Protest vor der Verkehrsministerkonferenz 

Eine Person hält ein Plakat in die Höhe, Verkehrswende statt Weltende steht darauf.
Foto: Campact

Rund 400.000 Menschen fordern: 49-Euro-Ticket weiter finanzieren

Köln, 11. Oktober 2023. Vor der Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Köln haben die Bürgerbewegung Campact und der ökologische Verkehrsclub VCD für die dauerhafte Finanzierung des 49-Euro-Tickets demonstriert. Bei der Protestaktion versuchte ein übergroßer Bundesverkehrsminister Volker Wissing aus Pappmaché, einen großen Papp-Bus mit der Aufschrift “49-Euro-Ticket verlängern!” auszubremsen. Protestierende hielten dem Minister Schilder mit der Aufschrift “Klimafreundliche Mobilität für alle!” entgegen. Im Rahmen der Aktion übergaben die beiden Organisationen rund 400.000 Unterschriften aus einer Online-Petition für den Erhalt des 49-Euro-Tickets stellvertretend an Oliver Krischer, den Vorsitzenden der VMK. 

Lara Eckstein, Campaignerin bei Campact: “Durch das Deutschlandticket lassen Menschen erwiesenermaßen ihr Auto stehen und nehmen die Bahn. Es ist eine der wenigen richtigen Maßnahmen im Verkehrssektor für eine klimafreundliche und soziale Mobilität. Dennoch will Wissing das 49-Euro-Ticket auslaufen lassen und lieber Milliarden in den Autobahn-Bau versenken. In Zeiten der eskalierenden Klimakrise und steigender Lebenshaltungskosten ist das nicht hinnehmbar. Das 49-Euro-Ticket muss bleiben.”

Bundesverkehrsminister Wissing wird am Abend zur VMK erwartet. Campact und VCD fordern eine Einigung zwischen Bund und Ländern auf der Konferenz, damit eine nahtlose Weiterführung des 49-Euro-Tickets im Januar 2024 gesichert ist.

Martin Tönnes, Mitglied des VCD-Bundesvorstandes: „Das Deutschlandticket ist ein wichtiger Schritt, um ökologische Mobilität für alle zu ermöglichen. Es reicht aber bei weitem nicht aus: Wir müssen endlich mit dem massiven Ausbau von Bus und Bahn beginnen. Außerdem müssen die Öffentlichen bezahlbar für alle sein: Es braucht ein Sozial- und Jugendticket für maximal 29 Euro.”

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