Verden/Südthüringen, 21. September 2021. Die Bürgerbewegung Campact weist die Vorwürfe des thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow gegenüber ihrer aktuellen E-Mail-Aktion entschieden zurück. Mit dieser appellieren Campact-Unterstützerinnen und -Unterstützer an Ramelow  und die Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow, ihre Wählerschaft in Südthüringen zur strategischen Erststimmen-Vergabe an Frank Ullrich (SPD) aufzurufen, um einen Direkteinzug von Hans-Georg Maaßen zu verhindern.

Dazu Felix Kolb, Geschäftsführender Vorstand von Campact:
“Campacts aktuellen Aufruf, kollektiv im Kampf gegen Rechts zusammenzustehen, mit den Zuständen bei der Duma-Wahl gleichzusetzen, ist grotesk. Anders als Ramelow behauptet, haben wir ihn nicht dazu aufgefordert, die Kandidatur Sandro Witts zurückzuziehen, sondern sich für eine strategische Erststimmen-Vergabe an Frank Ullrich (SPD) auszusprechen. So wie es die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU) bereits getan hat. Gemeinsam mit SPD und den Grünen könnte die Linke den Direkteinzug Maaßens in den Bundestag verhindern. Dieser Verantwortung für die Demokratie entzieht sich die Linke aktuell.”

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