WM in Katar: 70.000 Menschen fordern Pride-Armbinde erlauben!

Fußballer*innen bei Nacht auf dem Fußballfeld
Tausende tote Gastarbeiter: Fordern Sie jetzt einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar! / Foto: Abigail Keenan, Unsplash

Sklaverei, Homophobie und Korruption – die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar steht schon länger in der Kritik. Pünktlich zum WM-Beginn lässt die FIFA die Debatte weiter eskalieren und kündigt Sanktionen für das Tragen einer Regenbogen-Armbinde an. Doch anstatt sich hinter den deutschen Mannschaftskapitän Manuel Neuer zu stellen, der angekündigt hat, eine “One Love”-Armbinde tragen zu wollen, knickt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ein. In der Petition “WM in Katar: Pride-Armbinde erlauben!” auf WeAct, der Kampagnenplattform von Campact, fordern mehr als 70.000 Menschen den DFB auf, sich hinter Manuel Neuer zu stellen und diesen zu bestärken, die Armbinde zu tragen. 

Felix Kolb, Geschäftsführer von Campact: “Was für ein feiges Wegducken des Deutschen Fußball-Bundes. Das ist ein Verrat der eigenen Werte wie Vielfalt und Meinungsfreiheit. Klare Haltung sieht anders aus. Der DFB muss der FIFA die Stirn bieten und Manuel Neuer im Tragen der “One Love”-Binde unterstützen – alles andere wäre unglaubwürdig.”

Noch vor wenigen Tagen hatte der DFB angekündigt, dass Manuel Neuer mit einer “One Love”-Armbinde spielen wird. Nachdem die FIFA mit Sanktionen drohte, knickte der DFB ein. Zwar wurde Kritik an der FIFA-Entscheidung geäußert, in letzter Konsequenz ordnete sich der DFB jedoch unter. Das ist ein fatales Signal – für den Fußball wie für die Meinungsfreiheit. 

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