Die Kampagnen-Organisation Campact bringt mit einer bundesweiten Plakataktion ihren Protest gegen Müller Milch-Gründer und AfD-Unterstützer Theo Müller auf die Straße. An 14 Standorten sind insgesamt 28.000 Plakate mit den Motiven “Alles AfD, oder was?” und “Jetzt mit AfD Geschmack” im öffentlichen Raum geplant. Die Plakate sind unter anderem in Berlin, Hamburg und Düsseldorf zu sehen. Zudem werden die Plakatmotive als Großprojektionen in acht verschiedenen Großstädten an Gebäude gestrahlt – unter anderem in Berlin, Hannover und Leipzig.
Christin Furtenbacher, Campaignerin bei Campact erklärt: “Es braucht eine robuste Brandmauer zur AfD – auch seitens der Wirtschaft. Mit seiner offen zur Schau gestellten Nähe zur AfD trägt Theo Müller zur Normalisierung rechtsextremer Positionen bei. Das lassen wir nicht unwidersprochen. Wir fordern Theo Müller auf, sich klar von der AfD zu distanzieren. Menschenverachtende Politik darf keinen Rückhalt aus der Wirtschaft erhalten.”
Mit der Plakataktion will Campact flächendeckend über Theo Müllers Nähe zur AfD aufklären. Die Kampagnen-Organisation startete für die Plakatierung eine Spendenaktion. Mit Erfolg: Das Spendenziel von 150.000 Euro wurde weit übertroffen – insgesamt kamen 422.000 Euro zusammen. So konnten nicht nur eine dreiwöchige bundesweite Kampagne mit zehntausenden Plakaten, sondern auch 18 Großprojektionen finanziert werden.
Christin Furtenbacher: “Der große Zuspruch unserer Unterstützer*innen gibt uns ordentlich Rückenwind. Und dahinter steckt ein klarer Auftrag: Sobald die Wirtschaft nach rechts blinkt, stehen wir auf der Matte und informieren die Öffentlichkeit. So halten wir die Brandmauer zu den Rechtsextremen hoch und schützen unsere Demokratie.”
Die Plakatkampagne ist ein Baustein einer groß angelegten Kampagne gegen den AfD-Unterstützer Theo Müller. Zuvor wurden bereits 2,2 Millionen Sticker an knapp 100.000 Unterstützer*innen verschickt, um diese auf Müllermilch-Produkte im Supermarkt anzubringen. Auch eine Protesttour vor Supermärkten im Dezember 2025 durch verschiedenen Städte erregte bereits Aufsehen. Die bundesweite Plakataktion ist nun ein weiterer Meilenstein der Kampagne.