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Derzeit verhandeln die EU-Gremien darüber, ob Konzerne künftig einen großen Teil unserer Trinkwasser-Versorgung übernehmen dürfen. Die Entscheidung über die so genannte EU-Konzessionsrichtlinie steht auf der Kippe. Bislang stützt die Bundesregierung noch die Position der EU-Kommission. Die CSU hat sich gegen die Privatisierung der Wasserversorgung ausgesprochen. Aber sie kümmert sich nicht genügend darum, dass die Bundesregierung die Richtlinie verändert. Wenn wir jetzt deutlich machen, dass unser Wasser keine Ware ist, kann die Regierung die Wasserversorgung noch aus der Richtlinie herausnehmen.

Nachfolgend finden Sie die Dokumentation unserer Telefonaktion. Die Aktion ist beendet. Über weitere Aktionen können wir Sie auf dem Laufenden halten, wenn Sie den Campact-Newsletter bestellen.

Reaktion aus der Bayerischen Staatskanzlei

Die Bayerische Staatskanzlei hat uns gebeten, dass wir ihre Stellungnahme hier veröffentlichen. Das tun wir hiermit gerne. Uns freut es, dass die Bayerische Landesregierung offenbar weitgehend unsere Anliegen teilt. Worauf wir aber drängen, und auch Ihnen mit den Anrufen empfehlen möchten zu bestehen ist, dass diese Haltung auch innerhalb der Koalition durchgesetzt wird. Die Bundesregierung vertritt nach unseren Informationen jedenfalls immer noch keine konsequente Haltung gegen die Privatisierung der Wasserversorgung.

Lesen sie nachfolgend, wer sich an der Aktion beteiligt hat und welche Erfahrungen gemacht wurden.

 

Was haben Sie am Telefon erlebt?

Niemanden erreicht? Angeblich die falsche Nummer? Vertröstet worden? Angerufene komplett überlastet? Oder konnten Sie Ihre Argumente darlegen? Schreiben Sie hier die Ergebnisse Ihres Telefonats auf!

Auf die CSU kommt es jetzt an

Innerhalb der Bundesregierung hat sich die CSU klar gegen die Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung ausgesprochen. Allerdings unternimmt sie bisher nichts, um diese Position auch gegen ihren Koalitionspartner FDP durchzusetzen. Sie hofft offenbar, mit markigen Worten genug für ihre Wiederwahl bei der Landtagswahl in Bayern in fünf Monaten getan zu haben.

Erfahren Sie hier mehr über die EU-Richtlinie und warum es auf die CSU ankommt