Große Geste: Michael Kellner spricht sich für Direktwahl Ullrichs aus

Verden/Südthüringen, 10. September 2021. Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner teilte in einem Interview mit der Funke Mediengruppe mit, dass er als gebürtiger Thüringer seine Erststimme an den SPD-Direktkandidaten Frank Ullrich vergeben würde. Damit spricht er sich für den aussichtsreichsten Kandidaten gegen Hans-Georg Maaßen (CDU) in Südthüringen aus. Nach Ansicht der Bürgerbewegung Campact ist dies ein selbstloser und wichtiger Schritt, Maaßens Angriffe auf die Demokratie und seinen Einzug in den Bundestag abzuwehren. Die Linke um Sandro Witt sollten mit einem eigenen Aufruf zugunsten Ullrich entsprechend nachziehen.

Dazu Chris Methmann, Kampagnenleiter bei Campact:
“Dass Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner sich für die Erstimmen-Vergabe für Frank Ullrich (SPD) ausspricht, ist eine große Geste. Dieser Schritt ist alles andere als selbstverständlich. Er zeigt aber auch, dass es möglich ist: Die parteieigenen Interessen zurückzustellen, um sich dem offensichtlichen Rechtsruck durch Maaßen entgegenzustellen. Ullrich ist und bleibt der mit Abstand aussichtsreichste Kandidat gegen Maaßen. Er könnte dessen Einzug in den Bundestag vereiteln. Deshalb sollten sich Sandro Witt und die Linke ein Beispiel an Kellner nehmen und ebenfalls zur Wahl von Ullrich aufrufen.”

Das Engagement in Südthüringen ist Teil der diesjährigen Wahlkreis-Kampagne von Campact, die bundesweit in sechs Wahlkreisen stattfindet. Dabei bleibt Campact parteipolitisch neutral. Aus diesem Grund ruft das Kampagnen-Netzwerk zur Wahl einer Person, nicht aber zur Wahl der SPD oder einer anderen Partei auf. Stattdessen macht Campact auf eine Besonderheit des Wahlrechts aufmerksam. Die Erststimme bestimmt, wer als Abgeordnete oder Abgeordneter aus dem Wahlkreis Südthüringen in den Bundestag einzieht – ein demokratischer Kandidat wie Frank Ullrich oder der als rechtsaußen zu verortende Hans-Georg Maaßen.