Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hat am Donnerstag ihr Gutachten zu der Frage der Verfassungswidrigkeit der AfD veröffentlicht. Darin kommt sie zu dem Schluss, dass die AfD nachweislich verfassungswidrig ist und ein
Verbotsantrag gute Chancen auf Erfolg hätte. Luise Neumann-Cosel, Leitung Politik und Kampagnen bei der Kampagnen-Organisation Campact, wertet das Gutachten als zwingenden Startschuss für die Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens. Genau das wünschen sich immer mehr Menschen: Den Campact-Appell “AfD-Verbot jetzt prüfen” unterzeichneten schon jetzt 385.231 Menschen (Stand: 26. Juni 2026, 10.30 Uhr).
Luise Neumann-Cosel: “Das Gutachten der GFF muss der Startschuss für ein AfD-Verbotsverfahren sein. Die Bundesregierung kann nicht nur, sie muss jetzt ein Parteiverbot anstoßen. Es ist ihre Aufgabe, unsere Verfassung vor den Feinden der Demokratie zu schützen. Dass die AfD zu diesen Feinden gehört, hat sie seit gestern schwarz auf weiß. Wir richten uns also mit unserem Campact-Appell direkt an die Bundesregierung, damit sie den Weg für ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht freimacht.”
Den Campact-Appell und die aktuelle Unterschriftenzahl finden Sie hier.
Über das Gutachten
Das Gutachten wurde von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) erstellt. Bei der Spendenakquise haben folgende Organisationen unterstützt: Demokratiestiftung Campact, Volksverpetzer, innn.it, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV), Postmigrantischer Jurist*innenbund, FragDenStaat und Bleibt stabil. Die Organisationen unterstützten das Anliegen eines ergebnisoffenen Gutachtens und hatten keinen Einfluss auf sein Ergebnis.
Das Gutachten finden Sie unter folgendem Link: https://afd-gutachten.de/