Zur geforderten Unterlassungserklärung von Müller Milch-Gründer Theo Müller gegen die Kampagnen-Organisation Campact erklärt Luise Neumann-Cosel, Leiterin Kampagnen und Politik:
„Theo Müllers Angriff gegen uns weisen wir entschieden zurück. Denn: Theo Müller unterstützt die AfD. Der Unternehmensgründer lässt sich an der Seite von AfD-Chefin Alice Weidel fotografieren und bringt die rechtsextreme Partei als möglichen Koalitionspartner einer Landesregierung ins Spiel. Damit gibt Theo Müller der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Partei einen bürgerlichen Anstrich. Diese ideelle Unterstützung ist für die AfD wertvoller als jede finanzielle Spende. Wer das nicht erkennen will, handelt entweder naiv – oder bewusst politisch.
Solange Theo Müller sich nicht eindeutig von der AfD und ihren Positionen distanziert, werden wir weiterhin darüber aufklären, dass er die rechtsextreme Partei unterstützt. Belege dafür gibt es genug.
Auffällig ist: Statt sich der berechtigten Kritik zu stellen, versucht Theo Müller nun, kritische Stimmen aus der Zivilgesellschaft juristisch unter Druck zu setzen und einzuschüchtern. Für uns ist klar: Wir lassen uns durch juristische Einschüchterungsversuche nicht davon abhalten, unsere Informationskampagne weiter fortzuführen – wenn nötig auch noch umfangreicher als bisher. Sollte Theo Müller juristisch gegen uns vorgehen, scheuen wir auch kein Gerichtsverfahren.
Demokratie lebt davon, dass zivilgesellschaftliche Akteure hinschauen und klar benennen, wenn ein bekannter Unternehmer mit Rechtsextremen sympathisiert, die die freiheitlich demokratische Grundordnung angreifen. Campact wird genau das weiter tun – sachlich, hartnäckig und faktenbasiert.”
Weitere Hintergrundinformationen zu unserer aktuellen Müller Milch-Kampagne sowie Belege für die AfD-Unterstützung von Theo Müller finden Sie hier: https://www.campact.de/rechtsextremismus/theo-mueller-muellermlich-afd/