Die Kampagnen-Organisation Campact weitet ihre Infokampagne „Alles AfD oder was?“ aus. Mit 11.000 Plakaten und einer Fortsetzung der LED-Truck-Tour klärt sie weiter über Theo Müllers Sympathien für die AfD auf. Mit der Ausweitung ihrer Protestkampagne nimmt Campact gezielt Städte in den Blick, in denen es bislang kaum Aufklärung über Theo Müllers AfD-Nähe gab. Die Plakate hängen in 17 Städten, unter anderem in Münster, Wolfsburg und Mainz. Die LED-Trucks fahren insgesamt eine Woche und steuern unter anderem Potsdam, Gera und Erlangen an.
Der Verlängerung der Kampagne geht ein juristischer Erfolg vor dem Landgericht Hamburg voraus. Dieses hat bestätigt, dass Campact den Satz „Theo Müller unterstützt die AfD“ weiterhin verwenden darf. Zuvor hatte Theo Müller per einstweiliger Verfügung versucht, die Campact-Kampagne zu stoppen – ohne Erfolg.
Luise Neumann-Cosel, Leiterin Politik & Kampagnen: „Das Gericht hat klargestellt: Theo Müllers Nähe zur AfD darf öffentlich benannt werden – und genau das werden wir weiterhin tun. Wer eine rechtsextreme Partei unterstützt, muss aushalten, wenn er dafür kritisiert wird. Deshalb weiten wir unsere Kampagne aus: mit weiteren Plakaten, einer längeren LED-Truck-Tour und noch mehr Aufklärung.“
Seit September informiert die Kampagnenorganisation Campact über Theo Müllers AfD-Nähe. Schon mit Stickern und Plakaten, einer Protesttour in der Nähe von Müllermilch-Standorten und Großprojektionen in verschiedenen Großstädten erzielte sie große Aufmerksamkeit: Über 2,2 Millionen Sticker wurden zum Bekleben von Müller-Produkten in Supermärkten an über 100.000 Haushalte verschickt. 28.000 Plakate wurden in 14 Großstädten angebracht, und 18 Großprojektionen mit den Motiven „Alles AfD, oder was?“ und „Jetzt mit AfD-Geschmack“ waren deutschlandweit zu sehen.
Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie hier: https://www.campact.de/rechtsextremismus/theo-mueller-muellermlich-afd/