Solidarität mit “Ende Gelände”

Buir, 27. Oktober 2018. Mehrere tausend Menschen haben heute ihre Solidarität mit den friedlichen Aktionen zivilen Ungehorsams des Protest-Netzwerks “Ende Gelände” gezeigt. Sie nahmen an der Solidaritäts-Kundgebung am Hambacher Wald teil, zu dem ein Bündnis aus Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgerufen hatte. Die über 5.000 Aktivistinnen und Aktivisten von “Ende Gelände” werden noch bis zum 29. Oktober u.a. Kohlebagger im Rheinischen Braunkohlerevier mit Aktionen wie Sitzblockaden zum Stillstand bringen. Heute wurde der erste Bagger besetzt.

“Wir alle hier sehen in den Aktionen von ‘Ende Gelände’ ein aufrüttelndes Signal für den Klimaschutz. Das sollten weder Politiker und Politikerinnen noch RWE ignorieren”, sagten die Veranstalter. “Wir können nachvollziehen, dass sich viele Menschen aufgrund der drohenden Klimakatastrophe an Aktionen des zivilen Ungehorsam beteiligen.” Die Demonstrantinnen und Demonstranten setzen sich für einen ambitionierten Kohleausstieg, die dauerhafte Rettung des Hambacher Waldes und der vom Tagebau bedrohten Dörfer ein.

Die Solidaritäts-Demonstration wird von der Initiative Buirer für Buir, Campact, 350.org, den NaturFreunden Deutschlands und dem Umweltinstitut München getragen. Sechzehn Organisationen haben außerdem eine Solidaritäts-Erklärung mit “Ende Gelände” unterzeichnet.

Der Hambacher Wald im Rheinischen Revier ist inzwischen international zum Symbol des Widerstands gegen die weitere Nutzung der Braunkohle geworden. Hier zeigt sich der Protest gegen eine verfehlte Energiepolitik, die sich gegen Natur- und Klimaschutz richtet. Am 5. Oktober stoppte ein Gericht vorläufig die von RWE geplante Abholzung. In der bisher größten Demonstration protestierten am 6. Oktober mehr als 50.000 Menschen für den Erhalt des Hambacher Waldes und den schnellen Kohleausstieg.

Hinweise:
Weitere Informationen zur Soli-Demonstration hier: www.kohle-soli-demo.de
Informationen zur Protestaktion von “Ende Gelände”: www.ende-gelaende.org/de/aktion
Den Wortlaut der Solidaritäts-Erklärung finden Sie hier.

Pressekontakte:
350.org: Laura Weis, Tel.: 0179 4150 763, laura.weis@350.org
Buirer für Buir: Andreas Büttgen, Tel.: 0173 5146141, andreas.buettgen@buirerfuerbuir.de 
Campact: Svenja Koch, Tel.: 04231 597 590 (auch mobil), koch@campact.de 
NaturFreunde: Uwe Hiksch, Tel.: 0176 62015902, hiksch@naturfreunde.de 
Umweltinstitut München: Fabian Holzheid, Tel.: 089 30 77 49 19, fh@umweltinstitut.org  

Pressestelle

Svenja Koch, (Foto) Pressesprecherin und Olga Perov, Volontärin

Die Pressestelle bietet Journalistinnen und Journalisten Informationen zu Kampagnen und Themen von Campact und WeAct (auch Bildmaterial) und vermittelt Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner.