Die Kampagnen-Organisation Campact startet am 13. Februar ihre nächste bundesweite Protesttour gegen Theo Müllers AfD-Nähe. Vor dem Brandenburger Tor stehen mehrere LED-Trucks mit dem Motiv einer umgekippten Schoko-Müllermilch und dem Slogan “Alles AfD, oder was?”. Von Berlin aus fahren die Trucks durch ganz Deutschland. Noch am Freitag erreichen sie Magdeburg, Lüneburg und Hamburg. In den folgenden Tagen passieren sie unter anderem Dresden, Köln und München. Insgesamt werden mehr als 20 Städte bereist. Konzerngründer Theo Müller hat zwischenzeitlich auf die Campact-Kampagne reagiert: Die Anwaltskanzlei Schertz Bergmann hat in seinem Auftrag diese Woche einen Eilantrag auf Erlass einer Verfügung beim Landgericht Hamburg eingereicht.
Luise Neumann-Cosel, Leiterin Politik und Kampagnen, erklärt: “Anstatt sich mit der Kritik an seiner Nähe zur AfD auseinanderzusetzen, wählt Theo Müller den einfacheren Weg. Er verklagt uns und will den Protest gegen ihn diskreditieren. Wir sehen dem Gerichtsverfahren gelassen entgegen. Denn für uns ist eindeutig: Der Milch-Milliardär leistet für die AfD echte Unterstützungsarbeit. Das werden wir auch weiter laut und deutlich sagen. Wir lassen uns nicht einschüchtern.”
Seit September klärt Campact über Theo Müllers AfD-Nähe auf. Mit ihren Sticker- und Plakataktionen, einer Aufklärungstour in Müllermilch-nahen Städten sowie Großprojektionen in verschiedenen Großstädten erzielte die Kampagnen-Organisation große Erfolge: Über 2,2 Millionen Sticker wurden an mehr als 100.000 Haushalte verschickt. 28.000 Plakate hingen in 14 Großstädten und 18 Großprojektionen mit den Motiven “Alles AfD, oder was?” und “Jetzt mit AfD Geschmack” waren deutschlandweit zu sehen.
Weitere Information zur Kampagne und Theo Müllers Nähe zur AfD finden Sie hier: https://www.campact.de/rechtsextremismus/theo-mueller-muellermlich-afd/