Verden/Lahn-Dill, 20. August 2021. Eine aktuelle repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von Campact für den Wahlkreis 172 Lahn-Dill zeigt, dass die SPD-Direktkandidatin Dagmar Schmidt gute Chancen hat, den Wiedereinzug des CDU-Abgeordneten Hans-Jürgen Irmer in den Bundestag zu verhindern. So würden sich derzeit 21 Prozent der Befragten mit ihrer Erststimme für Irmer entscheiden, für Schmidt 16 Prozent. Der Rückhalt Irmers unter seinen bisherigen Wählerinnen und Wähler ist gering: So würden ihn nur 43 Prozent der CDU-Wählerschaft der letzten Bundestagswahl mit der Erststimme wählen, dafür aber 30 Prozent der AfD-Wähler.

Dazu Chris Methmann, Kampagnen-Leiter bei Campact: “Irmer hetzt gegen Islam und Geflüchtete, zuletzt verglich er Migrantinnen und Migranten mit Vieh. Er pflegt Kontakte in das extrem rechte Milieu. Das zeigt, dass Hans-Georg Maaßen kein Einzelfall ist, sondern die Brandmauer nach rechts auch bei anderen CDU-Abgeordneten bröckelt. Wer verhindern möchte, dass ein rechter Populist wie Irmer in den Bundestag einzieht, sollte am 26.9. Dagmar Schmidt von der SPD wählen.”

Die anderen Bundestagskandidaten im Wahlkreis sind deutlich abgeschlagen: Neun Prozent würden sich für Caroline Krohn von den Grünen, fünf Prozent für Willi Wagner (AfD), jeweils vier Prozent für Carsten Seelmeyer (FDP) bzw. Karsten Stahl (Freie Wähler) sowie drei Prozent für Christiane Ohnacker (Die Linke) entscheiden.

Das Mandat für ein Engagement gegen Hans-Jürgen Irmer wurde Campact von zahlreichen Campact-Unterstützenden direkt aus dem Wahlkreis Lahn-Dill mittels Umfrage erteilt. Im Wahlkreis 172 sprachen sich 86 Prozent der Umfrageteilnehmenden für die Unterstützung von Dagmar Schmidt aus. Campact mobilisiert im Lahn-Dill-Kreis dabei allein für eine Erststimme für Dagmar Schmidt. Für die Zweitstimme wird keine Wahlempfehlung ausgesprochen.

Weitere Details der Forsa-Umfrage
Am wichtigsten ist den Menschen in Lahn-Dill, dass die Direktkandidatinnen und -kandidaten vertrauenswürdig sind (96%). Den Amtsinhaber empfinden 61% der Befragten als vertrauenswürdig – seine Herausforderin Schmidt kommt mit 69% auf einen deutlich besseren Wert.

Forsa befragte vom 19. Juli bis 30. Juli 1.002 Wahlberechtigte aus dem Wahlkreis Lahn-Dill. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Gesamtheit der Wahlberechtigten im Wahlkreis 172 ab 18 Jahren. Die Fehlertoleranz wird von Forsa mit +/- 3 Prozentpunkten angegeben.

Die vollständige Umfrage finden Sie hier.

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