Rund 250 prominente Frauen fordern angesichts der Debatte um digitale Gewalt und Deepfakes schärfere gesetzliche Maßnahmen und zeigen sich solidarisch mit Collien Fernandes. In einer WeAct-Petition mit dem Titel „In Solidarität mit Collien Fernandes – 10 Forderungen an die Bundesregierung“ verlangen sie konkrete politische Schritte zum besseren Schutz vor digitaler Gewalt und Femiziden. Die WeAct-Petition wurde initiiert von Kristina Lunz, Ricarda Lang und Düzen Tekkal. Schon wenige Stunden nach Petitionsststart haben bereits tausende Menschen unterschrieben.
Kristina Lunz, Mitinitiatorin der WeAct-Petition und Gründerin des Centre for Feminist Foreign Policy (CFFP): “In Deutschland gibt es keine Gerechtigkeit für Frauen, denen männliche Gewalt angetan wird. Wir waren – wie so viele andere – zutiefst erschüttert über die Gewalt, die Collien Fernandes öffentlich gemacht hat. Mit der WeAct-Petition wollen wir unsere Solidarität zeigen und konkrete Veränderungen anstoßen. Wir fordern klare gesetzliche Regelungen – etwa zur Strafbarkeit von Deepfakes, zur Anerkennung von Femizid als eigener Straftatbestand und zur konsequenten Umsetzung des Grundsatzes ‚Ja heißt Ja‘ im Sexualstrafrecht. Deutschland darf kein Täterparadies bleiben!”