Nimm mit 248.046 Campact-Aktiven Einfluss
auf aktuelle politische Entscheidungen.

+++ Live-Ticker der Bahn-Proteste am 24.10 +++

Großer Erfolg: In über 80 Städten protestieren Campact-Aktive gegen die Bahnprivatisierung

Unter dem Motto "In vollen Zügen gegen die Bahnprivatisierung!" klärten am 24. Oktober 2007 in über 80 Städten Campact- und Attac-Aktive Bahn-Fahrgäste in Zügen und auf Bahnsteigen über die Folgen einer Bahnprivatisierung auf (Übersicht Aktionsorte). Zwei Tage vor Beginn des entscheidenden SPD-Parteitags am 26. Oktober in Hamburg stärken sie die SPD-internen Gegner/innen eines Bahnausverkaufs.

Schicken Sie uns einen Bericht und Fotos von Ihrer Aktion vor Ort per Mail an info@campact.de! Wir stellen diese dann auf diese Seite.

Schauen Sie den Film zur Aktion im Berliner Hauptbahnhof von Patrick Protz.

Werden Sie aktiv gegen die Bahnprivatisierung:

  • Schicken Sie den Bundestagsabgeordneten bei Ihnen vor Ort ein Bahnopoly-Spielfeld zusammen mit einem Appell! zur Aktion
  • Schicken Sie dem Verkehrsminister aus Ihrem Bundesland unsere Protest-Mail! zur Aktion


Bad Godesberg

Autorin: Kirsten Andrä

Hier in Bonn Bad Godesberg waren innerhalb einer guten Stunde alle Flyer verteilt, inklusive interessierter Gespräche mit einem Privatisierungsbefürworter und anderen Reisenden sowie einem kurzem Interview für den Bonner Generalanzeiger. Der Artikel wird voraussichtlich sowohl über die Aktion in Bad Godesberg als auch in Bonn berichten.


Bamberg

Autor: Arthur Murphy

In Bamberg haben die Linksjugend ['solid] und attac gemeinsam von 14.30

Uhr bis ca. 15.30 Uhr etwa 200 Flyer verteilt. Das Interesse der Bahnkunden war groß und wir haben viel positiven Zuspruch erhalten. Eine sehr gelungene Aktion!


Bayreuth

Autorin: Carmen Grzimek

Die Verteilung der Flyer war erfolgreich, um 18.00 uhr gab ich den letzten Flyer weiter. Die Menschen waren zum Teil dankbar für die Informationen. Bleibt zu hoffen, dass viele noch eine mail an Politiker verschicken. Der bahnhofsvorsteher hat sich bei mir informiert und dann sogar die Bahnolizei zurückgepfiffen, also keine Probleme. Spektakuläre aktionen waren leider nicht möglich, da wir die Aktion nur zu zweit durchgeführt haben.


Berlin, Hauptbahnhof, 24 Oktober 2007 - 10:00 Uhr

Autor: Christoph Bautz

Über 30 Campact- und Attac-Aktive trafen sich heute morgen am Berliner Hauptbahnhof. Etliche Fernsehteams und Agenturfotografen waren vor Ort. Nachdem wir Transparente vor dem Haupteingang entrollt hatten, ging es um kurz nach 10.00 Uhr zum Gleis 7. Dort stand bereits der ICE nach Hamburg bereit. Begleitetet von den Medien verteilten wir im Zug Infomaterialien. Die meisten Fahrgäste reagierten sehr freundlich und interessiert auf unsere Aktion.

Weniger erfreut war der Schaffner. Er rief die Bundespolizei, die uns zum Verlassen des Zuges aufforderte. Dem leisteten wir Folge und machten uns zu anderen ICE und IC-Zügen auf - gefolgt von einem Tross an Sicherheits- und Polizeibeamten.

Am ICE nach Bern setzten wir unsere Aktion fort. Danach verteilten wir uns auf verschiedene weitere Züge. Die Personalien einiger Aktiver wurden von Schaffnern oder der Bundespolizei festgestellt.

Film zur Aktion von Patrick Protz




Berlin, Ostbahnhof, 24 Oktober 2007 - 18:00 Uhr

Autor: Xonra

Nach der Aktion am Morgen im Berliner Hauptbahnhof waren wir um

18 Uhr am Ostbahnhof leider nur zu zweit. Dafür haben wir diskret die Flyer in die abfahrbereiten ICE Züge und an den Infotischen im Bahnhof verteilt. Gut, dass die Broschüren so Bahnmäßig ausschauen und voll mit Informationen sind.


Bonn, 24. Oktober 2007 - 11:00 Uhr

Autor: Antonio Rogmann

Wir haben heute ab 10 Uhr mit 4 Personen am Bonner Hauptbahnhof rd. 350

>> Flyer verteilt. Die Aktion lief gut und störungsfrei. Auch die Reaktionen >> der Angesprochenen waren überwiegend positiv und interessiert.


Bremen, 24 Oktober 2007 - 9:00 Uhr

Autor: Björn Meyer und Stefan Schönfeld

Heute Morgen um 9.00 Uhr trafen sich etwa 10 Mitglieder von Campact, attac Bremen und des Bremer Bündnisses gegen die Bahnprivatisierung an der Wiese vor dem Überseemuseum, um Fahrgäste unter dem Motto 'in vollen Zügen gegen die Bahnprivatisierung' über die Folgen der geplanten Teilprivatisierung der Deutschen Bahn zu informieren.

In den folgenden 90 Minuten wurden in der Bahnhofshalle, auf den Bahnsteigen und in wartenden Zügen Infomaterialien verteilt. Einige Aktive fuhren sogar mit Regionalzügen bis nach Bremen-Nord, Delmenhorst und Verden, um die Fahrgäste in den Zügen mit Infomaterial zu versorgen. Während der Aktion wurden einige Aktive vom Sicherheitspersonal der Bahn des Bahnhofes verwiesen.

Somit versammelten sich die meisten gegen 10.30 Uhr wieder vor dem Haupteingang. Laut Aussage eines Schaffners waren die Bahnangestellten angewiesen worden, die Verteiler der Bahnpolizei zu übergeben, wozu es jedoch nicht kam. Im Gegenteil, etliche Bahnangestellte ließen die Aktiven gewähren – man könnte vermuten, dass auch diese die privatisierungskritische Position teilen.


Buchholz

Autor: Jens Hansen

Aufgrund der guten baulichen Situation am Bahnhof Buchholz konnten wir mit nur 2 Aktiven die meisten ankommenden Pendler mit Infomaterial versorgen. Zwischen 17:00h und 18:30h haben wir 200 Bahnopolykarten und gut 300 Reisepläne an den Fahrgast gebracht. Einer unserer Plakataufsteller fiel dabei den Vandalen zum Opfer.

Restbestände an Reiseplänen werden in diesen Tagen in den Zügen gestreut. Trotz kleiner Besetzung werte ich die Aktion in Buchholz als Erfolg.


Darmstadt

Autorin: Antje Sander

Ganz spontan hatte ich mich dazu entschlossen bei der Aktion mitzumachen, da sich für Darmstadt noch niemand gemeldet hatte. Ich habe ein Semester in Großbritannien und kenne die grausigen Zustände bei der privatisierten Bahn dort...

Es gab dann doch noch eine zweite Aktion in Darmstadt. Da ich aber um 7.00 Uhr keine Zeit hatte und außerdem schon Infomaterial bestellt hatte, habe ich mich entschlossen die Flyer trotzdem zu verteilen, auch wenn ich dies vielleicht alleine tun muß. Dabei habe ich zwei Wickelkindern (2 1/2 Jahre und 10 Monate) und einem Halbtagsjob eigentlich genug zu tun. Hier nun also der Bericht aus der Sicht einer gestressten Mutter....

Um 16.30 habe ich mich mit den beiden Kindern auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Um 16.45 bekam die Kleine dort ihr Obstgläschen, während glücklicherweise der Große begeistert die Züge beim Einfahren beobachtete und an seinem Zwieback knabberte. Gegen 17.00 Uhr ging es dann zum Bahnhofsvorplatz. Dort bekam der Große Straßenmalkreide in die Hand gedrückt und war erstmal damit beschäftigt, die Steine dort zu verschönern. Innerhalb von einer halben Stunde hatte ich so gut wie alle 200 Infoflyer verteilt und es ging per Bus wieder zurück nach hause. Das war mal ein ganz besonderer Nachmittagsausflug !

Jetzt soll mir mal jemand sagen, er hätte keine Zeit sich zu engagieren.


Düsseldorf

Autor: Dany Kittlausz

Gestern morgen um 10.00 Uhr haben sich "eine Hand voll" uns zusammengefunden, das Material verteilt (ein Gruppenfoto gemacht) und uns auf die Züge und die Bahnsteige verteilt.

Vier von uns haben sich um 13.00 Uhr kurz getroffen, um Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen zu geben. Die restliche Information habe ich später über Mails bekommen. Die Erfahrung von uns allen war um Großen und Ganzen die, dass etwa 30 % der angesprochenen Personen interessiert und auf den Bahn-Privatisierungs-Plan sauer sind und auch etwas "dafür" unternehmen wollten, entweder über Internet oder via der verteilten Karten, die an Euch zu schicken sind.

Etwa 60 % konsumieren die Information, aber wahrscheinlich bleibt es ohne spürbar positive Wirkung für unsere Aktion. Die restlichen 10 % waren abwehrend, aus welchen Gründen auch immer. Der Flyer fand natürlich besseren Anklang als die Karte. Ins Internet werden vermutlich viele gehen, aber eine Briefmarke kaufen und zum Briefkasten gehen ist für viele schon eine "zu große Aktion".

Hanno berichtete, dass er im Zug eine Gruppe angesprochen hatte, zu der auch ein Bahnbeamter gehörte, der zu verstehen gab, dass er und das Gros seiner Kollegen absolut gegen die Privatisierung seien.

Keiner von uns wurde durch Bahnpolizei oder Bahnbeamte an der Arbeit gehindert oder ermahnt. Die Stimmung unter uns Fünfen war optimal. Das Material war ausreichend und der letzte Rest davon wird am Wochenende noch in die IC's und ICE's getragen.

Euch nochmals Dank für die Unterstützung. Wir alle werden oder haben zum Teil schon eine den Möglichkeiten entsprechende Spende überweisen/überwiesen.


Essen

Autorin: Sigrid Foerster

waren mit 4 Bürgerinnen heute ca. 2 Stunden in Essen und

haben ca, 350 Flyer und auch reichlich Bahnopoly-Karten verteilt,

auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Bahnhof.

Viele Leute waren gegen die Bahnprivatisierung, Stimmung war gut,

aber es war sehr kalt.


Freiburg

Bei unserere Aktion in Freiburg nahmen 11 Menschen teil,

wir trafen uns um 10.00 vor dem Hauptbahnhofsgebäude und verteilten uns auf den Gleisen, an den Ausgängen und im Bahnhofsgebäude selbst. Die Resonanz der Bahngäste und Passanten war überwiegend positiv, es fanden immer wieder kurze Gespräche statt. Es gab des öfteren Kontakt mit freundlichen Bahnbeamten, nach 45 Minuten trafen wir uns im Bahnhofsgebäude zu einem Photo und einem kurzen Gespräch mit Herrn Vogt, dem "aalglatten" Hauptbahnhofsmanager Freiburgs wieder.


Gießen I

Autor: Dietmar Scholz

Hier in Gießen verteilten wir unabhängig voneinander in 2 Schichten die

Leporellos. Um 7 Uhr morgens ging es vor der Bahnhofshalle los. Die meisten Passanten waren interessiert. Manche kehrten einige Schritte um, wenn Sie in der morgendlichen Eile an mir vorbeigelaufen waren und hörten, dass es Zug um Zug um die Zukunft unser aller Bahn geht. In einer knappen Stunde waren über 150 Leporellos verteilt, weiter machte Ilse.


Gießen II

Autorin: Ilse Staude

Es hat alles gut geklappt, obwohl ich allein war. Die leute waren interessiert. Eine Reporterin der Gießener Allgemeinen/ Grünberger Heimatzeitung hat mich interviewt und fotografiert. Das kommt dort sicher morgen in der Presse. Den Rest der Flugblätter habe ich in der Schule verteilt an Kollegen, die Politik-Wirtschaft unterrichten. Es hat Spaß gemacht, obwohl es kalt war.


Hamburg

Autorin: A. H.

Wir waren in Hamburg sechs Leute und haben in einer vollen Bahnhofshalle ungestört Flyer verteilen können. Das DB-Service-Personal kontrollierte noch bevor wir begonnen hatten unser Info � Material. Da die Flyer vollgeschrieben sind mit lauter Wahrheiten, konnte es uns der DB-Servie-Mensch nicht vorenthalten diese unter das Volk zu bringen. Mit unterschiedlichsten Ansprache - Techniken verteilten wir erfolgreich Hunderte Flyer. Mit einigen Fahrgästen kamen gute Gespräche zustande.

Noch mal 1000 Dank, dass Ihr die Bahnhofsumarmungsaktion über eure Listen geschickt habt!


Hannover

In Hannover hatten sich sieben Attacies eingefunden, um gegen den

geplanten Börsengang aktiv zu werden. Da die Schlange am Fahrkartenschalter zu langsam vorwärts kam, änderten wir kurz entschlossen unser Reiseziel, fuhren mit dem nächst möglichen IC nach Braunschweig und mit dem RE zurück. Die Reisenden haben die Flyer und unsere Informationen wohlwollend entgegen genommen, nur wenige lehnten ab. Höchst erfreulich war es, beim Rückweg durch die Wagen zu sehen, dass die Flyer intensiv studiert wurden. Mit den Zugbegleitern gab`s keine Schwierigkeiten. Uns hat die Aktion viel Spaß gemacht, ganz toll wäre es, wenn sich bei der nächsten Protestaktion noch mehr Hannoveraner Zeit zum Mitmachen nähmen!


Heidelberg

Autorin: Gabi Maerzke

Am Aktionstag waren zwischen 10 und 12 Uhr einige Aktive in den S-Bahnen zwischen Heidelberg und Mannheim unterwegs, um Infomaterial zu verteilen,das die Fahrgäste sehr interessierte. In einer Bahn wurde ein Verteiler von einem Bahnangestellten aufgefordert, an der nächsten Haltestelle auszusteigen und das Verteilen zu unterlassen. Daraufhin zeigten sich einige Fahrgäste solidarisch mit dem Aktiven und bekundeten laut ihr Interesse an Infomaterial, das dann bis zur nächsten Haltestelle auch noch verteilt wurde. Zwischen 17 und 19 Uhr waren etwa 15 Aktive -teilweise mit umgehängten "Sandwiches"- vor den beiden Bahnhofausgängen unterwegs und haben viel Infomaterial ausgegeben. Kurz nach 18 Uhr wurde es unuberhörbar fetzig laut, als 8 Sambartistas mit Trommeln, Schellen, Rasseln und ähnlichen Instrumenten bis 19 Uhr Musik machten und so ungeheuer viel Aufmerksamkeit auf die Aktion lenkten. Super war, dass sich über die Campact-Infos neue Aktive fanden und zusammenschlossen, die auch in Zukunft weitere Aktionen unterstützen werden.


Köln




Krefeld, 24 Oktober 2007 - 9:00 Uhr

Autorin: Inge Krämer, attac Bielefeld

Wir sind mit 2 Personen im RE Mönchengladbach - Münster , 6:42 Uhr von

Krefeld bis Duisburg gefahren und haben in dieser Zeit ca. 250 Flyer verteilt. Die Resonanz der Reisenden war gut, nur vereinzelt wurde für die Privatisierung votiert. Bahnbedienstete sind uns nicht begegnet, aber es war ja auch Berufsverkehr.

Um 16.36 werden wir diese Aktion wiederholen, dann auf der Strecke Krefeld-Kempen. Macht mit!

Ansprechpartnerin: Inge Krämer, Tel.01786647336


Mannheim

Autor: Thorsten Schurse

Im ICE ab Mannheim 8:31 nach Stuttgart verteilte ich 100 Flyer ohne besondere Vorkommnisse. Auf der Rückfahrt nach Mannheim ab Stuttgart 17:51 verteilte ich 99 Flyer. Dann stoppte mich der Zugchef mit den Worten: das ist aber verboten. Ich teilte ihm mit, dass es meines Wissens erst dann verboten sei, wenn er mich zur Unterlassung auffordere, dass die Verteilung jedoch auch im Interesse der Bahnmitarbeiter sei. Er entgegnete, dass er im Dienst sei und mich auffordern müsse, die Verteilung einzustellen. Selbstverständlich kam ich dem sofort nach, was mir bei einem verbliebenen Exemplar nicht schwer fiel. Als Krönung der Aktion traf ich am Bahnsteig die Vorsitzende der SPD in Mannheim, Helen Heberer, der ich das letzte Exemplar in die Hand drückte. Ich war dem Zugchef nun richtig dankbar, dass er mich davor bewahrt hatte, dieses im Zug liegen zu lassen. Helen Heberer versprach mir nämlich, sich auf dem SPD-Parteitag ab 26.10. auf jedem Fall gegen die Privatisierung des Netzes einzusetzen.


Mecklenburg

Autor: Alexis Schwartz

Soweit mir bekannt ist, haben vier Leute ganztägig in den Zügen zwischen Schwerin, Rostock, Güstrow und Ribnitz-Damgarten sowie am Rostocker Hbf "Reisepläne" verteilt. Bei den Reisenden ist die Aktion durchweg auf Zuspruch gestoßen. Es ergaben sich einige sehr interessante Gespräche, die die Vernetzung der politischen Akteure in Mecklenburg-Vorpommern vorantreiben werden. Das Zugpersonal haben wir versucht zu meiden, was nicht immer gelang. Immer wenn unsere Tätigkeiten vom Personal entdeckt wurden, wurden wir ausdrücklich aufgefordert, das Verteilen der Faltblätter zu unterlassen, was wir dann erstmal auch taten. Ein Fahrgast, Mitglied beim BUND, wollte gleich 20 Stück als Argumentationsgrundlage für Abgeordetenbriefe haben, die seine Kollegen schreiben sollten. Soweit ich weiß, war die Presse nicht präsent, da wir alle dezentral und unabhängig voneinander verteilt haben. Alles in allem eine gelungene Aktion!


München

Autoren: Simone Geidl, Chairul Truman, Ludwig Trischberger

Wir haben in München zu dritt ein paar Aktionen gemacht.

Besuche und Gespräche: 1.mit dem Geschäftsführer der SPD-Landesleitung H.Adler 2.mit einen wissenschaftlichen Mitarbeiter, für Verkehrspolitik zuständig, in der Landesgruppe der Grünen/ Bündnis 90 3.leider nur telefonisch möglich, mit dem für Verkehrspolitik der CSU zuständigen Herrn Bürzle (nach 3Telefonaten, er hatte weinig Zeit, sagte er. 'nun weis ich Bescheid was Campact bzw. sie für eine Meinung dazu haben'.

Dann bei mehr als 15 Gespächen im Zug, an Münchner Bahnsteigen DB-Nutzern per Prospekt. über Eure und unsere Punkte zur Privatisierung informiert, und zur Protestteilnahme bei euch gebeten.

Macht weiter so!


Münster

Autor: Carsten Topp

Wir haben in Münster mit fünf Aktiven über 600 Reisepläne verteilt.

Leider ist keine Kamera dabei gewesen, aber unten stehende Pressemeldung habe ich an einige lokale Medien gesendet. Es sind keine Probleme mit Ordnungskräften oder Angestellten der Bahn aufgetreten.

Die in Umfragen belegte Ablehnung der Bahnprivatisierung in weiten Teilen der Bevölkerung bestätigte sich auch bei dieser Aktion. Wir erlebten immer wieder spontane Sympathiebekundungen für die Kampagne und deutliche Kritik an Hartmut Mehdorn, an "der Bahn" und vor allem an "der Politik".


Oberhausen

Autor: Peter Pléw

Wir waren zu zweit. Das ganze ging aber ohne Komplikatinen über die Bühne. Als Presseankündigungen und Presseerklärungen habe ich eure Muster verwendet, es erschienen Artikel in der lokalen/regionalen Presse.


Oldesloe

Autor: Uwe M. Stephenson

Wir melden aus Oldesloe zurück: voller Erfolg!

500 Flyer (den tollen informative und satirischen "Reiseplan in die Privatisierung") in 2 Stunden früh morgens am Oldesloer Bahnhof an die Pendler nach Lübeck und Hamburg verteilt!

Nach dem Spruch "hier der Fahrplan gegen die Privatisierung" .. konnte man fast durchweg spontane Zustimmung merken! Die Flyer gingen weg "wie die warmen Semmeln." Ebenso wohlwollendes Bahnpersonal.

Jetzt wollen wir hoffen, dass das den Genossen auf ihrem Parteitag am Freitag imponiert, sie gegen die Privatisierung stimmen (zumindest des Netzes) und dann die Bundesregierung den Enwturf zurcükzieht!!


Potsdam

Autor: Benito Schöpke

von 10 bis 11h hab ich allein 200 postkarten verteilt. zugegen waren die

potsdamer neueste nachrichten(PNN) und die märkische allgemeine Zeitung(MAZ).

Abends bin ich noch zur Attac-campus gruppe dazu gestoßen. da sind wir zu

5 in die regio 17.58h von Wannsee mit flyern, Karten, Aufklebern gesprungen und bis zum zoo war schon alles alle. das lief bewusst ohne presse (haben die so geplant; wusste nur davon, weil die mich als ansprechpartner für potsdam ausfindig gemacht haben und mir geschrieben haben.

ich konnt mich leider nich selbst fotografieren, wenn ich aber inna

zeitung was finde schick ichs nach. (bei der attac-aktion gabs auch keine fotos)


Rosenheim

Autor: Justus Dallmer

Details: wie üblich: Kleingruppe! Kleinaktion! Zu zweit unterwegs. Zwei Herren.

Ein Fahrgast arbeitete als Fahrdienstleiter; Mitglied GdBA (oder wie heisst die Gewerkschaft?). Ziemlich desillusioniert von seinem Job. Beklagte sich über, in seinen Augen, die winzigen Nacht- und Wochenendzuschläge. „Wenn wir mal streiken würden, dann läge alles lahm...“

Fahrgäste: in aller Regel nett und aufgeschlossen. Die negativsten Reaktionen waren, den Flyer abzulehnen. Einige waren etwas überrumpelt. Einige wollten ihre Fahrkarten zücken.

Denn Kostüme: wir hatten uns amtlich/seriös gekleidet, z.B. blaue Windjacke und um den Hals so ein dickes Schlüsselband, mit Karabinerhaken unten, an dem eine eingeschweißte Karte hängt (was man in Filmen immer als Symbol für „Backstage-Paß“ benutzt). Dazu die Sachen in einem Laptop-Trage-Aktenkoffer.

War nicht bildwirksam/spektakulär (wie in Berlin). Wir wollten uns ggfs. gleich wieder in unauffällige Fahrgäste zurück verwandeln können.

Viele Grüße, weiter so!


Stuttgart

Autorin: Dagmar Ziegler

Wir waren ca. 10 Leute, haben das Infomaterial aufgeteilt und uns dann

getrennt. Ich war mit 2 Frauen unterwegs, wir haben Leute angesprochen, den Interessierten Infos in die Hand gedrückt und auch in stehenden Zügen Reisepläne ausgeteilt. Das Interesse war unterschiedlich, die meisten Leute waren mäßig interessiert.

Wir waren nach ca. 1 Stunde fertig.

Probleme mit Polizei oder Bahn-Bediensteten gab es nicht. Auch bei den Bahn-Bediensteten war das Interesse an unserer Aktion nicht so riesig.

Lass uns weiter dranbleiben am Thema!


Verden

Autorin: Stefanie Hundsdorfer

Hier in Verden haben wir in einer guten Stunde über 500 Flyer in Zügen auf auf Bahnsteigen verteilt- auch die Fahrplanständer im DB-Reisezentrum blieben von unserem Infomaterial nicht verschont. Die Fahrgäste waren fast alle aufgeschlossen und verstanden unser Anliegen.


Wuppertal I

Autoren: Klaus und Kathrin Lang

Wir haben in der Zeit von 6.00 - 7.30h am Bahnhof Wuppertal-Vohwinkel den

Reiseplan und den Bahnopoly-Flyer verteilt. Wir haben es immerhin !!!! auf drei Aktive gebracht.Insgesamt war die Resonanz der zahlreichen Fahrgäste sehr positiv und wir haben insgesamt 500 Reisepläne und 200 Bahnopoly-Karten verteilt. Bahnbedienstete haben wir keine gesehen und folglich gab es auch keine Schwierigkeiten oder Ärger vor Ort. Leider habe ich heute morgen nicht mehr an einen Fotoapparat gedacht und so gibt es keine Fotos von unserer Aktion.


Wuppertal II

Autor: Frank

Hier meine Erfahrungen, die ich in den S-Bahnen zwischen Wuppertal

Hauptbahnhof und Wuppertal Vohwinkel (immer hin und zurück) gemacht habe: Wir trafen unds wie verabredet im Hauptbahnhof.

Es kamen zwar nur 5 von angemeldeten 10 Leuten, aber immerhin. Das örtliche Fernsehen (WDR) meldete sich zur Berichterstattung an, aber es hat sich niemand sehen lassen. Das Sicherheitspersonal und alle Bahnangestellten nahmen uns zur Kenntnis, aber es wurde kein negatives Wort oder gar Verbot ausgesprochen.

So machte ich mich leicht verspätet in die S-Bahnen. ?Guten Morgen, heute ist ein bundesweiter Aktionstag gegen die Bahnprivatisierung. Möchten Sie darüber Informationen haben?? So lautete mein Standart Anfangssatz. Dann konnten sich die Fahrgäste aussuchen, ob sie die Kurzversion (attac) oder die Langversion (Reiseplan) bekommen. Der reiseplan war eindeutig der Renner. Alle die großes Interesse zeigten ? und das waren nicht Wenige ? erhielten zusätzlich den Bahnopoly Flyer. Ich sprach alle Fahrgäste persönlich an, wobei ich Schlafende und stark in ihre Arbeit Versunkende in Ruhe ließ. Von Letzteren liefen mir insgesamt 6 hinterher, weil auch sie Flyer wollten. Ein Fahrgast gab mir die ausgefüllte Bahnopoly Karte zurück. Gelegentliche Fragen (von wem ich komme, welcher Organisation ich angehöre usw.) wurden freundlich und ohne Stress beantwortet. Eine junge Frau betonte, dass sie die Arbeit (verteilen von Flyern) sehr lobenswert findet. Ich bedankte mich bei allen Fahrgästen, auch bei denen, die den Flyer ablehnten. Ganze 2 Fahrgäste waren für die Bahnprivatisierung. Mit ihnen habe ich mich kurz unterhalten und den Reiseplan als Informationsquelle ans Herz gelegt. Keiner fühlte sich belästigt, zumal jeder Fahrgast in angemessener Lautstärke angesprochen wurde. Insgesamt verteilte ich ca. 600 Flyer (mehr hatte ich nicht) in 3,5 Stunden nebst Bahnopoly. Einen Schaffner bin ich im Zug nicht begegnet.

Eine solche Aktion sollte noch einmal stattfinden. Dann aber nehme ich mindestens 1000 Reisepläne + 600 Bahnopoly mit.