Nimm mit 606.594 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.

In Spanien, Frankreich, Dänemark und vielen anderen Ländern entscheiden die Bürger/innen über die Zukunft Europas - nicht so in Deutschland! Zusammen mit MehrDemokratie e.V. streiten wir für einen Volksentscheid zur EU-Verfassung. Campact-Aktive sendeten E-Cards an die Bundestagsabgeordnete aus ihrem Wahlkreis.
Franz Müntefering spricht sich überraschend gegen ein Referendum aus. Hunderte Campact-Aktive schicken E-Mails an ihn; mit im Web gesammelten Spenden schalten wir Anzeigen in bundesweiten Tageszeitungen. Doch vergebens: Anfang Januar lehnt das SPD-Präsidium das Referendum ab. Das Kampagnenziel ist nicht mehr durchzusetzen.
Als Konsequenz aus den Skandalen um Politiker- Nebeneinkünfte fordern wir gemeinsam mit Transparency International umfassende Transparenz. 35 Journalisten lassen die Pressekonferenz zum Start der Kampagne aus allen Nähten platzen. 2.000 Bürger/innen fordern die Abgeordneten ihres Wahlkreises auf, sich für die Veröffentlichung von Nebeneinkünften einzusetzen. Über 120 Bundestagsabgeordnete antworten den Campact-Aktiven. Campact veröffentlicht ihre Angaben über eigene Nebeneinkünfte und schafft damit ein Stück mehr Transparenz.
Die parlamentarischen Geschäftsführer diskutieren über mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften. Vor der Tür empfangen sie 20 weiße Schafe, unter die sich auch einige schwarze gemischt haben. Campact fordert gemeinsam mit BUND, Mehr Demokratie und Attac, dass die wenigen schwarzen Schafe im Bundestag von den weißen unterscheidbar sein müssen. In etlichen Tageszeitungen erscheinen Bilder von der Aktion (Süddeutsche Zeitung, Zeit, Welt, Berliner Morgenpost).
Die Neuregelung in Sachen Transparenz droht im Ältestenrat des Bundestages zu versanden. 1.500 Bürger fordern die Ratsmitglieder auf, sich endlich auf Konsequenzen aus den Skandalen zu einigen.
Eine neue EU-Richtlinie will Softwarepatente im Interesse von Adobe, Microsoft, IBM & Co. und auf Kosten von OpenSource-Entwicklern und Verbrauchern durchsetzen. Gemeinsam mit der Attac-AG ‚Wissensallmende' veröffentlichen wir im Internet, wie die 99 deutschen Abgeordneten zur Richtlinie stehen. Tausende Bürger/innen schreiben den Europa-Abgeordneten aus ihrem Bundesland, die für Softwarepatente oder noch unentschieden sind.
Bürger aus ganz Europa zeigen ihr Gesicht gegen Softwarepatente und laden ein Bild von sich hoch. Die Bilder setzen sich zu dem Schriftzug "No epatents" zusammen. Über 4.800 Menschen machen mit.
Unter dem Motto "Lasst den Lobbyisten die Luft raus!" sinkt vor dem Bundestag ein 6 Meter großer Lobbyist in sich zusammen, während innerhalb von 48 Stunden 700 Campact-Aktive E-Mails an Angela Merkel und Wolfgang Gerhardt verschicken. Sie fordern die Opposition auf, einer verschärften Veröffentlichungspflicht für Nebeneinkünfte nicht zu blockieren.
Nachdem die Neuregelung fast versandet wäre, beschließt der Bundestag in seiner letzten Sitzung, dass Nebeneinkünfte von Abgeordneten künftig in drei Einkommensstufen veröffentlicht werden müssen. Ein großer Erfolg. Der Protest der vielen Online-Aktiven hat sich ausgezahlt.
Vor der Entscheidung der Abgeordneten demonstrieren wir vor dem Europäischen Parlament. Wir haben die vielen Photos der Online-Demo auf eine großes Banner drucken lassen. Drinnen widersetzen sich die Parlamentarier überraschend Kommission, Rat und den eigenen Fachpolitikern und verhindern die Richtlinie zu Softwarepatenten. Bilder vom Banner und unserer Aktion vor dem Parlament erscheinen in vielen Medien (Financial Times Deutschland, Frankfurter Rundschau, Spiegel-online, taz).
Mit der Wahl der neuen Bundesregierung droht eine Renaissance der Atomenergie. Atomwirtschaft, Union und FDP wollen den Atomkonsens weiter verwässern und Restlaufzeiten der Kraftwerke verlängern. Campact startet gemeinsam mit BUND und ‚X-tausendmal quer' die Kampagne ‚.ausgestrahlt'. Im Internet sammeln wir Gründe der Bürger/innen gegen ein Comeback der Atomkraft, die wir am 17. Oktober vor der SPD-Zentrale den Koalitionären präsentieren.
Vor der CDU-Zentrale trommeln Merkel und Stoiber im Steinzeitlook für ein Comeback der Atomenergie, während drinnen über die Atompolitik verhandelt wird. 3.800 Campact-Aktive unterzeichnen einen Offenen Brief an die Verhandlungsführer Sigmar Gabriel und Klaus Lippold und weisen Freunde und Bekannte auf die Aktion hin.
Die Union macht massiv Druck für verlängerte Restlaufzeiten. Die SPD droht umzufallen. Campact-Aktive schicken dem SPD-Vorstand unter dem Motto "Jetzt nicht wackeln!" die eigene Wahlwerbung als E-Card zurück.
Die Koalitionäre wollen die Mehrwertsteuer um 3% erhöhen. Das ist Gift für die Konjunktur und sozial ungerecht. Campact präsentiert zusammen mit Attac und IG Metall sozial gerechte Alternativen. Innerhalb weniger Tage senden über 3.000 Menschen der SPD die eigenen Wahlkampfargumente gegen die Mehrwertsteuererhöhung zurück.
Die SPD bleibt standhaft und verhindert eine Verlängerung der Restlaufzeiten für Atomkraftwerke. Dazu haben sicher auch die vielen .ausgestrahlt-Aktiven beigetragen. Doch Atomexporte und ein mögliches Endlager Gorleben bleiben auf der Tagesordnung. Es gilt weiter wachsam zu bleiben!