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In weniger als zwei Wochen beginnt die 30. Weltklimakonferenz (COP, kurz für „Conference of the Parties“) in Belém in Brasilien. Die Erwartungen sind groß, denn zum ersten Mal seit Jahren findet die COP nicht in einem Ölstaat statt. Gerade Deutschland und die Industriestaaten müssen ihrer enormen Verantwortung gerecht werden. Darauf können wir uns aber mit Friedrich Merz als Kanzler nicht verlassen. Deswegen geht Fridays for Future am 14. November wieder auf die Straße!

Bundeskanzler Merz: Taten statt Blockaden auf der Klimakonferenz!

Auf Campacts Petitionsplattform WeAct fordert Fridays for Future Deutschland von Kanzler Merz ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz. Schließe Dich ihrer Petition an.

10 Jahre nach Paris – die Klimakrise eskaliert

Vor zehn Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet. Heute zeigt sich deutlicher denn je: Die Klimakrise ist nicht nur eine ferne Bedrohung, sie ist längst Realität. Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Stürme zerstören Existenzen – besonders in Ländern wie Pakistan, der Demokratischen Republik Kongo, den Philippinen oder ganz aktuell Jamaika. Ländern also, die kaum zur Klimakrise beigetragen haben. Während dort ganze Regionen unbewohnbar werden, steht die Welt mit der COP30 erneut vor einer entscheidenden Klimakonferenz.

In Belém entscheidet sich viel – doch viele Staaten, auch Deutschland, fahren schlecht vorbereitet, ohne nachgeschärfte Klimaziele und mit zu geringen Ambitionen nach Brasilien. Dabei bräuchte es die gerade mehr denn je.

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Deutschland muss international Verantwortung übernehmen

Die Bundesregierung, die sich einst als Vorreiter des internationalen Klimaschutzes präsentierte, fährt offenbar ohne klare Strategie und ausreichende Maßnahmen nach Brasilien. Was wir sehen, ist sogar eher das Gegenteil. Geld fließt weiter in fossile Projekte statt in Klimaschutzmaßnahmen. Auf EU-Ebene hat Deutschland zusammen mit Frankreich die Klimaziele blockiert. Die Bundesregierung setzt ihre klimapolitische Glaubwürdigkeit massiv aufs Spiel. Das ist „Klimakrise made in Germany“ – und das darf nicht so bleiben.

Deutschland muss nun handeln – konsequent, gerecht und global. Die deutschen Verhandler*innen auf der Weltklimakonferenz müssen den Ausstieg aus fossilen Energien weiter vorantreiben und sich für eine Klimafinanzierung einsetzen, die dem Bedarf des Globalen Südens gerecht wird. Besonders wichtig ist dabei, dass neue Instrumente wie der Waldschutzfonds „Tropical Forest Forever Facility“ transparent und direkt den indigenen Gemeinschaften zugutekommen, die seit Jahrhunderten die Wälder schützen. Dieser Fonds darf außerdem keine Schlupflöcher haben, mit denen das Geld zweckentfremdet oder ungerecht verteilt werden könnte.

Europa und Deutschland müssen sich entschieden hinter das Pariser Abkommen stellen, ehrgeizige Klimaziele formulieren und internationale Verantwortung übernehmen.

Von Belém bis Berlin – wir gehen auf die Straße

Während sich weltweit Menschen für Klimagerechtigkeit einsetzen, profitieren fossile Konzerne und ihre politischen Verbündeten weiter von der Zerstörung des Planeten. Öl- und Gaskonzerne, Autolobby und fossil-freundliche Politiker*innen blockieren konsequent die dringend nötige Transformation. So kann es nicht weitergehen!

Am 14. November gehen wir deswegen im Rahmen der COP30 weltweit auf die Straße! Unter dem Motto #JustTransitionNow fordern wir wirksame und konsequente Klimaschutzmaßnahmen. Von Berlin bis nach Belém zeigen wir: Es braucht jetzt gute internationale Zusammenarbeit, um wirksame Klimapolitik möglich zu machen. Und es braucht Staaten, die Verantwortung übernehmen, allen voran Industriestaaten wie Deutschland. In Berlin startet die Laternen-Demonstration um 16 Uhr auf dem Pariser Platz.

See you on the streets – mit Laterne und Demoschild!

Klicke hier und lies alle Infos zur Demo am 14. November

Autor*innen

Fridays for Future ist Teil der internationalen Klimagerechtigkeitsbewegung. Seit 2018 mobilisieren sie Millionen für Klimagerechtigkeit und den Kampf gegen die Klimakrise auf die Straßen. Mit ihren Freitagsstreiks bauen die Aktivist*innen politischen Druck auf und kämpfen gegen Ungerechtigkeiten. Alle Beiträge

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