Kramp-Karrenbauer als Couch-Potato

Berlin, 29. Mai 2019. Eine Frau mit Kramp-Karrenbauer-Großmaske sitzt vor dem Kanzleramt gemütlich mit Chipstüte und Softdrink auf einem Sitzsack in Form der Erde. Mit dieser Inszenierung protestieren Campact und Greenpeace gegen die Untätigkeit der CDU in Sachen Klimaschutz, während im Gebäude zum zweiten Mal das Klimakabinett tagt. Nachdem Millionen Menschen in ganz Europa den Kampf gegen die Erderhitzung zum Thema Nr.1 gewählt haben, muss die Bundesregierung endlich effizienten Klimaschutz beschließen. Und da muss sich vor allem die CDU mit ihrer Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer bewegen.

Runter vom Sofa – ran an den Klimaschutz

“Alleine in Deutschland sind am Freitag 320.000 Schülerinnen und Schüler auf die Straße gegangen”, sagt Inken Behrmann von Campact. “Sie sagen, dass bei der Lösung der Klimakrise eines nicht mehr funktioniert: ein bisschen. Ein bisschen einsparen. Ein bisschen umsteuern. Sie haben recht. Die gesamte Bundesregierung muss endlich runter vom Sofa, ran an konsequenten Klimaschutz.”Die Erderhitzung muss um jeden Preis auf die kritische Marke von 1,5 Grad beschränkt werden.

Für Campact heißt das unter anderem: einen Kohleausstieg bis allerspätestens 2030 – und eine Abschaltung der Hälfte der Kraftwerke bis Ende nächsten Jahres. Dazu fordert die Bürgerbewegung ein Verbot der Neuzulassung von PKW-Verbrennungsmotoren bis 2025 und den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung bis 2035. Dafür muss das Ziel der Regierung, den Anteil der Erneuerbaren bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen, schon 2025 erreicht sein.

Pressestelle

Svenja Koch, (Foto) Pressesprecherin und Olga Perov, Volontärin

Die Pressestelle bietet Journalist*innen Informationen zu Kampagnen und Themen von Campact und WeAct (auch Bildmaterial) und vermittelt Gesprächspartner*innen.