Hassattacken auf Campact führen zu Spendenhoch

Verden/Berlin, 14. Februar 2024. Die Kampagnen-Organisation Campact sieht sich seit ihrem Engagement für die Großdemonstrationen gegen die AfD zunehmend Hass und Hetze ausgesetzt. Ein entsprechender Aufruf an ihre Unterstützer*innen, die Anti-Rechtsextremismus-Arbeit angesichts der Anfeindungen erst recht weiter ausbauen zu wollen, hat Campact nun ein Spendenhoch beschert. Durch den Aufruf hat Campact 15.000 neue Förder*innen gewonnen. Zusätzlich erhielt Campact insgesamt Einzelspenden in Höhe von rund 252.000 Euro.

Dr. Felix Kolb, Geschäftsführender Vorstand von Campact: “Die Bedrohungen zeigen, dass die Anhängerschaft der AfD immer nervöser wird. Doch wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir werden uns in den nächsten Monaten für noch mehr Demos, noch mehr Aufklärung und noch mehr Gegenwehr gegen Hass und Hetze in den sozialen Medien einsetzen. Wir sind unglaublich dankbar, dass uns so viele Menschen dafür unterstützen. Die gute Nachricht trotz Hass und Hetze ist: Die Anti-AfD-Bewegung wächst.”

Seit der Correctiv-Enthüllung über die von Teilen der AfD mit geplante Deportation von Millionen von Menschen hat Campact seine Arbeit gegen Rechtsextremismus stark ausgebaut. Die Organisation ist ein zentraler Akteur der derzeitigen Großdemonstrationen gegen die AfD und hat zudem mehrere Online-Appelle gestartet: unter anderem zu einem Verbot von drei AfD-Landesverbänden und für eine stärkere Abgrenzung der CDU gegenüber der AfD. Seitdem werden Mitarbeiter*innen von Campact massiv bedroht. „Ihr müsst an die Mauer“, ihr „linkes Dreckspack“, ihr „psychisch kranken Deutschlandhasser“, „Hochverräter“ – das sind einige der Anfeindungen, die Campact erreichen. Auch gab es mehrere Anrufe, in denen Campact-Mitarbeitenden Mord oder Vergewaltigung angedroht wurde.  

Campact nahm diese Hassattacken vergangenen Donnerstag als Anlass, seine Unterstützer*innen um Beistand zu bitten. In einem Mailing rief die Organisation dazu auf, Campact als Förder*in – also mit einer regelmäßigen Spende – zu unterstützen, damit die Arbeit gegen Rechtsexremis noch stärker als bisher fortgesetzt werden kann.

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