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Christoph Bautz

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Christoph Bautz, Campact
presse@campact.de
tel. 0 42 31 . 957 445


Aktuell:

PRESSEMITTEILUNG

34.825 blaue Briefe für Ilse Aigner übergeben

Protest-Aktion vor Aigners Wahlkreisbüro in Gmund / Ministerin soll Gen-Mais in der EU ablehnen/ "Keine Comeback der Gentechnik"

Gmund am Tegernsee, 24.02.2010. Aktivisten des Kampagnennetzwerkes Campact haben heute vor dem Wahlkreisbüro von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in Gmund "blaue Briefe" von 34.825 Bürgerinnen und Bürgern übergeben. In den Briefen wird Aigner aufgefordert "zu einer verantwortungsvollen Politik zurück zu kehren" und im EU-Ministerrat gegen die Zulassung von Gen-Mais zu stimmen. Da Aigner die Briefe der Bürger nicht persönlich entgegen nehmen wollte, wurden Sie einer Mitarbeiterin aus ihrem Wahlkreisbüro übergeben.

"Demnächst wird Frau Aigner in Brüssel darüber abstimmen, ob Gen-Mais kommerziell auf unseren Feldern angebaut werden darf", sagte Christine Borchers von Campact. "Nachdem die Ministerin Gen-Mais im letzten Jahr noch verboten hat, droht sie jetzt auf einen Pro-Gentechnik-Kurs einzuschwenken. Da sich die CSU vor der Bundestagswahl klar gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft ausgesprochen hat, müssten sich die Wähler betrogen fühlen. Lebens- und Futtermittel müssen frei von Gentechnik bleiben."

Auf die Aktion "Blauer Brief an Aigner" macht Campact zur Zeit auch mit Großflächenplakaten in Aigners Wahlkreis aufmerksam. Plakate des "Blauen Briefs" wurden in Starnberg, Wolfratshausen, Geretsried, in Bad Tölz, in Miesbach, Hausham, Lenggries, Bad Wiessee, Rottach-Egern, Schliersee, Tegernsee, Tutzing, Waakirchen sowie in direkter Nähe von Aigners Wahlkreisbüro in Gmund am Tegernsee angebracht.

Die Aktion "Blauer Brief an Aigner - Kein Comeback der Gentechnik" wird von 21 Organisationen unterstützt, darunter u.a. der Deutsche Naturschutzring (DNR), das Umweltinstitut München, die Naturfreunde und Bioland.

Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie hier: www.campact.de/gentec/home

Pressekontakt:

Christine Borchers, Campact e.V. , 04231/957 452


Pressemitteilung

Online-Aktion gegen Comeback der Agrogentechnik:

Über 22.000 blaue Briefe an Ilse Aigner in 48 Stunden

Bürger/innen verschicken „Blaue Briefe“ an Landwirtschaftsministerin Aigner / Kommerzieller Anbau von Gen-Mais soll verboten bleiben / „Frau Aigner muss zu einer verantwortungsvollen Politik zurückkehren“

Berlin, 14.01.10. Innerhalb von 48 Stunden haben bereits über 22 000 Menschen im Internet „blaue Briefe“ an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) verschickt. Die Online-Aktion des Kampagnennetzwerkes Campact wendet sich gegen Aigners Kurswechsel in der Gentechnikpolitik. Im April 2009 hatte die Ministerin den Gen-Mais MON810 verboten, während sie nach der Bundestagswahl im EU-Agrarrat für die Einfuhr einer weiteren Genmais-Sorte in die EU gestimmt habe, kritisieren die Unterzeichner/innen der „Blauen Briefe“. www.campact.de/gentec/home

„Lebens- und Futtermittel müssen weiterhin von Gentechnik frei bleiben“, sagte die Gentechnik-Campaignerin von Campact, Christine Borchers. „Vor der Bundestagswahl hat sich die Ministerin und ihre Partei, die CSU, gegen die Agrogentechnik ausgesprochen. Wenn sie jetzt auf einen Pro-Gentechnik-Kurs umschwenkt, müssen sich die Wähler betrogen fühlen.“ Die Aktion wendet sich auch gegen die im schwarz-gelben Koalitionsvertrag angekündigte Aufweichung der Null-Toleranz-Regelung für nicht in der EU zugelassene Gentech-Pflanzen. Bisher dürfen in die EU importierte Lebens- und Futtermittel keine Spuren von in der EU nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen aufweisen. In den Blauen Briefen kündigen die Unterzeichnenden weitere Proteste an, sollte die Bundesregierung nicht zu einer „verantwortungsvollen Politik“ zurück kehren.

Demnächst wird Aigner in Brüssel darüber abstimmen, ob der Genmais BT11 und 1507 der Agrokonzerne Syngenta und Pioneer europaweit zum kommerziellen Anbau zugelassen wird. Zudem muss sie im EU-Agrarrat über die Neuzulassung des Genmais MON810 des Agrokonzerns Monsanto mitentscheiden. 2009 hatte Aigner den Anbau des Genmaises MON810 in Deutschland verboten. „Seid Aigners Genmais-Verbot im letzten April hat sich an den Risiken der Agrogentechnik nichts geändert. Wenn die Ministerin jetzt umschwenkt, dann macht sie sich völlig unglaubwürdig“, sagte Borchers.

Die Online-Aktion wird vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft, der Grünen Liga, Bioland, dem Genethischen Netzwerk, dem Umweltinstitut München, den Naturfreunden und vielen weiteren Organisationen unterstützt.

Die aktuellen Teilnehmerzahlen finden Sie hier

Weitere Informationen

Pressekontakt:

Christine Borchers, Kampagnenleiterin Gentechnik, 04231/952 452

Yves Venedey, Pressesprecher, mobil 0151 268 468 93, venedey@campact.de

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