Nimm mit 248.046 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Sehr geehrte/r XXXXX,
die Beratungen über die Änderung des Gentechnik-Gesetzes gehen im Bundestag in die entscheidende Phase. Bürger/innen appellieren mit ihren Argumenten gegen Gentechnik in der Landwirtschaft an Sie, eine Verwässerung des Gesetzes im Bundestag zu verhindern.
Die Argumente begegnen Ihnen zehn Tage lang auf über 60 Großplakat-Flächen rund um das Parlament. Ab dem 21. Januar werden sie zudem auf den Video-Bildschirmen der Berliner U-Bahnen zu sehen sein. Darüber hinaus werden Bürger/innen die Argumente mit weiteren kreativen Aktionen in die Öffentlichkeit tragen - als nächstes zur Sitzung des Landwirtschafts-Ausschusses am Mittwoch, den 16. Januar vor dem Bundestag.
Über 600 Argumente haben Bürger/innen im Internet formuliert und anschließend die besten zehn zur "Belagerung des Bundestages" ausgewählt.
Lesen Sie die Argumente der Bürger/innen gegen Gentechnik in der Landwirtschaft: http://www.campact.de/gentec/sg1/siege/
Betrachten Sie die Standorte der Plakate unter: http://www.campact.de/gentec/sg1/places
Bitte nehmen Sie die Sorgen und Befürchtungen der Bürger/innen hinsichtlich der grünen Gentechnik ernst! Gentechnik darf nicht schleichend in die Landwirtschaft Einzug halten:
1.Haftung ab der Nachweisgrenze: Sorgen Sie dafür, dass Gentechnik-Anbauer bereits ab der technisch möglichen Nachweisgrenze von 0,1 Prozent gentechnischer Verunreinigung haften.
2.Keine Aushöhlung der Regeln durch nachbarschaftliche Absprachen: Verhindern Sie, dass Gentechnik-Anbauer Mindestabstände und Haftungspflichten durch private "Absprachen" umgehen können!
3.Gentechnik-Produzenten müssen die Kosten tragen, die sie verursachen: Setzen Sie sich dafür ein, dass die Kosten, die gentechnikfrei wirtschaftenden Bauern entstehen, um gentechnischer Verunreinigung auf ihren Feldern auf die Spur zu kommen, von den Gentechnik-Landwirten übernommen werden.
4.Bitte sorgen Sie mit einer sinnvollen Positiv-Kennzeichnung dafür, dass Verbraucher/innen erkennen können, ob Milch, Eier und Fleisch von Tieren ohne Gentechnik-Futter stammen.
Mit freundlichen Grüßen,
Stefanie Hundsdorfer
Campact e.V.