Aktualisiert am 26. August 2026

AUF1 im Überblick

Tabelle: AUF1 im Überblick Wer steckt dahinter? Stefan Magnet Wer kommt zu Wort? Rechtsextremisten, „Querdenker“, FPÖ- und AfD-Politiker Inhaltliche Ausrichtung: Rechtsextrem und verschwörungsideologisch (vor allem zum „Great Reset“) Nähe zur AfD: Ideologische Nähe, Interviews, Werbeanzeigen und AfD-Produkte im Webshop Warum problematisch? Eröffnet der Neuen Rechten zusätzliche Resonanzräume

Was ist AUF1? Herkunft, Programm und Reichweite

AUF1 steht für „Alternatives, unabhängiges Fernsehen, Kanal 1“. Das Onlinemedium hat seinen Hauptsitz in Linz, seit 2022 gibt es ein weiteres Studio in Berlin. AUF1 veröffentlicht täglich Beiträge im Stil eines gewöhnlichen TV-Senders, inklusive einer halbstündigen „Nachrichtensendung“ sowie Interview- und Diskussionsformaten. Die Website startete im Frühjahr 2021 auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie und verzeichnete ein Jahr später bereits 1,2 Millionen monatliche Aufrufe. Im Juli 2026 lag die Zahl der Besucher laut Analysedienst Similarweb bei etwa 363.000, von denen ein Großteil aus Deutschland stammt. Hinzu kommt ein reichweitenstarker Telegram-Kanal mit rund 275.000 Abonnenten (Stand: August 2026), der auch zur Mobilisierung seiner Anhängerschaft dient. Mittlerweile gilt AUF1 als eines der führenden rechtsextremen Medien im ganzen deutschsprachigen Raum.

Wer steht hinter AUF1?

Gründer ist Stefan Magnet, der auch als Chefredakteur von AUF1 prominent in Erscheinung tritt. In seinen Zwanzigern war Magnet beim „Bund freier Jugend“ (BfJ) aktiv, einer rechtsextremen Vorfeldorganisation in Oberösterreich. Damalige Fotoaufnahmen zeigen ihn gemeinsam mit Gottfried Küssel, dem bekanntesten Neonazi Österreichs. Nachdem der BfJ aufgelöst wurde, gründete Magnet 2011 eine Werbeagentur. Nebenher war er auch bei anderen Rechtsaußen-Projekten wie Info-Direkt involviert, womit er im einschlägigen Milieu als gut vernetzt gilt. AUF1 wurde daher schon zum Start im Frühjahr 2021 von prominenten Akteuren aus der rechtsalternativen Szene unterstützt, was zum schnellen Aufstieg des Kanals beigetragen haben soll.

Bund freier Jugend

Neonazistische Jugendorganisation der Partei Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik (AfP), die über Jahrzehnte als Knotenpunkt der rechtsextremen Szene in Österreich fungierte. 2007 wurden führende BfJ-Kader wegen möglichen Verstößen gegen das NS-Verbotsgesetz festgenommen, darunter auch Stefan Magnet. Letztlich wurden alle Beschuldigten aber vom zuständigen Geschworenengericht freigesprochen.

Es ist unklar, wie viele Personen derzeit für AUF1 arbeiten. In einem Interview 2022 sprach Magnet von einem „Kernteam“ von 30 Mitarbeitern, das in den letzten Jahren aber offenbar verkleinert wurde. Vor der Kamera agieren überwiegend Personen, die zuvor bei anderen „Alternativmedien“ tätig waren, etwa der langjährige Compact-Mitarbeiter Michael Müller-Mertens oder bis vor kurzem ein früherer Aktivist der Identitären Bewegung. Vereinzelt sind es aber auch Personen, die erst während der Corona-Pandemie mit dem „Mainstream“ gebrochen und sich dem „Querdenker“-Milieu angenähert haben.

Das Studio von AUF1-TV mit Corona-Betrug: Wer sollte das weltweit inszenieren? AUF1.TV - Stefan Magnet dem Moderator Stefan Magnet am Nachrichtentisch; im Hintergrund ist ein großes Bild mit einer symbolischen Darstellung von Fäden an Händen zu sehen, wie eine Anspielung auf Manipulation oder Steuerung.
Moderator Stefan Magnet im Studio von AUF1. Foto: Youtube-Screenshot

AUF1 verbreitet apokalyptische Verschwörungserzählungen

„Deep State“, „Geheimplan“, „WHO-Biowaffenlabor“ – nahezu alle Beiträge von AUF1 bedienen die Erzählung einer dunklen globalen Elite, die eine bedrohliche Agenda gegen die heimische Bevölkerung verfolge. Verschwörungserzählungen bilden damit den Kern des Programms, unabhängig davon, ob es um Migration, Corona, den Ukraine-Krieg oder Klimaschutz geht. Laut der Bundesstelle für Sektenfragen trägt der Kanal wesentlich dazu bei, einzelne Verschwörungstheorien in eine größere Geschichte einzubetten, wonach im Sinne eines umfassenden Plans „alles zusammenhängt“. Dabei stilisiert sich AUF1 gerne selbst zum Opfer, das von finsteren Mächten bekämpft werde, nicht selten verbunden mit einem öffentlichen Spendenaufruf.

Der zentrale Verschwörungsmythos bei AUF1 ist der „Great Reset“, beim Thema Migration spricht man auch vom geplanten „Bevölkerungsaustausch“. Die Inhalte von AUF1 sind aber nicht bloß verschwörungsideologisch, sondern fügen sich insgesamt in ein rechtsextremes Weltbild. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) erkennt im Umgang mit der NS-Vergangenheit zunehmend revisionistische Ansätze. Zudem nutze AUF1 antisemitische Chiffren, etwa wenn von „internationaler Hochfinanz“ und „Schuldknechtschaft“ die Rede ist oder der Sturz des Assad-Regimes in Syrien als „Erfüllung von zionistischem Traum“ betitelt wird. Der von AUF1 ständig wiederholte Begriff der „Globalisten“ kann dabei als rechtsextremer Code für die jüdische Weltverschwörung gedeutet werden. 

„Great Reset“

Der Begriff geht ursprünglich auf eine Initiative des World Economic Forum (WEF) zurück, präsentiert von dessen Gründer Klaus Schwab im Juni 2020. Im Kern ging es um einen nachhaltigen Wiederaufbau der Weltwirtschaft nach der Corona-Pandemie. In der Folge wurde der „Great Reset“ zu einem Sammelbegriff für Verschwörungsmythen, wonach eine globale Elite eine totalitäre „Neue Weltordnung“ plane. In AUF1-Beiträgen dient der „Great Reset“ häufig als zentraler Ankerpunkt, um weitere verschwörungsideologische Inhalte miteinander zu verknüpfen.

Blauer AUF1-Transporter mit zwei großformatigen AUF1-Plakaten auf der Windschutzscheibe; das linke Poster zeigt eine Umarmung als emotionales Motiv, das rechte thematisiert den „Great Reset“ als typisches Narrativ des Verschwörungssenders.
Ein AUF1-Transporter auf einer pro-russischen Friedensdemo in München. Foto: IMAGO / aal.photo

Ungewöhnlich viel Raum nimmt bei AUF1 nach wie vor die Corona-Pandemie ein – wohl auch, um über das Rechtsaußen-Milieu hinaus anschlussfähig zu bleiben. So ergab eine Auswertung des österreichischen Watchblogs Kobuk!, dass Corona und Impfungen noch Ende 2024 in fast jeder AUF1-Nachrichtensendung Thema waren. Wie so oft verbreitet AUF1 speziell bei Gesundheitsthemen von Beginn an gravierende Falschinformationen: Entweder werden Studien fehlinterpretiert oder man beruft sich auf dubiose beziehungsweise pseudowissenschaftliche Quellen, etwa über einen angeblichen „Turbo-Krebs“ und Enthüllungen zu „Todesimpfungen“. Passend dazu kooperiert AUF1 schon seit 2022 mit alternativmedizinischen und rechtsesoterischen Portalen im deutschsprachigen Raum. 

Befeuert werden die apokalyptischen Verschwörungsnarrative durch prominente „Querdenker“, die im AUF1-Studio häufig zu Gast sind. Beispiele hierfür sind der umstrittene Mediziner Sucharit Bhakdi, der Schlagersänger Michael Wendler oder der Videoblogger Oliver Janich. Daneben treten auf dem Kanal bekannte Gesichter aus der rechtsextremen Szene auf, darunter Götz Kubitschek, Martin Sellner und Jürgen Elsässer. Die österreichische Journalistin Nina Horaczek erkennt bei AUF1 somit eine Scharnierfunktion zwi­schen der extre­men Rechten und den durch Corona und Ener­gie­krise frus­trier­ten Bür­ge­rn.

AUF1 und das rechtsextreme Netzwerk um FPÖ und AfD

Eine zusätzliche Legitimation und Reichweitensteigerung dürfte AUF1 auch dank der intensiven Unterstützung zweier Parteien gelungen sein. Obwohl sich der Kanal als „unabhängig“ darstellt, gibt es offensichtliche Verbindungen zur Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Schon Magnets frühere Agentur erhielt von Ressorts der FPÖ Oberösterreich Werbeaufträge in Höhe von 140.000 Euro. Magnet betreute damals die Facebook-Fanseiten von Landesräten und stellte Wahlkampfvideos her. Im Jahr 2016 begleitete er sogar eine FPÖ-Delegation nach Moskau, die dort mit Wladimir Putins Partei „Einiges Russland“ ein Arbeitsübereinkommen unterzeichnete.

Heute schaltet die FPÖ auf der Website von AUF1 regelmäßig Werbeinserate, hochrangige Parteifunktionäre treten in Sendungsformaten auf oder teilen die Videobeiträge auf Social Media. Speziell FPÖ-Parteichef Herbert Kickl gibt AUF1 bevorzugt Interviews, während er die Kommunikation mit seriösen Medien zurückfährt. Daneben springt die FPÖ dem Kanal öffentlich gerne zur Seite, wenn dieser mit behördlichen oder sonstigen Sanktionen konfrontiert ist. Im Jahr 2025 veröffentlichte der FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker gleich mehrere Presseaussendungen, in denen man AUF1 verteidigte, etwa gegen die Beobachtung durch den deutschen Verfassungsschutz oder eine Löschung seines Tiktok-Kanals.

Alice Weidel (AfD) und Herbert Kickl (FPÖ) im Doppelinterview bei AUF1. In der Mitte sitzt Moderator Stefan Magnet.
Alice Weidel (AfD) und Herbert Kickl (FPÖ) im Doppelinterview bei AUF1. Foto: Youtube-Screenshot AUF1

AUF1 ist aber auch für die AfD in Deutschland ein zentrales Sprachrohr geworden. Prominente Parteivertreter wie Björn Höcke, Alice Weidel oder Maximilian Krah geben dem Kanal regelmäßig Interviews, daneben finden sich auf der Website immer wieder AfD-Werbeanzeigen. Erwähnenswert ist hier auch der AUF1-Webshop: Neben einschlägigen Büchern, Esoterik- und Prepper-Produkten waren dort im Bundestagswahlkampf 2025 auch Werbeartikel der AfD erhältlich, etwa ein T-Shirt mit Weidels Konterfei oder der Aufkleber „Alice für Deutschland“. Es verwundert daher nicht, dass das Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) den Verschwörungskanal als „Wahlkampfmedium“ der AfD einstufte. Gleichzeitig nützt die Kooperation wohl auch der Bekanntheit und Legitimation von AUF1 in Deutschland. 

Wie finanziert sich AUF1?

Die Finanzierung von AUF1 ist bislang nicht eindeutig geklärt. Hinter dem Medium steht ein Geflecht aus Vereinen und Firmen, hinzu kommt ein intransparentes „Unternehmernetzwerk“. Seit die EU bei politischer Werbung Transparenzregeln vorsieht, ist zumindest klar, dass AUF1 mit Werbegeldern von der FPÖ üppig bedacht wird: Laut der Plattform stoppt die rechten soll der Kanal allein seit November 2025 mindestens 59.000 Euro für Inserate von der Partei erhalten haben. Ob und wie viel Geld die AfD für ihre Werbeschaltungen bei AUF1 ausgegeben hat, ist nicht öffentlich bekannt.

Neben Werbeinseraten rechter Parteien dürfte dem Kanal auch der AUF1-Webshop eine finanzielle Stütze sein. Laut Stefan Magnet finanziert sich sein Angebot hauptsächlich über Spenden im Durchschnitt von 20 bis 40 Euro „von vielen tausend Menschen“, weil man keine großen Finanziers im Hintergrund habe. Mit der Frage der Finanzierung von AUF1 hat sich schon Correctiv befasst: Demnach könnte allein der laufende Betrieb bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr kosten. Außerdem verfügt AUF1 offenbar über ein beträchtliches Werbebudget – zu Beginn nutzte man Fracht-LKWs als Werbefläche, verteilte bei den Corona-Protesten große Mengen an Merchandise und war sogar mit einem eigenen Kastenwagen regelmäßig vor Ort. 

Im Mai 2026 traten bei der Fünfjahresfeier von AUF1 einzelne Finanziers erstmals öffentlich in Erscheinung. Dazu zählte der deutsche Bauingenieur und AfD-Großspender Hartmut Isser, der von der AUF1-Moderation als „einer der größten Förderer seit Anbeginn” präsentiert wurde. Bei der Feier ebenfalls vertreten war der österreichisch-kanadische Unternehmer und Mentalcoach Stefan Preisenhammer, der AUF1 schon „mehrfach mit großzügigen Spenden” bedacht hätte und an Magnet Goldmünzen im Wert von 12.000 Euro überreichte. Die Auftritte solcher Personen lassen Zweifel daran aufkommen, dass AUF1 über keine Großspender im Hintergrund verfüge.

Dennoch kämpft AUF1 laut eigenen Aussagen damit, seinen Betrieb finanziell aufrechtzuerhalten. Grund dafür sind die wiederkehrenden Kündigungen seines Spendenkontos, die inzwischen im zweistelligen Bereich liegen. Erst im Juli 2026 schlug Magnet wieder Alarm, weil eine ungarische Orbán-nahe Bank AUF1 das Konto gekündigt hatte: „Orbán ist weg und in Ungarn beginnt die Säuberung.“ Obwohl man momentan Unterstützung von einem „unabhängigen Spendenverein” erhalte, der die Spendengelder weiterleite, dürfte AUF1 auf absehbare Zeit weiterhin mit Kontoschließungen kämpfen.

Satellitentrick mit SchwarzRotGold TV

Die von AUF1 angekündigte „Medienrevolution“ ist noch aus anderen Gründen ins Stocken geraten. So scheiterten bisherige Versuche, das Programm im linearen Fernsehen auszustrahlen und damit ein breiteres Publikum zu erreichen. 2022 sendete AUF1 zunächst über mehrere Monate seine Inhalte im oberösterreichischen Regionalsender RTV, ohne dafür eine Lizenz zu besitzen. In der Folge stellte die österreichische Medienbehörde KommAustria eine Rechtsverletzung durch den Verein hinter AUF1 fest, Ende 2024 wurden gegen Stefan Magnet und den RTV-Geschäftsinhaber Verwaltungsstrafen verhängt.

Darüber hinaus versuchte AUF1 auch, sein Programm in Deutschland via Satellit auszustrahlen. Hierfür nutzte man den Fernsehkanal Schwarz Rot Gold TV (SRGT), der 2021 eine Sendelizenz erhalten hatte, bis zur Übernahme der AUF1-Inhalte aber weitgehend inaktiv blieb. Von September bis November 2023 sendete SRGT täglich sechs Stunden das Programm von AUF1 und erhielt dafür im Gegenzug Geld. Als die Kooperation bekannt wurde, untersagte die Landesmedienanstalt Baden-Württemberg (LfK) die Ausstrahlung wegen „verbotener Themenplatzierung“ und verhängte gegen SRGT ein Bußgeld in Höhe von 195.000 Euro. Magnet erweckte daraufhin den irreführenden Eindruck, dass sich die Strafe formal gegen AUF1 richte: „Das System will uns ausradieren“.    

 Weiterführende Artikel

  • „Was hinter Auf1 und der Ausbreitung des österreichischen Verschwörungssenders steckt“, Correctiv, 27. April 2023
  • „Auf 1, das blaue Lieblingsmedium mit Wurzeln ganz rechts außen“, Der Standard, 2. November 2024
  • „NPD-, FPÖ-, und Russlandkontakte von AUF1“, Belltower News, 6. Oktober 2022
  • „Eine große Bühne für die AfD in Österreich“, Tagesschau, 27. Februar, 2025
  • „Auf 1.tv – Sprach­rohr rechter Verschwörungsideologien“, Zentrum Liberale Moderne, zuletzt aufgerufen am 27. Februar 2026
  • „Verschwörungssender Auf 1: Mit ‚Flood the zone with shit‘ zum Erfolg“, Der Standard, 20. März 2023

Warum ist AUF1 gefährlich?

AUF1 verbreitet rechtsextreme, verschwörungsideologische Propaganda und trägt dadurch zur Demokratiefeindlichkeit in der Gesellschaft bei. Mit dystopischen Zukunftsszenarien, Aufstandsrhetorik und permanenten Feindbildern schafft es eine Parallelwelt, die sein Publikum radikalisieren und bestimmte Personengruppen in Gefahr bringen kann. Dabei tritt der Kanal scheinbar seriös als Nachrichtensender auf, womit er für apolitische, verunsicherte Zuseher eher ansprechend ist. Die österreichische Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) sieht Medienprojekte wie AUF1 inzwischen als eine „hybride und wachsende Bedrohung für die öffentliche Sicherheit“ in Europa. Seit 2024 beobachtet auch der deutsche Verfassungsschutz AUF1, in seinem aktuellen Bericht wird der Kanal als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung” benannt

Rechtsextremismus

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) definiert „Rechtsextremismus“ anhand von drei entscheidenden Merkmalen: Ungleichheit von Menschen, Überlegenheit der eigenen Volksgruppe („Ethnozentrismus“) und Autoritarismus. Nach dieser Definition muss sich Rechtsextremismus nicht zwangsläufig in körperlicher Gewalt äußern. 

Wie es mit AUF1 in Zukunft weitergeht, ist momentan ungewiss. Trotz des schnellen Aufstiegs während der Corona-Pandemie und intensiver Unterstützung durch FPÖ und AfD steht der Kanal vor mehreren Herausforderungen. Neben den erwähnten Bankkonto-Kündigungen kämpft AUF1 mit sogenanntem Deplatforming, etwa durch soziale Plattformen wie Facebook und Tiktok. Einzelne Formate wie die Nachrichtenseite auf1.info wurden schon vor längerem stillgelegt, auch frühere Ankündigungen weiterer AUF1-Redaktionen im Ausland scheinen auf Eis gelegt. Und die bisherigen Versuche, das rechtsextreme Programm im linearen Fernsehen auszustrahlen, scheiterten sowohl in Österreich als auch in Deutschland an formellen Kriterien. Ob AUF1 eine künftige Krise wie die Pandemie noch einmal für sich nutzen kann, bleibt abzuwarten.

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Immer mehr Menschen sind sich unsicher, was sie im Netz glauben können. Viele vertrauen dabei auf Empörungsmedien. Bitte teilen Sie diese Informationen und klären Sie über AUF1 auf. 

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