Informieren Sie Ihren Arzt!

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Die Weltgesundheitsorganisation warnt, dass Glyphosat wahrscheinlich Krebs auslöst – doch die Bundesregierung wiegelt die Gefahr ab. Der Arzt Dr. Jan Salzmann fordert mit seinem Ärzte-Appell an Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und den Präsidenten des Bundesamtes für Risikobewertung, Andreas Hensel, ein Verbot des Ackergiftes.

Bitte leiten Sie folgenden Appell an Ihnen bekannte Ärzte weiter.

Als Ärztinnen und Ärzten liegt uns nichts mehr am Herzen als die Gesundheit unserer Patient/innen. Es erfüllt uns daher mit Sorge, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO das Herbizid Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ einstuft.

Im Juli 2015 hat die WHO-Krebsforschungsagentur IARC ihre Auswertung wissenschaftlicher Studien zu Glyphosat veröffentlicht: Ihrer Monographie zufolge gibt es sichere Belege, dass Glyphosat bei Tieren Krebs auslöst – und den begründeten Verdacht, dass dies auch beim Menschen so ist. An der Auswertung der IARC waren ausschließlich unabhängige Wissenschaftler beteiligt – im Gegensatz zu den Bewertungen von deutschen und EU-Behörden.

Beim Schutz der Gesundheit muss das Vorsorgeprinzip gelten. Glyphosat ist das weltweit am meisten verwendete Herbizid – Rückstände lassen sich in menschlichem Urin ebenso wie in Muttermilch nachweisen. Die Erfahrungen aus dem ökologischen Landbau zeigen, wie erfolgreich auf den Einsatz giftiger Herbizide verzichtet werden kann. Wir fordern Sie daher auf: Schützen Sie die Bürgerinnen und Bürger vor Glyphosat-Rückständen in Lebensmitteln und Umwelt. Setzen Sie sich für ein Verbot des gefährlichen Herbizids in der EU ein!