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Quelle: Mandzel / toonpool.com

Für Friedrich Merz und seine CDU geht es bergab. Die Umfragewerte für die Regierungsparteien sacken in den Keller, allen voran für die Union. Laut einer Umfrage liegt die AfD erstmals vor der CDU. Aber auch die Befragungen von anderen Instituten zeigen die rechtsextreme AfD nur knapp hinter der CDU. Für Karikaturist Mandzel ist die Frage nach den Ursachen dafür ganz klar zu beantworten: Mit seinen jüngsten Vorstößen zu Teilzeit, Zahnarztbesuchen und Co. hat der Kanzler selbst dafür gesorgt, dass die Wählergunst für die CDU rapide sinkt. Was ist dran an diesem Gedanken?

Gegen- statt Rückenwind aus der eigenen Partei

Ziemlich viel. Laut einer Umfrage von Infratest Dimap fällt den wenigsten Deutschen eine Partei ein, der sie Kompetenzen in puncto Wirtschaft zuschreiben. Die CDU fällt hier sehr zurück – aber auch die SPD glänzt nicht wirklich. Die Bürger*innen sind mit den Vorschlägen der Regierung enttäuscht. Sei es die vorgeschlagene Streichung von Teilzeit oder eine Erhöhung der möglichen Wochenarbeitszeit. Dazu bekommt die Union auch Kritik aus den eigenen Reihen.

Auch beim Thema soziale Gerechtigkeit kann die Regierung die Wählenden nicht überzeugen. Nur 15 Prozent sehen die Kompetenz für dieses Thema am ehesten bei der Union. Und nur 24 Prozent trauen der SPD das Thema Soziales zu – ein historischer Tiefstwert für die Partei, die das Soziale an erster Stelle im Parteinamen stehen hat.

Soziale Kälte und Forderungen nach mehr Arbeit

Das ist ebenso wenig verwunderlich, wenn man sich die letzten Vorschläge und Pläne der Regierung zu sozialen Themen anschaut. Es gibt kaum Unterstützung für Familien mit Kindern oder Pflegebedarf, stattdessen immer nur Ermahnungen und Drohungen, dass alle mehr arbeiten müssen. Das erstreckt sich auch auf diejenigen, die sich in prekären Lebenslagen befinden. Es gibt mehr Sanktionen für Empfänger*innen von Unterstützungen und weniger Fokus auf die wirklichen Probleme, die eine Mehrheit der Menschen betreffen – zum Beispiel den desaströsen Wohnungsmarkt oder Ängste um die eigene Zukunft.

Die rechtsextreme AfD legt in verschiedenen Umfragen hingegen zu oder ist den Regierungsparteien dicht auf den Fersen. Dabei sollten sich die Wähler*innen auch hier bewusst sein: Die AfD macht weder eine soziale Politik, noch eine, die der Wirtschaft hilft. Das zeigen nicht nur die Wahlprogramme der Partei, sondern auch die Einstellungen ihrer Politiker*innen. Lies in diesen Beiträgen mehr dazu:

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