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Die Karikatur zeigt ein Auto vor einem Rechtsabbiegerschild mit dem Wort "Klimaziele". Über dem Auto sind zwei Sprechblasen: "Wir müssen hier wohl abbiegen." und "Hoffentlich reicht der Sprit noch."
Credit: Rovey/Toonpool

Klimaneutral 2040 – Hamburg ist dabei! 53,2 Prozent der teilnehmenden Wähler*innen stimmten am Sonntag für ein besseres Klimaschutzgesetz.

Während Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Klimaziele immer wieder infrage stellt und Ministerin Katherina Reiche bei Eon und RWE abschreibt, setzt die Hansestadt mit dem Klimaverbesserungsgesetz nun ein starkes Zeichen. Bessere Luft, mehr Nahverkehr, saubere Stromerzeugung: Die Hamburger*innen sind rechtzeitig abgebogen und legen beim Klimaschutz einen Zahn zu. Statt bis 2045 – wie vom Senat geplant – will Hamburg nun bis 2040 klimaneutral sein. Und das sozialverträglich.

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Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) kündigte auf der Plattform X an: „Wie es die Verfassung und Rechtslage zur Volksgesetzgebung gebieten, wird der Senat den #Volksentscheid umsetzen und den Hamburger Klimaplan an die neuen formalen Anforderungen anpassen. Dafür gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren.“

So soll Hamburg klimaneutral werden

Mehr Tempo 30, ein guter öffentlicher Nahverkehr, mehr Solaranlagen und sanierte Wohnungen – die Liste der Maßnahmen ist lang. Der Hamburger Zukunftsentscheid sieht zusätzlich zum Ziel 2040 klimaneutral zu sein, jährliche Zwischenziele vor.

Hunderte Ehrenamtliche haben den Hamburger Zukunftsentscheid in den vergangenen Wochen groß gemacht, Tausende Plakate geklebt und Gespräche geführt – viele engagiert bei Fridays for Future. Die Aktivistin und gebürtige Hamburgerin Luisa Neubauer schrieb auf der Plattform X: „Wir haben Geschichte geschrieben.“

Auch Campact hat den Zukunftsentscheid zusammen mit Partnern aus der Klimabewegung mehr als zwei Jahre unterstützt. Campact-Vorstand Christoph Bautz schreibt dazu:

Der Erfolg aus Hamburg beweist: Mit Haltung, Bündnissen und Ausdauer kann die Zivilgesellschaft selbst gegen mächtige Lobbys gewinnen. Sozial gerechter Klimaschutz ist nicht nur möglich. Er ist mehrheitsfähig.

Campact-Vorstand Christoph Bautz

Hitzesommer, Dürren, Hochwasser: Um das Klima zu retten, bleiben uns nur noch wenige Jahre. Hamburg setzt ein starkes Zeichen, dem weitere Bundesländer folgen könnten! Campact setzt sich seit Jahren für Klimaschutz ein. Schließe Dich über 4,25 Millionen Menschen an und abonniere jetzt den Campact-Newsletter.

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