Nimm mit 248.046 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.
Bei Campact werden tausende Menschen mit wenig Zeit für politische Arbeit via Internet aktiv. Sie beteiligen sich an politischen Kampagnen; per Mausklick, Fax oder dem Griff zum Telefonhörer. Campact macht ihnen politische Mitwirkung neben Beruf, Familie oder Ausbildung möglich.
Hierdurch entsteht Druck für gesellschaftliche Veränderung. Denn Veränderung ist nötig, wenn die Politik der Meinung vieler Bürger/innen zu wenig Gehör schenkt. Bürger/innen, die etwa den Klimaschutz zügig verbessern, Steuerflucht konsequenter verhindern und Volksentscheide auf Bundesebene einführen wollen. Und Veränderung ist nötig, wenn Politik zu stark von Klientelinteressen bestimmt wird. Statt der Interessen von Agrarlobby, Energiewirtschaft und Pharmakonzernen müssen die Belange einer solidarischen Bürgergesellschaft stärker zählen!
Bei Campact mitzumachen kostet wenig Zeit und ist doch sehr effektiv. Wenn der/die einzelne ein Fax versendet, einen Telefonanruf tätigt, einen lokalen Parlamentsabgeordneten trifft, dann bleibt dies meist folgenlos. Doch wenn von Campact koordiniert Tausende mitmachen, werden diese Instrumente wirkungsvoll.
Beispiel Klimaschutz: Im März 2004 eskaliert der Streit zwischen Clement und Trittin über die Einführung des Emissionshandels, einem effektiven Instrument zur Bekämpfung der Klimakatastrophe. Am 21. März 2004 lädt Bundeskanzler Schröder die Kontrahenten zu einer abendlichen Sitzung ins Kanzleramt ein. Das Ergebnis der Unterredung ist katastrophal: Clement bedient die Interessen der Energiekonzerne und setzt sich auf ganzer Linie durch. Dem Klimaschutzinstrument Emissionshandel werden die Zähne gezogen und ein Schwenk zu klimafreundlichen Technologien verhindert.
Noch am Nachmittag des 21. März hätten das Kanzleramt tausende Campact-Emails erreichen können, die dem Kanzler verdeutlichen wie wichtig den BürgerInnen der Klimaschutz ist. Und die abendliche Unterredung wäre vielleicht anders ausgegangen...
Doch nicht nur kurzfristiger massenhafter Protest ist wichtig. Campact unterstützt den konstruktiven Dialog zwischen Bürger/innen und den von ihnen gewählten Abgeordneten. Virtuell in Online-Chats oder ganz real im Wahlkreis organisiert Campact Begegnungen, in denen Bürger/innen bei aktuellen Entscheidungen mitreden können.
Die Idee von Campact stammt aus den USA: Dort verleiht MoveOn mehr als zweieinhalb Millionen Menschen eine deutlich hörbare Stimme. So etwa am 26. Februar 2003: Mit einem „Virtual March on Washington“ wurde ein Zeichen gegen den Irak-Krieg gesetzt, das um die Welt ging. 400.000 Telefonanrufe und 100.000 Faxe gingen im Kapitol ein und legten dieses für einen Tag praktisch lahm. Doch MoveOn ist keine reine Friedensorganisation. Startpunkt war 1998 eine Kampagne gegen das Amtsenthebungsverfahren Clintons. Viele US-BürgerInnen hatten es satt, dass sich die Politik mit privaten Skandalen anstatt mit Sachfragen beschäftigte. MoveOn-Kampagnen machen seitdem bei sehr verschiedenen Themen Druck - etwa gegen Steuerentlastung für Vermögende, Ölförderungen in Alaska oder die einseitige Berichterstattung von US-Medien.
Campact organisiert Kampagnen zur vollen Bandbreite politischer Themen. Wir beteiligen uns kurzfristig an aktuellen politischen Diskussionen und Entscheidungen. Zukunftsweisende Projekte werden unterstützt. Protest wird initiiert, wenn Einzelinteressen gegen die Interessen vieler Menschen durchgesetzt werden sollen. Campact macht sich für eine sozial gerechtere, ökologisch nachhaltigere und friedlichere Gesellschaft stark.
... den Sozialstaat stärken und Steuergerechtigkeit herstellen
Hochqualitative Bildung für alle, eine umfassende Gesundheitsversorgung und Investitionen in Forschung und umweltschonende Technologien gehören zu wichtigen Aufgaben eines zukunftsfähigen Gemeinwesens. Kinder, Alte, Schwache und Kranke müssen sich auf die Solidarität der Stärkeren verlassen können. Für all dies sind ausreichende finanzielle Mittel notwendig. Höhere Einkommen und Vermögen müssen deshalb stärker als bisher an der Finanzierung unseres Gemeinwesens und des Sozialstaates beteiligt werden. Gleichzeitig tritt Campact Interessensgruppen entgegen, die durch Kartellbildung und Verschwendung die Wirksamkeit des Sozialstaates gefährden.
... demokratische Teilhabe stärken und Bürgerrechte verteidigen
Campact will die demokratischen Teilhaberechte der Bürger/innen in unserer repräsentativen Demokratie ausbauen. So setzt sich Campact für die Einführung bundesweiter Volksentscheide ein. Gerade in Zeiten zunehmender Terrorismusgefahr macht Campact Druck, eine offene und liberale Gesellschaft zu sichern und weiterzuentwickeln.
... für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen
Campact tritt für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der Rechte nachfolgender Generationen ein. Eine effektive Klimapolitik muss verstärkt regenerative Energien fördern und Energieverschwendung eindämmen.
... für internationale Gerechtigkeit und friedliche Konfliktlösung
Campact setzt sich für eine Politik zur Demokratisierung internationaler Politik ein. Diese muss eine ökologischere und gerechtere Gestaltung der Globalisierung und die friedliche Lösung internationaler Konflikte zum Ziel haben. Die Bundesregierung muss ihre Außenpolitik stärker an diesen Zielsetzungen orientieren.
Campact-Kampagnen müssen sich trotz dieser großen thematischen Breite durch ein hohes Maß an Kompetenz auszeichnen. Campact sichert seine inhaltlichen Positionen durch eine enge Zusammenarbeit mit Fachorganisationen und durch einen Berater/innen-Pool aus Wissenschaftler/innen, Intellektuellen und Journalist/innen.
- Beteiligen Sie sich an Campact-Kampagnen und tragen Sie sich in den Newsletter von Campact ein! Der Newsletter informiert Sie monatlich über Aktionen von Campact und ihre Folgen.