Klima

Hitzesommer, Dürren, Hochwasser: Um das Klima zu retten, bleiben uns nur noch wenige Jahre. Die Klimakrise hat das Zeug zur existentiellen Krise der Menschheit. Deshalb muss die Politik jetzt handeln.

Tausende demonstrieren für den Erhalt des Hambacher Waldes

Aktuelle Appelle und Aktionen

Extremwetter – Auswirkungen der Klimakrise Starkregen, Stürme, Hitze: Extremwetter-Ereignisse kommen immer häufiger vor. Informiere Dich, wie es dazu kommt und wie Du Dich darauf vorbereiten kannst. Mehr erfahren Umweltverbände fordern Investionen in Klimaschutz Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts fordern Campact und die großen Umweltverbände gemeinsam verlässliche Investionen in den Schutz von Klima und Biodiversität und ein Aussetzen der Schuldenbremse 2024. Zum Positionspapier Flugverbot für Privatjets Immer mehr Superreiche nutzen Privatjets. Die Luxusmaschinen produzieren mehr als eine Million Tonnen an Treibhausgasen. Auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, fordern bereits zahlreiche Menschen ein Flugverbot. Petition unterzeichnen

Mehr als 1,5 Grad Erwärmung werden richtig gefährlich

Es ist ein Fakt aus der Klimaforschung: Wir sollten die Erde nicht über die kritische Schwelle von 1,5 Grad hinaus erhitzen lassen. Denn sonst wird es richtig gefährlich. Mit jedem zusätzlichen Zehntel Grad wird es wahrscheinlicher, dass das Klimasystem kritische Kipp-Punkte überschreitet. Der Amazonas-Regenwald sowie die Permafrostböden in Sibirien kollabieren – und setzen jede Menge gespeicherte Treibhausgase frei. Die Krise beschleunigt sich selbst. Sie droht dann unaufhaltbar zu werden.

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Das Klima-Abkommen von Paris

2015 einigten sich 197 Staaten der Erde in Paris auf ein neues Klima-Abkommen. Sie setzen sich damit das globale Ziel, die Erderwärmung auf „deutlich unter“ zwei Grad Celsius zu begrenzen – auf möglichst nicht mehr als 1,5 Grad. Damit gibt es erstmals ein Abkommen, das alle Länder zu Klimaschutz verpflichtet.

Allerdings klafft noch eine riesige Lücke zwischen Worten und Taten. Die einzelnen Klimaschutzpläne, zu denen sich die Staaten bisher verpflichteten, reichen zusammen noch nicht einmal aus, um die Erwärmung auf 2 Grad zu begrenzen.

Zögern führt zur Menschheitskrise

Die Klimakrise ist nicht irgendeine Krise. Sie hat das Zeug zur existentiellen Krise der Menschheit. Mit jedem Zehntel Grad mehr wird es bedrohlicher, werden immer größere Bereiche der Welt unbewohnbar.

Hitze und Kälte, Starkregen und Dürre: Wetterextreme werden immer schlimmer und sie nehmen zu – weltweit, aber auch hier bei uns. Dürren, so wie 2018 in Deutschland, werden bei uns der Normalfall. Und woanders führen sie zu Millionen Toten. Küstenregionen müssen geräumt werden, zwingen Menschen zur Flucht. Je stärker sich der Planet erhitzt, desto mehr geht es letztlich um das Überleben unserer Zivilisation.

Klimaschutz: Unsere Forderungen

Mit klaren Regeln aus Kohle, Öl und Gas aussteigen: durch einen Kohleausstieg bis spätestens 2030, die Einleitung eines Gasausstiegs, das sofortige Verbot neuer Ölheizungen und den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor bis 2025.

Den Geldhahn für Öl, Gas und Kohle zudrehen: Indem klimaschädliche Subventionen wie die steuerliche Begünstigung von Diesel und Kerosin gestrichen werden und die Förderung neuer Gasinfrastruktur beendet wird.

100 Prozent auf Erneuerbare setzen: Die Hürden, die den naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien derzeit ausbremsen, müssen fallen.

Zum Klimaschutz gehört die Verkehrs- und Agrarwende: Es braucht mehr Raum für öffentlichen Verkehr, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen und ein Moratorium für den Aus- und Neubau von Straßen und Flughäfen. Eine bäuerliche, klimafreundliche und ökologischere Landwirtschaft muss die industrielle Tierhaltung ersetzen.

Klimaschutz braucht Verbindlichkeit: Alle Wirtschaftssektoren müssen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wenn sie ihre jährlichen Ziele verfehlen, müssen Klimaschutzmaßnahmen schärfer werden.

Aktuelle Beiträge zum Thema Klima im Blog

Blog 14.06.2024 Fridays for Future Berlin Ergebnisse der Europawahl: Klimaschutz in Gefahr Die Europawahl ist vorbei. Nach einem aufregenden Wahlkampf voller AfD-Skandale, Übergriffe gegen Politiker*innen und mehreren „Jahrhundertfluten“ steht fest: Deutschland und Europa rücken nach Rechts. Was das für den Klimaschutz bedeutet. Mehr im Blog lesen Blog 06.06.2024 Christoph Bautz Wieso wir das Hochwasser voraussehen konnten Die Klimakrise wird von vielen Politiker*innen in ihrer Dramatik noch nicht verstanden. Dabei ist sie in der Wissenschaft seit langem bekannt. Extremwetterlagen und Hochwasser wie in Bayern und Baden-Württemberg werden so zu Katastrophen mit Ansage. Mehr im Blog lesen Blog 03.06.2024 Campact-Team Montagslächeln: Habeck besucht Fluten in Bayern Jeden Montagmorgen laden wir Dich im Campact-Blog mit einer aktuellen Karikatur zum Nachdenken ein. Thema heute: Die Hochwasserlage in Süddeutschland und der Besuch von Wirtschaftsminister Habeck in Bayern. Mehr im Blog lesen

Globaler Klimastreik am 15. September in München

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