Berlin, 15. Mai 2026. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von Campact zeigt breite Unterstützung für ein härteres Vorgehen gegen KI-manipulierte Inhalte. 92 Prozent der Befragten verlangen, dass große Technologieunternehmen wie Meta, TikTok und Google konsequenter kontrolliert und bestraft werden, wenn sie KI-manipulierte Inhalte, die gegen Richtlinien verstoßen, nicht löschen. 67 Prozent wollen zudem, dass Plattformbetreiber verhindern sollen, dass KI-generierte Darstellungen von Menschen – etwa manipulierte Bilder, Stimmen sowie täuschend echte fiktive Personen – überhaupt hochgeladen werden.

Dr. Astrid Deilmann, Geschäftsführende Vorständin bei Campact: “Diese Umfrageergebnisse zeigen: Die Mehrheit will keine KI-Fakes. Deepfakes von Politikern, gefälschte Stimmen und KI-generierte Personen vergiften unser Miteinander. Sie haben im öffentlichen Diskurs nichts verloren. Die Bundesregierung muss jetzt hart gegen die Plattformen wie Meta, TikTok und Google durchgreifen, die mit KI-Fakes Millionen verdienen. Konkret fordern wir: Erstens härtere Bußgelder, wenn die Plattformen ihrer Löschpflicht nicht nachkommen. Zweitens eine verbindliche Upload-Prüfung für täuschend echte KI-Manipulationen von Menschen.” 

Die Umfrageergebnisse finden Sie hier.

Über die forsa-Umfrage
Im Auftrag von Campact e. V. befragte das Meinungsforschungsinstitut forsa am 5. und 6. Mai 2026 insgesamt 1.002 Menschen in Deutschland repräsentativ. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

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