung von Gentech-Lebensmitteln. Der Bayer-Genmais "Liberty Link" steht vor der Freigabe. Kritiker bemängeln die Verunreinigung konventioneller Pflanzen. Mehr


Kampagnenbuttonheise online, 22.03.2007

Eckpunktepapier Gentechnik: Vom Ende der Koexistenz

Mit fast einjähriger Verspätung hat das Bundeskabinett Ende Februar das Eckpunktepapier zur Gentechnik vorgelegt, das überraschende Einsichten bereit hält Mehr


KampagnenbuttonFAZ.net, 21.03.2007

BASF kooperiert mit Monsanto bei Pflanzen-Biotechnologie

Ziel der Zusammenarbeit sei es, Nutzpflanzen mit höherem Ertrag und verbesserter Widerstandsfähigkeit gegenüber ungünstigen Umwelteinflüssen zu entwickeln, teilten die beiden Unternehmen am Mittwoch mit. Die Vereinbarung, die ab sofort wirksam ist, betrifft den Angaben zufolge die weltweit wichtigsten Nutzpflanzen Mais, Soja, Baumwolle und Raps. Mehr


KampagnenbuttonBasler Zeitung , 20.03.2007

Gentech-Mais von Syngenta in EU vom Markt genommen

Die Europäische Union nimmt den Gentech-Mais Bt176 von Syngenta und vier weitere Gentechpflanzen vom Markt. Erneuerungsgesuche der ablaufenden Bewilligungen würden nicht erwartet, begründete die EU-Kommission das Vorgehen. [...]Wegen des eingebauten Antibiotikaresistenz-Gens stand der Mais immer wieder in der Kritik. Mehr


KampagnenbuttonSchweriner Volkszeitung online, 17.03.2007

„Gentechnik macht abhängig“

Gegen Anbau in der Prignitz: Bauernbund kritisiert Konzernmacht und Patentrecht. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 16.03.2007

Probleme mit Gentech-Kartoffeln

Der Chemiekonzern BASF darf seine gentechnisch veränderten Stärkekartoffeln vorerst nicht wie geplant in Deutschland anbauen. Mehr


KampagnenbuttonSüddeutsche.de, 14.03.2007

Gesundheitsgefahr durch Gentechnik - Tanz um den Mais

Eine gentechnisch veränderte Maissorte, die auch in Deutschland als Lebens- und Futtermittel zugelassen ist, könnte schädlich für Menschen sein – Greenpeace hält die Zulassungskontrollen deshalb für unzureichend. Mehr


Kampagnenbuttonheise, 14.03.2007

Mangelnder Abstand - Konzernfreundlicher Kabinettsentwurf der Gentechniknovelle

Trotz Kritik aus den eigenen Reihen und von Umwelt- und Verbraucherverbänden will die Koalition eine Gentechniknovelle verabschieden die benachbarte Felder gefährdet und Schadensersatzforderungen an Gentech-Rechteinhaber stark begrenzt. Mehr


Kampagnenbuttondpa, 13.03.2007

Forscher: Gen-Mais nicht generell unbedenklich

Französische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben erstmals nachgewiesen, dass ein bereits zugelassenes Gentechnik-Produkt nicht als unbedenklich eingestuft werden kann. Mehr


KampagnenbuttonHNA online, 11.03.2007

Gentechik - nein danke!

Niedermöllrich. Vor zwei Monaten war die Welt noch in Ordnung in Niedermöllrich, aber jetzt kocht die Volksseele. "80 Prozent der wahlberechtigten Niedermöllricher haben unseren Aufruf gegen das Versuchsfeld mit Genmais unterschrieben", rief Arthur Schäfer von der örtlichen Bürgerinitiative den Kundgebungsteilnehmern am Samstag in Niedermöllrich zu. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 05.03.2007

SPD uneins bei grüner Gentechnik

In der SPD kündigt sich Streit über die Novellierung des Gentechnikrechts an. Während ein jüngster Entwurf von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer bei sozialdemokratischen Umwelt- und -Agrarpolitikern auf Widerstand stößt, kommt vom Wirtschaftsflügel Zustimmung. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 17.02.2007

Mais pflanzen und mailen gegen Gentechnik

Die Biobranche hat zum Widerstand gegen Gentechnik aufgerufen. Die Zulassung von genmanipulierten Pflanzen würde eine gentechnikfreie Biolandwirtschaft unmöglich machen, kritisierte Carlo Petrini, Gründer der Slow-Food-Bewegung: "Wir brauchen keine Grenzwerte, sondern ein Verbot." Deshalb rufen sie zum Protest gegen die geplante Gentechniknovelle auf. Zudem wollen über 40 Organisationen durch die eigene Aussaat von Bantam-Mais an möglichst vielen Standorten Informationen über Gentechnikstandorte erzwingen und den Anbau genmanipulierter Pflanzen verhindern. Die Öffentlichkeit steht hinter den Bioverbänden: Nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung lehnen 75 Prozent der Verbraucher Gentechnik in Lebensmitteln ab. Fast ebenso viele halten die derzeitige Kennzeichnungsregelung für unzureichend. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel online, 08.02.2007

Greenpeace veröffentlicht Genmais-Karte von Deutschland

Es ist kein großes Geheimnis, das die Umweltschutzorganisation Greenpeace der Öffentlichkeit präsentiert. Dennoch dürfte die Darstellung viele Bundesbürger überraschen: Auf einer interaktiven Flash-Landkarte Deutschlands prangen orange Kreise und Dreiecke in zwei Größen. Sie zeigen, wo im Jahr 2007 genetisch veränderter Mais angebaut werden soll.

Agentenarbeit mussten die Gentechnik-Kritiker dafür nicht verrichten. Als Grundlage dienen Daten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, wie Greenpeace mitteilte.

Demnach wurde für das Jahr 2007 eine Fläche von 3671 Hektar angemeldet. Der größte Teil der Anbaufläche liegt in Ostdeutschland, allein in Brandenburg sind 2083 Hektar vorgesehen. Es gebe aber auch 76 gentechnikfreie Regionen. Auf der Karte können Nutzer die einzelnen Bundesländer vergrößern und detailliert einsehen, für welchen Ort Genmais-Anbau beantragt worden ist - bis hin zu Gemarkung, Flur und Flurstück. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 06.02.2007

Eine Million Stimmen gegen Gentechnik

"Wir fordern, dass Produkte von Tieren, die mit genverändertem Futter ernährt wurden, gekennzeichnet werden müssen" - eine Million Unterschriften unter diese Petition hat Greenpeace gesammelt. Aneinander geklebt lassen sie sich mehrmals um das Gebäude der EU-Kommission in Brüssel herumwickeln, wie die Umweltschutzorganisation gestern eindrucksvoll demonstrierte. Die Umweltorganisation weist damit auf eine Lücke im Gesetz über die Kennzeichnungspflicht für genveränderte Lebensmittel hin. Wenn zum Beispiel Kühe mit genverändertem Mais gefüttert werden, muss weder das Fleisch noch die Milch einen entsprechenden Hinweis tragen. 90 Prozent der in die EU importierten Gengetreide sind Mais und Soja, die als Tierfutter verwendet werden. 95 Prozent der Europäer selber entscheiden, ob sie genetisch manipulierte Nahrung zu sich nehmen oder nicht. 60 Prozent möchten keine Eier von Hühnern essen, die mit Genmais gefüttert wurden, zeigen Umfragen. Mehr


Kampagnenbuttonhr online, 31.01.2007

Nordhessen bleibt Genmais-frei

Das Versuchsfeld in Niedermöllrich bei Wabern werde in diesem Jahr nicht mehr angelegt, erklärte der Saatgutproduzent Monsanto am Mittwoch. Der Konzern wolle aber generell an dem Standort für zukünftige Forschungen festhalten, hieß es weiter. Möglicherweise könnte die Debatte also im nächsten Jahr von neuem beginnen. Monsanto hatte innerhalb eines 13 Hektar großen Feldes einen etwa 2.500 Quadratmeter großen Versuchsanbau von genmanipulierten Maissorten geplant. Die Gegner des Versuchsanbaus feiern den Rückzug des Agrarkonzerns als "Etappensieg" für die Region. Dies zeige, dass ein so umstrittenes Projekt nicht gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt werden könne, ließ der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, Gernot Grumbach, am Mittwoch mitteilen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) freute sich über den "großen Erfolg durch Bündelung aller Kräfte". Es gehe darum, zehntausende Arbeitsplätze in der sauberen Landwirtschaft zu erhalten. Mehr


KampagnenbuttonFinancial Times Deutschland, 31.01.2007

Gentechnik - nur mit Sicherheitsabstand

Es geht um wenige Meter: Ob 50, 150 oder gar 300 Meter - darum streiten sich derzeit die Fachpolitiker und Experten aller Parteien. Seit ein paar Wochen liegen die Eckpunkte für die geplante Novellierung des Gentechnikgesetzes vor. Einer der Hauptstreitpunkte ist, wie viel Abstand zwischen Feldern mit gentechnisch veränderten Pflanzen und herkömmlichem Anbau liegen soll.

Grund für die erbitterte Debatte ist die Frage, wie herkömmliche Pflanzen am besten vor einer Vermischung mit gentechnisch veränderten Pflanzen geschützt werden können - denn nur, wenn der Anteil der Vermischung unter 0,9 Prozent liegt, gelten sie als "gentechnikfrei". Je näher Felder mit veränderten und herkömmlichen Pflanzen aber zusammenliegen, desto wahrscheinlicher ist eine Durchmischung der Pflanzen. Mehr


Kampagnenbuttonstern.de, 30.01.2007

Übers Schwein in den Menschen

"Gentechnik auf dem Teller - nein danke!" Dieser Meinung sind laut Umfragen rund 80 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen. Deshalb zucken sie zurück, sobald ihnen Produkte mit Genfood-Kennzeichnung auffallen und deshalb werden diese in Deutschland auch so gut wie gar nicht angeboten. Konsumieren tun wir sie trotzdem - und das nicht, weil skrupellose Geschäftemacher uns betrügen. Nein, es sind keine kriminellen Machenschaften, die uns essen und trinken lassen, was wir nicht essen und trinken wollen, sondern die Nahrungskette: Kuh frisst Futter - Kuh gibt Milch - Milch wird verkauft. Dass das Futter gentechnisch verändert wurde - das steht nirgendwo. Darauf will Greepeace nun in breit angelegten Kampagne öffentlich aufmerksam machen. Mehr


KampagnenbuttonNeue Osnabrücker Zeitung, 26.01.2007

„Seehofer soll die Finger davon lassen"

Scharfes Geschütz gegen Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) hat die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Renate Künast, wegen der geplanten Novelle des Gentechnikgesetzes aufgefahren: „Herr Seehofer soll die Finger davon lassen und das Vorhaben stoppen."

In einem Gespräch mit unserer Zeitung sagte die frühere Agrar- und Verbraucherministerin, Seehofer „geht gerade in die Knie vor den Interessen großer Konzerne und einer Hand voll Wissenschaftler". Sie verlangte, „dass Herr Seehofer sich noch einmal ernsthaft Gedanken macht und sein Projekt stoppt". Es sei schädlich. Künast: „Die Verbraucher wollen zu fast 80 Prozent diese Agrogentechnik nicht auf ihrem Teller haben und sie nicht essen." Künast vertrat die Ansicht, die Landwirte wollten in Deutschland in der Mehrheit keine Gentechnik auf dem Acker. „Und sie ist in Deutschland bei der kleinteiligen Landwirtschaft im besonderen Maße schädlich." Die Grünen-Politikerin sagte, der Landwirtschaftsminister könne „noch so viele Abstandsregeln einführen, trotzdem würde er viele Bauern - konventionelle und den Öko-Landbau sowieso - dadurch ruinieren". Mehr


KampagnenbuttonHNA, 25.01.2007

Land soll Genmais stoppen

Im Kampf gegen den Anbau von Genmais in Wabern-Niedermöllrich ist Schwalm-Eder-Landrat Martin Neupärtl (SPD) der Weg nach Wiesbaden nicht zu weit. Gemeinsam mit dem Grünen-Landtagsabgeordneten Martin Häusling aus Bad Zwesten forderte er gestern die Landesregierung auf, die Pläne des amerikanischen Monsanto-Konzerns zu verhindern. Das Thema soll morgen im Umweltausschuss des Landtags behandelt werden.

Laut Häusling würde kein Landwirt in der Region Flächen für Genversuche verpachten. Der Besitzer des Geländes sei ein Monsanto-Mitarbeiter, der die Fläche geerbt habe.

Das Umweltministerium bestritt die Zuständigkeit Hessens. Genehmigungsbehörde sei das Bundesamt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft (BVL). Ministeriumssprecher Torsten Volkert wies darauf hin, dass Monsanto eine 2005 vom BVL erteilte Genehmigung in Baden-Württemberg für einen Genmais-Versuch habe. In Hessen würden Flächen in einem vereinfachten Verfahren nachgemeldet. Dazu hat das für Gentechnik zuständige Regierungspräsidium Gießen bereits eine Stellungnahme abgegeben, in der es auf die Ablehnung des Schwalm-Eder-Kreises hinweist. Das RP selbst hat dem Plan unter bestimmten Auflagen grundsätzlich zugestimmt, so RP-Sprecher Manfred Kersten. Mehr


Kampagnenbuttontagesschau.de, 23.01.2007

Einigung bei Gentechnik-Novelle nicht in Sicht

Elvira Dobrinski-Weiß, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat einen ganz klaren Standpunkt zur Gentechnik-Novelle: Die SPD brauche diese Gesetzereform nicht, sagt sie. "Aber dieses jetzt geltende Gentechnik-Gesetz ist ja noch ein Ergebnis der rot-grünen Regierung. Und das scheint nicht allen zu schmecken." Mehr


KampagnenbuttonHNA, 21.01.2007

Die Protestfront steht

Damit hatte niemand gerechnet: Trotz der kurzen Vorbereitungszeit kamen über 500 Menschen am Samstag nach Wabern, um gegen den Anbau von genetisch verändertem Mais zu demonstrieren. Mit Transparenten, riesigen Schleppern und in Verkleidungen machten sie ihre Ablehnung deutlich.

Vom Treffpunkt vor einer Gaststätte, in der der Niedermöllricher Landwirt sein sollte, auf dessen Feld der Maisanbau geplant ist, zog der Demonstrationszug vor die Gemeindeverwaltung.

Dort sprachen Dietmar Groß vom Aktionsbündnis, Andrea Jäger aus Niedermöllrich als Mitinitiatorin der Demo sowie Landrat Frank-Martin Neupärtl von einem landwirtschaftlichen Anhänger aus zu den Demonstranten. In die Front der Gegner reihten sich auch die Landtagsabgeordneten Günter Rudolph (SPD) und Martin Häusling (Grüne) ein.

Der Landrat bezog klar Stellung gegen den Anbau von Genmais. Über 2300 landwirtschaftliche Betriebe im Schwalm-Eder-Kreis, darunter viele Direktvermarkter und Ökobauern, würden zu Recht befürchten, dass die bisherigen Kunden nicht mehr bei ihnen einkaufen würden. Der Imageschaden wäre groß, sagte Neupärtl. Es könne zudem niemand gewährleisten, dass eine Gesundheitsgefährdung ausbleibe. Neupärtl appellierte an alle Landtags- und Bundestagabgeordneten, sich in Wiesbaden und Berlin beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gegen den Genmais-Anbau auszusprechen. Alle betroffenen Bürger und Organisationen sollten vor Ort erst angehört werden. So lange dürfe es keine Entscheidung geben. Mehr


KampagnenbuttonWirtschaftsWoche Online, 18.01.2007

Gentechniknovelle im Februar im Kabinett

Das Bundeskabinett soll sich nach Worten von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer im Februar mit der Novelle des Gentechnikgesetzes befassen. Erste Grundzüge der Reform sollten der Ministerrunde im Februar zugeleitet werden, sagte Seehofer vor Journalisten heute auf der Agrarmesse „Grüne Woche“.

Der CSU-Politiker forderte den Koalitionspartner SPD auf, sich in den nächsten „Tagen und Wochen“ auf eine einheitliche Position festzulegen. Seehofer betonte, Ziel sei ein friedliches Nebeneinander von konventioneller Landwirtschaft und dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Es müsse weitgehend ausgeschlossen werden, dass es regelmäßig zu einer Vermischung beider Formen komme. „Das muss die absolute Ausnahme bleiben.“ Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 18.01.2007

"Genveränderte Pollen kann man nicht mehr einfangen"

Interview mit Benediktiner-Abt Bischof Hanke über ökologische Landwirtschaft und die Probleme der Gentechnik. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 18.01.2007

Breite Front gegen Gen-Pflanzen

Vor der Grünen Woche: Kirche, Biobauern und Umweltschützer befürchten gesundheitliche Gefahren / Bundesregierung will Forschung und Nutzung trotzdem erleichtern. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 17.01.2007

SPD kämpft um den Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft

Die Koalition steht vor einer harten Auseinandersetzung um die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen. Unmittelbar vor Eröffnung der Grünen Woche in Berlin machte die SPD gestern klar, dass sie die Anbaupläne von Agrarminister Horst Seehofer nur nach erheblichen Korrekturen mittragen will. "Aus Sicht der SPD sind wesentliche Änderungen nötig, um die Zukunftsfähigkeit der gentechnikfreien Landwirtschaft und die Wahlfreiheit der Verbraucher zu sichern", sagte der stellvertretende Fraktionschef Ulrich Kelber der Berliner Zeitung. Damit ist offen, wann das geplante Gentechnikgesetz in Kraft tritt. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 14.01.2007

Geplanter Genmaisanbau - BASF hofft auf Seehofer

Noch hoffen Gentechkonzerne wie Monsanto oder BASF, dass sie dieses Jahr auch hierzulande so richtig in die Grüne Gentechnik einsteigen können. Auf einer Ackerfläche von rund 2.500 Hektar standen in Deutschland im vergangenen Jahr gentechnisch veränderte Maispflanzen. Den Gentechkonzernen ist das bei weitem nicht genug. Sie drängen bei der Bundesregierung darauf, die ihrer Meinung nach zu strengen Gentechregeln aufzuweichen. Mehr


KampagnenbuttonPresseinfo: Umweltinstitut München, 12.01.2007

Mäuse-Gene gegen Schweine-Durchfall

Das Umweltinstitut München ruft zum Widerstand gegen Freisetzung auf.

München, 12. Januar - Die ostdeutsche Gentechnikfirma Novoplant hat beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) einen Freisetzungsversuch mit gentechnisch manipulierten Erbsen beantragt. Die Gen-Erbsen sollen Pharmazeutika gegen Durchfallerkrankungen von Schweinen produzieren. Das Umweltinstitut München befürchtet die Kontamination traditioneller Erbsensorten und ruft zum Widerstand gegen diesen Versuch auf. Laut Antragsunterlagen sollen die genmanipulierten Erbsen ab dem kommenden Frühjahr auf dem Gelände der Genbank in Gatersleben (Sachsen-Anhalt) wachsen. In der Genbank lagert unter anderem die weltweit größte Sammlung traditioneller Erbsensorten. Von den etwa 5500 Sorten werden jährlich mehrere Hundert zu Erhaltungszwecken im Freiland angebaut. Der Abstand der Pharma-Erbsen zu diesen Anbauflächen würde lediglich 500 Meter betragen. Eine Kontamination der Genbank-Bestände durch genmanipulierte Erbsen hätte verheerende Folgen für die Erhaltungs- und Züchtungsarbeit und damit für die Ernährungssicherheit künftiger Generationen. Andreas Bauer, Agrarwissenschaftler und Gentechnikexperte beim Umweltinstitut München, ist fassungslos: „Pharma-Pflanzen auf dem Gelände der Genbank stellen eines der schlimmsten denkbaren Szenarien dar. Es besteht ein hohes Risiko, dass pharmazeutikahaltiges Erbgut der Gen-Erbsen die Bestände der Genbank und umliegende Erbsenfelder kontaminiert.“ Die Gesundheit von Mensch und Tier sowie eine intakte Umwelt würden dem blanken Profitdenken bewusst geopfert, kritisiert Bauer. Bei den Erbsen handelt es sich um so genannte Pharma-Pflanzen. Damit sie die gewünschten Antikörper gegen bakteriell bedingte Durchfallerkrankungen von Schweinen produzieren, wurden den Pflanzen Mäuse-Gene implantiert. Die Pharma-Erbsen könnten in der Massentierhaltung als Ersatz für die mittlerweile verbotene vorbeugende Gabe von Antibiotika eingesetzt werden. Harald Nestler, Vorstand beim Umweltinstitut München: „Wir fordern die Genehmigungsbehörde auf, diesen Versuch zu unterbinden. Gen-Pharmazeutika in Pflanzen, zumal in Nahrungspflanzen, haben nichts auf dem Acker zu suchen. Die Sicherheit unserer Lebensmittel darf nicht zum Spielball verantwortungsloser Gentechnikunternehmen werden.“ Das Umweltinstitut setzt sich für ein weltweites Verbot des Anbaus von Pharma-Pflanzen ein und ruft zu Einwendungen gegen diesen Freisetzungsversuch auf. Auf der Internetseite www.umweltinstitut.org/pharmaerbse kann eine Mustereinwendung als pdf-Datei heruntergeladen werden. Einwenden kann jeder, ein Wohnsitz in Gatersleben ist keine Voraussetzung. Unterschriebene Einwendungen müssen bis zum 7. März 2007 an das Umweltinstitut München zurückgeschickt werden. Die Einwendungen werden dann gesammelt an das BVL weitergeleitet.


Kampagnenbuttontaz, 20.12.2006

Gentech-Müller unterliegt Greenpeace

Greenpeace hat Müller-Milch in einem Prozess besiegt: Es geht um eine Kampagne gegen Gentechnik-Futter. Greenpeace darf die Produkte der Firma Müller ungestraft "Gen-Milch" nennen. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln bestätigte dies am Dienstag. Mehr


KampagnenbuttonORF, 19.12.2006

Österreichs Importverbote für Gentech-Mais bleiben

Die EU-Umweltminister haben sich gestern in Brüssel mit qualifizierter Mehrheit für die Beibehaltung der österreichischen Importverbote der Gentech-Maissorten MON810 und T25 ausgesprochen. Damit wurde auch der zweite Anlauf der EU-Kommission für eine Aufhebung der Einfuhrverbote abgewehrt. Mehr


KampagnenbuttonderStandard.at, 19.12.2006

"Möglichst wenig" Gentechnik in Bio-Produkten

EU-Agrarminister einigen sich über Ökolandbau-Verordnung: Frage der Grenzwerte unabsichtlicher Verunreinigung offen Mehr


Kampagnenbuttontaz, 19.12.2006

Gentech-Freiheit in Österreich gerettet

Österreichs strikte Anti-Gentech-Politik gerät zunehmend unter Druck aus Brüssel. Zwar haben sich die EU-Umweltminister gestern mit einer Zweidrittel-Mehrheit dagegen ausgesprochen, dass Österreich sein Import- und Anbauverbot für die beiden gentechnisch veränderten Maissorten MON 810 und T25 beenden muss. Doch jetzt droht eine neue EU-Vorgabe, die den Einzug von Gentechnik in Lebensmittel beschleunigen könnte. Denn heute werden die 25 Agrarminister der EU voraussichtlich auch darüber diskutieren, in welchem Ausmaß künftig ökologisch erzeugte Lebensmittel mit Gentechnik verunreinigt sein dürfen. Die Abstimmung gestern im Umweltministerrat war für Österreich ein voller Erfolg. Eine überwältigende Mehrheit stimmte in der Ministerrunde gegen den Vorschlag der EU-Kommission, mit dem Österreich gezwungen werden sollte, sein Gentech-Verbot für die von Monsanto und Bayer CropScience vertriebenen Maissorten zurückzuziehen. Damit ist die EU-Kommission bereits das zweite Mal beim Ministerrat damit gescheitert, die beiden seit mehreren Jahren bestehenden Importverbote zu beenden. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 18.12.2006

Die Zukunft der gentechfreien Zone Österreich

Die EU-Umweltminister müssen heute entscheiden, ob Österreich weiterhin gentechnikfrei bleiben kann. Seit über sechs Jahren verweigert das Alpenland beharrlich Einfuhr und Anbau von zwei gentechnisch veränderten Maissorten, obwohl eine für alle EU-Staaten verbindliche Zulassung vorliegt. Von dem heutigen Votum wird abhängen, ob die EU-Kommission mit ihrem erneuten Vorstoß, Österreich bei der grünen Gentechnologie in die Knie zu zwingen, erfolgreich ist. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 15.12.2006

Experiment mit Gentech-Weizen

Der umstrittene Anbau von genverändertem Weizen in Gatersleben (Sachsen-Anhalt) ist nach Angaben des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) erfolgreich angelaufen. Bei dem seit zwei Jahren bundesweit ersten Probeanbau dieser Art habe es bisher keine Probleme gegeben, sagte Institutssprecherin Waltraud Mühlenberg. Störaktionen von Projektgegnern seien bisher nicht registriert worden. "Wir können täglich damit rechnen, dass die Saat aufgeht", sagte Mühlenberg. Das Saatgut für etwa 11.200 Winterweizen-Pflanzen war Ende November auf einem etwa 1.200 Quadratmeter großen Feld ausgebracht worden. taz


KampagnenbuttonMärkische Allgemeine, 14.12.2006

Brandenburg bei Bio- und gentechnischem Anbau Spitzenreiter

Brandenburg ist 2006 erneut Spitzenreiter gentechnischer Landwirtschaft in Deutschland. Mit 443 Hektar gebe es fast die Hälfte aller mit Gen-Mais bepflanzten Flächen. Kritiker werfen der Landesregierung vor, sie sehe sich nicht in der Pflicht, den Anbau intensiv zu überwachen, um Auskreuzungen oder Verunreinigungen frühzeitig zu erkennen. Laut Aktionsbündnis hat das Land in diesem Jahr vollständig auf Untersuchungen zur Überwachung verzichtet. Mehr


KampagnenbuttonDeutschlandfunk, 12.12.2006

Gentechnik auf deutschen Äckern

Maisernte. Zügig arbeitet sich der Mähdrescher durch die Pflanzenreihen. Bundesweit waren in diesem Jahr rund 17 Millionen Hektar mit Mais bepflanzt. Auf einem verschwindend kleinen Anteil davon - auf rund 950 Hektar - wächst ein besonderer Mais: gentechnisch verändert. Er darf zwar nicht direkt in Lebensmittel gelangen, aber als Futtermittel für Kühe und Schweine verwendet werden. Eine der Firmen, die solche Maissorten entwickeln, ist der Schweizer Saatgutkonzern Syngenta. Hans Theo Jachmann, Geschäftsführer von Syngenta Deutschland in Maintal bei Hanau, ist stolz auf die neuen gentechnisch veränderten Sorten. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 12.12.2006

Seehofer bringt Gentechnik auf den Tisch

BERLIN taz "Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) will die Gentechnik durch die Hintertür einführen", warnt die Umweltschutzorganisation BUND. Sollte Seehofer sich mit seinen Eckpunktepapier für einen neues Gentechnikgesetz durchsetzen, "hätte dies zwangsläufig einen schleichende gentechnische Verunreinigung unserer Lebensmittel zur Folge", sagte gestern die Gentechnik-Expertin des BUND, Heike Moldenhauer, voraus. Die Umweltschützerin fürchtet eine "allgegenwärtige Grundkontamination". Dem Verbraucher werde die Wahl für oder gegen Gentechnik genommen. Die Koalition hat vereinbart, die Gentechnik in Deutschland zu fördern. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 08.12.2006

Gentechnik-Gesetz liegt auf Eis

Die SPD vertagt eine von der CDU/CSU vorbereitete Novelle des Gentechnik-Gesetzes. "Für einige Änderungen besteht kein Bedarf", sagte SPD-Bundestagsabgeordneter René Röspel der taz. "In diesem Jahr" werde keine Entscheidung mehr fallen, so Röspel. Die Union will den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland möglichst schnell erleichtern. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel, 07.12.2006

Exkurs: Wettlauf um das Schweineherz

Die Ausbeutung der Natur durch Eingriffe in das Leben nimmt in der Agrarwirtschaft bereits goteske Formen an. Doch steigern lässt sich alles. Natürlich alles zum Wohle der Menschheit. Hunderte Menschen sterben jährlich, weil Spenderherzen fehlen. Nun sollen genmanipulierte Schweine Organe liefern. Ein deutscher Herzspezialist und sein US-Kollege wetteifern um den Durchbruch, der Ruhm und Geld verspricht. Kritiker aber warnen davor, Tiere als Ersatzteillager zu missbrauchen. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel, 05.12.2006

CSU-Generalsekretär Söder auf der Spur der "Lebensthemen"

Die Union will moderner werden, und CSU-Generalsekretär Markus Söder prescht voran: Mit mehr Klimaschutz und Zurückhaltung bei der Gentechnik will er den Grünen Stimmen abjagen. Söder bastelt sich ein neues Profil - der Mann hat ja noch viel vor. Teilnehmer aus diversen Runden in Staats- und Parteiführung berichten, Söder habe "wesentlich mitbestimmt" beim neuen Kurs in der Gentechnikfrage. Deshalb ist er zuletzt auch ziemlich oft gefragt worden nach seiner ganz persönlichen Ökowende. Söder hat dann immer von Mausgenen im Genmais zu erzählen gewusst und seine Frau Karin zitiert: "Willst Du, dass unsere Kinder Mausgene essen?" Hinter vorgehaltener Hand aber reden Mitglieder der CSU-Führung Tacheles: Die Ökothesen seien "zuallererst ein Marketingpapier für den Generalsekretär", der habe eben "Gespür und Instinkt für Themen". Ein anderer kritisiert den "völligen Alleingang", man könne nicht "hektisch von Thema zu Thema springen". Aber das sei "typisch Söder". Mehr


Kampagnenbuttontelepolis, 05.12.2006

Gentech-Reis LL601 nachträglich zugelassen

"So schnell kann aus einem Gen-GAU ein beschleunigtes Zulassungsverfahren werden". Der Skandal: Die US-Behörden machen es Bayer in der Affäre um den Gentech-Reis LL601 leicht, der in einen Großteil der US-Reisernte gelangt ist. Dem Antrag Bayers auf nachträgliche Zulassung wurde erstaunlich schnell stattgegeben. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 05.12.2006

Gentech-Kartoffel muss warten

Verschnaufpause: Der Chemiekonzern BASF darf seine gentechnisch veränderte Industriekartoffel "Amflora" vorerst nicht anbauen. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 01.12.2006

Genbauern müssen Abstand halten

[...] So sollen von gentechnischen Verunreinigungen betroffene Nachbarn nur noch dann eine Entschädigung erhalten können, wenn die Kontamination 0,9 Prozent überschreitet. Damit wären fast alle heute sich abzeichnenden Verunreinigungen, wie sie zum Beispiel durch Pollenverwehungen bei Mais entstehen können, nicht abgedeckt. [...]

Mehr


Kampagnenbuttontaz, 01.12.2006

Ein Scheunentor für Gen-Pflanzen

Für den Naturschutzbund Nabu ist das von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) geplante neue Gentechnikgesetz ein Paradigmenwechsel. Nicht mehr der Schutz von Mensch und Umwelt stehe im Vordergrund des Gesetzes, sondern die Förderung des kommerziellen Anbaus und die Entwicklung von Gentechpflanzen. Die von Seehofer geplanten Erleichterungen für die Anwender der Gentechnik hätten für tausende von gentechfrei produzierenden Landwirten verheerende wirtschaftliche Folgen, warnte gar die Faktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast. "Horst Seehofer öffnet die Scheunentore bei der Forschung und den Entschädigungsregeln", sagte Künast, die als Amtsvorgängerin von Seehofer die von der Gentechindustrie als "Verhinderungsgesetz" bekämpften strikten Haftungsregelungen eingeführt hat. Mehr


KampagnenbuttonSZ, 28.11.2006

Industriekartoffel soll grüner Gentechnik zum Durchbruch verhelfen

Wenn alles so läuft, wie Ralf-Michael Schmidt es sich vorstellt, werden nächstes Frühjahr in Deutschland große Mengen der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora angepflanzt. Sie ist keine Speisekartoffel, sondern wurde speziell für die Stärkeindustrie entwickelt. "Es gibt kaum eine gentechnisch veränderte Pflanze, die besser geeignet wäre, der grünen Gentechnik die Tür zu öffnen", sagt Heike Moldenhauer, Gentechnikexpertin beim BUND. Mehr


KampagnenbuttonDer Tagesspiegel, 27.11.2006

SPD sieht keine Eile bei Streit um Gentechnik - Fraktion berät Minister-Eckpunkte nächste Woche

Berlin - Im Streit zwischen Union und SPD über ein neues Gentechnikgesetz ist noch keine Einigung in Sicht. Umstritten sind aus SPD-Sicht vor allem Erleichterungen für die Forschung an gentechnisch veränderten Pflanzen. SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber sagte dem Tagesspiegel, dass er mit dem Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU), nur noch die unmittelbaren Nachbarn von Forschungsfeldern zu entschädigen, nicht einverstanden ist. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 27.11.2006

Seehofer ackert für die grüne Gentechnik

BERLIN ap Die Union will den Anbau genetisch veränderter Pflanzen erleichtern. Das sehen laut einem Bericht der Berliner Zeitung die Eckpunkte des neuen Gentechnikgesetzes aus dem Landwirtschaftsministerium vor. Agrarminister Horst Seehofer (CSU) habe sich demnach in weiten Teilen mit Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) geeinigt. Mehr


KampagnenbuttonWiener Zeitung, 27.11.2006

Klare Worte für Gentechnik im Europäischen Parlament

Brüssel/Wien. In einer bisher ungewohnt klaren Sprache zugunsten der Gentechnik in der Landwirtschaft hat der finnische EU-Abgeordnete Kyösti Virrankoski einen Berichtsentwurf im Agrarausschuss des Europäischen Parlamentes eingebracht. Weil landwirtschaftliche Biotechnologieanwendungen hinter den Anwendungen im Gesundheitswesen zurückgeblieben seien, wirke sich dies negativ auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze aus, heißt es in dem Entwurf. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel online, 27.11.2006

Grüne Gentechnik sorgt für Streit

Wie sollen transgene Pflanzen in Deutschland angebaut werden? Die SPD will Vorschläge von Landwirtschaftsminister Seehofer nicht mittragen. Er möchte die Haftung für Verunreinigungen beschränken. Zum Schutz vor Zerstörern sollen Versuchsfelder künftig schwerer zu finden sein. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 27.11.2006

Seehofer will Gen-Anbau erleichtern

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) will Forschern den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen erleichtern und der Öffentlichkeit den Zugang zu Informationen über betroffene Felder erschweren. Dies geht aus den Eckpunkten Seehofers zur Novelle des Gentechnikgesetzes hervor, die der Berliner Zeitung vorliegen. Die Eckpunkte sollen nach Informationen dieser Zeitung möglichst im Dezember von Bundeskabinett beschlossen werden. Mehr


KampagnenbuttonNetzeitung, 24.11.2006

Seehofer will Gentechnik-Forschung erleichtern

Agrarminister Seehofer will die Forschung für den Gen-Landbau nach Informationen der Netzeitung deutlich erleichtern. In einem streng vertraulichen Eckpunktepapier steckt großes Konfliktpotenzial für die Koalition.

Mehr


KampagnenbuttonPressetext Austria, 22.11.2006

Hungerproblem nie mit Gentechnologie lösbar

Gentechnik durch das Hintertürchen: Forscher der texanischen A&M Universität von Texas haben eine toxische Substanz aus Baumwolle-Samen entfernt. Mit dieser Entdeckung wollen sie Millionen Hungernde satt machen. Bis zu 500 Mio. Menschen könnten nämlich mit den Baumwollsamen, die sonst nicht verwendet werden, versorgt werden. Es ist ein Trugschluß und die immergleich Mär vom Wohl für den Menschen: zu glauben die Gentechnik könne das Welthungerproblem lösen ist eine Illusion wenn nicht gar eine Lüge. "Was die Menschen in den meisten Ländern, in denen Hunger herrscht, brauchen, ist genug Geld für ihre Produkte, um aus der Saatgut- und Pestizidfalle herauszukommen", meint der Gentechnik-Experte Werner Müller von GLOBAL2000. Mehr


KampagnenbuttonPresseinfo Naturland, 16.11.2006

Seehofers Erstes: die Feuerprobe steht noch aus

Gräfelfing – Am 22. November 2006 ist Horst Seehofer ein Jahr im Amt, doch die Feuerprobe muss der Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erst noch bestehen: die Novellierung des Gentechnikgesetzes ist noch nicht vom Tisch. „ Hier wird sich zeigen, ob der Minister für die Interessen von Verbrauchern, Bauern und Umwelt gerade steht, oder ob sie der High-Tech-Initiative der Forschungsministerin geopfert werden“, kommentiert Hans Hohenester, Präsidiumsvorsitzender von Naturland die Bewährungsprobe des Ministers.

Bisher schützt das deutsche Gentechnikgesetz die Landwirte, die gentechnikfrei auf Deutschlands Äckern wirtschaften und die Verbraucher, die zu über 70 Prozent kein Gen- Food wünschen. Doch das Landwirtschaftministerium arbeitet an einem Änderungsvorschlag für das Gesetz, um den Anbau von gentechnisch verändertem Pflanzen zu forcieren. Die in der Diskussion stehenden Veränderungen lassen eine Verschlechterung für Bauern, Verbraucher und Umwelt befürchten. Geplant ist unter anderem, dass die Anwender der Gentechnik nur noch in den Fällen haften müssen, bei denen die gentechnische Verunreinigung über 0,9 Prozent liegt. Das würde vor allem den Öko-Bauern schaden, deren Kunden keinerlei gentechnische Verunreinigung tolerieren, und einer schleichenden Verunreinigung der gesamten Nahrungskette und der Umwelt Tür und Tor öffnen. „Wer den Grenzwert von 0,9 Prozent als Regelfall akzeptieren will, lässt die Bauern im Regen stehen und missachtet die Ängste der Mehrheit der Verbraucher. Wir warnen den Minister davor, der Industrie Hintertürchen für eine Technik zu öffnen, für die sie nicht gerade stehen will, sondern die Bauern und Verbraucher zahlen sollen,“ so Hans Hohenester weiter.

Mehrmals hat Landwirtschaftsminister Horst Seehofer in seiner einjährigen Amtsperiode gefordert, ihn an seinen Taten zu messen. Doch in Sachen Gentechnik hat Seehofer die Interessen der Verbraucher und Landwirte schon zweimal unter den Verhandlungstisch fallen lassen: bei der Zulassung von drei genmanipulierten Maissorten für den kommerziellen Anbau gleich zu Beginn seiner Amtsübernahme und der Zustimmung für die Einfuhr von keimfähigen Gen-Rapssaatguten der Firma Bayer im EU-Agrarministerrat im September dieses Jahres.


KampagnenbuttonTelepolis, 14.11.2006

"Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen" erwünscht

Ein der Umweltschutzorganisation Greenpeace zugespieltes vertrauliches Rechtsgutachten zeigt, was sich die Industrie von Minister Horst Seehofer (CSU) wünscht. Danach sollen Verunreinigungen durch Freisetzungsversuche von Gentech-Sorten, die noch keine Sicherheitsprüfung nach geltendem EU-Recht durchlaufen haben, in geringem Maße toleriert werden. Das ist ein wichtiger Aspekt für die forschende Industrie, der es offensichtlich nicht gelingt, Lösungen für die Kontaminationsprobleme zu finden. In Zukunft könnten genmanipulierte Saaten - wie Gentech-Reis - sogar dann, wenn sie gar nicht als Lebensmittel zugelassen wurden, als "unvermeidbarer Bestandteil" unserer Nahrungsmittel legalisiert werden, warnt Greenpeace im Telepolis-Gespräch. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 10.11.2006

Kontrolleure entdecken Genfood

In 45 Lebensmittelproben ist gentechnisch veränderter, nicht zugelassener Reis entdeckt worden - in Spuren. In Soja- und Mais-Produkten hingegen finden die Kontrolleure ständig gentechnisch veränderte Bestandteile, oft sogar in kennzeichnungspflichtigen Mengen. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 09.11.2006

Agrar und Forschung streiten über Gentechnik

Beim Thema grüne Gentechnik kann man derzeit leicht den Überblick verlieren. Vor knapp einem Jahr fiel der frischgebackene Landwirtschaftsminister Seehofer durch einen sehr unbefangenen Umgang mit der Thematik auf. Getreu der industriefreundlichen Wahlprogrammatik der Union kündigte der CSU-Vize eine baldige Liberalisierung der bestehenden rot-grünen Regelungen an. Wenige Monate später vollzog er eine Wende und hob (im FR-Interview) hervor, es dürfe "keinen Vorrang der Wirtschaftsinteressen gegenüber dem Schutz für Mensch und Umwelt geben". Mehr


KampagnenbuttonDie Neue Epoche, 02.11.2006

13 000 Luftballons gegen Verwässerung des Gentechnik-Gesetzes

Berlin - Mehr als 13 000 von Bürgern im Internet gespendete Luftballons bildeten heute im Regierungsviertel den 60 Meter breiten Schriftzug 'Genfood - Nein Danke'. Die danach aufsteigenden Ballons symbolisierten den Pollen von Gentech-Pflanzen, der – einmal in die Umwelt entlassen – nicht mehr rückholbar ist. Die vom Online-Netzwerk Campact organisierte Aktion wendet sich gegen Pläne der Großen Koalition, die Haftungsregeln im Gentechnik-Gesetz zu verwässern. Mehr


KampagnenbuttonTelepolis, 31.10.2006

Auslaufmodell grüne Gentechnik?!

Die grüne Gentechnik ist in der Praxis weit hinter den einst hochgesteckten Erwartungen zurück geblieben. Das erkennen immer mehr Forscher, aber auch Agro-Konzerne, die sich jetzt verstärkt wieder der klassischen Züchtung zuwenden. Smart Breeding heißt die neue Zauberformel. Dabei versucht man von der Natur selbst zu lernen, kreuzt klug und verzichtet auf gentechnische Manipulation. Mehr Mehr


KampagnenbuttonFAZ, 31.10.2006

Dilemma der CSU: Ist Gentechnik unchristlich?

Horst Seehofer (CSU) hat ein Problem, das er nicht länger vor sich herschieben kann: Beim heiklen Thema Gentechnik steckt der Bundeslandwirtschaftsminister in einem kaum zu lösenden Interessenkonflikt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlangt von ihm, daß deutsche Bauern und Botaniker schon im Frühjahr 2007 gentechnisch veränderte Pflanzen deutlich leichter anbauen können als heute. Das sei unerläßlich, sagt Frau Merkel, denn Gentechnik sei eine Spitzentechnologie, und Deutschlands Wohlstand hänge an Wissenschaft und Innovation. Doch Gregor Maria Hanke, der Abt des oberpfälzischen Benediktinerklosters Plankstetten, sieht das ganz anders. Er ist ein langjähriger Vertrauter Seehofers und ein strikter Gegner jeder Gentechnik. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 25.10.2006

Gift für die Schmetterlinge

Der geplante Anbau von gentechnisch verändertem Mais ist nach Einschätzung der Grünen mit erheblichen Risiken für die ökologische Vielfalt in Deutschland verbunden. Schmetterlinge wie der Schwalbenschwanz, das Tagpfauenauge oder der kleine Kohlweißling würden durch den Anbau geschädigt oder sogar getötet, heißt es in einem Gutachten, das die Grünen gestern in Berlin vorstellten. "Das von den gentechnisch veränderten Maispflanzen gebildete Insektengift reichert sich im Boden an und kann mit der Nahrungskette weiter gegeben werden", sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Höfken, bei der Vorstellung der Studie. Im Interesse der ökologischen Vielfalt müsse der Anbau der Maissorten in Deutschland gestoppt werden. Mehr


KampagnenbuttonTelepolis, 23.10.2006

Unter Verdacht - Der in Deutschland zugelassene Gentech-Mais MON 810 ist nicht ausreichend geprüft, befinden österreichische Behörden

Bereits seit Dezember 2005 ist der Gentech-Mais MON 810 in Deutschland für den uneingeschränkten kommerziellen Anbau zugelassen. Österreich hingegen hat seit langem ein Importverbot für diese Sorte verhängt, was der EU-Kommission ein Dorn im Auge ist. Brüssel macht deshalb Druck auf die Behörden in der Alpenrepublik. Dort hat man jetzt aber eine aktuelle Studie veröffentlicht, wonach die Risikoabschätzung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) keine hinreichend verlässlichen Schlussfolgerungen bezüglich der Sicherheit von MON 810 ermöglicht. Der Bann soll vorerst aufrecht bleiben. Mehr


Kampagnenbuttonfr-online, 10.10.2006

Verbot von Genmais gerät ins Wanken

Kritiker und Gegner gentechnisch veränderter Agrarerzeugnisse müssen sich darauf einstellen, dass ein nationales Anbau- und Verkaufsverbot von der EU-Kommission gekippt wird. Mehr


KampagnenbuttonRhein-Zeitung online, 09.10.2006

Seehofer hat Bedenken gegen Gentechnik

Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) hat weiter große Bedenken gegen eine kommerzielle Anwendung der Gentechnik in der Landwirtschaft. Mehr


KampagnenbuttonRheinische Post, 06.10.2006

Gentechnikgesetz: Verbraucherschutzministerium erwartet schnelle Entscheidung

In die zähe Debatte um die Novellierung des Gentechnikgesetzes kommt Bewegung. Nach Informationen der "Rheinischen Post" rechnet das Bundesverbraucherschutzministerum mit einer Entscheidung des Kabinetts noch in diesem Herbst. Mehr


Kampagnenbuttonfr-online, 05.10.2006

Gen-Reis aus China entdeckt

Die Lebensmittelüberwachungsbehörden entdecken immer mehr gentechnisch veränderten Reis in den Regalen der Händler. Mehr


Kampagnenbuttonspiegel-online, 04.10.2006

EU will alle Reis-Importe aus USA kontrollieren

Alle Reis-Importe aus den USA sollen verpflichtend kontrolliert werden. Das fordert die EU-Kommission nach den jüngsten Genreis-Funden. Mehr


Kampagnenbuttonwelt.de, 27.09.2006

Gen-Spuren: Kraft ruft Reis zurück

Hunderte Tonnen hat der Konzern aus den Regalen geholt. Erst als die Behörden den Nachweis bekannt geben, macht der Konzern das öffentlich. Auch Euryza holt Ware zurück. Jetzt finden Forscher Gen-Reis in Tierfutter. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 22.09.2006

Sorgen um die falsche Schöpfung

Was ist los mit dem High-Tech-Standort Bayern? Die CSU-Fraktion im Münchner Landtag fordert vom aus Bayern stammenden Bundesverbraucherminister Seehofer einen rigideren Umgang mit genveränderten Pflanzen und Produkten. Dessen Gentechnik-Gesetz, das auch eine Haftung der Produzenten vorsieht, ist immer noch nicht beschlossen. Fast resigniert verweist Seehofer auf die ablehnende Lobby und die Verweigerungshaltung der Agrarindustrie. Mehr


Kampagnenbuttonfr- online, 21.09.2006

Bayer baut Gentechnik-Geschäft aus

Funde von Genreis in deutschen Supermarktregalen sorgen momentan für Aufregung. Der Pflanzenschutzkonzern Bayer Crop-Science will sein internationales Geschäft mit genverändertem Saatgut trotzdem mehr als verdoppeln. Momentan macht das Bayer-Tochterunternehmen mit Gen-Pflanzen rund sechs Prozent seines Umsatzes. Bis zum Jahr 2015 soll der Anteil auf 15 Prozent klettern. Dabei sei auch das Angebot gentechnisch veränderter Gemüsesorten nicht ausgeschlossen, sagte Crop-Science-Chef Friedrich Berschauer. Mehr


Kampagnenbuttonn24, 21.09.2006

Neues Gentechnik-Gesetz lässt auf sich warten

Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) sieht das geplante neue Gentechnikgesetz trotz unterschiedlicher Auffassungen innerhalb der Koalition im Zeitplan. "Wir sind gerade in der Ressortabstimmung", sagte Ministeriumssprecherin Ulrike Hinrichs am Mittwoch in Berlin. "Weil es in einem Paket behandelt wird, liegen wir im Zeitplan." Ob das umstrittene Gesetz tatsächlich noch in diesem Jahr den Bundestag passiert, ist nach dpa-Informationen indes unwahrscheinlich: Im Gespräch sei vielmehr, eine zum Jahresende auslaufende Regelung zu verlängern und parallel weiter am Gesetz zu arbeiten, berichtete dpa ohne Angabe von Quellen. Eine Sprecherin des Agrarministeriums wollte eine Verschiebung auf das nächste Jahr indes nicht bestätigen. "Es gibt noch keinen festen Terminplan, da noch Abstimmungsbedarf besteht", räumte sie aber ein. "Es wird daran gearbeitet." Mehr


Kampagnenbuttonheise, 20.09.2006

Seehofer verärgert Bauern und Gentech-Kritiker - Der deutsche Verbraucherminister stimmt in Brüssel für den Import von Rapssamen

Gentechnisch veränderter Raps gilt unter Experten als besonders auskreuzungsfreudig und deshalb als kaum koexistenzfähig. Minister Horst Seehofer sprach sich deshalb in der Vergangenheit immer wieder gegen einen Anbau in Europa aus. Im Agrarministerrat stimmte Deutschland jetzt aber für die Zulassung der GV-Rapssorten Ms8, Rf3 und Ms8xRf3 der Firma Bayer aus. Bei einer Absegnung durch die EU-Kommission könnte dadurch erstmals gentechnisch veränderter Rapssamen in die EU gelangen. Kritiker sind empört. Mehr


Kampagnenbuttonfr-online, 14.09.2006

Schadet Gen-Reis der Gesundheit?

Es gleicht der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Zwar sind die Untersuchungsmethoden der Gentechnik hoch empfindlich, doch bleibt es zunächst ein Rätsel, wie der gentechnisch veränderte Reis LL601 fünf Jahre nach dem Ende des Testanbaus in den USA vermutlich bis in deutsche Küchen gelangen konnte. Handel, Behörden und Forscher beschwichtigen, Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher bestehe nicht. Gentechnik-Kritiker allerdings sehen sich bestärkt und fordern strengere Kontrollen. Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 14.09.2006

"Verursacher müssen zur Verantwortung gezogen werden"

Die EU muss ein Importverbot für Reis aus den USA verhängen, fordert die Grünen-Politikerin Renate Künast. Im Gespräch mit WELT.de spricht sie sich auch für strengere Gesetze in Deutschland aus, um den Anbau von Genpflanzen einzudämmen. Mehr


KampagnenbuttonSZ-jetzt.de, 13.09.2006

Basishelden: Luftballons gegen Gentechnik

Macht kommt von machen. Deshalb stellen wir in unserer Macht-Kolumne "Basishelden" Menschen vor, die ihre Trägheit überwunden haben und sich politisch engagieren, um an der Basis etwas zu verändern. Diese Woche füllt Christoph Bautz von campact.de unseren Fragebogen aus. Campact organisiert seit Ende 2004 Kampagnen, bei denen Menschen sich in aktuelle politische Entscheidungen einmischen können - per E-Mail, Online-Demo, Fax oder dem Griff zum Telefonhörer. Dadurch ist in den letzten zwei Jahren ein immer dichter werdendes Netzwerk von derzeit über 14.000 Menschen entstanden. Campact setzte sich bereits für mehr Transparenz bei Politiker-Nebeneinkünften ein, für den Atomausstieg und gegen Softwarepatente. Aktuell ruft die Initiative auf, unter gentechnik-stoppen.de eine Lufballon-Aktion gegen die Verwässerung des Gentechnik-Gesetzes zu starten.Mehr


Kampagnenbuttonheise online, 12.09.2006

Nicht zugelassener, gentechnisch veränderter Reis in jeder fünften Probe

Dass gentechnisch veränderte Pflanzen sich unkontrolliert ausbreiten und zudem in die Lebensmittelkette gelangen können, ist gerade erst wieder deutlich geworden. Gentechnisch veränderter Reis aus den USA und aus China ist, obgleich nur auf kleinen Flächen und zu Versuchszwecken angebaut, in Europa aufgetaucht. In Europa ist bislang keine gentechnisch veränderte Reissorte zugelassen. Die Sorte LLRice 601 aus den USA stammte von Bayer Cropscience. Das Unternehmen hatte die Freilandversuche mit der Reissorte bereits 2001 eingestellt, die mit dieser Sorte kontaminierten Reisproben fanden sich jedoch in einer Ernte aus dem Jahr 2005. Bei der Untersuchung von Reisprodukten aus China wurden von den Umweltschutzorganisationen Friends of the Earth und Greenpeace unter Berufung auf Laboruntersuchungen Verunreinigungen mit illegalem Gentech-Reis in Deutschland, Frankreich und England gefunden, und zwar bei Reisnudeln oder -crackern. Mögliche Allergierisiken der mit dem Bt-Toxin ausgestatteten Reissorte sind bislang unklar. Mehr


KampagnenbuttonFR- Online, 06.09.2006

Genreis auch in deutschen Regalen

Bei Labortests in den vergangenen drei Monaten entdeckten die Umweltverbände Greenpeace und Friends of the Earth Spuren von Genreis in Lebensmitteln, die in europäischen Geschäften und Restaurants verkauft wurden. Dabei soll es sich um eine Sorte handeln, die weltweit nirgendwo zugelassen ist. Der beanstandete so genannte Bt-Reis enthalte einen Stoff, der ihn vor Schädlingen schützen soll, aber auch in Verdacht steht, bei Menschen Allergien auszulösen. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 04.09.2006

Strategiespiel für grüne Gentechnik

Die Landesregierung macht einen Vorstoß für ein neues Bundesgentechnikgesetz. Falls Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) weiterhin zögert, das Gesetz zu ändern, will NRW im Bundesrat selbst die Initiative übernehmen und Änderungen einreichen. Das entschied das Landeskabinett in der vergangenen Woche zusammen mit einem ganzen Katalog von Plänen im Rahmen der so genannten "Innovationsstrategie" der Landesregierung. "Die Bundesregierung arbeitet in diesem Bereich nur langsam", sagt André Zimmermann, Sprecher von NRW-Forschungsminister Andreas Pinkwart (FDP). Damit grüne Gentechnik leichter erforscht und angewendet werden kann, müsse das Gesetz den rechtlichen Rahmen für Landwirte und Wissenschaft klarer abstecken. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 26.08.2006

Kritische Anzeige "ersatzlos streichen"

Gentech-Gegner wollen in einem Bio-Einkaufsführer vor den Gefahren durch manipuliertes Saatgut warnen. Doch das Bundesagrarministerium gibt den Druck nicht frei. Denn den Beamten von Minister Seehofer passt der Inhalt des Textes nicht Mehr


Kampagnenbuttontaz, 21.08.2006

Gefunden: Gentechnik im Reis

Im Langkornreis finden sich Spuren von Gen-Reis, der nicht für den Verzehr geeignet ist. Wie viel davon in die Supermärkte gelangt ist, bleibt unklar. Wer seinen Lieben Langkornreis aus den USA auftischt, könnte Gentechnik anbieten. Denn: In den USA sind jetzt in Reiscontainern, die für den Handel gedacht waren, Spuren einer gentechnisch veränderten Variante entdeckt worden. Das teilte das US-Landwirtschaftsministerium am Wochenende mit. Mehr


Kampagnenbuttonfr-online, 13.08.2006

Streit über Gentech-Energiepflanzen

Umweltschützer und Biobauern warnen vor gentechnisch veränderten Pflanzen als Energierohstoff. Die Auswirkungen auf die Umwelt seien dieselben wie bei Gen-Mais für die Lebensmittel-Herstellung.Die Bio-Energie vom Acker boomt. Auf 1,4 Millionen Hektar gedeihen die nachwachsenden Rohstoffe. In der Regel ist das heute Raps, doch zunehmend wird auch Mais und Getreide zu diesem Zweck angebaut. Noch spielt die Gentechnik dabei keine Rolle. Aber Politiker und der Deutsche Bauernverband werben für die Möglichkeit, mit Gentechnik mehr Energie auf den Feldern zu erzeugen. Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 07.08.2006

"Die Eigenverantwortung ist gescheitert"

WELT: Auch nicht bei der grünen Gentechnik? Die Union hatte vor der Wahl auf eine rasche Novellierung des Gentechnik-Gesetzes gedrängt. Und nun lassen Sie sich damit erstaunlich viel Zeit.

Seehofer: Es kommt nicht auf das Tempo an, sondern auf die Qualität. Inhaltlich entspricht das exakt dem, was im Koalitionsvertrag steht, nämlich die Fortentwicklung der grünen Gentechnik unter Berücksichtigung des Schutzes von Mensch und Umwelt. Wir wissen noch viel zu wenig, deswegen müssen wir die Forschung verstärken. Mehr


Kampagnenbuttonökonews, 03.08.2006

Gefahren durch Trend zur Genmanipulation

Genmanipulierte Nahrungsmittel, zelldopende Sportler, geklonte Tiere – Gentechnik scheint die Lösung für alles zu sein. Doch das Gegenteil beweist der Zellbiologie Dr. Bruce Lipton beweist mit seinem neuen Buch „Intelligente Zellen. Wie Erfahrungen unsere Gene steuern“. Zwar gilt Gentechnik seit Entschlüsselung der DNS als die Zukunftsbranche schlechthin, da man vor allem auf das Heilen von Krankheiten hofft. Allerdings herrscht in der Bevölkerung Unkenntnis über die Möglichkeiten und die Gefahren der Gentechnologie. Lipton will deshalb Aufklärung betreiben. „Wir wollen glauben, dass die Gen-Techniker die neuen medizinischen Zauberer sind, die alle Krankheiten heilen und nebenher noch ein paar neue Einsteins und Mozarts erschaffen können“, so der Zellbiologe in seinem neuen Werk „Intelligente Zellen“, das am 17. August im bayerischen Koha-Verlag erscheint. Bruce Lipton zeigt dem gentechnischen Forschungszweig jedoch die Grenzen auf und veranschaulicht nebenbei eindrucksvoll die Auswirkungen der Genmanipulation.

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KampagnenbuttonNeues Deutschland, 31.07.2006

Drohung mit Luftballons

Horst Seehofers Novelle des Gentechnikgesetzes falle selbst hinter die Ideen der Gentechnikkonzerne zurück, behaupten Umweltverbände. Im Herbst wollen sie eine große Aktion in Berlin durchführen – das angekündigte öffentliche Ausreißen von gentechnisch veränderten Saaten aber lehnen viele von ihnen ab. Obwohl die Pläne zur Novellierung des Gentechnikgesetzes noch im Schreibtisch von Minister Horst Seehofer liegen, kommen immer mehr Einzelheiten an die Öffentlichkeit, die Umwelt-, Verbraucher- und Bioverbände stark beunruhigen. Jetzt haben an die 30 Verbände Proteste angekündigt. Eigentlich soll erst im Herbst der Entwurf zum neuen Gentechnikgesetz vorgelegt und abgenickt werden. Doch schon jetzt haben Umweltschützer in Erfahrung gebracht, dass es für konventionelle und Bio-Landwirte nicht zum Besten steht. Deshalb bereiten sich die Verbände nun auf einen »heißen Herbst« vor. Ihre Proteste richten sich zuerst gegen veränderte Haftungsbedingungen. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 28.07.2006

Protest auf dem Acker

Wenn Michael Grolm ein bestimmtes Maisfeld bei Berlin betritt, drohen ihm ein halbes Jahr Gefängnis oder eine Geldstrafe von 250.000 Euro. Das besagt die einstweilige Verfügung, die gegen das Mitglied der Organisation "Gendreck weg" verhängt worden ist. Der Grund: Grolm ist Mitinitiator eines heute beginnenden gentechnikfreien Wochenendes in der brandenburgischen Ortschaft Zehdenick-Badingen. Neben Infoveranstaltungen steht auch eine sogenannte Feldbefreiung auf der Agenda. Mehr als 250 Demonstranten wollen dann so viele Genmaispflanzen wie möglich aus dem umstrittenen Feld reißen. Mehr


KampagnenbuttonMärkische Allgemeine, 27.07.2006

Genmais-Demo unter Auflagen

Die Stadt Zehdenick hat den Organisatoren des "gentechnikfreien Wochenendes" in Badingen gestern die Nutzung des "Festen Hauses" sowie des Schlossareals untersagt. Das Verbot gilt für alle von der Initiative angekündigten Veranstaltungen. Kommunale Flächen sollten nicht als Plattform dienen, um eine Straftat vorzubereiten, begründet die Stadtverwaltung ihre Entscheidung. Die Stadt bezieht sich damit vor allem auf das im Flyer des Veranstalters angekündigte "Aktionstraining für die Feldbefreiung". Zum anderen sei die Infrastruktur des Ortes nicht für ein Zeltlager mit bis zu 500 Teilnehmern ausgelegt. Mehr


KampagnenbuttonFAZ, 26.07.2006

Gentechnik in Reinkultur

Chinesische Landwirte haben in der jüngsten Zeit erhebliche Einbußen beim Anbau insektenresistenter Baumwolle zu verzeichnen. Diese widersteht durch einen gentechnischen Eingriff dem wichtigsten Baumwollschädling, der Baumwollkapselraupe. Die Baumwolle bildet in ihren Blättern ein Gift des Bodenbakteriums Bacillus thuringiensis, an dem die Raupen nach dem Fressen zugrunde gehen. Mehr


KampagnenbuttonMitteldeutsche Zeitung, 26.07.2006

BUND setzt auf «Reden statt Rupfen»

Rund 30 Umwelt- und Bioverbände wollen gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft mobil machen. Die Menschen müssten auch weiter das Recht haben, sich gentechnikfrei zu ernähren, forderte die Gentechnikexpertin des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Heike Moldenhauer, am Dienstag in Berlin. Im September wollen die Verbände mit Tausenden gelben Luftballons den Schriftzug «Genfood - Nein Danke» bilden. Sie befürchten eine Verunreinigung der Landwirtschaft mit genverändertem Material. Mehr


KampagnenbuttonDeutschlandfunk, 19.07.2006

Angst vor Gen-Mais

Seit zehn Jahren darf die gentechnisch veränderte Maissorte MON 810 in Deutschland angebaut werden. Seit Anfang dieses Jahres ist auch der kommerzielle Anbau freigegeben, die Landwirte können das Saatgut frei erwerben. Vor allem in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt steht Gen-Mais auf den Feldern, auch in Baden-Württemberg oder Bayern wird MON 810 vereinzelt angebaut. Der so gewonnene Mais darf in Lebens- und Futtermitteln verwendet werden, die meisten Landwirte verfüttern ihn an ihre Tiere. Mit 1000 Hektar bundesweit beträgt der Anteil bislang aber lediglich 0,01 Prozent der Gesamtanbaufläche. Das Besondere an der Maissorte MON 810 ist, dass die Pflanze ein Gift produziert, das Schädlinge fernhält. Der Greenpeace-Experte für Landwirtschaft und Gentechnik, Christoph Then, kritisiert, dass es zu ungewollten und ungeplanten Veränderungen im Erbgut und im Stoffwechsel dieser Pflanze kommt, damit der Mais sein Gift produzieren kann. Mehr


KampagnenbuttonTelepolis, 17.07.2006

Im Dienst der Wissenschaft?

Wenn es um viel Geld geht, werden die Sitten rauer. Dieser Erkenntnis sich bedienend, hat die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Ende Juni eine Presseerklärung zur aktuellen Auseinandersetzung um die agrarische Gentechnik vorgelegt. Das Beiwort "grün" rückt den agrarischen Bereich der Gentechnik ins gefahrlos Unschuldige. Und so titelt die Akademie ihre Erklärung denn auch "Für Forschungsfreiheit in der Gentechnik, insbesondere in der so genannten Grünen Gentechnik". Der knappe Text fordert, alle Barrieren für die großflächige Anwendung der Gentechnik auf dem Acker beiseite zu räumen und präsentiert als Begründung eine ganz freie Lesart des bisherigen Kenntnisstandes über die Gefahren der Gentechnik in der Landwirtschaft. Mehr


KampagnenbuttonTagesspiegel, 14.07.2006

Nichts für den Staat

Im Tagesspiegel vom 16. Juni 2006 hat der Generalsekretär der CSU, Markus Söder, ein fünfjähriges Moratorium bei der kommerziellen Nutzung der grünen Gentechnik nach Schweizer Vorbild gefordert. Dieser Forderung ist Bundesagrarminister Horst Seehofer zehn Tage später insoweit nachgekommen, als er die dringend erforderliche Novellierung des Gentechnikgesetzes erst einmal auf den Herbst verschoben hat. Was aber ist von den Argumenten Söders zu halten? Fehlt der grünen Gentechnik wirklich die Akzeptanz in der Bevölkerung? Gibt es für gentechnisch veränderte Produkte wirklich keinen Markt? Geht es wirklich nur darum, die Natur dem Kommerz zu opfern? Mehr


KampagnenbuttonTelepolis, 11.07.2006

Heißer Herbst?

Entgegen diverser Medienberichte will Horst Seehofer (CSU) das Gentechnikgesetz nicht "entschärfen", betont das Ministerbüro gegenüber Telepolis. So sind etwa die ursprünglich angedachten Änderungen an der gesamtschuldnerischen Haftung wieder vom Tisch. Gentech-Bauern sollen aber erst ab einer Verunreinigung von 0,9 Prozent haften. Bauernvertreter und Biolebensmittelwirtschaft fordern Klarstellungen. Denn die Lebensmittelindustrie verlangt wesentlich niedrigere Werte und in der Biowirtschaft überhaupt Nulltoleranz bei gentechnischen Verunreinigungen. Wer also würde für Vermarktungsschäden bei Verunreinigungen unter der Haftungsgrenze aufkommen, die wesentlich wahrscheinlicher sind? Mehr


Kampagnenbuttontaz, 08.07.2006

Pollenflug irritiert sogar Seehofer

Der Druck auf Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) kommt aus der Heimat: Sein Wahlkreis Ingolstadt-Eichstätt erklärt sich zur gentechnikfreien Region. Sein Wählerreservoir, der Bayerische Bauernverband, verdammt die Designer-Gewächse per Entschließung. Und CSU-Generalsekretär Markus Söder fordert ein "Moratorium für den kommerziellen Genmais-Anbau". Nun zögert Seehofer. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 06.07.2006

Pollen von Gen-Mais fliegen weit

Die wissenschaftliche Leiterin des Erprobunsganbaus, die Rostocker Professorin Inge Broer, bestätigte der FR, dass im Gegensatz zum Erprobungsanbau von 2004 im vorigen Jahr auch jenseits einer 20-Meter-Distanz gentechnisch veränderte Partikel in Nachbarfeldern gefunden wurden, die oberhalb des kennzeichnungspflichtigen Schwellenwerts von 0,9 Prozent lagen. Dies sei 2004 noch nicht der Fall gewesen, sagte Broer. Mehr


KampagnenbuttonZEIT online, 06.07.2006

Grüne Gentechnik

Heute werden in 21 Ländern genveränderte Pflanzen angebaut, meistens Mais, Soja, Baumwolle und Raps. In den USA und Argentinien macht Genmais bereits 55% des Gesamtanbaus aus und transgener Raps blüht in Nordamerika auf drei Vierteln aller Rapsfelder. Weltweit wuchsen im Jahr 2005 gentechnisch veränderte Pflanzen auf 90 Mio. Hektar, einer Fläche so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 04.07.2006

Gegenwind für Seehofer

Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) ist mit seiner skeptischen Haltung zum Anbau genveränderter Pflanzen in die Kritik von CDU und FDP geraten. Die Agrarexpertin der Unions-Bundestagsfraktion, Ulla Heinen (CDU), appellierte an Seehofer, nicht auf die Bremse zu treten. Die FDP forderte den Minister auf, den Anbau gentechnischer Pflanzen zu erleichtern. "Das Gentechnikgesetz muss geändert werden", sagte die Agrarpolitikerin der FDP-Fraktion, Christel Happach-Kasan der Berliner Zeitung. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 01.07.2006

"Verunreinigung wird vertuscht"

Bauernchef und Bundeslandwirtschaftsminister sind Bayern - wo die meisten gentechnikfreien Regionen sind. Zufall?

In der Frage der Gentechnik ist der Bauernverband gespalten. Zum Glück hat die bäuerliche Basis diese Frage anders entschieden als die Funktionäre. Die Basis ist für gentechnikfreie Regionen. Gerade in Bayern. Sonnleitner wird unglaubwürdig, wenn er einerseits vor seinen Mitgliedern den Anbau von Gen-Mais unter Hinweis auf das strenge Haftungsrecht ablehnt und auf der anderen Seite in Berlin und Brüssel Druck macht, eben diese Haftungsregeln aufzuweichen. So will er die Tür vor allem für transgene nachwachsende Rohstoffe offen halten. Das finden wir falsch, wie auch der Fachverband Biogas. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 30.06.2006

Rückzug: Keine neuen Haftungsregeln

Vor der Sommerpause wird es kein neues Gentechnikgesetz mehr geben. Erst im Herbst soll ein überarbeitetes Gesetz vorgelegt werden, verkündete jetzt Agrarminister Horst Seehofer (CSU). Mehr


Kampagnenbuttonngo-online, 29.06.2006

Bayerischer Erprobungsanbau: Zweifel an der friedlichen Koexistenz von genmanipulierten und anderen Pflanzen

Nach Darstellung des Umweltinstituts München "kontaminiert" genmanipulierter Mais gentechnikfreie Pflanzen "weitaus stärker und über wesentlich größere Distanzen als bislang propagiert". Das gehe aus dem letztjährigen so genannten Erprobungsanbau mit genmanipuliertem Bt-Mais in Bayern hervor. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 28.06.2006

Gentechnik verteuert gemeinsame Landmaschinen-Nutzung

In einer Studie kommt die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL) zu dem Ergebnis, dass bei jeder Ernte von konventionellem Mais zusätzliche Kosten von mindestens 200 Euro bis maximal fast 2000 Euro entstehen, wenn der Mähdrescher zunächst auf einem Gen-Acker eingesetzt war. Nur mit einer aufwendigen Säuberung könne eine Verschleppung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) vermieden und eine nachfolgende Ernte unter den Schwellenwert von 0,9 Prozent Gen-Partikel gedrückt werden. Dabei verweist die Autorin der Studie, Mute Schimpf, auf die Vorgaben der Lebensmittelverarbeiter und Mühlen, die nur eine Verunreinigung von maximal 0,1 bis 0,3 Prozent dulden. Mehr


KampagnenbuttonFAZ, 25.06.2006

Seehofer stellt sich gegen Merkel

Der Bundesminister für Landwirtschaft, Horst Seehofer (CSU), hat die kommerzielle Nutzung der Gentechnik in der Landwirtschaft grundsätzlich in Zweifel gezogen und sich damit erstmals offen gegen den von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) geforderten Kurs gestellt. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 24.06.2006

"Man darf die Gentechnik niemandem aufzwingen"

Herr Seehofer, die meisten Deutschen lehnen genveränderte Produkte strikt ab. Sie dagegen wollen sie fördern. Warum wollen Sie sich unbeliebt machen?

Das stimmt ja nicht. Ich will die Forschung beschleunigen und fördern. Es gibt viele ungeklärte Fragen. Bei der Sicherheit. Bei der Anwendung. Da dürfen wir nicht in Unkenntnis verharren und warten, bis uns Länder wie China Antworten liefern. Das geht nicht nur im Labor sondern muss auch im Freiland passieren. Der Schutz von Mensch und Umwelt wird aber strikt beachtet. Mehr


KampagnenbuttonDeutscher Bundestag, 22.06.2006

Potenziale der Grünen Gentechnik umstritten

Rechnet sich die grüne Gentechnik oder hat sie kaum Zukunftspotenziale? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Veranstaltung des Ausschusses für Bildung und Forschung und des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) am Mittwochnachmittag. Bereits im April hatten die Experten des TAB einen Bericht zum Projekt "Grüne Gentechnik - transgene Pflanzen der 2. und 3. Generation" vorgelegt, der nun die Grundlage des Gesprächs bildete. Mehr


KampagnenbuttonSpiegel online, 22.06.2006

Seehofer will mehr Gen-Freilandversuche

Das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Bundestag winkt ab: Gentechnisch veränderte Pflanzen könnten nicht die erhofften Chancen bringen. Deren Marktpotenziale würden häufig überzeichnet, hieß es. Die Experten stellten einen Bericht über Potenziale der nächsten Generationen von Gen-Pflanzen vor. Mehr


KampagnenbuttonZDFheute.de, 21.06.2006

Erste Gen-Kartoffeln vor Auspflanzung

Heute sollen erstmals gentechnisch veränderte Kartoffeln im Freiland gepflanzt werden. Die in Groß Lüsewitz bei Rostock gesetzten Kartoffeln sollen in einem Feldversuch auf ihre Eignung zur Produktion von Impfstoffen getestet werden. Der Naturschutzbund (NABU) sieht eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Mehr


KampagnenbuttonTagesspiegel, 20.06.2006

Gut für die Natur

Warum wir die grüne Gentechnik brauchen – eine Antwort auf Markus Söder von Lothar Willmitzer

Markus Söder, Generalsekretär der CSU und einer der einflussreichsten Politiker in der gegenwärtigen Koalition, hat im Tagesspiegel vom 16. Juni unter der Überschrift „Nicht die Natur dem Kommerz opfern“ eine sehr kritische Stellungnahme zur grünen Gentechnik verfasst. Sie gipfelte in der Forderung nach einem Moratorium für die grüne Gentechnik. In der Stellungnahme sind eine Reihe von Aussagen enthalten, die nicht unwidersprochen bleiben können. Mehr


KampagnenbuttonTagesspiegel, 16.06.2006

Nicht die Natur dem Kommerz opfern

von Markus Söder

Bis zum Ende dieses Monats stellt die Bundesregierung Eckpunkte für ein neues Gentechnikgesetz vor. Damit werden die Weichen für den Umgang mit der grünen Gentechnik in Deutschland für das nächste Jahrzehnt gestellt. Weltweit ist der kommerzielle Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf dem Vormarsch – in den USA etwa ist er bei Soja, Mais oder Raps längst gängige Praxis. Bei uns allerdings sind viele Menschen skeptisch.

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Kampagnenbuttonwiwo.de, 16.06.2006

Haftung für Genbauern entschärft

Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) will die strengen Haftungsregelungen für Landwirte entschärfen, die genveränderte Pflanzen anbauen. Er hat sich verpflichtet, detaillierte Vorgaben für eine „gute fachliche“ Praxis auf dem Verordnungswege zu erlassen, um den Bauern zusätzliche Sicherheit zu geben.

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Kampagnenbuttontaz, 16.06.2006

Bundesamt erlaubt Cholera-Kartoffel

Es ist eine umstrittene Premiere: Forscher der Universität Rostock haben Gene eines Cholerabakteriums in Kartoffeln eingeschleust. In den nächsten Tagen werden sie die Kreationen, die Impfstoffe produzieren sollen, im Freiland testen. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat dafür jetzt die Genehmigung erteilt. Denn anders als viele Experten sieht die Behörde "keine Gefahren für Mensch und Umwelt". Mehr


KampagnenbuttonDeutschlandfunk, 13.06.2006

Gentechnik ist kein Jobmotor

Im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) haben Wissenschaftler der Oldenburger Carl-von-Ossietzky-Universität die Arbeitsmarktchancen unter die Lupe genommen, die in der so genannten Grünen Gentechnik stecken. Ihre Erkenntnisse sind ernüchternd und widerlegen Aussagen der Saatgutindustrie.

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KampagnenbuttonBUND-Pressemitteilung, 13.06.2006

"Grüne Gentechnik" hat weniger als 500 Beschäftigte - keine neuen Arbeitsplätze in Sicht

Berlin: Die Agro-Gentechnik bringt keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Auch bei verstärkter Anwendung der Gentechnik wird es mehr Beschäftigung in diesem Bereich nicht geben. Grund dafür sind absehbare Fusionen in der Agrarindustrie. Bedeutsame Potentiale für mehr Arbeit gibt es auch in der Saatgutentwicklung und -produktion nicht. Derzeit arbeiten weniger als 500 Beschäftigte in der privatwirtschaftlich finanzierten "Grünen Gentechnik".

Diese Ergebnisse stellte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute in der Analyse "Grüne Gentechnik als Arbeitsplatzmotor? Genaueres Hinsehen lohnt sich" der Öffentlichkeit vor. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Lehrstuhl für Unternehmensführung der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg.

Thorsten Helmerichs, Autor der Analyse: "Es gibt keine Belege für die von Befürwortern der Gentechnik oft angeführten positiven Wirkungen der Agro-Gentechnik auf den Arbeitsmarkt. Zahlen von Zehntausenden von neuen Arbeitsplätzen, die beispielsweise von der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie genannt wurden, entbehren jeder realistischen Grund¬lage."

Zu den Beschäftigtenzahlen in der Agro-Gentechnik gebe es lediglich unsichere Daten. Auf entsprechende Anfragen bei 70 deutschen Unternehmen habe nur ein Fünftel geantwortet. Die Schätzung von maximal 500 Arbeitsplätzen sei deshalb optimistisch. Nach Aussagen der antwortenden Unternehmen würden auch künftig Neueinstellungen nur in geringer Zahl erfolgen. Aufgrund zu beobachtender Fusionen in der Branche rechnet die Universität Oldenburg sogar mit rückläufigen Beschäftigtenzahlen.

Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer: "Es ist kein Wunder, dass die deutsche Gentechbranche ihre Zahlen nicht offen legt. Stellt man ihren maximal 500 Beschäftigten die 150000 Arbeitsplätze in der Bio-Branche gegenüber, dann wird klar, wo der Jobmotor brummt. Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, Arbeitsplatzversprechen der Genindustrie nicht länger auf den Leim zu gehen. Sie muss endlich ihren gentechnikfreundlichen Kurs ändern und sich stattdessen für mehr Arbeitsplätze im Biosektor und in der gentechnikfreien konventionellen Landwirtschaft einsetzen."

Merkel habe das Arbeitsplatzargument wiederholt eingesetzt, um auf Änderungen des Gentechnikgesetzes zu drängen. Dabei übersehe sie, dass die verstärkte Nutzung der Gentechnik in der Landwirtschaft zu erheblichen Arbeitsplatzverlusten führen würde.

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KampagnenbuttonNABU-Pressemitteilung, 13.06.2006

NABU: Länderbehörden vernachlässigen Kontrolle bei Gen-Pflanzen-Anbau

Berlin - Der Naturschutzbund NABU hat die deutschen Bundesländer für die mangelnde Kontrolle bei der Aussaat von genmanipulierten Pflanzen heftig kritisiert. Die Länder sind nach nationalem und europäischem Recht verpflichtet, eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Gen-Pflanzen-Anbau in Schutzgebieten durchzuführen, wenn dadurch eine Beeinträchtigung dieser Gebiete droht. Bis heute hat keines der Länder die entsprechende Regelung des Paragraphen 34 a des Bundesnaturschutzgesetzes in Landesgesetz umgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Recherche des NABU. Darüber hinaus wissen die zuständigen Landesbehörden in der Regel nicht, ob ihre Schutzgebiete überhaupt vom Gen-Pflanzen-Anbau betroffen sind. Sie schauen schlicht nicht in das Standortregister.

Der Anbau genmanipulierter Pflanzen stellt ein erhebliches Risiko für die biologische Vielfalt in Schutzgebieten dar. Die zuständigen Landesbehörden kommen ihrer Pflicht nicht nach", kritisierte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der NABU sieht in diesem Verhalten eine alarmierende Entwicklung. Der Schutz europäischer wie nationaler Schutzgebiete vor genmanipulierten Pflanzen sollte gerade mit Blick auf 2007 im finanziellen Interesse von Bund und Ländern sein. Ab dem kommenden Frühjahr soll die EU-Umwelthaftungsrichtlinie gelten. Nach der neuen Regelung haften Anbauer und Betreiber für Biodiversitätsschäden durch Gen-Pflanzen in europäischen und unter Umständen auch nationalen Schutzgebieten. Durch eine entsprechende Verträglichkeitsprüfung gemäß der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie könnten solche Schäden begrenzt werden.

Viele Freisetzungsversuche genmanipulierter Organismen werden durch öffentliche Stellen wie Universitäten und Forschungsinstitute durchgeführt. Die neue EU-Richtlinie räumt den Umweltverbänden das Recht zur Durchsetzung von Sanierungs- und Haftungspflichten auch gegen die zulassenden Behörden ein. Die staatlichen Stellen sollen nicht glauben, dass sie das Problem aussitzen oder gar die bestehenden Schutzmöglichkeiten aus dem Gentechnikgesetz streichen können", betonte Tschimpke. Der NABU werde bei Nichtbeachtung dieser Vorgaben jedenfalls von seinem Recht Gebrauch machen.


KampagnenbuttonNGO-Online, 12.06.2006

Seehofer für "Grüne Gentechnik" mit Haftungsfonds

Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) will Forschung und Anwendung der so genannten grünen Gentechnik in Deutschland vorantreiben. "Ich will bei der grünen Gentechnik die Forschung in Deutschland fördern und nicht behindern", sagte Seehofer in dem Nachrichtenmagazin "Focus". Deutschland brauche Forschung und Anwendung dieser Technologie im Freiland. "Ich werde der Koalition dazu eine offensive Haltung vorschlagen. Wir wollen die Weiterentwicklung neuer Technologien unter strikter Beachtung des Schutzes von Mensch und Umwelt", sagte Seehofer. Der Nutzen der grünen Gentechnik müsse der Bevölkerung deutlich gemacht werden. Mit einem Haftungsfonds will der Minister für Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen. Auch die FDP fordert eine stärkere Förderung der "Grünen Gentechnik". Sie lehnt den Haftungsfonds ab. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 12.06.2006

Seehofer will mehr Gentechnik-Forschung

Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) kündigte am Wochenende "vernünftige Anbauregeln für Genpflanzen" an, die er in dieser Woche vorstellen will. Es geht um die Frage, wie die herkömmliche Landwirtschaft mit den Genbauern zusammenleben kann: Weil Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen nicht vor des Nachbarn Acker Halt machen, befürchten die herkömmlichen Bauern, "verseucht" zu werden. "Wir wollen keinen Krieg auf den Feldern und in den Dörfern", erklärte Landwirtschaftsminister Seehofer. Bei der grünen Gentechnik gehe es sowieso nur um Mais. "Der Anbau von Genraps ist objektiv nicht möglich, weil der sich fast mit jeder Wildpflanze kreuzt", so Seehofer. Mehr


KampagnenbuttonHandelsblatt, 11.06.2006

Agrarminister setzt auf Gen-Nahrung

„Ich will bei der grünen Gentechnik die Forschung in Deutschland fördern und nicht behindern – unter Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen“, sagte der CSU-Politiker laut dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Deutschland brauche auch in diesem Bereich Forschung und ihre Anwendung im Freiland. Er wolle dazu innerhalb der Bundesregierung eine offensive Haltung vorschlagen, kündigte der Minister laut dem Bericht an.
Zu den Kritikern der Gentechnik sagte Seehofer: „Ein Volk und seine Forscher können doch nicht die organisierte Pflege des Nichtwissens betreiben“. Die Bundesregierung wolle „die Weiterentwicklung neuer Technologien unter strikter Beachtung des Schutzes von Mensch und Umwelt“. Die Regierung habe keinen blinden Fortschrittsglauben, sondern wolle ethisch verantwortlich handeln. Der Minister kündigte Anbauregeln für Gen-Pflanzen an, um ein friedliches Nebeneinander von herkömmlicher Landwirtschaft und Gentechnik zu garantieren. Mehr


Kampagnenbuttonyahoo.de (afp), 11.06.2006

Seehofer will für grüne Gentechnik werben

München (AFP) - Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) will in der Bevölkerung verstärkt für die Akzeptanz grüner Gentechnik werben. "Der Mehrwert der grünen Gentechnik wird viel zu wenig vermittelt", sagte Seehofer dem "Focus". Zudem kündigte der Minister "vernünftige Anbauregeln" für Gen-Pflanzen an, damit die herkömmliche Landwirtschaft und der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen nebeneinander funktionieren könne. Mehr


KampagnenbuttonPressemitteilung Bündnis90/Grüne, 08.06.2006

Seehofer will Pollen verhaften

8. Juni 2006 - Zu den Äußerungen von Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer, "... Solange die Haftungsfrage nicht geklärt ist, geht die Bevölkerung davon aus, dass die Gentechnik nicht beherrschbar ist" erklärt Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Herr Seehofer hat die Logik des Schuldrechts aus den Angeln gehoben. Die Gentechnik, so Seehofer, sei durch Klärung der Haftung beherrschbar. Das ist natürlich grober Unsinn und ein peinlicher Fall von Volksverdummung. Haftungsregelungen nehmen den Verursacher eines Schadens in Haftung, aber sie beseitigen den Schaden nicht. So bleibt auch nach der Zahlung von Schmerzensgeld immer noch der Tatbestand der Schmerzen. Auch die berechtige Ablehnung der Gentechnik durch die Verbraucher wird damit nicht geringer.

Die Gentechnik-Haftungsregeln nehmen zwar den Verursacher in Haftung, die Verunreinigungen durch gentechnisch veränderte Pflanzen sind jedoch irreversibel. Die Pollen fliegen und kreuzen aus, egal wer dafür haftet.

Da müsste Seehofer schon jeden einzelnen Pollen verhaften!"


KampagnenbuttonTelepolis, 08.06.2006

Straftatbestand "Feldbefreiung"

Der Streit um gentechnisch veränderte Pflanzen beschäftigt in Hessen nicht nur Wissenschaftler und Öko-Aktivisten, sondern auch die Polizei. Weitere Konflikte sind vorprogrammiert
Wenn Mitarbeiter eines Instituts für Phytopathologie und Angewandte Zoologie plötzlich im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, muss Außergewöhnliches geschehen sein. So auch in Gießen, wo die renommierte Justus-Liebig-Universität eigentlich nur für wissenschaftliches Aufsehen sorgen wollte und nun im Zentrum einer annähernd philosophischen Diskussion mit möglicherweise strafrechtlichen Folgen steht. Mehr


Kampagnenbuttonbusiness-wissen.de, 07.06.2006

Forscher warnen vor transgenen nachwachsenden Rohstoffen

Wissenschaftler warnen vor dem Einsatz transgener (gentechnisch veränderter) Pflanzen beim Anbau nachwachsender Rohstoffe für die Energieversorgung. Mit dem geplanten Anbau von transgenem Mais für Biokraftwerke würde der heftig umstrittenen Gentechnik das Einfallstor in die Landwirtschaft geöffnet, sagte Guido Nischwitz, Experte für Regionalentwicklung an der Universität Bremen, am Mittwoch auf einer Fachtagung auf der Insel Vilm (Mecklenburg-Vorpommern). Während die Gentechnik in der deutschen Ernährungsbranche von Produzenten und Verbrauchern weitgehend abgelehnt werde, versuche die Agrogentechnikindustrie nun vor allem mit transgenen Energiepflanzen Fuß zu fassen, sagte Nischwitz. Dabei werde sie vor allem von den Landesregierungen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 03.06.2006

Aus Genhofers Labor frisch auf den Tisch

Brötchen, Müsli oder Pfannkuchen enthalten demnächst eine Portion Gentechnik. Ob der Verbraucher sie will oder nicht, spielt dabei keine Rolle. So prophezeit es Bärbel Höhn, die Fraktionsvize der Grünen. Denn Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) novelliert das Gentechnik-Gesetz - und hat ein Eckpunktepapier fertig gestellt, das der taz vorliegt. Mehr

Hier im Orginal bei Greenpeace: der Entwurf zum Eckpunktepapier aus dem BMELV


KampagnenbuttonBÖLW Pressemitteilung, 02.06.2006

Diskussionsstand im Seehofer-Ministerium zur Agro-Gentechnik ist besorgniserregend

Berlin, 2.6.06. Der heute bekannt gewordene Entwurf eines Eckpunktepapiers zur Novellierung des Gentechnik-Rechts steht in offensichtlichem Widerspruch zu den obersten Zielen der Bundesregierung: Mit den vorgesehenen Änderungen würden sowohl der Schutz des Menschen und der Umwelt als auch die Wahlfreiheit von Verbrauchern und Landwirten untergraben.

Der Entwurf sieht vor, die Haftung künftig auf GVO-Kontaminationsfälle zu beschränken, die über dem gesetzlichen Kennzeichnungsgrenzwert von 0,9 % liegen. "Das ist ein Affront gegenüber gentechnikfrei arbeitenden Landwirten, denen ein wirtschaftlicher Schaden bereits deutlich unter dieser Schwelle entsteht", kritisiert Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Denn um diesen Grenzwert selbst einhalten zu können, würde die abnehmende Hand von den Landwirten deutlich niedrigere Grenzwerte verlangen.

Kommt es zu GVO-Auskreuzungen aus Forschungsfreisetzungen, sollen die kontaminierten Futter- und Nahrungsmittel dennoch in Verkehr gebracht werden dürfen, obwohl die eingeschleppten GVO-Konstrukte noch gar nicht zugelassen sind. "Damit würde der Verbraucher Teil dieses Feldversuchs", zeigt sich Alexander Gerber fassungslos. Außerdem stellt sich das Ministerium damit bewusst gegen die Rechtsauffassung der EU und würde ein Vertragsverletzungsverfahren billigend in Kauf nehmen, wie die internen Papiere des Ministeriums zeigen.

Die vorgesehenen Abstandsregelungen von 150 Meter zwischen normalem und GVO-Mais bezeichnet Peter Röhrig, Gentechnikexperte des BÖLW, als völlig unzureichend, werden doch in anderen Mitgliedsstaaten der EU wesentlich größere Abstände vorgeschrieben. Der BÖLW begrüßt, dass das Standortregister in seiner bisherigen Form beibehalten werden soll und Landwirte, die GVO Anbauen wollen, aktiv ihre Nachbarn informieren müssen.


KampagnenbuttonBMELV-Pressemeldung, 02.06.2006

Landwirtschaftsministerium: Meldungen zum Eckpunktepapier unzutreffend

Bei der Fortentwicklung der Grünen Gentechnik gibt es keinerlei Entscheidung des Ministers und der Koalition. Die hausinternen Vorbereitungen sind in vollem Gange und noch nicht abgeschlossen.

Die Gespräche auf Ministerebene mit der Wirtschaft und der Versicherungsbranche finden erst in den nächsten Wochen statt.

Alle Meldungen über angebliche Ergebnisse sind daher unzutreffend.


KampagnenbuttonBUND-Pressemitteilung, 02.06.2006

BUND: Seehofer will geltendes EU-Recht brechen

Seehofer will geltendes EU-Recht bei Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen brechen

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer vorgeworfen, einen eklatanten Verstoß gegen geltendes EU-Recht zu planen. Er wolle zulassen, dass bei Versuchen ausgekreuzte gentechnisch veränderte Organismen in die Nahrungskette gelangen. Die EU-Kommission habe in einem Schreiben an das Landwirtschaftministerium bereits am 21.2.2006 klargestellt, in diesem Falle gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten. Für Verunreinigungen der Nahrungskette mit gentechnisch veränderten Organismen gelte auch in Zukunft die Nulltoleranz.

Gerhard Timm, Geschäftsführer des BUND: "Seehofer kriecht vor der Genforschungslobby und der Genindustrie zu Kreuze und riskiert sehenden Auges einen blauen Brief aus Brüssel. Es ist seine Pflicht, geltendes EU-Recht einzuhalten und Verbraucher und Umwelt vor riskanten Auskreuzungen zu schützen." Erst kürzlich habe sich CSU-Generalsekretär Markus Söder aufgrund unabsehbarer Folgen für die Ökosysteme gegen Freilandversuche mit genmanipulierten Pflanzen ausgesprochen. Die Pläne Seehofers stünden im krassen Widerspruch dazu.

Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: "Was bereits Wissenstand in der CSU ist, wird von Seehofer wieder über Bord geworfen. Sein Vorstoß bedeutet nicht nur einen Verrat an Deutschlands Verbrauchern und Landwirten, die gentechnikfrei essen und wirtschaften wollen. Er stellt sich damit auch in seinem Heimatland Bayern und in seiner eigenen Partei ins Abseits."


KampagnenbuttonGreenpeace Pressemitteilung, 02.06.2006

Entwurf des Gentechnik-Grundsatzpapiers liegt Greenpeace vor

*Seehofer-Ministerium will Verbraucher zu Versuchskaninchen machen* Berlin, 02. 06. 2006 - Experimentelle Gen-Pflanzen sollen zukünftig ohne gesundheitliche Sicherheitsprüfung in die Nahrungskette gelangen dürfen. Dies geht aus einem geheimen Entwurf des angekündigten Grundsatzpapiers des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Gentechnik in der Landwirtschaft hervor, das Greenpeace vorliegt. Laut internem Aktenvermerk will das Ministerium den Verstoß gegen EU-Recht bewusst in Kauf nehmen. Zudem sollen die Abstände von Gen-Maisfeldern zu Bio-Betrieben entgegen der derzeitigen Praxis auf nur noch 150 Meter abgesenkt werden. Auch andere Regeln sollen zum Vorteil von Gen-Bauern verändert werden. Greenpeace fordert dagegen seit langem ein Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen. „Minister Seehofer verspricht Schutz vor Kontamination, während sein Ministerium bereits den Gen-Anbau auf Kosten unserer Sicherheit organisiert und zugunsten der Gen-Forscher und Gen- Firmen sogar den Bruch von EU-Recht plant“, protestiert Henning Strodthoff, Gentechnik-Experte von Greenpeace. „Damit werden wir alle als Verbraucher zu Versuchstieren gemacht.“ Versuchspflanzen dürfen ohne umfangreiche Sicherheitsprüfungen der Risiken für Mensch und Umwelt nicht auf den Markt gebracht werden. In dem internen Aktenvermerk heißt es aber, dass „(...) die Auskreuzungsprodukte gesetzlich vom Bedürfnis einer Inverkehrbringensgenehmigung auszunehmen“ sind. Das heißt auch verunreinigte Produkte würden so z.B. in Tierfutter oder Lebensmittel landen. Das verstößt gegen EU-Recht. Die Verunreinigungen können von experimentellen Freisetzungen oder Importen stammen, deren Sicherheit in Europa nie überprüft wurde. Die Bundesregierung hatte auf Druck von Forschung und Industrie schon im Koalitionsvertrag im Herbst 2005 festgelegt, dass Auskreuzungen aus Versuchsfeldern und Kontamination mit nicht zugelassenen Pflanzen legalisiert werden sollen. Damit soll Forschung und Industrie vor rechtlichen Folgen und Haftung geschützt werden. Die europäische Kommission hat der Bundesregierung eine solche Regelung jedoch bereits schriftlich untersagt. Dagegen will das Bundeslandwirtschaftsministerium offensichtlich bewusst verstoßen. In dem Aktenvermerk, der Greenpeace vorliegt, heißt es: „Es ist wahrscheinlich, dass die KOM (Europäische Kommission) die genannte Regelung beanstanden wird mit der Folge, dass die Stillhaltefrist bis zur Verabschiedung des Gesetzes sechs Monate beträgt und sich ein Vertragsverletzungsverfahren anschließen könnte.“ Laut Entwurf des Grundsatzpapiers vom 26. Mai 2006 schlägt das Seehofer-Ministerium außerdem einen Mindestabstand „von 150 Metern zwischen der Anbaufläche mit gentechnisch verändertem Mais und dem Rand einer Anbaufläche mit nicht gentechnisch verändertem Mais (...) vor“. „Diese Abstände sind zu gering, selbst Monsanto schreibt Gen-Bauern den doppelten Abstand zu Bio-Bauern vertraglich vor,“ erläutert Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. In Monsantos vertraulichen Anbauverträgen wird Gen-Bauern sogar ein Abstand von 300 Metern vorgeschrieben. „Das Seehofer-Ministerium nimmt damit Kontaminationen benachbarter Felder offensichtlich bewusst in Kauf,“ so Janßen weiter.


KampagnenbuttonFinanznachrichten.de, 02.06.2006

Anbaufläche hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht

In Deutschland wird in diesem Jahr auf etwa 970 Hektar* gentechnisch verbesserter Mais angebaut. Landwirte in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt entschieden sich für die Nutzung der modernen Biotechnologie. Für die Anbausaison 2006 standen ihnen erstmals fünf für den kommerziellen Anbau zugelassene Bt-Maissorten zur Verfügung. Bt-Mais zeichnet sich durch eine aus dem Bodenbakterium Bacillus thuringiensis (Bt) übertragene Schädlingsresistenz gegen den sich immer weiter ausbreitenden Maiszünsler aus. Dagegen sind konventionelle Maissorten dem Fraß des Schädlings ungeschützt ausgesetzt. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 01.06.2006

Gen-Bauern als Informanten

In einem der FR vorliegenden Vertrag, der zwischen Gen-Bauern und Landhandel geschlossen wird, sichert der Landwirt einen weitreichenden Datenfluss zu. Der Gen-Bauer willigt ein, dass Informationen, die er seinem Händler gibt, an Monsanto weitergereicht werden. Mehr noch: Der Bauer sichert zu, dass er "einen Monat nach der Aussaat den Namen und die Adresse derjenigen Bewirtschafter mitteilt, die in einem Feldrandabstand" von weniger als 100 Meter konventionellen Mais aussäen. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 31.05.2006

Die Genmais-Lüge

Der Sündenfall ist längst geschehen. Seit Jahren werden in Schleswig-Holstein genmanipulierte Pflanzen auf Versuchsflächen der Landwirtschaftskammer ausgesät. Seit 1998 experimentierte die Kammer auf ihrer Versuchsfläche in Futterkamp (Kreis Plön) regelmäßig mit gentechnisch verändertem Mais und Raps. Und das, obwohl im Kieler Umweltministerium die Grünen Rainer Steenblock und Klaus Müller auf dem Chefsessel saßen. Pikant ist zudem, dass Schleswig-Holstein bis vor kurzem - als einzige Region in Deutschland - dem "Verband gentechnikfreier Regionen" angehörte und sogar Gründungsmitglied dieses Netzwerkes war. Der Verband, dem 36 Regionen aus acht Ländern der EU angehören, setzt sich dafür ein, gentechnikfreie Zonen zu bewahren und das Interesse am Thema wach zu halten, nach dem Motto: Wehret den Anfängen. In Schleswig-Holstein ging das offenbar schief. Mehr


KampagnenbuttonWirtschaftswoche, 30.05.2006

Geduld am Ende

Bundesminister Horst Seehofer über Risiken der Vogelgrippe, Chancen der Gentechnik und Bioenergie – und mehr Effizienz im Gesundheitswesen. Das Interview in der Wirtschaftswoche: Mehr


KampagnenbuttonPressetext, 30.05.2006

Biobauern finden Gen-Papayas auf eigener Plantage

Die vor vier Jahren erstmals ausgesetzten genetisch veränderten Papaya-Pflanzen in Hawaii sind in der Zwischenzeit auch dort gefunden worden, wo sie eigentlich unerwünscht sind: Nämlich in einer Papaya-Plantage eines Biolandbauers. Der Honolulu-Advertiser http://thehonoluluadvertiser.com berichtete davon, dass am Wochenende Freiwillige in Schutzanzügen die Genpflanzen beseitigt haben. Mehr


KampagnenbuttonYahoo-News, 25.05.2006

Innovationsrat beschäftigt sich mit grüner Gentechnik

Berlin (AFP) - Der von der Bundesregierung ins Leben gerufene Rat für Innovation und Wachstum will sich bei seiner ersten inhaltlichen Sitzung schwerpunktmäßig mit der grünen Gentechnik beschäftigen. Dies kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der konstituierenden Sitzung in Berlin an.

Mehr


KampagnenbuttonLinksZeitung, 25.05.2006

Anbaufläche von Gen-Mais in Deutschland halbiert

In Deutschland wird auch dieses Jahr weniger genmanipulierter Mais angebaut als angekündigt. Bis Februar wurden im staatlichen Anbaukataster zwar etwa 2.000 Hektar Gen-Mais-Aussaat angemeldet. Laut Kataster wurden aber auf lediglich rund 1.000 Hektar Gen-Mais ausgebracht. Mais wächst in Deutschland auf etwa 1,7 Millionen Hektar. Nach Greenpeace-Recherchen beteiligen sich neben staatlichen Einrichtungen nur eine kleine Anzahl von Privatbetrieben am Anbau. Die Milch der landwirtschaftlichen Betriebe, die den angebauten Gen-Mais verfüttern wollen, wird größtenteils an die Molkereien Müller Milch, Humana und Campina geliefert. Der Schwerpunkt des deutschen Gen-Mais-Anbaus liegt in Brandenburg. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 24.05.2006

Seehofer hat ein Ohr für die Kritiker

Der Druck kommt aus der Heimat: zum Beispiel aus dem niederbayerischen Wahlkreis von Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU). In Ingolstadt-Eichstätt zeigen die Bauern der grünen Gentechnik die rote Karte. Sie haben ihre gentechnikfreie Zone "unbefristet verlängert", weil die "Agro-Gentechnik wegen wirtschaftlicher, sozialer, gesundheitlicher und ökologischer Risiken abzulehnen" sei. Auch die Kreisobmänner des Bayerischen Bauernverbands haben mit der "kommerziellen Nutzung der Gentechnik" nichts am Hut. Rückendeckung bekamen die Landwirte von CSU-Generalsekretär Markus Söder: In einem Interview sprach er von einem "Nein zur ausschließlichen Kommerzialisierung" und stellte sogar wegen der unklaren Auswirkungen auf die Natur Freilandversuche mit transgenen Pflanzen in Frage. Mehr


KampagnenbuttonNeues Deutschland, 23.05.2006

Genraps und Cholerakartoffel

Der Raps steht in voller Blüte auf den Feldern. Doch die leuchtend gelbe Idylle trügt, zumindest vor den Toren Rostocks. Dort, im AgroBioTechnikum Groß Lüsewitz, wurde vergangene Woche der erste transgene Raps Mecklenburg-Vorpommerns ausgebracht. Verantwortlich dafür ist ein Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen, etwa der Universität Rostock und dem Max-Planck-Institut. Dem Verein namens FINAB gehören auch Vertreter großer Saatguthersteller, wie der Einbecker KWS Saat AG, und des Pharmariesen Roche an. Großzügige Unterstützung erhält FINAB vom Land – das Wirtschaftsministerium stellte 628 000 Euro zur Verfügung. Wie ein Sprecher betont, fanden die Gelder nur bei der Anschaffung von benötigter Technologie Verwendung. In den Freilandversuchen wollen die Forscher klären, ob und wie man Auskreuzungsraten des Rapses minimieren kann. Denn die Ölfrucht hat, anders als z. B. der aus Amerika stammende Mais, genetisch nahe Verwandte in der heimischen Flora. So könnte es geschehen, dass sich genveränderter Raps mit Ackersenf und Rübsen kreuzt. Mehr


KampagnenbuttonZDF, 21.05.2006

Das große Völkersterben

Die Imker schlagen Alarm, denn die Bienenvölker sterben. Daran sei nicht etwa die berüchtigte Varroa-Milbe schuld, sondern der massive Einsatz von Chemikalien. Die Situation würde durch die Gentechnik noch erheblich verschärft. Mehr


KampagnenbuttonFAZ, 19.05.2006

Schavan forciert Gentechnik

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat Forderungen aus der CSU zurückgewiesen, den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft zu unterlassen. Bei einer Regierungserklärung zur Forschungsförderung sagte Schavan am Freitag in Berlin, die Biotechnologie sei eines von siebzehn Innovationsfeldern, das die Bundesregierung in ihrer Hightech-Strategie besonders fördern wolle. „Unser Ziel ist die Erschließung des vollen Potentials der Biotechnologie innerhalb vieler Industriezweige, in der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie, in der Energiewirtschaft und in der Landwirtschaft.“ Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 18.05.2006

CDU kritisiert Kritik der CSU an Gentechnik

*"Freilandversuche sind unverzichtbar"*

Wer ja zur gentechnischen Forschung sagt, muss auch ja zu Freilandversuchen sagen", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Katherina Reiche (CDU), der Berliner Zeitung. Wenn man mehr über Chancen und Risiken der grünen Gentechnik lernen wolle, dann seien kontrollierte Freilandversuche unverzichtbar. Die Koalition werde an den geplanten Erleichterungen für die Gentechnik festhalten. "Herr Söder vertritt hier nicht die Haltung der Union im Bundestag."

Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 17.05.2006

CSU bockt wegen Gentechnik

Bei der Anwendung der grünen Gentechnik stellt sich die CSU gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Interview mit der Berliner Zeitung lehnte CSU-Generalsekretär Markus Söder Freilandversuche mit gentechnisch manipulierten Pflanzen nachdrücklich ab. "Natürlich müssen wir die Forschung in diesem Bereich weiter vorantreiben", sagte der bayerische Politiker. "Aber Freilandversuche sind ein Problem, solange nicht absehbar ist, wie diese langfristig das Öko-System beeinflussen." Mehr


Kampagnenbuttontaz, 17.05.2006

Gemüse auf Rezept

"Mensch, iss mehr Gemüse" - der Standardsatz soll eine neue Bedeutung bekommen: Lebensmittel sollen demnächst nicht nur Vitamine liefern, sondern auch herkömmliche Medikamente. Wer seinen Blutdruck oder den Zuckerspiegel senken muss, verspeist eine Kartoffel, einen Maiskolben oder eine Schale Reis - und schon ist alles gut. Schöne neue Welt? Die Gentechniker arbeiten jedenfalls daran. Inge Broer zum Beispiel. Die Professorin für Agrarbiotechnologie an der Universität Rostock will die alte Pharmafabrik durch Arzneipflanzen auf dem Acker ersetzen. Geht alles nach ihrem Plan, sollen die genmanipulierten Gewächse ab Ende Mai auf einem Versuchsfeld in Groß Lüsewitz nahe Rostock wachsen. Eine Premiere. Mehr


KampagnenbuttonNDR, 16.05.2006

Aussaat von gentechnisch verändertem Raps im Kreis Bad Doberan

Am AgroBioTechnikum in Groß Lüsewitz im Kreis Bad Doberan haben am Dienstag Fachleute gentechnisch veränderten Raps ausgesät. Das Bundesamt für Verbraucherschutz hatte zuvor dem Verein zur Förderung Innovativer und Nachhaltiger Agrobiotechnologie (FINAB) eine entsprechende Genehmigung erteilt. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 12.05.2006

Genpflanzen blühen "illegal"

In diesem Frühling werden deutsche Bauern zum ersten Mal Genmais kommerziell anbauen. Es ist eine umstrittene Premiere, die die Grünen nun in letzter Minute stoppen wollen. Gestern brachten sie dazu einen Antrag in den Bundestag ein. Renate Künast, einst Agrarministerin, heute grüne Fraktionsvorsitzende, sagt: "Der Anbau ist in Deutschland illegal" - und stützt sich auf ein Rechtsgutachten. Mehr


KampagnenbuttonNaturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), 10.05.2006

NABU kritisiert geplanten Versuchsanbau von Gen-Raps in Mecklenburg-Vorpommern

Der Naturschutzbund NABU hat den geplanten Anbau von genmanipuliertem Raps in Mecklenburg-Vorpommern heftig kritisiert und die zuständige Behörde aufgefordert, die Aussaat nicht zuzulassen. Der NABU hat sich dazu mit einer schriftlichen Einwendung an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gewandt. Erstmals sollen auf einem Versuchsfeld in Groß Lüsewitz vier verschiedene Sorten Gen-Raps ausgesät werden. Ein entsprechender Antrag des Vereins FINAB - einem Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Vertretern von Biotechnologie-Firmen - befindet sich derzeit im Prüfverfahren. Wird das Projekt vom BVL genehmigt, könnte der Gen-Raps in den kommenden Wochen freigesetzt werden. Das Versuchsfeld befindet sich am Rande des Schutzgebiets Billenhäger Forst. Am Versuchsfeld führt eine Bundesstraße vorbei, so dass der Samen des Sommerrapses leicht weiter verschleppt werden kann. Eine Verunreinigung konventionellen Rapses sowie eine Kontamination der Honigbienen in der Umgebung ist damit vorprogrammiert. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 08.05.2006

Grenzen der Koexistenz auf den Äckern

Spanien, ein Land, das uns vormacht, wie das Miteinander von gentechnisch veränderten und traditionellen Sorten funktionieren kann? Der Präsident der ESA, dem Zusammenschluss der europäischen Saatgutunternehmen, wies anlässlich der Koexistenz-Konferenz der Europäischen Kommission in Wien am 5. und 6. April in einer Presseerklärung darauf hin, dass es in Spanien trotz großflächigem Anbau von Genmais keine "Störungen des Handels oder Gerichtsprozesse zwischen Bauern" gebe. Ist Koexistenz also möglich? Mehr


KampagnenbuttonMitteldeutsche Zeitung, 05.05.2006

Nicht nur auf Kennzeichnung verlassen

Die gute Nachricht zuerst: In deutschen Supermärkten gibt es keine mit «gentechnisch verändert» gekennzeichneten Lebensmittel. Nahrungsmittel, die wie die berühmte Anti-Matsch-Tomate direkt gentechnisch verändert wurden, gibt es ebenfalls nicht. Die weniger gute Nachricht: In den Regalen warten zahlreiche Nahrungsmittel ohne Kennzeichnung auf Käufer, bei deren Herstellung gentechnisch veränderte Bestandteile verwendet wurden.Mehr


KampagnenbuttonNeues Deutschland, 05.05.2006

Kein Friede mit der Gentechnik

Wenn Landwirt Georg Ströb auf seinem Gehöft in Mailing bei Ingolstadt seinen Traktor lautstark anlässt, um Richtung Feld zu fahren, gleicht dies einer typischen ländlichen Szene. Bei genauerem Hinsehen findet sich aber eine Besonderheit: Auf dem Traktor prangt ein gelber Aufkleber mit einer grinsenden Tomate und der Aufschrift: »Gen Food? - Nein Danke«. Ingolstadt ist der Wahlkreis von Horst Seehofer, seines Zeichens Landwirtschaftsminister und CSU-Mitglied. Gegen dessen Pläne zur Aufweichung des Gentechnikgesetzes sind in der oberbayerischen Stadt an der Donau aber auch große Teile der traditionellen CSU-Wählerschaft. Für die »gentechnikfreie Region« im Landkreis Ingolstadt-Eichstätt, die vor zwei Jahren der Bayerische Bauernverband (BBV) in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz initiiert hat, tritt ein breites gesellschaftliches Bündnis ein. Das wichtigste Argument: Die Mehrheit der Landwirte könne sich nur über den Faktor Qualität auf dem Markt behaupten. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 05.05.2006

Polen will kein Gentech-Saatgut

Für die EU-Kommission muss es ein Desaster sein. Das polnische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das den Vertrieb von gentechnisch verändertem Saatgut generell verbietet. Selbst in der EU zugelassene Gentech-Sorten dürften demnach in Polen nicht mehr angebaut werden. Doch die Gentech-Gegner, die jetzt schon den Sieg feiern, jubeln zu früh. Noch ist Polen keine gesetzlich verbriefte Gentechnik-freie Zone. Denn das Gesetz muss noch vom Staatspräsidenten gegengezeichnet werden. Und ob der dies wagt, ist fraglich. Denn der Brüsseler Zorn ist ihm dann sicher. Österreich hatte Ähnliches auch schon versucht und ist gescheitert. Mehr


KampagnenbuttonMittelbayerische.de, 03.05.2006

Genmais-Felder in Bayern auf ein Viertel reduziert

Nach massiven Protesten von Umweltschützern wird in Bayern in diesem Jahr nur auf knapp einem Viertel der ursprünglich geplanten Fläche Genmais angebaut. Knapp ein Dutzend Landwirte hätten ihre Pläne zurückgezogen, sagte der Vorsitzende des Bundes Naturschutz (BN) in Bayern, Hubert Weiger, am Mittwoch der dpa. Damit habe sich die Fläche für den kommerziellen Genmaisanbau im Freistaat von anfänglich mehr als 38 Hektar auf 7,6 Hektar reduziert. Mehr


KampagnenbuttonDeutschlandradio, 02.05.2006

Gen-Gerste im Freiland

Forscher der Gießener Universität haben zum ersten Mal in Deutschland Gerstensaat aus dem Genlabor auf den Acker gebracht. Die Ernte ist bisher nicht für den Verzehr durch Mensch und Tier zugelassen. Dennoch ist der Versuch heftig umstritten. Mehr


KampagnenbuttonVerivox, 28.04.2006

Umweltinstitut München fordert Stopp für Pharma-Pflanzen

Das Umweltinstitut München hat dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Berlin rund 2000 Einwendungen gegen einen geplanten Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Kartoffeln zugestellt. Die von der Universität Rostock entwickelten Pflanzen enthalten pharmazeutische Stoffe. Sie sollen ab Mai im Freiland angebaut werden und bis 2008 in Groß Lüsewitz in der Nähe von Rostock wachsen. Als Pharma-Pflanzen werden Pflanzen bezeichnet, die aufgrund einer Manipulation ihres Erbgutes pharmazeutisch wirksame Proteine, Antikörper, Impfstoffe oder Hormone produzieren. Die transgenen Kartoffeln der Universität sollen der Produktion von Impfstoffen dienen. Zu diesem Zweck wurden Teile aus dem Cholera-Bakterium und dem Virus, das die tödliche "China-Seuche" bei Kaninchen hervorruft, in verschiedene Kartoffellinien eingebaut. Der Versuch wäre ein Präzedenzfall: Nie zuvor wurden Pharma-Pflanzen in Deutschland auf freiem Feld angebaut. Bislang sind Pharma-Pflanzen in keinem Land der Welt zum kommerziellen Anbau zugelassen. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 26.04.2006

Gentechnik jetzt auch fürs Bier

Künftig könnte es Bier aus genmanipulierter Gerste geben. Forscher an der Universität Gießen arbeiten an einer Brauerei-Gerste der neuen Art. Heute wollen die Wissenschaftler des Instituts für Phytopathologie und Angewandte Zoologie auf einem zwölf Quadratmeter großen Feld genveränderten Samen für etwa 5.000 Gerstenpflanzen ausbringen. Es ist deutschlandweit das erste Mal, dass Gen-Gerste außerhalb eines Labors gesät wird. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 22.04.2006

Ernährungsminister plant Liberalisierung bis Juni

Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) will schon in Kürze eine Novelle des Gentechnikgesetzes vorlegen, um den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland zu erleichtern. Die Eckpunkte würden bis Ende Mai oder Anfang Juni fertig sein, kündigte Seehofer nach Informationen dieser Zeitung im Rahmen von zweitägigen Anhörungen von Verbänden an. Das Gesetz soll beispielsweise die Mindestabstände zwischen Feldern mit und ohne Genpflanzen definieren und festlegen, wer für Schäden aufkommen muss, falls es zu ungewollten Vermischungen beider Anbauarten durch Pollenflug kommt. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 22.04.2006

Gentechnik macht Horst Seehofer Ärger

Der Agrarminister wollte die Gentechnik auf dem Acker fördern. Sein Problem: Weder Bauern noch Industrie wollen die Verantwortung für die Risiken übernehmen. Inzwischen scheint Seehofer Genpflanzen eher mit Skepsis zu betrachten Mehr


Kampagnenbuttontaz, 19.04.2006

Gen-Essen: Risiken von der EU bestätigt

Die EU-Kommission traut der Gentechnik nicht. Die Brüsseler Behörde hat in den letzten Monaten zwar mehrere Genpflanzen zugelassen. Nun äußert sie aber selbst Bedenken: Die Pflanzen der neuen Art könnten krank machen und die Umwelt schädigen. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 07.04.2006

Gastbeitrag: Gentech-Politik muss transparenter werden

Gentechnisch veränderte und konventionell angebaute Pflanzen Acker an Acker - funktioniert das? Darüber brüten seit Mittwoch Experten und Politiker in Wien auf der EU-Konferenz zur "Koexistenz". Mehr


Kampagnenbuttontaz, 07.04.2006

Gentech-Mais verunreinigt Pflanzen

Kein Land in Europa baut so viel gentechnisch veränderten Mais an wie Spanien. Auf 60.000 Hektar wird dort gentechnisch veränderter Mais angebaut. Doch dieser Mais kann nicht wachsen, ohne die Ernte vieler Bauern, die traditionellen Mais anbauen, nachhaltig zu verunreinigen - selbst wenn der gesetzlich vorgeschriebene Abstand eingehalten wird. Zu diesem Ergebnis kommt die Greenpeace-Studie "Koexistenz ist unmöglich", die am Rande der gestern in Wien zu Ende gegangenen Gentech-Konferenz der EU-Landwirtschafts- und Umweltminister vorgestellt wurde. Mehr


KampagnenbuttonNeue Epoche, 06.04.2006

Landliebe täuscht Verbraucher

Vor der Firmenzentrale des Molkereikonzerns Campina in Heilbronn protestieren heute 40 Greenpeace-Aktivisten gegen die Milchviehfütterung mit genmanipulierten Pflanzen. Mit einem acht Quadratmeter großen Wahlzettel fordern sie den Milchkonzern mit der Marke Landliebe auf, sich für einen generellen Verzicht auf Gen-Pflanzen zu entscheiden. In den frühen Morgenstunden hatten Greenpeace-Experten bei einem Campina-Milchlieferanten in Neutrebbin/Brandenburg eine Futterprobe gezogen und analysiert. Entgegen der wiederholten öffentlichen Zusicherung von Campina lässt dieser landwirtschaftliche Großbetrieb Gen-Mais an Milchkühe verfüttern. Mehr


KampagnenbuttonVerivox, 06.04.2006

Lebensmittelskandal: Nestlé erhält Patent auf Gentech-Kaffee

Der Schweizer Lebensmittel-Multi Nestlé, der am Donnerstag seine Generalversammlung hat, ist seit Ende Februar im Besitz eines Patentes auf Gentech-Kaffee. Der genmanipulierte Kaffee soll besser löslich sein. In vielen Teilen der Welt hat der Konzern seinen Verzicht auf Gentech-Lebensmittel erklärt. Doch mit dem Erwerb solcher Patente zeigt sich, dass er die Gentechnik aus wirtschaftlichen Interessen weiterhin verfolgt und die totale Kontrolle der Lebensmittelproduktion anstrebt. Mehr


KampagnenbuttonUmweltjournal, 05.04.2006

Landliebe-Lieferanten verfüttern Gen-Mais an Milchkühe

Die Molkerei Campina, zu der die Marke Landliebe mit ihrem werbeträchtigen Scheinidyll gehört, will nichts gegen Gentechnik im Futter der Kühe tun, deren Milch zu Landliebeprodukten verarbeitet wird. Das ist am Dienstag deutlich geworden: Vor der Firmenzentrale in Heilbronn haben 40 Greenpeace-Aktivisten gegen den Einsatz von Gen-Pflanzen bei der Fütterung protestiert. Mehr


KampagnenbuttonMerkur Online, 28.03.2006

Konfliktfeld Gentechnik

Münchner Forscher bekämpfen Krankheit mit Kartoffeln - Pommes frites und Kartoffel-Chips gelten als ungesunde Dickmacher. Geht es nach Professor Gerhard Wenzel von der Technischen Universität München, könnte das schlechte Image dieser Nahrungsmittel bald passé sein. Der Wissenschaftler vom Institut für Pflanzenzüchtung hat Kartoffeln gentechnisch verändert: Sie sollen einer schweren Augenerkrankung vorbeugen. Jetzt geht der Freilandversuch im Landkreis Fürstenfeldbruck in die nächste Saison - und damit auch der Kampf auf dem Kartoffelacker. Denn Gentechnik-Gegnern sehen in den gesunden Knollen mehr Risiken als Nutzen. Mehr


KampagnenbuttonAugsburger Allgemeine, 28.03.2006

Gentechnik: Risiken für Gesundheit werden geprüft

Die Diskussion über die geplante Lockerung des strengen deutschen Gentechnikgesetzes beschäftigt viele Menschen. Die einen sind beunruhigt, die anderen verstehen die ganze Aufregung nicht. Und viele haben offene Fragen, die sie uns per Post oder per E-Mail zugesandt haben. Wir haben diese Fragen thematisch gebündelt an Fachleute weitergegeben. Besonders häufig ging es dabei um gesundheitliche Aspekte. Mehr


Kampagnenbuttonn-tv, 26.03.2006

Gabriel und die Gentechnik - Kennzeichnung verlangt

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel will eine Förderung der "grünen Gentechnik" an Bedingungen knüpfen. "Es muss eine klare Kennzeichnung vor allem der Nahrungsmittel geben, damit der Verbraucher selbst entscheiden kann, ob er gentechnisch veränderte Lebensmittel konsumieren will oder nicht", sagte der SPD-Politiker dem Nachrichtenmagazin "Focus". Außerdem dürften Landwirte, die nicht mit Gentechnik arbeiten wollen, weder behindert noch beeinträchtigt werden. "Dazu brauchen wir eine klare Haftungsregelung, damit der Staat in Zweifelsfällen nicht immer einspringen muss." Mehr


KampagnenbuttonVolksstimme, 24.03.2006

Nahrungsmittelunternehmen investiert weitere 28 Millionen Euro in den Standort Tangermünde

Täglich verlassen im Durchschnitt 40 Lastzüge das Gelände, um die gefragten Nahrungsmittel an den Kunden zu bringen. Um die Qualität aller Produkte hoch zu halten, setzt Milksnack auf Kontrollen, umfangreiche Hygienevorschriften und auch auf gentechnisch einwandfreie Ausgangsprodukte. Mehr


KampagnenbuttonHandelsblatt, 22.03.2006

SPD will keine Förderung „grüner Gentechnik“

Angesichts der geplanten Gentechniknovelle hat die SPD-Bundestagsfraktion nun die Union vor einer Förderung des Anbaus von Genmais gewarnt und damit den Streit in der Koalition erneut angeheizt. Mehr


KampagnenbuttonVdboil, 22.03.2006

Neuer Streit um grüne Gentechnik in der großen Koalition

„Die Heilsversprechen der 'grünen Gentechnik' sind alle nicht erfüllt worden“, sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber am Dienstag dieser Woche der dpa in Berlin. Die Probleme seien größer als zugestanden. „Es hat Kontaminationen von Nachbarfeldern gegeben.“ Der Einsatz von Pestiziden sei außerdem nicht geringer geworden, ergänzte Kelber. Nicht sehr überraschend, dass sich die Union von diesem Vorstoß der SPD-Fraktion überrascht zeigt. Mehr


KampagnenbuttonPR inside, 22.03.2006

Gen-Mais spaltet Molkereibranche - Greenpeace veröffentlicht aktuelle Umfrage vor Anbausaison

Erstmals distanzieren sich sieben Molkereien vondem umstrittenen Gen-Mais-Anbau in Deutschland, darunter Ehrmann undBerchtesgadener Land. Das ist das Ergebnis einer aktuellenGreenpeace-Umfrage bei Milchunternehmen zur bevorstehendenAnbausaison. Der Umfrage zufolge schließen aber neun der zehn größten deutschen Molkereien, darunter Marktführer wie Campina/Landliebe undMüller-Milch, den Anbau von Gen-Mais und seine Verfütterung anMilchkühe bei ihren Vertragslandwirten nicht aus. Mehr


KampagnenbuttonVerivox, 21.03.2006

Novelierung des Gentechnikgesetzes? Chancen der grünen Gentechnik nutzen

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag eindeutig geregelt, dass eine Novellierung des Gentechnikgesetzes erfolgen und die Grüne Gentechnik gefördert werden soll. Daran sollten sich auch beide Koalitionspartner halten. Notwendig ist es jetzt, die Haftungsregelungen zu entschärfen und klarzustellen, dass wissenschaftliche Freisetzungsversuche kein Inverkehrbringen sind. Im Interesse der noch führenden deutschen Forschung auf einem der wichtigsten Innovationsfelder weltweit und im Interesse unserer mittelständischen Industrie brauchen wir Rahmenbedingungen, die die Forschung und Anwendung der Grünen Gentechnik in Deutschland möglich macht. Mehr


KampagnenbuttonVerivox, 21.03.2006

Globale Kennzeichnungsbestimmungen für GVO beschlossen

Bei der dritten Vertragsparteienkonferenz zum Cartagena Protokoll konnten in Curitiba (Brasilien) nach jahrelangen Verhandlungen weltweite Kennzeichnungsbestimmungen für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) endlich konkretisiert werden. Die österreichische Präsidentschaft konnte in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission damit einen bedeutenden Erfolg auf globaler Ebene erreichen. Die Delegation der österreichischen Ratspräsidentschaft wurde vom Umweltbundesamt geleitet.


Kampagnenbuttontaz, 21.03.2006

Handel mit Genmais bleibt vorerst unsichtbar

UN-Abkommen verschiebt genaue Kennzeichnung von Gen-Essen auf 2012. Umweltschützer halten das für zu spät - Eine Kennzeichnung für Genimporte kommt zu spät. So kritisierten gestern Umweltverbände weltweit die Ergebnisse der so genannten Cartagena-Konferenz, die letzte Woche im brasilianischen Curitiba zu Ende ging. Die Entscheidung war schon am Freitagabend gefallen: Die 132 Vertragsstaaten des Cartagena-Protokolls beschlossen, erst im Jahre 2012 eine verbindliche Kennzeichnungspflicht für Gen-Essen einzuführen. Mehr


KampagnenbuttonZDF, 16.03.2006

"Nur drin, was auch drauf ist"

Agrar-Experte warnt vor unkontrolliertem Handel mit gentechnisch veränderten Produkten Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen drängen massiv auf den globalen Markt. Welche Regeln künftig für den weltweiten Handel gelten sollen, ist äußerst umstritten. Zu einer Einigung soll die dritte Konferenz über die "Konvention zur biologischen Sicherheit" führen, die bis Freitag im brasilianischen Curitiba stattfindet. Die Verhandlungsergebnisse könnten weitreichende Folgen haben. Im schlimmsten Fall, so der Agrar-Experte und Konferenz-Beobachter Rudolf Buntzel im heute.de-Interview, könnten gentechnisch veränderte Produkte künftig unbemerkt rund um den Globus importiert werden. Mehr


KampagnenbuttonWelt, 15.03.2006

Vernünftige Skepsis informierter Kunden

Die Kritik an der Grünen Gentechnik entspringe einem "absurden Glaubenseifer", die Sicherung der Wahlfreiheit des Verbrauchers komme "religiöser Zwangsbeglückung" nahe, die Agrogentechnik hätte sich nun "schon zehn Jahre in der Hand der Landwirte bewährt" - wer wollte, konnte am 24. Februar in einer Kolumne von Dirk Maxeiner und Michael Miersch auf diesen Seiten kopfschüttelnd diese Argumentation verfolgen. Wer den öffentlichen und demokratischen Diskurs über das Für und Wider von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Europa mit einer ideologischen Glaubensdebatte gleichsetzt, verkennt die Realität. Statt Frömmigkeit herrscht vielmehr Aufklärung in Europa. Im Gegensatz zu Nordamerika wird hier die Kosten-Nutzen-Diskussion in einer breiten Öffentlichkeit geführt, in Europa sind Gentech-Lebensmittel zudem seit April 2004 kennzeichnungspflichtig. Mehr


KampagnenbuttonDeutschlandfunk, 13.03.2006

Imker fürchten gentechnisch veränderte Bestandteile im Honig

Anbaufläche von Gen-Pflanzen nimmt 2006 deutlich zu. - Der lange und harte Winter macht nicht nur den Menschen zu schaffen, auch die Tiere leiden, zum Beispiel die Bienen. Experten befürchten bereits Engpässe bei der Honigproduktion in diesem Jahr. Doch nicht nur Futtermangel und Krankheiten bei den Bienenvölkern bereiten den Imkern Sorge, auch der sprunghafte Anstieg gentechnisch veränderter Pflanzen birgt Gefahren für den Honig. Honig ist ein Lebensmittel, das mit sehr vielen Emotionen besetzt ist. Nicht umsonst gilt das Land, in dem Milch und Honig fließen als das Paradies schlechthin. Viele Imker fürchten aber, dass dieses Image ihres Produkts leiden könnte, wenn dort Bestandteile gentechnisch veränderter Pflanzen nachgewiesen werden. Im Moment betrifft dies vor allem gentechnisch veränderten Mais, so genannten BT-Mais. Dem wird ein Gen eingesetzt, das Raupen des Schädlings Maiszünsler ausschaltet. Die Gefahr, dass Teile dieser veränderten Pflanze in den Honig gelangen sei aber derzeit gering, betont Josef Herrmann. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 11.03.2006

Bundesrat winkt Gentechnikgesetz durch

In Deutschland hat der Bundesrat hat am Freitag ein neues Gentechnikgesetz beschlossen. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 11.03.2006

Brüssel überlässt Koexistenz den Ländern

In der Europäischen Union gibt es kein Recht auf gentechnikfreie Regionen. Kein Mitgliedsstaat dürfe "ungerechtfertigte Barrieren" gegen den Anbau von Gentech-Pflanzen aufstellen, betont die EU-Kommission in einem Bericht zur "Koexistenz gentechnisch veränderter, konventioneller und ökologischer Kulturen". Entgegen früherer Aussagen will die Kommission aber vorerst keine EU-weiten Regeln für dieses Nebeneinander von Gentech- und herkömmlichen Pflanzen vorlegen. Nun obliegt die Regelung zunächst den Mitgliedstaaten. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 10.03.2006

EU will flexible Agrar-Pläne

Brüssel sieht Gefahren bei Misch-Anbau von Genpflanzen

Die Koexistenz von gentechnischer, konventioneller und biologischer Landwirtschaft in Europa bleibt weiterhin unsicher. Laut Europäischer Kommission in Brüssel bestehe noch erheblicher Forschungsbedarf. Eine EU-weite Regelung gibt es vorerst nicht.

Mehr


Kampagnenbuttontaz, 06.03.2006

Demonstranten ärgern Bauernverband

5.000 Menschen kamen zum Aktionstag gegen gentechnische Landwirtschaft - 1.000 allein in Seehofers Wahlkreis. Mehr


KampagnenbuttonGreenpeace Pressemitteilung, 03.03.2006

Greenpeace deckt auf: Gen-Soja bei Landliebe-Bauern

Hamburg (ots) - 03. 03. 2006 - In Futtermittelproben von Landliebe-Milchlieferanten wurde gentechnisch manipulierte Soja nachgewiesen. Greenpeace veröffentlicht heute Analyseergebnisse eines international renommierten Labors. In zwei von fünf Proben wurde Gen-Soja über dem Kennzeichnungsgrenzwert von 0,9 Prozent festgestellt. In einem Fall bestand der Sojaanteil des Futters sogar zu 100 Prozent aus Gen-Soja. Dabei vermittelt das Image der Marke Landliebe eine besonders naturnahe und traditonelle Art der Milchproduktion.Mehr


Kampagnenbuttonrbb online, 03.03.2006

Proteste gegen Genmais in Brandenburg

Zu Protesten gegen den Anbau und Vertrieb von so genanntem Genmais hat das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft Berlin-Brandenburg am Freitag im brandenburgischen Eberswalde aufgerufen. Geplant ist eine "Treckerdemonstration" zur Firmenzentrale des Landhandelsunternehmen "Märka", wie das Aktionsbündnis in Berlin ankündigte. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 01.03.2006

Aktionstag gegen Gentech im Essen

BERLIN taz "Keine Gentechnik auf dem Acker und auf dem Teller!" So lautet das Motto eines bundesweiten Aktionstages für die gentechnikfreie Landwirtschaft am kommenden Samstag. Bundesweit haben Kritiker zu Demonstrationen und Aktionen aufgerufen.Mehr


KampagnenbuttonNABU Pressemitteilung, 27.02.2006

NABU sieht verhaltene Öko-Bilanz nach 100 Tagen Große Koalition

Mit Sorge blickt der NABU auf die Entwicklungen im Agrarbereich. "Die große Koalition hat sich bereits nach 100 Tagen meilenweit von der Aussage entfernt, eine ausreichende Finanzierung für die Entwicklung im ländlichen Raum zu gewährleisten", kritisierte der NABU-Präsident. Bundeskanzlerin Merkel habe einer dramatischen Kürzung der Mittel für die ländliche Entwicklung zugestimmt, welche auch die Zukunft des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 grundsätzlich in Frage stelle. "Wer den Rotstift massiv bei der ländlichen Entwicklung ansetzt, der fördert damit den fortschreitenden Verlust der Arten- und Lebensraumvielfalt in unseren Kulturlandschaften", warnte Tschimpke. Auch die Pläne von Agrarminister Seehofer im Bereich der Gentechnik ließen nichts Gutes erwarten. Als erste Amtshandlung habe er drei Sorten eines gentechnisch veränderten Maises zum Anbau zugelassen. Die Absicht, das Gentechnikgesetz zugunsten einer verstärkten Förderung des Genpflanzen-Anbaus sowie der Gen-Forschung zu kippen, wäre ein herber Rückschlag für den Natur- und Verbraucherschutz.Mehr


KampagnenbuttonPressemitteilung, 23.02.2006

Gentechnik-Konzern Monsanto bricht Versprechen: Anwendung von Terminator-Technologie nicht länger tabu

Monsanto, der weltweit größte Konzern für Saatgut und Agro-Gentechnik, hat klammheimlich sein Versprechen zurückgenommen, auf die umstrittene Terminator-Technologie zu verzichten. 1999 hatte Monsanto öffentlich zugesagt, kein Saatgut auf den Markt zu bringen, das durch gentechnische Manipulation nicht mehr in der Lage ist, keimfähige Samen zu produzieren. Dass diese Zusage nicht mehr gilt, entdeckten Aktivisten der Kampagne 'Freie Saat statt tote Ernte' jetzt bei einer Analyse des jüngsten Geschäftsberichts: Darin erklärt Monsanto, Terminator-Gene in Nicht-Nahrungspflanzen nutzen zu wollen, und auch eine weitere Nutzung wird nicht mehr ausgeschlossen. Mehr


KampagnenbuttonÖko- Test, 22.02.2006

Drei Viertel sind gegen Gentechnik

Knapp 75 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung genveränderte Lebensmittel grundsätzlich ab. Mehr


KampagnenbuttonÖko- Test, 22.02.2006

Drei Viertel sind gegen Gentechnik

Knapp 75 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung genveränderte Lebensmittel grundsätzlich ab. Mehr


KampagnenbuttonÖko- Test, 22.02.2006

Drei Viertel sind gegen Gentechnik

Knapp 75 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung genveränderte Lebensmittel grundsätzlich ab. Mehr


KampagnenbuttonÖko- Test, 22.02.2006

Drei Viertel sind gegen Gentechnik

Knapp 75 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung genveränderte Lebensmittel grundsätzlich ab. Mehr


KampagnenbuttonÖko- Test, 22.02.2006

Drei Viertel sind gegen Gentechnik

Knapp 75 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung genveränderte Lebensmittel grundsätzlich ab. mehr


KampagnenbuttonÖko- Test, 22.02.2006

Drei Viertel sind gegen Gentechnik

Knapp 75 Prozent der Deutschen lehnen nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung genveränderte Lebensmittel grundsätzlich ab.

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KampagnenbuttonLausitzer Rundschau, 22.02.2006

Landkarte für gentechnikfreie Höfe

In Sachsen soll eine Karte aller gentechnikfreien Landwirtschaftsbetriebe erscheinen. Durch „Polleneintrag aus Genmaisfeldern“ sei das Qualitätsmerkmal der Ernte dieser Betriebe gefährdet, sagte Jens Heinze vom Aktionsbündnis gegen Gentechnik gestern in Dresden. Mehr


KampagnenbuttonDeutscher Bundestag, 21.02.2006

Entscheidung über Veröffentlichung von Gentechnik-Studien im Einzelfall

Die Bundesregierung will im Einzelfall entscheiden, ob Studien zu gentechnisch veränderten Pflanzen öffentlich zugänglich sein sollen. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 21.02.2006

"Großes Ermessen für Behörden"

Das grüne Gentechnik-Gesetz hat "kleine Makel", räumt die Grüne Ulrike Höfken ein. taz-Interview Mehr


KampagnenbuttonEvangelischer Pressedienst, 20.02.2006

Bio-Supermärkte protestieren gegen Seehofers Gentechnik-Pläne

Der Verband der Bio-Supermärkte in Deutschland hat eine Protestaktion gegen die Pläne der Bundesregierung gestartet, das strenge deutsche Gentech-Gesetz aufzuweichen. Es müsse dabei bleiben, dass ein Gen-Bauer, der beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen die Nachbarfelder verunreinigt, für den entstandenen Schaden hafte, forderten die Sprecher des Verbandes bei der Öko-Fachmesse BioFach in Nürnberg. Bundesweit liegen in mehr als 200 Bio-Supermärkten Unterschriftenlisten aus, in die sich die Kunden eintragen können. Mehr


KampagnenbuttonVolksstimme, 20.02.2006

CDU-Debatte über Grundsatzprogramm

Auch der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Philipp Mißfelder, meinte in der "Mitteldeutschen Zeitung" (Montag), die CDU solle "wieder stärker auf das C setzen". Für eine Rückbesinnung auf ihre christlichen Wurzeln müsse die Partei Farbe bekennen. "In der Gentechnik müssen wir Grenzen setzen. Der Mensch darf nicht alles", betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete.Mehr


KampagnenbuttonSchrot & Korn (3/2006), 18.02.2006

Stürmen Sie im Frühjahr mit!

Ob Internet, Demo oder der eigene Garten: Es gibt viele Möglichkeiten, sich für eine gentechnikfreie Landwirtschaft einzusetzen. Wichtig ist der erste Schritt. Mehr


KampagnenbuttonAP, 17.02.2006

Bundestag bringt Gentechnikgesetz auf EU-Kurs

Der Bundestag hat auf den letzten Drücker eine Änderung des Gentechnikgesetzes beschlossen. Das Parlament stimmte am Donnerstag in Berlin einer vollständigen Umsetzung der so genannten EU-Freisetzungsrichtlinie zu. Das geänderte Gesetz regelt vor allem Form- und Verfahrensvorschriften neu und überführt eine EU-Richtlinie endgültig in nationales Recht. Die EU-Kommission hatte ein Zwangsgeld von bis zu 792.000 Euro pro Tag für den Fall der Nichtumsetzung angedroht. Die Frist läuft am 19. Februar ab. Mehr


KampagnenbuttonDie Welt, 16.02.2006

Kritik in Unionsfraktion an Seehofers Novelle zum Gentechnikgesetz

In der Union gibt es Unmut über die Novelle des Gentechnikgesetzes aus dem Haus von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU), über die heute im Bundestag abgestimmt werden soll. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katherina Reiche (CDU) kritisierte, die Novelle gehe inhaltlich nicht über die Künast'sche Gesetzgebung hinaus. Bei dem Gesetz geht es um die Umsetzung einer europäischen Richtlinie zur Freisetzung zu Forschungszwecken und zum Inverkehrbringen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO). Mehr


KampagnenbuttonDIE WELT, 09.02.2006

Kommentar: Transparenz statt Verbote

Die meisten Verbraucher in Europa wollen keine Gen-Tomaten auf dem Teller und die Mehrheit der Landwirte wehrt sich gegen Gentechnik auf ihrem Acker. Dies muß respektiert werden. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 08.02.2006

WTO verurteilt EU-Politik bei Genpflanzen

Scheinbarer Sieg für Argentinien, Kanada und die USA: Gentechnisch veränderte Pflanzen dürfen nur verboten werden, wenn wissenschaftlich bewiesen ist, dass sie die Gesundheit schädigen. In der EU-Praxis dürfte sich wenig ändern.< Mehr


KampagnenbuttonReutliner General-Anzeiger, 03.02.2006

»Wir schaffen neue Arbeitsplätze«

Interview mit dem Präsidenten des deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Morgenpost, 03.02.2006

Wulff fördert Genpflanzen

Niedersachsen unterstützt gezielt die Entwicklung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen. Mehr


KampagnenbuttonBioland-Pressemitteilung, 02.02.2006

"Blinder Fortschrittsglaube gefährdet Agrarstandort Deutschland"

BIOLAND und EURONATUR fordern Bundeskanzlerin Merkel anlässlich der aktuellen Diskussionen zur Novellierung des Gentechnikgesetzes auf, sich von der einseitig geführten Debatte „Pro Agro-Gentechnik“ zu verabschieden. Mehr


KampagnenbuttonDIE WELT, 31.01.2006

"Keiner läßt sich zweimal beschwindeln"

Babynahrungshersteller Claus Hipp im WELT-Interview über Lebensmittelskandale, Verbrauchervertrauen und seine Kampagne gegen gentechnisch verändertes Essen. Mehr


KampagnenbuttonBioland-Pressemitteilung, 28.01.2006

Strategie für Nichtkontamination gefordert

Mit dem Angebot, die Anschubfinanzierung für einen Gentechnikhaftungsfonds zu übernehmen, will die Biotechnologiebranche laut Berichten der FAZ vom 26.01.06 Minister Seehofer zu einer Aufweichung bestehender Haftungsregelungen im Gentechnikgesetz bewegen. Mehr


KampagnenbuttonPresseinformation Bundestagsfraktion der Grünen, 26.01.2006

Gentechnik-Gesetz: Finger weg von schmutzigen Deals

Anlässlich der heutigen Diskussion im Bundestag über den dritten Entwurf des Gentechnikgesetzes erklärt Ulrike Höfken, verbraucher- und agrarpolitische Sprecherin:

Es ist zu begrüßen, dass sie große Koalition das "grüne" Gentechnik-Gesetz heute wieder einbringt. Gut ist, dass die wichtigen Regelungen im Gentechnikrecht wie Haftung, Transparenz im Standortregister und Schutz ökologisch sensibler Gebiete erhalten bleiben. Überflüssig war, dass dieses Gesetz von der gleichen CDU/CSU ein Jahr lang verschleppt wurde. Statt notwendige Regelungen umzusetzen, wurde dieser dritte Teil des Gentechnik-Gesetzes als Faust-Pfand für die Durchsetzung von abenteuerlichen Forderungen der Gentechnik-Lobby missbraucht. Nun hat die unmittelbar bevorstehende Zwangsgeld-Zahlungsforderung aus Brüssel die Union zur Einsicht gebracht.

Dazu beigetragen hat aber wohl auch, dass viele der Kampfparolen um die Haftungsregelung im Realitätstest durchgefallen sind. Eine bessere Lösung konnte nicht gefunden werden.

Wir warnen die große Koalition davor, wie von ihr offiziell angedroht, nach dieser EU-Rechtsumsetzung noch weiter an den Schutzregelungen zur gentechnikfreien Produktion zu kratzen. Das wäre eine schmutzige Lösung, mit der durch die Hintertür die Anforderungen an Sicherheit und Sorgfaltspflichten im Umgang mit der Agro-Gentechnik gelockert werden sollen.

Eine Eins-zu-eins-Umsetzung des EU-Rechts heißt aber auch, beim Punkt Informationsrechte der Öffentlichkeit eine bessere Transparenz herzustellen. Es ist inzwischen klar geworden, dass bei den EU-Zulassungsverfahren brisante Risikostudien nicht berücksichtigt wurden. Mittlerweile gibt es dazu ein Gerichtsurteil und berechtigte Forderungen der Umweltverbände, die aufgenommen werden müssen.

Die versprochene Wahlfreiheit für Verbraucher, Bauern und Wirtschaft kann es nur geben, wenn der Schutz der gentechnikfreien Produktion mit aller Seriosität aufrechterhalten wird. Das geht nur bei Beibehaltung des Gentechnik-Gesetzes von Rot-Grün. Daran darf jetzt nicht weiter herumgedoktert werden. Wir wollen Freiheit statt Zwangsbeglückung.


KampagnenbuttonPressemitteilung BUND, 26.01.2006

"Neues Gentechnikgesetz ignoriert Informationsrechte der Öffentlichkeit"

Über schädliche Auswirkungen gentechnisch veränderter Organismen auf Mensch und Umwelt und illegale Praktiken der Gentechnikindustrie soll die Öffentlichkeit künftig nichts erfahren. Das sieht laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der heute im Bundestag vorgelegte Entwurf zur Änderung des Gentechnikgesetzes vor. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 26.01.2006

"Der Gesetzentwurf widerspricht EU-Recht"

Die EU fordert Information für Landwirte und Verbraucher. Die ist stark eingeschränkt, sagt Expertin Mute Schimpf. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 26.01.2006

Bei Gefahr: Infostopp

Heute beginnt das Ende eines langen Streits: Im Bundestag wird das "dritte Gesetz zur Änderung des Gentechnikgesetzes" eingebracht. Damit soll endlich die EU-Freisetzungsrichtlinie umgesetzt werden, die aus 2001 stammt. Seit vier Jahren wird also um das Thema gestritten. Und weil sich die EU das nicht länger ansehen mag, droht Deutschland ab 19. Februar ein Zwangsgeld: bis zu 792.000 Euro. Zahlbar: täglich. Mehr


KampagnenbuttonMärkische Allgemeine, 26.01.2006

Besorgte Biobauern

Der verstärkte Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Brandenburg bereitet den hiesigen Biobauern große Sorgen. Brandenburg, das beim Ökolandbau in Deutschland an der Spitze steht, konnte bei der Vermarktung von Bioprodukten mit seinem "sauberen Image" werben, so Amos Ramsauer, Geschäftsführer der ostdeutschen Öko-Erzeugergemeinschaft Biokorntakt. Mehr


KampagnenbuttonDIE WELT, 26.01.2006

Kommentar: Zaghaft durchs Maisfeld

Es ist noch nicht lange her, da waren Union und FDP in der Opposition vereint und ließen keine Gelegenheit aus, das Gentechnikrecht der rot-grünen Bundesregierung zu torpedieren Vor allem die strengen Haftungsregeln für die Gen-Bauern nahmen sie dabei ins Visier. Mehr


KampagnenbuttonDIE WELT, 26.01.2006

Keine Erleichterung für Gen-Bauern

Im Gentechnik-Gesetz klammert Seehofer die strittigen Haftungsregeln aus. Mehr


KampagnenbuttonMitteldeutsche Zeitung, 25.01.2006

EU droht der Bundesregierung ein hohes Strafgeld an

Der Bundesrepublik drohen Strafzahlungen der EU von über 15 Millionen Euro. Grund ist die nicht fristgerechte Umsetzung einer EU-Richtlinie zur grünen Gentechnik. Mehr


KampagnenbuttonKölner Stadt-Anzeiger, 25.01.2006

Seehofer hofft auf Milde der EU

In SPD und Union gibt es unterschiedliche Auffassungen über gentechnisch verändertes Saatgut in der Landwirtschaft. Mehr


KampagnenbuttonHamburger Abendblatt, 24.01.2006

Gentechnik: Der Widerstand wächst

Landwirtschaft: An Eingriffen ins Erbgut scheiden sich die Geister. Während weltweit 90 Millionen Hektar mit transgenen Pflanzen bewirt- schaftet werden, haben sich in Europa mehr als 160 Regionen und 3500 Kommunen gentechnikfrei erklärt. Mehr


KampagnenbuttonDer Standard, 23.01.2006

Genraps: Österreich legt sich quer

Österreich will trotz EU-Beschlusses Genraps GT73 verbieten - Rauch-Kallat: "Wollen Landwirtschaft gentechnikfrei halten" Mehr


KampagnenbuttonUmweltjournal, 23.01.2006

Klare Absage an Gentechnik von "Grüne Woche"-Besuchern

93 Prozent der Besucher der Grünen Woche wollen keine Gentechnik in Lebensmitteln. Das ist das Ergebnis einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) durchgeführten Befragung auf der gestern zuende gegangenen größten europäischen Agrarmesse. Mehr


KampagnenbuttonTelepolis, 23.01.2006

Die Ersten von morgen ...

Österreich verbietet Gentech-Raps GT73 und will während des EU-Vorsitzes die rechtliche Absicherung gentechnikfreier Regionen ebenso wie die Koexistenzproblematik thematisieren. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 20.01.2006

Balkonbauern sollen gentechnikfreie Zonen schaffen

Eine Initiative ermutigt Kleingärtner zum Maisanbau, damit für Gen-Bauern in der Nachbarschaft das Risiko einer Klage wegen kontaminierter Kolben steigt. Mehr


KampagnenbuttonCDU/CSU-Fraktion im Bundestag, 19.01.2006

Zweite Etappe der Gentechniknovelle notwendig

19. Januar 2006 - Zur Novellierung des Gentechnikgesetzes erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:

Die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, eine kleine Gentechniknovelle zu verabschieden, darf nicht das letzte Wort sein. Der erste Schritt unter Zeitdruck war notwendig zur vollständigen Umsetzung der EU-Freisetzungsrichtlinie. Diese hätte schon zum Oktober 2002 erfolgen müssen. Durch die Verzögerung, die auf das Konto der alten rot-grünen Bundesregierung geht, drohten nun 20.000 bis 700.000 Euro Strafzahlungen am Tag.

Wegen der Eile konnten nicht alle wünschenswerten Regelungen verabschiedet werden. Eine zweite Etappe muss folgen, in der die Haftungsregelungen entschärft werden und klargestellt wird, dass wissenschaftliche Freisetzungsversuche kein Inverkehrbringen sind.

Doch auch die jetzige kleine Novelle bringt schon Erleichterung für die Forschung. Für wissenschaftliche Wiederholungsversuche wird das vereinfachte Genehmigungsverfahren nun auf eine rechtlich saubere Grundlage gestellt.

Im Interesse der noch führenden deutschen Forschung auf einem der wichtigsten Innovationsfelder weltweit und im Interesse unserer mittelständischen Industrie brauchen wir Rahmenbedingungen, die Forschung und Anwendung Grüner Gentechnik in Deutschland möglich machen. Die Union steht nach wie vor dafür ein.


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 19.01.2006

Kommentar: Standortvorteil Bio

Die Drohung des Babykost-Unternehmers Carl Hipp zeigt, was geschieht, wenn Deutschland aufs Allerlei setzt: Die Rohstoffe für seine Öko-Lebensmittel müssten nicht nur möglichst im Umkreis des Werks wachsen, sagt der Unternehmer. Die Firma würde Karotten und Spinat sogar hinterherziehen, wenn die Gefahr besteht, dass das Gemüse mit gentechnisch veränderten Partikeln kontaminiert werden könnte. Dorthin, wo es keine Gentechnik auf den Feldern gibt. Vielleicht ins Nachbarland Österreich, wo auch konservative Politiker durchaus auf Distanz zu den Laborsaaten gehen. Was dieser Unternehmer bei der Grünen Woche lakonisch auf den Punkt bringt, wird in der Diskussion über die Gentechnik auf dem Acker oft untergepflügt: dass ein von Gentechnik freies Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal sein kann. Eine Auszeichnung. Und dass Fortschritt nicht automatisch heißt, dass alles Neue, alles technisch Machbare, alles Innovative den Menschen auch wirklich weiterbringt. Kurz: dass Innehalten und Besinnen nicht Stillstand oder gar Rückschritt bedeuten. Mehr


KampagnenbuttonDIE ZEIT, 19.01.2006

Neues Gentechnikgesetz auf den Weg gebracht

Das Bundeskabinett hat ein neues Gentechnikgesetz auf den Weg gebracht, um mit der Umsetzung der EU-Richtlinie aus dem Jahr 2001 enorme Strafzahlungen abzuwenden. Die strittige Haftungsfrage wurde jedoch zunächst ausgeklammert. Mehr


KampagnenbuttonTelepolis, 19.01.2006

Werden Sie doch mal Maisbauer!

Vor wenigen Wochen wurden drei Gentech-Maissorten für den kommerziellen Anbau zugelassen. Die Anbausaison 2006 könnte damit heiß werden, wenn Landwirte bei den umstrittenen MON 810-Sorten frei zugreifen. Wem das nicht schmeckt, hat nun auch die Möglichkeit sich an einer ungewöhnlichen Protestaktion zu beteiligen und mit freiem Bantam-Maissaatgut ein Signal gegen die Gentech-Sorten setzen. Mehr


Kampagnenbuttonn-tv.de, 18.01.2006

Streitpunkte ausgeklammert:Gesetz zur Gentechnik kommt

Das Bundeskabinett hat ein neues Gentechnikgesetz auf den Weg gebracht, dabei die strittige Haftungsfrage aber ausgeklammert. Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) wolle die im Koalitionsvertrag angekündigte Novelle voraussichtlich Mitte des Jahres vorlegen, teilte die Bundesregierung am Mittwoch in Berlin mit. Der Schutz von Mensch und Umwelt habe dabei oberste Priorität. Zwischen Union und SPD gibt es Unstimmigkeiten über die Haftung bei Schäden durch Verunreinigungen, die durch Gen-Pflanzen ausgelöst wurden.

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KampagnenbuttonBundesregierung, 18.01.2006

EU-Freisetzungsrichtlinie über gentechnisch veränderte Organismen wird vollständig umgesetzt

Das Bundeskabinett hat eine Formulierungshilfe für ein Drittes Gesetz zur Änderung des Gentechnikgesetzes beschlossen. Die Formulierungshilfe wird den Regierungsfraktionen im Bundestag zur Verfügung gestellt, die dann umgehend eine Gesetzesinitiative einleiten können.

Ziel ist es, das Gentechnikgesetz möglichst schnell zu verabschieden. Dann kann die EU-Freisetzungsrichtlinie kurzfristig in nationales Recht umgesetzt werden. Die EU-Richtlinie aus dem Jahr 2001 regelt die Freisetzung genetisch veränderter Organismen in die Umwelt zu Erprobungs- oder Forschungszwecken.

Weiter gilt sie für das Inverkehrbringen gentechnisch veränderter Organismen (GVO). Sie trat am 17. April 2001 in Kraft und ist umgehend in nationales Recht umzusetzen.

Bisherige gesetzliche Regelungen

Das Gesetz zur Neuordnung des Gentechnikrechts vom 21. Dezember 2004 hat bereits Teile der EU-Richtlinie umgesetzt. Eine vollständige Umsetzung steht aber noch aus. Dies stellte der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil vom 15. Juli 2004 fest. Die jetzt beschlossene Formulierungshilfe dient vor allem der Vermeidung eines von der EU-Kommission angedrohten Zwangsgeldes.

Der vorliegende Gesetzentwurf regelt vor allem Form- und Verfahrensvorschriften, die die Antragstellung, Bearbeitungsfristen sowie Überwachungsmaßnahmen betreffen.

Die im Koalitionsvertrag angekündigte Novelle des Gentechnikgesetzes befindet sich noch in Vorbereitung. Sie wird nach Aussage von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer voraussichtlich Mitte des Jahres vorgelegt werden. Seehofer betonte diesbezüglich, dass der Schutz von Mensch und Umwelt bei der geplanten Novelle oberste Priorität besitzt.


KampagnenbuttonPressemitteilung Naturland, 18.01.2006

Naturland: Öko-Förderpreis mit Beigeschmack

Gräfelfing/ Berlin, 18.01.2006 – Durch die Ankündigung, die Einführung der Agro- Gentechnik zu forcieren, hat Bundesminister Seehofer eine breite Welle der Empörung und Verunsicherung provoziert. Am 20.01.2006 wird zum fünften Mal der Förderpreis für ökologischen Landbau auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin verliehen – pikanterweise durch den neuen Bundesminister. „Seehofer hat das verheerende Signal zu verantworten, dass ein wichtiger Abnehmer für unsere Öko-Erzeugnisse – der Baby-Nahrungsmittelhersteller Hipp – künftig den Bezug von gentechnikfreier Ware aus dem Ausland erwägt. Der Förderpreis für ökologischen Landbau aus Seehofers Händen hat einen bitteren Beigeschmack!“, so Naturland Bauer Paul Knoblach, der bei der ersten Preisverleihung 2001 einen Förderpreis für besonders innovative und artgerechte Schweinehaltung erhielt.

Regelmäßig informierten Wissenschaft und Forschung in der Vergangenheit über äußerst bedenkliche Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Agro-Gentechnik. Zuletzt wurde im November 2005 der Öffentlichkeit eine australische Studie bekannt, wonach die Wissenschaftler es für möglich halten, dass gentechnisch manipulierte Erbsen die Menschen krank machen könnten. Die Forscher hatten Erbsen ein Bohnen-Gen eingebaut, das die Larven des Gemeinen Erbsenkäfers abwehrt (verhungern lässt). Während mit Bohnen gefütterte Mäuse gesund blieben, verursachte die gentechnisch manipulierte Erbse bei den Nagern innerhalb von zwei Wochen eine Lungenentzündung. Ebenso wurde das Immunsystem der Säugetiere angegriffen, es reagierte empfindlich auf sonst harmlose Erbsen-Eiweiße.

Hans Hohenester, Vorsitzender des Naturland Präsidiums: „Vermutlich wären die gentechnisch manipulierten Erbsen in Deutschland auf den Speiseteller gekommen, da bei dem europäischen Zulassungsverfahren Fütterungsversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen nicht vorgeschrieben sind.“ Diese enormen Gesundheitsrisiken scheinen den Bundesminister jedoch wenig zu interessieren, obwohl mindestens 70 Prozent der Bevölkerung den Einsatz der Agro-Gentechnik ablehnen. „Seehofer ist auf dem Weg, sein Image als Anwalt des kleinen Mannes für das des Vertreters der Agrarindustrie und Konzerne einzutauschen. Auch wenn wir vom Bundesminister, der den Preis verleiht, noch Qualifizierung erwarten - den Preisträgern des Öko-Landbau-Preises gratulieren wir sehr herzlich!“, so Hohenester abschließend.

Naturland ist mit 40.000 Erzeugermitgliedern weltweit und 1.800 deutschen Mitgliedern einer der größten ökologischen Verbände bzw. Zertifizierer in Deutschland.


KampagnenbuttonPressemitteilung der FDP Bundestagsfraktion, 18.01.2006

Große Koalition muss ihre grundsätzliche Haltung zur Grünen Gentechnik klären

HAPPACH-KASAN: Große Koalition muss ihre grundsätzliche Haltung zur Grünen Gentechnik klären

BERLIN. Zur Ankündigung von CDU/CSU und SPD, die Novellierung des Gentechnikgesetzes erneut zu verschieben, erklärt die Gentechnikexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel HAPPACH-KASAN:

Die Grüne Gentechnik wird zu einem weiteren Zankapfel in der schwarz-roten Koalition. Für diese Woche war im Deutschen Bundestag die erste Beratung einer eher technischen Umsetzung der EU-Freisetzungsrichtlinie vorgesehen. Diese musste wegen Streitereien zwischen Schwarz und Rot überraschend vertagt werden. Für die dringend notwendige, umfassende Novellierung des Gentechnikrechts und die Lösung der streitigen Haftungsfrage sind heftige und ergebnislose Auseinandersetzungen zu befürchten.

Obwohl Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer ersten Regierungserklärung eine innovationsfreundliche Novelle versprochen hatte, können sich die zuständigen Minister in dieser wichtigen Frage nicht einigen. Während Agrarminister Horst Seehofer bei der Zulassung neuer Sorten zu einer dem Rechtsstaat verpflichteten Praxis zurückgekehrt ist, betreibt er die Novelle des Gentechnik-Gesetzes nur halbherzig. Angesichts der in den Ländern vorhandenen Vorarbeiten zu einer forschungs-, anwendungs- und verbraucherfreundlichen Ausgestaltung des Gentechnikrechts ist das jetzige Gezerre um die überfällige Umsetzung der Freisetzungsrichtlinie ein Trauerspiel.

Für die FDP-Bundestagsfraktion fordere ich die Bundeskanzlerin auf, unverzüglich dieses unwürdige Spiel zu beenden. Für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland brauchen wir ein praktikables Gentechnikrecht, dass die EU-Vorgaben umsetzt, die Voraussetzungen für die Organisation der Koexistenz schafft, Rechtssicherheit bei der Haftung für finanzielle Schäden gewährleistet und die Forschung durch die Schaffung guter Rahmenbedingungen fördert. CDU/CSU und SPD müssen im Interesse der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland schnellstens ihre grundsätzliche Haltung zur Grünen Gentechnik klären, ansonsten ist die versprochene Novelle des Gentechnikrechts nicht umsetzbar.


Kampagnenbuttontaz, 18.01.2006

Gentech-Gesetz verschoben

In der Bundesregierung gibt es offenbar noch Diskussion über das neue Gentechnikgesetz. Überraschend ist gestern die für morgen im Bundestag vorgesehene Debatte über einen Gesetzentwurf wieder von der Tagesordnung gestrichen worden. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 18.01.2006

Seehofer und Industrie uneinig über Haftungsfragen

BERLIN. In Deutschland wird es in diesem Frühjahr entgegen ursprünglicher Pläne wohl nicht zum großflächigen Anbau von genveränderten Pflanzen kommen. Nach Informationen der Berliner Zeitung konnten sich Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) und die Industrie nicht rechtzeitig auf die nötige Liberalisierung des Gentechnikgesetzes einigen. Damit dürfte eines der ehrgeizigsten Vorhaben der schwarz-roten Bundesregierung zur Förderung neuer Technologien vorläufig gescheitert sein. Mehr


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 18.01.2006

Kommentar: Risiko

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Natürlich würden die Heißsporne in der CDU das bestehende deutsche Gentechnikrecht am liebsten sofort komplett novellieren. Um noch in diesem Frühjahr gentechnisch veränderten Mais auf großer Fläche aussäen und damit das Signal ausgeben können: Seht her, hier keimt der "Fortschritt". Mehr


KampagnenbuttonBundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, 17.01.2006

Schlappe für Seehofer im Kabinett

Zur Absetzung der Änderung des Gentechnikgesetzes von der Tagesordnung des Bundestages erklärt Ulrike Höfken, Sprecherin für Verbraucher- und Agrarpolitik:

Offensichtlich machen im Kabinett die Gentechnik-Falken Randale. Verbraucherminister Seehofer kann sich noch nicht einmal damit durchsetzen, klare EU-Vorgaben der Gentechnik-Freisetzungsrichtlinie zügig umzusetzen.

Wegen Unstimmigkeiten im Kabinett musste die von der großen Koalition aufgesetzte Änderung des Gentechnikgesetzes wieder von der Tagesordnung des Bundestages genommen werden. Dabei sind die notwendigen Anpassungen an Vorgaben der EU längst überfällig, weil Strafzahlungen drohen. Nun trifft die Union der Fluch der bösen Tat: Hätte sie unseren Gesetzentwurf von letztem Jahr nicht im Bundesrat aufgehalten, wären die EU-Vorgaben schon lange erfüllt.

Wir können Minister Seehofer nur davor warnen, die nötige EU-Anpassung dafür auszunutzen, Transparenz und Schutz des geltenden Gentechnikgesetzes auszuhöhlen.


KampagnenbuttonFrankfurter Rundschau, 17.01.2006

"Dann kaufen wir eben woanders"

Babynahrungs-Hersteller Claus Hipp erwägt die Flucht ins gentechnikfreie Ausland. FR-Interview Mehr


Kampagnenbuttonntv.de, 17.01.2006

Koalition in Nöten: Gentechnikgesetz verschoben

Union und SPD haben wegen Unstimmigkeiten die erste Lesung der Novelle zum Gentechnikgesetz im Bundestag verschoben. "Es gibt Beratungsbedarf", hieß es am Dienstag aus der Unionsfraktion. Mehr


KampagnenbuttonHandelsblatt, 17.01.2006

Strenges Recht für deutsche Genbauern: Bundesregierung vertagt liberales Gengesetz

Die Bundesregierung hat sich vorerst von dem Ziel verabschiedet, das Gentechnikrecht zu liberalisieren. Angesichts drohender Strafzahlungen der Europäischen Union wollen sich die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD zunächst damit begnügen, die EU-Vorschriften zur Freisetzung genveränderter Pflanzen in deutsches Recht umzusetzen.

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KampagnenbuttonÖKO-TEST, 16.01.2006

Gentechnik und Ökolandbau: Themen der Grünen Woche

Neben dem Öko-Landbau ist auch die grüne Gentechnik Thema auf der Messe in Berlin. Rund 60% der Bevölkerung lehnen den Einsatz von Gentechnik ab, dennoch ist Seehofer entschlossen, sie in Deutschland zu fördern. In anderen Teilen der Welt würde bereits mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln gehandelt, Deutschland habe Nachholbedarf. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 16.01.2006

Gentechnischer Nachschlag von der EU

MON 863, GA 21 und 863 x 810 - gleich drei neue genmanipulierte Pflanzen dürfen jetzt in Europa vermarktet werden. Dass sie starke Veränderungen im Blutbild von Versuchstieren hervorgerufen haben, stört die zulassende EU-Kommission wenig. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 14.01.2006

Seehofer vergeht der große Gen-Appetit

Der Bundesagrarminister versucht auf der Grünen Woche, die Genkritiker zu beruhigen. Er will nichts fördern, "was Menschen schädigt". Städte wie München erklären sich zur "genfreien Zone". Und Hipp-Babykost will gehen, wenn Genpflanzen kommen. Mehr


KampagnenbuttonFinancial Times Deutschland, 13.01.2006

Seehofers Gentechnik-Pläne lassen Industrie hoffen

Agrarminister Horst Seehofer kann bei seinen Plänen, das Gentechnikgesetz zu ändern, auf die Unterstützung der Saatguthersteller setzen. Der CSU-Politiker will die grüne Gentechnik aus ihrem Schattendasein in Deutschland befreien. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 13.01.2006

Bitte nicht konform

Ökobauern und konventionelle Landwirte führen eine friedliche Koexistenz. Alarmiert sind beide Seiten vom gleichen Szenario: Sie befürchten den Durchbruch der Gentechnik. Mehr


KampagnenbuttonKölner Stadt-Anzeiger, 13.01.2006

Greenpeace: Seehofer macht Rolle rückwärts

Der neue Agrar- und Verbraucherminister Horst Seehofer weist Vorwürfe zurück, er betreibe die schleichende Einführung der Gentechnik und wolle den Ökolandbau kaputtsparen. Zum Auftakt der weltgrößten Agrarschau Grüne Woche in Berlin steht der CSU-Mann stark in der Kritik. Besonders Ökobauern und Gegner der Gentechnik befürchten unter der neuen schwarz-roten Bundesregierung einen Kurswechsel in der Agrarpolitik. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 12.01.2006

Gene sind keine Legosteine

Funktionierten Lebewesen tatsächlich so simpel, wie die Gentech-Lobby behauptet, dann wären gentechnisch veränderte Pflanzen kein Problem. Doch das alte Dogma, dass Gene einfach hin und her verschoben werden können, ist längst überholt. Mehr


KampagnenbuttonHandelsblatt, 12.01.2006

Hipp droht mit Weggang aus Deutschland

Der Babynahrungshersteller Hipp ist bekannt für die ausschließliche Verwendung ökologisch angebauten Gemüses und Obsts. Sollte der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Deutschland zunehmen, denkt das Unternehmen deshalb an Abwanderung. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 12.01.2006

"Die Verbraucher bleiben auf der Strecke"

Foodwatch-Chef Bode über Minister Seehofers neue Politik und die Macht der Agrarlobby. Mehr


KampagnenbuttonBUND-Pressemitteilung, 09.01.2006

Besucher-Befragung zu Genfood auf „Grüner Woche“

Berlin 09.01.2006:

Auf der diese Woche in Berlin beginnenden „Grünen Woche“ will der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutsch­land (BUND) eine symbolische Volksabstimmung zur Gentechnik durchführen. Nach Schweizer Vorbild können die Besucher der größten europäischen Land­wirt­schaftsmesse dabei über die Alternative „Ja, ich will gentechnikfrei essen“ oder „Nein, ich will Gen-Food essen“ abstimmen. Die Ergebnisse der Besucherbefragung will der Umweltver­band nutzen, um Bundesagrarminister Horst Seehofer und Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihrem Pro-Gentechnik-Kurs abzubringen.

Die Bundesregierung hatte mehrfach angekündigt, der Agrogentechnik in Deutschland zum Durchbruch verhelfen zu wollen. Genveränderte Pflanzen sollen laut Koalitions­vertrag künftig vermehrt auf deutschen Äckern wachsen. Das Gentechnik-Gesetz der früheren Agrar­ministerin Renate Künast soll entsprechend abgeändert werden. Ein besonderer Schutz der gentechnik­freien Landwirtschaft ist dann nicht mehr vorgesehen.

Ende November letzten Jahres hatten die Schweizer der Gentechnik in der Landwirtschaft eine Absage erteilt. In einer Volksabstimmung sprachen sich 55,7 Prozent der Stimmbe­rech­tigten und sämtliche Kantone gegen den Import und den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen aus. In den kommenden fünf Jahren darf in der Schweiz kein Landwirt genverän­der­tes Saatgut ausbringen, genveränderten Samen importieren oder genmanipulierte Tiere halten.

Volksabstimmungen sind in Deutschland derzeit nur auf Landesebene möglich. Der BUND fordert die Zulassung von Volksinitiativen und Volksabstimmungen zu Umwelt- und Verbrau­cherschutzfragen auch auf Bundesebene. Aus Umfragen ist bekannt, dass etwa vier Fünftel der Deutschen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft ablehnen.

BUND-Bundesgeschäftsführer Gerhard Timm: „Auch wenn es in Deutschland auf Bundesebene heute noch keine gesetzliche Grundlage für Volksabstimmungen gibt, hat die Bundes­regierung die politische Verpflichtung, Mehrheitsmeinun­gen bei wichtigen Entscheidungen einzubezie­hen. Deshalb fragen wir die Besucher der Grünen Woche, was sie von der Gentechnik bei Lebens­mitteln halten. Das Ergebnis werden wir Kanzlerin Merkel und Agrarminister Seehofer präsentieren. Wir sind sicher, dass sich bei einer Volksabstimmung in Deutschland wie in der Schweiz eine klare Mehrheit der Verbraucher gegen Gentechnik im Essen aussprechen würde.“

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KampagnenbuttonTagesspiegel online, 08.01.2006

Bahn frei für Gen-Food

Union will auch bei uns grüne Gentechnik zulassen [...]Landwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) will nun die Skepsis der Deutschen dämpfen – und grüne Gentechnik stärker fördern als seine Amtsvorgängerin Renate Künast (Grüne). Wenn diese Technik weltweit immer stärker angewendet werde, müsse dies auch in Deutschland möglich sein, meint Seehofer. „Bislang haben die strikten Haftungsregeln den Landwirten den Anbau fast unmöglich gemacht“, sagt er. Mehr


Kampagnenbuttontelepolis, 21.12.2005

Grüne Gentechnik: Volle Kraft voraus?

Keine hundert Tage ist die neue Regierung im Amt und schon haben Gentech-Befürworter Grund zur Freude. Unter Verbraucherschutzminister Horst Seehofer wurden kürzlich die ersten drei Gentech-Maissorten für den uneingeschränkten kommerziellen Anbau zugelassen. Außerdem soll die "Bevorzugung" des Bio-Landbaus abgebaut und Haftungsregeln beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen (GVP) gelockert werden. Die jüngsten Aussagen des Ministers sorgen für Freude bei Agrarindustrie und Gentech-Multis. Verschnupft zeigen sich Vertreter des Bio-Landbaus, Verbraucher- und Umweltschützer. Mehr


Kampagnenbuttontaz, 17.12.2005

Seehofer will Bio nicht länger fördern

Zudem will Seehofer die Haftungsregeln im Gentechnikgesetz ändern: Künftig sollen die geschädigten Bauern nachweisen, dass ihre Pflanzen genetisch verunreinigt wurden. Gestern wurde außerdem der Entwurf eines Verbraucherinformationsgesetzes öffentlich, wonach dem Unternehmen keine Informationspflicht haben sollen. Mehr


KampagnenbuttonBerliner Zeitung, 16.12.2005

"Guter Verbraucherschutz geht nur mit der Agrarwirtschaft" - Interview Seehofer

NAHRUNG - Die Grüne Renate Künast wollte die Agrarwende. Ihr Nachfolger Horst Seehofer rückt davon ab. Er setzt in der Landwirtschaft wieder stärker auf konventionelle Bewirtschaftung - und die neue Gentechnik.

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KampagnenbuttonÖKO-TEST, 16.12.2005

Gentechnik und Ökolandbau: Themen der Grünen Woche

Neben dem Öko-Landbau ist auch die grüne Gentechnik Thema auf der Messe in Berlin. Rund 60% der Bevölkerung lehnen den Einsatz von Gentechnik ab, dennoch ist Seehofer entschlossen, sie in Deutschland zu fördern. In anderen Teilen der Welt würde bereits mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln gehandelt, Deutschland habe Nachholbedarf. Mehr


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