Am vergangenen Sonntag verlor die AfD in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und im Saalekreis jeweils die Stichwahl um den Landrats-Posten. Damit setzt sich die Niederlagenserie der AfD fort. Seit nunmehr drei Jahren hat die AfD keine einzige Landratswahl mehr gewonnen. Sonneberg bleibt also weiterhin ein Einzelfall. In Ostprignitz-Ruppin und im Saalekreis hatte die Kampagnen-Organisation Campact im Vorfeld der Stichwahl zur Briefwahl aufgerufen, um zu einer möglichst hohen Wahlbeteiligung beizutragen. Mit dieser Taktik war die Kampagnen-Organisation bereits im Frühling in der Uckermark erfolgreich. Friederike Gravenhorst, Leiterin der Briefwahl-Kampagne bei Campact, kommentiert die Wahlergebnisse:
“Seit drei Jahren fährt die AfD bei Landratswahlen eine Niederlage nach der nächsten ein. Die Mär der ‘blauen Welle’ ist damit klar widerlegt. Mit dazu beigetragen hat unser Briefwahl-Aufruf. Allein in Ostprignitz-Ruppin hat sich der Anteil der Briefwählenden im Vergleich zum ersten Wahlgang fast verdoppelt. Ostprignitz und der Saalekreis zeigen eins deutlich: Wo Demokrat*innen zusammenstehen, verliert die AfD. Genau daran müssen wir bei den Landtagswahlen im Herbst anknüpfen.”
Über die Briefwahl-Kampagne
Campact hat in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und im Saalekreis jeweils im Vorfeld der Stichwahl digitale Anzeigen sowie Zeitungsanzeigen geschaltet, die gezielt zur Briefwahl aufgerufen haben. Zusätzlich erfolgte eine postalische Infosendung an alle Haushalte in Ostprignitz-Ruppin und im Saalekreis.
https://www.campact.de/opr-transparenz/
https://www.campact.de/saalekreis-transparenz/