Während die Energiepreise in den aktuellen Kriegszeiten immer weiter eskalieren, bremsen Katherina Reiche und Teile der Union weiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien – für Profite der Öl- und Gaswirtschaft. Deswegen ruft ein Bündnis für Samstag, den 18. April 2026, in Berlin, Hamburg, Köln und München zu Großdemonstrationen unter dem Titel “Erneuerbare Energien verteidigen!”auf. Ziel des Bündnisses ist es, zehntausende Menschen deutschlandweit für die Verteidigung der Energiewende auf die Straße zu bringen – von Klimaschützer*innen bis hin zu Solardachbesitzer*innen und Installateur*innen sowie Investor*innen aus den Erneuerbaren-Branchen oder auch Bürger*innen, die genug haben von steigenden Sprit- und Heizkosten.

Mit Bezug auf die geopolitische Situation heißt es in dem gemeinsamen Aufruf: “Fossile Energien bedrohen unsere Sicherheit. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Grönlandkrise, der Iran-Krieg und eskalierende Energiepreise zeigen uns: Öl und Gas machen uns abhängig und erpressbar von Autokraten. Sie treiben Energiepreise in die Höhe und befeuern Extremwetter, unter denen besonders ökonomisch schwächere Teile der Gesellschaft leiden. In diesen krisenhaften Zeiten schützt der Ausbau Erneuerbarer Energien Verbraucher*innen vor eskalierenden Kosten und senkt dauerhaft den Strompreis. Erneuerbare sichern Millionen Arbeitsplätze im Mittelstand und in der Industrie. Auf Hausdächern und in Bürger*innen-Hand demokratisieren sie die Energieversorgung. Sie sind die zentrale und beste Antwort auf die Klimakrise.”

Trägerkreis der Demonstrationen sind Campact, DUH, Fridays for Future, Greenpeace, Germanwatch, GermanZero und WWF. Konkretes Ziel der Demonstrationen ist es, die Bundesregierung zu bewegen, die Pläne für ein Netzpaket und ein neues Erneuerbaren-Energien- und Gebäudemodernisierungsgesetz vom Tisch zu nehmen und mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu machen.

Website und Aufruf: https://erneuerbare-energien-verteidigen.de/

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