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Zu den aktuellen Vorwürfen von dm-Chef Christoph Werner erklärt Dr. Astrid Deilmann, geschäftsführende Vorständin von Campact:
“Christoph Werner hat sich gestern bei Markus Lanz eine “freimütige und wohlwollende” Debatte gewünscht, auch mit der AfD. Er hat auch unser jüngstes Engagement für die Brandmauer kritisiert. Wir finden: Mit Verfassungsfeinden gibt es keine Diskussionsgrundlage. Denn die AfD führt Gespräche nicht um konstruktive Lösungen zu suchen, sondern um die Demokratie auszuhöhlen. Aber alle Demokrat*innen sollten sich sachlich auseinandersetzen. Um endlich in die inhaltliche Debatte über die richtige Strategie gegen die AfD einzusteigen, laden wir Christoph Werner zu einem Gespräch ein.
Denn wichtig ist uns: Die Brandmauer ist ein wirksamer Schutzmechanismus gegen Verfassungsfeinde. Im Zentrum steht für uns nicht Christoph Werner als Person – sondern demokratische Verantwortung. Unternehmen wie dm prägen unsere politische Kultur mit. Viele Kund*innen haben enttäuscht reagiert, weil zwischen dms Nachhaltigkeitsimage und Werners relativierender Haltung zur AfD eine deutliche Lücke klafft.
Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt dieser Debatte: Die Bedeutung einer Brandmauer für unsere Demokratie. Aus unserer Sicht ist es deshalb jetzt Zeit für einen direkten Austausch. Die Einladung an Herrn Werner steht – wir hoffen sehr, dass er diese annimmt.”
Hintergrund: Die Gesprächseinladung wurde an den dm-Chef sowohl per Mail als auch über soziale Medien herangetragen. Den entsprechenden Thread finden Sie hier: https://bsky.app/profile/campact.de/post/3m7aik5js3c2t