Die Kampagnen-Organisation Campact schaltet in den Wahlkampf-Modus. Mit mehreren Kampagnen und Demonstrationen will sie in den kommenden Wochen einen Beitrag dafür leisten, den Rechtsruck in Deutschland aufzuhalten. Den Auftakt macht die Organisation in dieser Woche mit einer Anti-Merz-Kampagne. Mit gezielt ausgespielten Social-Media-Videos will Campact mittigen Wähler*innen verdeutlichen, dass mit einem potentiellen Kanzler Merz große Rückschritte in der Klima-, Umwelt- und Sozialpolitik drohen.

Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand Campact e.V.: “Wir wollen mittige Wähler*innen dazu bewegen, diesmal nicht CDU zu wählen, um einen Rechtsruck zu verhindern. Unser Ziel ist es, die Union am Wahlabend auf deutlich unter 30 Prozent zu drücken. Denn sie schwenkt immer weiter nach rechts und greift Narrative und Forderungen der AfD auf. Nur wenn Merz merkt, dass mittige Wähler*innen sich von ihm abwenden, wird er von seiner spaltenden und rückwärtsgewandten Politik ablassen.”

Insgesamt sind im Laufe der nächsten Wochen verschiedene Videos geplant, die Campact gezielt auf Online-Nachrichtenseiten und in sozialen Netzwerken gegenüber potentiellen CDU-Wähler*innen zielgruppenspezifisch ausspielen will. Dabei setzt Campact auf faktenbasierte Informationen. Von jedem Video führt ein Link auf eine entsprechende Website, in dem es eine inhaltliche Einordnung des Videos gibt und auf das Wahlprogramm der CDU/CSU und andere Quellen hingewiesen wird.

Die Anti-Merz-Kampagne ist nur der Start weiterer Kampagnen rund um die Bundestagswahl. In den kommenden Wochen wird Campact sich außerdem an potentielle Wähler*innen von Kleinstparteien richten und dafür werben, ihre Stimme nicht zu verschenken, sondern strategisch zu nutzen. Denn um ein starkes progressives Gegengewicht zu einer CDU/CSU und auch AfD zu haben, zählte jede Stimme für eine Partei links von der Union, die eine realistische Chance auf den Einzug in den Bundestag hat.

Darüber hinaus wird Campact für progressive Themen auf die Straße gehen. Den Auftakt haben die Proteste zum Bundesparteitag der AfD in Riesa gemacht, wo am 11. Januar über 15.000 Menschen protestiert haben. Am kommenden Sonntag, den 19. Januar 2025, unterstützt die Kampagnen-Organisation den FLINTA*-March in Berlin, der auf die zunehmenden Rückschritte im Bereich der Rechte von FLINTA* (Frauen, Lesben, inter, nichtbinär, agender) Personen aufmerksam macht. Am Samstag, den 25. Januar 2025, lässt Campact u.a. mit Fridays for Future ein großes Lichtermeer gegen den Rechtsruck vor dem Brandenburger Tor in Berlin entstehen. Für den 14. Februar 2025 folgt dann der Aufruf zum bundesweiten Klimastreik.

Zu den ersten beiden Videos der Anti-Merz-Kampagne geht es hier:


https://www.youtube.com/watch?v=nLttrWlKsPE
https://www.youtube.com/watch?v=U_9CjNJImtU

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