Berlin, 27. Februar 2022. 500.000 Menschen haben in Berlin gegen den Krieg in der Ukraine und für ein Europa der Abrüstung, der Entspannung und der Verständigung demonstriert (Links zu Foto- und Videomaterial siehe unten). Zur Demonstration aufgerufen hatte ein breites Bündnis aus Friedens-, Menschenrechts- und Umweltschutzorganisationen. In Redebeiträgen forderten sie dazu auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren und appellierten an die russische Führung, umgehend ihre Kämpfe einzustellen und ihre Truppen zurückzuziehen. An die Bundesregierung appellierten die zivilgesellschaftlichen Organisationen, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen voranzutreiben und als friedenssichernde Maßnahme massiv in Erneuerbare Energien zu investieren. Zudem setzt sich das Bündnis dafür ein, dass die Grenzen Europas offen bleiben, die Visa-Freiheit weiter besteht und Deutschland Flüchtende aus der Ukraine aufnimmt.

“Wir sind erschüttert über den militärischen Konflikt in der Ukraine, die Kämpfe müssen umgehend stoppen. In unseren Gedanken sind wir bei den Menschen, die Angehörige verlieren, durch den Krieg fliehen müssen oder in Angst leben. Die Friedensbewegung in Deutschland ist da und zeigt ihre Solidarität für die Menschen in der Ukraine. In Zeiten von Coronapandemie und Klimakrise ist ein Krieg das letzte, was die Welt braucht. Wir fordern deshalb auch die Bundesregierung auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um zu einer Deeskalation des Krieges beizutragen”, so das Bündnis.

Foto- und Videomaterial zur nicht-kommerziellen Nutzung finden Sie hier:

Fotos: https://www.flickr.com/photos/campact/albums

Video: https://t1p.de/737b9

Zum Bündnis gehören: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), ADFC, AGDF, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF), attac, Avaaz, Brot für die Welt, BUND, Campact, Church and Peace – Europäisches friedenskirchliches Netzwerk, Deutscher Bundesjugendring, DFG-VK, DGB, Diakonie, Deutscher Naturschutzring (DNR), EAF – Diversity in Leadership, Friedensbeauftragter des Rates der EKD (Friedrich Kramer), EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM), EVG, GDP, GEW, Greenpeace Deutschland, IALANA, INKOTA, IG Bau, IG BCE, IG Metall, International Association of Lawyers against Nuclear Arms, Internationaler Versöhnungsbund – Deutscher Zweig, IPPNW, Kooperation für den Frieden, Mehr Demokratie, NABU, NaturFreunde Deutschlands, Naturfreundejugend Deutschlands, Netzwerk Friedenskooperative, NGG,Martin-Niemöller-Stiftung, pax christi, Pro Asyl, Pulse of Europe, Seebrücke, Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF), Urgewald, Verdi und WWF.

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